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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.06.2025

gute Fantasy

A Fate Forged in Fire – Aus Flammen geboren
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"A Fate Forged in Fire" war mein erstes Buch von Hazel McBride. Das tolle Cover ist natürlich ein richtiger Magnet. Aber kann der Inhalt mithalten?

Das Buch war für mich ein Mix aus verschiedenen - aus ...

"A Fate Forged in Fire" war mein erstes Buch von Hazel McBride. Das tolle Cover ist natürlich ein richtiger Magnet. Aber kann der Inhalt mithalten?

Das Buch war für mich ein Mix aus verschiedenen - aus anderen Büchern - bekannten Versatzstücken. Soll jetzt nicht heißen, dass ich das schlecht fand, denn schließlich kommt es ja auf die Combi an. Und neu erfunden wird das Genre ja nur sehr selten. Also waren meine Erwartungen nicht zu hoch angesetzt.

Gut fand ich, dass es relativ politisch angelegt ist und auf eine gute Art komplex und durchdacht. Ein Plot, der sowohl Überraschungen als auch Tiefgang hatte.

Die Charaktere waren für mich noch ausbaufähig. Vor allem, weil sie manchmal ziemlich willkürlich reagierten und die Veränderungen in den Beziehungen nicht immer nachvollziehbar waren.

Fazit: Fantasybuch mit guten Ansätzen. Man möchte auf jeden Fall wissen, wie es weitergeht.

Veröffentlicht am 11.05.2025

nicht meins

Der Duft des Wals
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Irgendwie hatte ich etwas ganz anderes erwartet von diesem Buch.
Der Wal, der tot an Land gespült wird und gewaltig stinkt, ist eigentlich nur eine Metapher für dass, was im Urlaubsresort und mit den Urlaubern ...

Irgendwie hatte ich etwas ganz anderes erwartet von diesem Buch.
Der Wal, der tot an Land gespült wird und gewaltig stinkt, ist eigentlich nur eine Metapher für dass, was im Urlaubsresort und mit den Urlaubern nicht stimmt. So habe ich es zumindest irgendwie gelesen. Aber am Ende ist es ein Buch, dass mich nicht überzeugen konnte. Die Darsteller waren blass und weder sympathisch noch unsympathisch. Der Plot wird aus fünf Perspektiven erzählt, ohne, dass alle Personen wirklich wichtig wären für das Fortschreiten der Handlung.

Manche Bücher sind einfach nicht mein Fall und das gehört definitiv dazu. Ich habe es nur ausgeliehen und war am Ende froh, dass ich es nicht gekauft habe. Der Erzählstil hatte keinen richtigen Rythmus und kein Ziel. Die Spannung war so gut wie nicht vorhanden und es ist auch nicht so, dass es einem lang im Gedächtnis bleibt.

Veröffentlicht am 11.05.2025

schöner Reihenstart

Der Tote in der Crown Row
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Sir Gabriel Ward ist Kings Council im London des Jahres 1901. Er ist ein etwas schrulliger und eigenbrödlerischer Vertreter der Anwaltszunft und er wird in einen Mordfall verwickelt, der ihn aus seiner ...

Sir Gabriel Ward ist Kings Council im London des Jahres 1901. Er ist ein etwas schrulliger und eigenbrödlerischer Vertreter der Anwaltszunft und er wird in einen Mordfall verwickelt, der ihn aus seiner Comfortzone zwingt, da er mit der Lösung beauftragt wird. Mit einem etwas unbedarften Constable an seiner Seite beginnt er zu ermitteln. Sein messerscharfer klarer Verstand arbeitet auf Hochtouren. Das ist auch nötig, da es damals ja noch wenig technische Hilfsmittel bei der Aufklärung eines Kriminalfalles gab. Und das ist auch der Charme des Buches. Also der Ermittler, der eigentlich keiner ist und die Zeit, die irgendwie historisch ist aber doch auch nicht so richtig. Ein wenig Sherlock-Holmes-Manier schimmert da immer wieder durch. Und man merkt, dass die Autorin zumindest die Örtlichkeiten gut kennt und auch das Handwerk des Kings Council ihr geläufig ist.

Ein schöner erster Band mit etwas Spannungslust nach oben.

Veröffentlicht am 11.05.2025

toller Roman

Wie Risse in der Erde
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"Wie Risse in der Erde" von Clare Leslie Hall hat mich emotional schon ziemlich durchgeschüttelt. Und ich bin doch eher hart im nehmen. Erzählt wird eine Dreiecksgeschichte, die am Ende mit einem Toten ...

"Wie Risse in der Erde" von Clare Leslie Hall hat mich emotional schon ziemlich durchgeschüttelt. Und ich bin doch eher hart im nehmen. Erzählt wird eine Dreiecksgeschichte, die am Ende mit einem Toten und einem Prozess enden wird. Das ist in Ansätzen schon ziemlich schnell klar, auch wenn man sehr lange nicht weiß, wer ist das Opfer wer der Täter oder die Täterin. Daraus entsteht beim Lesen eine ganz eigene Dynamik. Eine Traurigkeit, weil man weiß, diese Geschichte geht nicht gut aus. Und eine Dramatik, die einen nur so durch die Abschnitte sausen lässt. Das Buch bedient sich auch der Technik, mit kurzen Kapiteln und Cliffhangern zu spielen, wodurch die Spannung stetig anzieht.

Der Erzählstil ist klar und gut lesbar. Der Leserschaft wird zwar ein gewisser Spielraum gelassen, aber die Gefühle der Darsteller werden benannt und kommen gut rüber.

Für mich eine richtige Neuentdeckung und wirklich ein toller Roman.

Veröffentlicht am 20.04.2025

gute Anregungen

Zehn wirklich wichtige Gespräche, die Kinder und Eltern wachsen lassen
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Anlässlich der Geburt des ersten Enkelkindes habe ich dieses Buch gekauft, um es an die frischgebackenen Eltern weiterzugeben. Vorher habe ich es aber selbst durchgeblättert und bin an verschiedenen Themen ...

Anlässlich der Geburt des ersten Enkelkindes habe ich dieses Buch gekauft, um es an die frischgebackenen Eltern weiterzugeben. Vorher habe ich es aber selbst durchgeblättert und bin an verschiedenen Themen hängen geblieben. Ich selber habe meine beiden Kinder so erzogen, wie ich es gefühlsmäßig für das Richtige gehalten habe. Und finde sie gut geraten. Ratgeber dieser Art habe ich für mich selber nie gesucht, finde aber schön an diesem Buch, dass es einige sehr gute Anregungen und Gedankenanstöße gibt, wie man an mutmaßlich unangenehme Gespräche mit den eigenen Kindern herangehen könnte. Dabei werden alle wichtigen Altersabschnitte behandelt und die Theman sind breit gefächert, so dass jeder etwas für sich findet.

Wer Ratgeben mag, der wird mit diesem Buch ein bisschen Sicherheit bei der Kindererziehung bekommen. Vieles klingt klar und logisch aber es zu lesen gibt nochmal einen guten Weg vor.