Cover-Bild Wie Risse in der Erde
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 04.04.2025
  • ISBN: 9783492073349
Clare Leslie Hall

Wie Risse in der Erde

Roman | »Ein Buch, das man vielleicht nie in seinem Leben wieder vergisst.« Deutschlandfunk Kultur
Klaus Timmermann (Übersetzer), Ulrike Wasel (Übersetzer)

Im Mittelpunkt dieses umwerfenden Romans steht eine leidenschaftliche Dreiecksbeziehung, die mit einem spannenden Todesfall verknüpft ist.

»Wie viel einfacher wäre es doch, wenn wir die Wahrheit sagen könnten.«

Als Siebzehnjährige verliebt sich Beth in den schönen und klugen Gabriel. Am Ende eines leidenschaftlichen, flirrenden Sommers jedoch zerbricht ihr Glück. 13 Jahre später lebt Beth glücklich mit ihrem Mann auf einer Farm. Sie kümmern sich aufopferungsvoll um Land und Tiere und genießen ihre noch immer große Liebe. Doch dann kehrt Gabriel mit seinem Sohn Leo in das Dorf zurück und reißt alte Wunden auf. Beth hat einen Sohn verloren – damals war er so alt, wie Leo jetzt. Ihre Gefühle brechen mit Wucht über sie herein, und sie trifft eine Entscheidung, die verheerende Folgen hat. Ein Mensch wird sterben, und ein anderer wird dafür büßen. Doch wer wirklich die Schuld trägt, bleibt bis zum Schluss das große Geheimnis dieses herausragenden Romans.

Herzzerreißend und doch hoffnungsvoll

Clare Leslie Hall hat eine Geschichte geschrieben, die das Leben in all seinen Facetten zeigt: die Schönheit und den Schrecken, Geburt und Tod, Liebe und Verlust, Lust und Schmerz – dieses verrückte Nebeneinander von Gegensätzen, das überwältigend sein kann.

Über die Unausweichlichkeit der Liebe, die Unberechenbarkeit des Lebens und eine Frau, die dem Schicksal trotzt.

»›Wie Risse in der Erde‹ von Clare Leslie Hall ist eine unvergessliche Geschichte über Liebe, Verlust und die Entscheidungen, die unser Leben prägen, aber es ist auch ein meisterhaft ausgearbeiteter Krimi, der einen bis zur letzten Seite in Atem hält. Und dieses Ende?! Das habe ich nicht kommen sehen.« REESE WITHERSPOON

»Eine Liebesgeschichte, die ihresgleichen sucht. Ein fulminanter und wunderschöner Roman.«  CHRIS WHITAKER, Autor von »Von hier bis zum Anfang«

»Clare Leslie Halls Roman ist mitreißend, poetisch und geheimnisvoll. Er beschreibt, wie eine zarte und unschuldige Liebe das Leben von Familien über Generationen hinweg prägt. Selbst auf einer idyllischen Farm in England kann unmögliche Leidenschaft tödliche Folgen haben. Doch auch wenn Liebe zerstörerisch ist, kann sie als heilende Kraft an den Ort zurückkehren, wo sie begonnen hat. Dieser bewegende, sensible und fesselnde Roman zielt direkt aufs Herz und trifft mitten ins Schwarze.« DELIA OWENS, Autorin von »Der Gesang der Flusskrebse«

»›Wie Risse in der Erde‹ zieht einen in den Bann: zart und kraftvoll, lyrisch, gewaltig und leidenschaftlich. Ich habe es verschlungen.« MIRANDA COWLEY HELLER, Autorin von »Der Papierpalast«

»Wie Risse in der Erde« ist ein wunderschön beobachteter und brillant konstruierter Roman, der einen nicht loslässt. Er hat alles: Liebe, Verlust, Wut, Vergebung – und ich war von der ersten Seite an absolut gefesselt.« MARY BETH KEANE

»Die englische Autorin Clare Leslie Hall hat mit ihrem klugen und wendungsreichen US-Debüt eine im englischen Dorset spielende Geschichte über Trauer, Liebe und Mord geschrieben. (…) Hall macht Beth zu einer faszinierend komplexen Hauptfigur, die zwischen Unruhe und Glücklichsein schwankt. Alles erweist sich als anders, als es auf den ersten Blick scheint. Dieser scharfsinnige Gesellschaftsroman wird den Lesern noch lange in Erinnerung bleiben.« PUBLISHERS WEEKLY

»›Wie Risse in der Erde‹ ist ein meisterhaftes Buch einer versierten Autorin, das so herzzerreißend wie spannend ist.« BOOKLIST 

»Halls Sprache ist so mitreißend, dass man unbedingt weiterlesen muss. Ein elegant geschriebener Roman mit einer fesselnden Dreiecksbeziehung und einigen cleveren Wendungen.« KIRKUS 

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.05.2026

Ein wirklich besonderer Roman!

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Wie Risse in der Erde habe ich von einer sehr guten Freundin empfohlen bekommen - und ich bin begeistert!

Der Roman findet in zwei Zeitebenen statt - heute, das Jahr 1968 und früher, das Jahr 1955. Beth ...

Wie Risse in der Erde habe ich von einer sehr guten Freundin empfohlen bekommen - und ich bin begeistert!

Der Roman findet in zwei Zeitebenen statt - heute, das Jahr 1968 und früher, das Jahr 1955. Beth und Gabriel verlieben sich als Teenager ineinander und haben einen wunderschönen und sehr leidenschaftlichen Sommer zusammen. Doch im Jetzt, 13 Jahre später, ist Beth mit Frank verheiratet und lebt mit ihm auf einer Farm im kleinen Dorf harmonisch zusammen.
Als Gabriel ins Dorf zurück kehrt, wird Beths ganzes Leben in seinen Grundfesten erschüttert.

Beth führt als Ich-Erzählerin durch beide Zeitebenen und ist mir direkt ans Herz gewachsen und ich konnte mich sehr in sie einfühlen. Vieles kommt erst nach und nach zur Sprache und wird für den Lesenden erst langsam aufgedeckt, so dass ich immer dran bleiben musste und das Buch recht schnell zu Ende gelesen habe. Die Sprache und der Stil sind perfekt und die Entwicklung der Figuren und Ebenen meisterhaft komponiert. Das ganze Bild - die ganze Geschichte - kommt erst am Schluss richtig heraus und hat mich buchstäblich zu Tränen gerührt, ebenso wie der perfekte Schluss insgesamt.
Eine uneingeschränkte Leseempfehlung für einen wirklich besonders guten Roman!

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Veröffentlicht am 14.04.2026

Wenn Liebe Narben hinterlässt

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Mit "Wie Risse in der Erde" gelingt Clare Leslie Hall ein eindringlicher und emotional vielschichtiger Roman, der lange nach dem Zuklappen des Buches nachhallt. Im Zentrum der Geschichte steht eine leidenschaftliche ...

Mit "Wie Risse in der Erde" gelingt Clare Leslie Hall ein eindringlicher und emotional vielschichtiger Roman, der lange nach dem Zuklappen des Buches nachhallt. Im Zentrum der Geschichte steht eine leidenschaftliche Dreiecksbeziehung, die untrennbar mit einem rätselhaften Todesfall verwoben ist – ein Spannungsbogen, der von der ersten bis zur letzten Seite trägt.

Hall erzählt von den Gegensätzen des Lebens in all ihrer Intensität: von Schönheit und Schrecken, von Geburt und Tod, von Liebe und Verlust. Diese scheinbar widersprüchlichen Kräfte existieren hier nebeneinander und machen den Roman so kraftvoll und authentisch. Besonders eindrucksvoll ist die Darstellung der Protagonistin, die sich mutig ihrem Schicksal entgegenstellt und dabei mit den Unwägbarkeiten des Lebens ringt.

Der Roman besticht nicht nur durch seine emotionale Tiefe, sondern auch durch seine unvorhersehbare Handlung. Die Geschichte entwickelt sich auf eine Weise, die immer wieder überrascht – insbesondere das Ende trifft mit voller Wucht und stellt vieles in ein neues Licht.

Wie Risse in der Erde ist eine bewegende Geschichte über Liebe, Verlust und die Entscheidungen, die unser Leben formen. Trotz aller Tragik schwingt stets ein Hauch von Hoffnung mit: die leise, aber kraftvolle Idee, dass Liebe – so zerstörerisch sie auch sein mag – letztlich heilend wirken kann und ihren Weg zurückfindet.

Ein Roman, der mitten ins Herz trifft – herzzerreißend, intensiv und zugleich tröstlich.

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Veröffentlicht am 18.12.2025

Schwierige Entscheidungen und deren Folgen

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Traurig, fesselnd und nostalgisch erzählt die Autorin eine einfache Geschichte vom Leben und Tod, Liebe und Verrat, Zusammenhalt der Familie und schwierige Entscheidungen. Jeder Charakter hier ist anders, ...

Traurig, fesselnd und nostalgisch erzählt die Autorin eine einfache Geschichte vom Leben und Tod, Liebe und Verrat, Zusammenhalt der Familie und schwierige Entscheidungen. Jeder Charakter hier ist anders, aber so authentisch ausgearbeitet, dass der Leser sofort in die Story eintaucht. Mit Rückblicken in die Vergangenheit und Gegenwart verrät die Schriftstellerin uns die Geheimnisse, die man eigentlich bereits ahnen konnte, aber wird trotzdem überrascht, weil alles in einem richtigen Moment zusammenkommt. Das harte Leben auf der Farm im Vergleich zu einer anderen Perspektive aus Wohlstand und Gefühlen kann verlockend wirken. Man kann verschiedene Menschen unterschiedlich lieben, oder? In diesem Roman geht es genau darum, wer wir sind mit unseren Liebsten. Die falschen Entscheidungen und die Konsequenzen, eine unausgesprochen riesige Verantwortung für die anderen. Ich habe diesen Roman geliebt, weil er so berührend und lebendig erscheint. Das ist einer der Romane, die lange in Erinnerung bleiben.

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Veröffentlicht am 20.11.2025

Interessant und spannend

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„Wie Risse in der Erde“ ist für mich ein starker Roman, der es schafft, Herz und Verstand zu erreichen. Ich fand die Kombination aus sanfter Naturbeschreibung und knisternder, dunkler Spannung sehr wirkungsvoll. ...

„Wie Risse in der Erde“ ist für mich ein starker Roman, der es schafft, Herz und Verstand zu erreichen. Ich fand die Kombination aus sanfter Naturbeschreibung und knisternder, dunkler Spannung sehr wirkungsvoll. Beths Lebensgeschichte – von der unbeschwerten Jugendliebe bis zum Leben als Frau mit einer tragischen Vergangenheit – wirkt authentisch und mitreißend.

Manchmal wird es etwas dramatisch, und ja – die Liebesgeschichte ist nicht gänzlich ohne bekannte Motive. Etwas weniger hätte es auch getan. Dennoch überwiegt bei mir der Gewinn: Ich wurde emotional abgeholt, habe mitgefühlt, und war überrascht von der Wendung am Schluss – die Andeutung, wer wirklich Schuld trägt, ist bis fast zur letzten Seite gut verborgen.

Ich würde das Buch Lesern empfehlen, die gerne melancholische Liebesgeschichten lesen, die aber auch Krimi-Spannung und Familiendynamik mögen. Wer hingegen eher leichte, unbeschwerte Lektüre will, könnte das Gewicht der Gefühle und der Tragödie als zu schwer empfinden.

Leserinnen und Leser von „Der Gesang der Flusskrebse“ werden hier vermutlich ganz auf ihre Kosten kommen.

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Veröffentlicht am 07.09.2025

Emotional, dramatisch und spannend

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Liebe, Verlust, Wut, Vergebung sind die zentralen Themen in diesem Buch, das mein Herz gestohlen hat. Am Ende muss ich fast weinen, weil ich mit diesem Ausgang nicht gerechnet habe und weil mir das Ende ...

Liebe, Verlust, Wut, Vergebung sind die zentralen Themen in diesem Buch, das mein Herz gestohlen hat. Am Ende muss ich fast weinen, weil ich mit diesem Ausgang nicht gerechnet habe und weil mir das Ende so gut gefällt.

Schauplatz ist das fiktive Örtchen Hemston in North Dorset, einer wunderschönen Gegend an der englischen Südküste. Dort erlebe ich eine ganze Palette an Emotionen. Selten hat mich ein Buch dermaßen gefesselt. Der Roman beginnt mit einem Todesfall, aber die Autorin lässt mich lange Zeit im Dunkeln tappen. Erst ganz am Ende erfahre ich, was passiert ist. Bis dahin erlebe ich in Rückblenden, wie die große Jugendliebe von Beth und Gabriel begonnen hat und wie sie endete. Ich erlebe die glückliche kleine Familie Beth, Frank und ihren Sohn Bobby und auch das Unglück, bei dem Bobby sein Leben verliert. Clare Leslie Hall erzählt auf verschiedenen Zeitebenen und manchmal nur in Andeutungen, so dass ich vieles vermute, aber nicht weiß.

Als Gabriel mit seinem Sohn Leo in die Heimat zurück kehrt, läuft vieles aus dem Ruder und die Idylle auf der Farm von Beth und Frank wird empfindlich und nachhaltig gestört.

Die Sprache ist eingängig und emotional. Das ist eines dieser Bücher, die ich einfach nicht weglegen konnte. Beth wird sehr facettenreich dargestellt, ich habe viele Einblicke in ihre Gedanken, da sie in der Ich-Form erzählt. Gabriel und Frank bedienen schon einige Klischees, aber nicht so, dass es mich stört. Sie sind nun mal grundverschieden, der extravagante Schriftsteller und der gütige und bodenständige Farmer. Ich erlebe Beths Konflikte, ihr Zögern, ihr schlechtes Gewissen, ihr Begehren und ihre Zerrissenheit hautnah mit. Ich selbst bin hin und hergerissen zwischen Verständnis und Empörung. Aber es gibt kein schwarz und weiß, sondern ganz viel dazwischen
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Dieses Buch ist ein emotionaler Liebesroman, eine dramatische Familiengeschichte und ein spannender Thriller in einem und ich habe es geliebt.

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