Wenn die Hitze unerträglich wird
Dem Autor Andreas Eschbach, den ich bereits schon durch zwei andere Werke kannte, welche mich begeistert hatten, ist es wieder einmal gelungen, ein dystopisches Werk zu schaffen, was mich sehr nachdenklich ...
Dem Autor Andreas Eschbach, den ich bereits schon durch zwei andere Werke kannte, welche mich begeistert hatten, ist es wieder einmal gelungen, ein dystopisches Werk zu schaffen, was mich sehr nachdenklich gestimmt hat. Die Handlung spielt in der nahen Zukunft und es herrscht eine unerträgliche Hitze klimawandelbedingt in Europa,, welche die Menschen zur Flucht in den Norden veranlasst, wo es angeblich kühler sein soll. Doch viele sind eh schon durch die vorangegangene Pandemie verstorben einige wenige bleiben zurück, weil sie nicht flüchten konnten und kämpfen ums Überleben. So auch der junge Fausto, welcher in einem kleinen französischen Dorf lebt und sich durch nächtliche Streif- und Beutezüge über Wasser hält, um Lebensmittel zu finden. Nachts ist es kühler und man kann die Häuser verlassen. Außer ihm leben in dem kleinen Örtchen noch eine betagte Dame, der Pfarrer und seine bösartigen Nachbarn Familie Bracks, welche er möglichst meidet. Eines Tages trifft er auf die schöne Valerie und verliebt sich in sie. Doch Valerie ist anders. Die Hitze stört sie nicht und sie ernährt sich von Kakteen. Doch welches Geheimnis verschweigt ihm Valerie.
Ich durfte das Buch als Hörbuch hören und fand die Stimme des Sprechers sehr angenehm. Die Sprechweise war sehr neutral gehalten, aber auch sehr düster gehalten und die Stimmen der einzelnen Charaktere sehr gut rüber gebracht. Auch wenn es eine düstere Stimmung war, war das Hörbuch dennoch sehr fesseln und ich musste unbedingt wissen, wie es am Ende ausgehen wird. Fausto ist mir ziemlich schnell ans Herz gewachsen und ich habe mit ihm bis zum Ende mitgefühlt.
Ein wirklich der spannendes dystopisches Werk, was ich sehr gerne weiterempfehle und schon jetzt auf das nächste Buch des Autors sehr gespannt bin. Ich vergebe hierfür 5 Sterne.