Portrait eines narzisstischen Superstars
Dieses Buch hat mir wirklich Einiges an Durchhaltevermögen abverlangt. Ich glaube, noch nie gab es in einem Buch, dass ich gelesen habe, eine so dermaßen unsympathische, gestörte und narzisstische Persönlichkeit ...
Dieses Buch hat mir wirklich Einiges an Durchhaltevermögen abverlangt. Ich glaube, noch nie gab es in einem Buch, dass ich gelesen habe, eine so dermaßen unsympathische, gestörte und narzisstische Persönlichkeit als Hauptfigur.
Cléo Louvent beschließt schon als Teenagerin Sängerin zu werden. Ihre Ziele sind hochgesteckt, denn sie will nicht nur irgendeine Interpretin werden, sie hat sich vorgenommen zu den Besten zu gehören und reich und berühmt zu werden.
Sie hat eine tolle Stimme und ist ehrgeizig genug, dass ihr Plan tatsächlich funktioniert. Sie legt einen kometenhaften Aufstieg hin im Showbuisiness, doch je berühmter sie wird, desto unausstehlicher wird sie auch. Klar, der Druck auf sie ist enorm, doch ihr Benehmen gegenüber ihren Fans, ihren Mitarbeitern ihrer Familie und ihren „Freunden“ gegenüber ist abscheulich und wird immer unerträglicher.
Mir war es teilweise schon zuviel , so dass ich immer mal wieder eine Pause brauchte. Kurz habe ich überlegt das Buch abzubrechen, weil ich gar nicht gerne dazu gegriffen habe.
Letztendlich habe ich es doch zu Ende gelesen, weil ich doch gespannt war auf einen Wendepunkt im Roman, der dann auch kam und der Geschichte noch einen sehr guten Schluss beschert hat.
Mit der Bewertung tue ich mich schwer bei diesem Buch.
Es war ohne Frage gut geschrieben, hat mich zwischendurch aber fast verloren. Der Charakter der Protagonistin war für mich nur schwer auszuhalten.
Deshalb gibt es letztendlich von mir 3 Sterne.