Cover-Bild Das Geheimnis des Geigenbauers
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15,95
inkl. MwSt
  • Verlag: adrian & wimmelbuchverlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 27.03.2026
  • ISBN: 9783985853632
Evie Woods

Das Geheimnis des Geigenbauers

Mit farbigem Buchschnitt in limitierter Auflage

Von der Bestsellerautorin vom millionenfach verkauften Titel Der verschwundene Buchladen

Von einem Meister gefertigt und über Generationen weitergegeben, sucht sich eine Geige  ihren eigenen Weg durch die Geschichte…

Der in der Gepäckabfertigung arbeitende Devlin, der pensionierte Lehrer Walter und die Gutachterin Gabrielle haben nichts gemeinsam, doch als eine einzige Entscheidung ein neues Kapitel in der Geschichte der Geige in Gang setzt, fühlen sie sich endlich als Teil von etwas – etwas, das zählt und das sie bedeutend macht.

Denn während ihre Suche nach den Ursprüngen der Geige ein Geheimnis aufdeckt, das sich über Jahrzehnte erstreckt, lehrt das Instrument sie eine Melodie, die sie nie erwartet hätten.


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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.04.2026

Zusammen ist man weniger allein

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„… eine Geige von seltener Schönheit und einer außergewöhnlichen, berauschenden Macht. Gebaut aus Vogelgesang und Versprechen und geschnitzt aus Holz und Knochen, weckt sie seit über zweihundert Jahren ...

„… eine Geige von seltener Schönheit und einer außergewöhnlichen, berauschenden Macht. Gebaut aus Vogelgesang und Versprechen und geschnitzt aus Holz und Knochen, weckt sie seit über zweihundert Jahren Verlangen in den Herzen von Musikern.“ (S. 5)
Devlin arbeitet im Flughafen Heathrow in der Gepäckabfertigung. Im dortigen Fundbüro erwirbt er eine alte Geige. Als er kurz darauf erfährt, dass bei Christie‘s eine unbezahlbare Violine gestohlen wurde, befürchtet er, dass es sich bei seinem Fund um eben dieses Instrument handeln könnte. Doch bevor er sie zurückgibt, will er Gewissheit, denn sie ist ihm bereits ans Herz gewachsen.
Er bittet seinen ehemaligen Lehrer Walter um Hilfe, der ihn stets gefördert hat. Walter zieht Gabrielle dazu, eine auf Geigen spezialisierte Instrumentengutachterin. Auch sie sieht sofort, dass es sich um ein außergewöhnliches Instrument handelt, kann es jedoch keinem bekannten Geigenbauer zuordnen. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach seiner Herkunft und stoßen dabei auf eine ganz besondere, magische Liebesgeschichte.

Mich fasziniert, wie Evie Woods in ihren Bücher spannende historische Erzählungen mit einem Hauch Magie verwebt.
Aus einer großen Liebe geboren, bringt die Violine über mehr als 200 Jahren hinweg immer wieder Liebende zusammen, veränderte Schicksale zum Guten oder wird zur Bestimmung ihrer Besitzer. Das spüren auch Devlin, Walter und Gabrielle, sobald sie das Instrument in die Hand nehmen. Plötzlich erscheinen ihre Sorgen kleiner oder weiter entfernt, alte Verletzungen und Narben verblassen, und ihre Seelen – manchmal sogar ihre Körper – beginnen zu heilen. Denn obwohl sie nach außen hin unauffällig erscheinen, tragen alle drei tiefe Wunden in sich und kämpfen mit einer Einsamkeit, die sie zum Teil selbst gewählt haben. Auf ihrer gemeinsamen Suche wachsen sie zusammen, lernen sich selbst besser kennen und finden schließlich den Mut, sich zu öffnen. Zum ersten Mal sprechen sie über das, was ihnen widerfahren ist, über das, was ihnen einst Lebensfreude und Zuversicht genommen hat. Die heilende Kraft der Musik lässt ihre Schutzmauern nach und nach zerbrechen. „Es gibt eine Macht, die über einfache Musik hinaus reicht. Diese Geige ist der Schlüssel dazu. Sie schließt etwas im Inneren auf.“ (S. 343)

Wie eine leise Geigenmelodie durchzieht ein Hauch von Magie das gesamte Buch. Die Protagonisten verbindet eine Reihe bewegender Schicksale; ihre Geschichten sind poetisch, oft traurig-schön und regen zum Nachdenken an. Ab einem bestimmten Punkt möchte man nicht, dass die Reise der Geige endet – und weiß doch, dass genau das geschehen muss, damit sich ihr Schicksal erfüllen kann.

Und vielleicht ist es genau das, was dieses Buch so besonders macht: die leise Erinnerung daran, dass selbst die größten Wunden heilen können, wenn wir den Mut finden, uns berühren zu lassen – von der Musik, vom Leben und voneinander. Denn am Ende ist man zusammen tatsächlich weniger allein.

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Veröffentlicht am 01.04.2026

Absolut genial

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Meinung: Manchmal weiß man schon beim ersten Blick, dass ein Buch etwas ganz Besonderes ist. Genau so ging es mir hier. Allein das Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen als würde es leise eine ...

Meinung: Manchmal weiß man schon beim ersten Blick, dass ein Buch etwas ganz Besonderes ist. Genau so ging es mir hier. Allein das Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen als würde es leise eine Melodie anstimmen, die man unbedingt hören muss. Und genau dieses Gefühl hat mich durch die gesamte Geschichte begleitet.
Schon nach wenigen Seiten war ich komplett verloren in dieser Welt. Es ist nicht einfach nur eine Geschichte es fühlt sich an, als würde man selbst ein Teil davon werden. Diese Geige, die über Generationen hinweg ihren Weg findet, hatte für mich fast etwas Lebendiges. Als würde sie fühlen, erinnern und verbinden. Sie trägt so viel in sich Schmerz, Hoffnung, Vergangenheit und genau das hat mich tief berührt.
Devlin, Walter und Gabrielle sind mir unglaublich nah gegangen. Drei Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch alle ihre eigenen Wunden mit sich tragen. Ich habe jede ihrer Emotionen gespürt, ihre Unsicherheiten, ihre Angst, sich zu öffnen, aber auch diese leise, vorsichtige Hoffnung. Dieses langsame Annähern, das wachsende Vertrauen… das war so ehrlich, so zart und gleichzeitig so kraftvoll. Nichts daran wirkte aufgesetzt es hat sich einfach echt angefühlt.
Was mich besonders bewegt hat, war diese Mischung aus Schmerz und Wärme. Das Buch schreckt nicht vor schweren Themen zurück im Gegenteil, es geht mitten hinein. Verlust, Angst, alte Narben… all das bekommt Raum. Und trotzdem ist da immer auch dieses leise Licht. Die Hoffnung. Die Heilung. Die zweite Chance.
Und diese vorsichtige Rückkehr zur Liebe, die sich ganz langsam entfaltet.
Und dann diese unterschwellige Spannung… die gestohlene Geige, das Geheimnis ihrer Herkunft, die ständige Angst, dass alles wieder zerbrechen könnte. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich einfach wissen musste, wie alles zusammenkommt.
Für mich war dieses Buch wie ein Musikstück, das direkt ins Herz geht. Es hat mich tief berührt, nachdenklich gemacht und gleichzeitig auf eine ganz stille Weise getröstet. Und genau dieses Gefühl bleibt noch lange, nachdem man die letzte Seite gelesen hat.
Absolute Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 14.06.2026

So eine schöne Geschichte

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Diese Buch ist eine Mischung aus märchenhaft und abenteuerlich. Die Seele und Geschichte dieser besonderen Geige, die Magie die sie umweht und der Weg den sie zurücklegt sind einfach bemerkenswert. Ich ...

Diese Buch ist eine Mischung aus märchenhaft und abenteuerlich. Die Seele und Geschichte dieser besonderen Geige, die Magie die sie umweht und der Weg den sie zurücklegt sind einfach bemerkenswert. Ich mochte, dass die Magie hier eher subtil angelegt ist, leise, aber doch berührend.

Ich fand die Erzählart, dass man die Etappen auf der Reise der Geige durch die Zeit verfolgt, richtig toll gewählt. Vor allem hat mir an dieser Geschichte gefallen, wie diese wundersame Geige Menschen unterschiedlichsten Schicksals verbindet. Das macht die Handlung nahbar und emotional greifbar.

Die drei zentralen Figuren haben jede für sich Schicksalsschläge zu verarbeiten, beginnen aber gemeinsam, verbunden durch die Recherchen zur Geige, zu heilen. Ich liebe solche Geschichten über besondere Freundschaften und die Macht des Schicksals und hab mich einfach selbst immer wieder dabei ertappt, wie ich schmunzelnd „schön“ gefacht habe.

Durch den kriminellen Einschlag der Geschichte ist sie außerdem überraschend temporeich angelegt und es war spannend und faszinierend zu verfolgen, was die Gruppe herausfindet.

Habs super gern gelesen, bisher mein Lieblingsbuch der Autorin

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Veröffentlicht am 25.05.2026

Berührend und vielschichtig

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𝙳𝚊𝚜 𝙶𝚎𝚑𝚎𝚒𝚖𝚗𝚒𝚜 𝚍𝚎𝚜 𝙶𝚎𝚒𝚐𝚎𝚗𝚋𝚊𝚞𝚎𝚛𝚜 ist mein vierter Roman von EVIE WOODS - bislang ist ihr erster - 𝙳𝚎𝚛 𝚟𝚎𝚛𝚜𝚌𝚑𝚠𝚞𝚗𝚍𝚎𝚗𝚎 𝙱𝚞𝚌𝚑𝚕𝚊𝚍𝚎𝚗 - mein Favorit. Der Verlag gibt sich wahnsinnig viel Mühe mit der Gestaltung ...

𝙳𝚊𝚜 𝙶𝚎𝚑𝚎𝚒𝚖𝚗𝚒𝚜 𝚍𝚎𝚜 𝙶𝚎𝚒𝚐𝚎𝚗𝚋𝚊𝚞𝚎𝚛𝚜 ist mein vierter Roman von EVIE WOODS - bislang ist ihr erster - 𝙳𝚎𝚛 𝚟𝚎𝚛𝚜𝚌𝚑𝚠𝚞𝚗𝚍𝚎𝚗𝚎 𝙱𝚞𝚌𝚑𝚕𝚊𝚍𝚎𝚗 - mein Favorit. Der Verlag gibt sich wahnsinnig viel Mühe mit der Gestaltung ihrer Bücher, eines ist schöner als das andere und die Farbschnitte sind ein Traum ♡

Devlin, Walter und Gabrielle haben jede:r mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen. Als eine unersetzbare, gestohlene Geige in ihren Besitz kommt, finden ihre Wege zueinander. Der Plot ist eher slow, es geht viel um das Innenleben der Figuren, jede erhält ihre eigene Erzählperspektive. Die tiefen Schichten, Verbundenheit und das zu sich selbst finden haben mich tief berührt, vor allem bei dem alten Walter.
Erst beim zweiten Blick erkennt man, dass es eine ergreifende Geschichte über zweite Chancen im Leben ist, über Hoffnung, innere Kämpfe und Verbundenheit. Die Autorin hat die Erzählstränge meisterlich subtil zusammengeführt.

Die Suche nach der Klassifizierung der Geige konnte mich leider nicht soo abholen, ohne einen Grund nennen zu können, obwohl es z.T. actionreich zuging. Vlt weil wir das Geheimnis von Anfang an kennen?
Dafür aber ganz besonders
die Szenen aus der Vergangenheit, die das Buch auf einer anderen Ebene zu etwas Besonderem machten:

SPOILER: Dort erhält die Geige selbst eine Stimme. Sie erzählt von einem Mädchen, das von ihrer Schwester ertränkt wurde am Tag der Rückkehr ihrer großen Liebe. Die Stimme der Sängerin wird von ihm in der Geige gefangen genommen. Diese Szene hat mich etwas sehr zerstört, auch das Ende ihrer Geschichte.
Mit der Geige selbst habe ich deshalb am meisten gefiebert, wie sie über Jahrhunderte hinweg von Besitzer zur Besitzer reiste und später das Grab ihres Liebsten fand.

Der Roman ist vielschichtiger als zunächst angenommen, was sich erst im Laufe der Handlung richtig offenbart. Es wurden auch wieder Gesellschaftskritik, Feminismus und Mental Health thematisiert.

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Veröffentlicht am 11.05.2026

Eine gesondere Geige

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Devlins Freundin hat mal gesagt das sie gerne Geige spielen lernen würde. Also schenkt er ihr eine zum Geburtstag. Aber es ist doch nicht das richtige Geschenk. Nun hat er eine wunderschöne Geige die einen ...

Devlins Freundin hat mal gesagt das sie gerne Geige spielen lernen würde. Also schenkt er ihr eine zum Geburtstag. Aber es ist doch nicht das richtige Geschenk. Nun hat er eine wunderschöne Geige die einen besonderen Eindruck macht und weiß nicht so richtig was er damit machen soll. Vertrauensvoll wendet er sich an seinen ehemaligen Lehrer und der kennt eine Sachverständige die die Geige beurteilen soll.
Eine Geige, drei Mensschen, zwischen ihnen entsteht eine besondere Beziehung. Die sich nicht mit Worten erklären lässt. Die Geige ha tanscheinend mystische Fähigkeiten.
Ich hatte eine Geschichte mit Nachforschungen usw. zu einer Geige erwartet, auch das sich dadurch zwischenmensjchliche Beziehungen auftun bzw. sich verändern.
Aber hier kam noch eine Portion Fantasy ins Spiel, zusätzlich etwsa Crime und natürlich Liebe, fertig war ein geschmackvoller buchiger Eintopf.
Nur die Figuren waren bis auf Gabrielle, die stark mit den Schatten der Vergangenheit zu kämpfen hatte, etwas naiv und ich hätte sie teilweise als Jugendliche betrachtet. Auch Devlin hatte Trauma aber seins wirkte nicht so bedeutend wie das von der Frau. Eher als ob keine andere Erklärung zur Verfügung stand. Der Lehrer der mit seiner Einsamkeit kämpft wirkt dagegen glaubwürdig.
Für mich war das etwas zuviel, weniger wäre mehr gewesen.