Cover-Bild Die Welt in Meran - Schattenflamme
Band 2 der Reihe "Die Meran-Saga"
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16,00
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  • Verlag: Erzählwerk Breitkopf
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 324
  • Ersterscheinung: 29.05.2026
  • ISBN: 9783911176132
Angela Marina Reinhardt

Die Welt in Meran - Schattenflamme

Historischer Roman
Meran 1874: Während sich die Stadt vom Wiener Börsenkrach erholt und für die nächste Kursaison rüstet, kreuzen sich erneut die Schicksalswege dreier Menschen: Den Korsen Jean führt die Sorge um das Wohl seiner kleinen Tochter zurück in die Passerstadt. Dort trifft er auf seinen einstigen Freund und Rivalen Max. Und auf die Frau, die beide Männer lieben: Helen, die mit ihrem Bruder, einem preußischen Kriegshelden, angereist ist. Auf dem prächtigsten Ball der Saison kommt es zur schicksalhaften Konfrontation, und es droht die Enthüllung einer Glut, die für immer verborgen bleiben sollte …
Doch auch für andere birgt das Leben unverhoffte Entwicklungen: Sigmund Hirsch hat geheiratet und zweifelt bald an seiner Wahl. Die Waise Rosa erfährt erstmals Geborgenheit – doch für wie lange? Und bei den Hallers gibt es ein Wiedersehen mit jemandem, den sie längst verloren glaubten.

MERAN, BOZEN, PASSEIER, WIEN:
Angela Marina Reinhardt entwirft in ihrer mehrbändigen Meran-Saga ein farbenprächtiges Panorama der Donaumonarchie im ausgehenden 19. Jahrhundert.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.06.2026

Wunderbare Fortsetzung

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Die Geschichte spielt in Meran im Jahr 1874. Dort kreuzen sich erneut die Schicksalswege von drei Menschen. Den Korsen Jean führt die Sorge um das Wohl seiner kleinen Tochter zurück nach Meran, wo er auf ...

Die Geschichte spielt in Meran im Jahr 1874. Dort kreuzen sich erneut die Schicksalswege von drei Menschen. Den Korsen Jean führt die Sorge um das Wohl seiner kleinen Tochter zurück nach Meran, wo er auf seinen einstigen Freund und Rivalen Max trifft und auf die Frau, die sie beide lieben. Helen ist mit ihrem Bruder, einem preußischen Kriegshelden angereist und auf dem prächtigsten ball der Saison kommt es zur Konfrontation und es droht die Enthüllung einer Flut, die eigentlich für immer verbringen bleiben sollte.

Ich habe mit großer Begeisterung schon Teil 1 der Reihe gelesen. Deshalb habe ich auch gerne den zweiten Teil gelesen und regelrecht verschlungen. Vor allem der bildhafte Schreibstil mit ein wenig südtirolerischem Dialekt gestaltet die Geschichte sehr authentisch und ich konnte sie auch hautnah erleben. Deshalb gibt es von mir sehr gerne 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil der Reihe.

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Veröffentlicht am 17.06.2026

Unglaublich fesselnd geschrieben!

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„Schattenflamme“ ist der zweite Band der Reihe „Die Welt in Meran“ von Angela Marina Reinhardt.
Helen von Burt reist mit ihrem Bruder Henry, einem preußischen Kriegshelden, nach Meran. Der Kurort, der ...

„Schattenflamme“ ist der zweite Band der Reihe „Die Welt in Meran“ von Angela Marina Reinhardt.
Helen von Burt reist mit ihrem Bruder Henry, einem preußischen Kriegshelden, nach Meran. Der Kurort, der vor zwei Jahren zu ihrem Schicksalsort wurde, ist inzwischen noch beliebter geworden und entsprechend trubeliger ist es im Ort. Überall wird gebaut und renoviert, aber es gibt auch viele Baustellen, die nach dem Wiener Börsenkrach stillstehen.
Auch der Korse Jean reist nach Meran. Die Sorge um seine Tochter führt ihn hierher. Er hofft, dass die Luftveränderung sich positiv auf ihre Gesundheit auswirkt. Jean rechnet nicht damit, dass er Helen, in die er sich vor zwei Jahren verliebt hat, hier wiedersieht. Auf dem prächtigsten Ball der Saison, trifft Jean auch seinen ehemaligen besten Freund Max, den Erbgrafen von Montalban wieder, der inzwischen auch sein größter Rivale um die Gunst von Helen ist. Auf dem Ball kommt es zu einer Enthüllung, die weitreichende Folgen hat.
Wir treffen im zweiten Band auch wieder auf Sigmund Hirsch, der zwischenzeitlich geheiratet hat und es wohl schon bereut. Aber auch auf Familie Haller, bei der ein Totgeglaubter zurückkehrt und das Waisenmädchen Rosa, die zum ersten Mal das Glück erfährt.
Die Meran-Saga von Angela Marina Reinhardt spielt im ausgehenden 19. Jahrhundert. Meran war während dieser Zeit einer der bedeutendsten Kurorte der Donaumonarchie und so traf sich dort auch alles, was Rang und Namen hatte.
Auch der zweite Band liest sich unglaublich flüssig. Man ist direkt wieder in der Geschichte drin und die vielen bekannten Namen machen es auch leicht, sich zurechtzufinden. Hilfreich ist zudem das Personenverzeichnis am Ende des Buches. Helen, Jean und Max waren mir schon im ersten Buch sehr sympathisch. In diesem zweiten Band gibt es nun einige dramatische Ereignisse, die mir zeigen, wie sehr man sich in Menschen täuschen kann.
Das Buch ist unglaublich spannend und emotional zu lesen. Die geschichtlichen Hintergründe zu der Reihe finde ich sehr interessant und sie sind wirklich wunderbar in die Geschichte eingebunden. Das Ende war für mich überraschend und so warte ich jetzt schon sehnsüchtig auf den dritten Band, der im Herbst 2026 erscheinen wird.

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Veröffentlicht am 16.06.2026

Hier wird Historisches und Privates zu einer spannenden Geschichte

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Wir treffen Helen von Burt in Meran, diesmal ist sie mit ihrem Bruder, einem preußischen Kriegshelden, angereist. Sie wohnen zunächst im „Prasserhof“, der sich zum Hotel gemausert hat. Im Schloss Waldegg ...

Wir treffen Helen von Burt in Meran, diesmal ist sie mit ihrem Bruder, einem preußischen Kriegshelden, angereist. Sie wohnen zunächst im „Prasserhof“, der sich zum Hotel gemausert hat. Im Schloss Waldegg wird zum grüßen Herbstball geladen und Helen erscheint dort zusammen mit ihrem Bruder, der sofort das Gespräch mit Max sucht. Zuvor aber begegnet Helen auf der Giselapromenade Jean mit seiner kleinen Tochter. Er ist für das dunkelhäutige Mädchen ein liebevoller Vater, der sie mit seinem Leben verteidigt. Die schottische Lady Clementine, eine passionierte und anerkannte Bergsteigerin, ist häufig an Helens Seite zu finden. Johann Haller, der Bruder der Frau Prasser kehrt nach zwei Jahren Arktisexpedition wieder zurück in seine Heimat. Doch zunächst wird er im ganzen Land gefeiert und bejubelt. Dr. Hirsch hat seinen Sohn zu sich geholt, doch seine Ehe wirkt leider nicht sehr glücklich. Max macht nach dem Börsenkrach Geschäfte in anderen Kontinenten und auch Helens Freundin Jette ist mit ihrem Mann nach Batavia gezogen.
Neben Meran wird im letzten Teil des Buches auch Wien zum Schauplatz. Hier kommt es zu einem dramatischen Ende des Buches. Helens Schicksal, dass ich als ein typisches Frauenschicksal dieser Zeit bezeichnen möchte, ihre Unterleibsbeschwerden gelten als Hysterie, sie kann nur heimlich und unter Pseudonym ihre Werke veröffentlichen und sie steht unter der Vormundschaft ihres Bruders. Gesellschaftliche Zwänge lassen die Beteiligten nicht frei entscheiden, lediglich Lady Clementin scheint sich durch ihre Bergsteigerambitionen und dem Wunsch nicht heiraten zu wollen, davon frei gemacht zu haben. Auch Dr. Hirsch und seiner Frau wird klar gemacht, dass sie nicht zur Adelsgesellschaft gehören. Die Männer scheuen auch nicht vor Gewalttaten zurück, wobei sich Max als besonders rücksichtlos erweist. Zum Ende des Buches bleiben viele Fragen offen und so freue ich mich sehr auf den 3. Band.

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Veröffentlicht am 31.05.2026

Die Welt in Meran - Schattenflamme: Historischer Roman (Die Meran-Saga)

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Klappentext:
Meran 1874: Während sich die Stadt vom Wiener Börsenkrach erholt und für die nächste Kursaison rüstet, kreuzen sich erneut die Schicksalswege dreier Menschen: Den Korsen Jean führt die Sorge ...

Klappentext:
Meran 1874: Während sich die Stadt vom Wiener Börsenkrach erholt und für die nächste Kursaison rüstet, kreuzen sich erneut die Schicksalswege dreier Menschen: Den Korsen Jean führt die Sorge um das Wohl seiner kleinen Tochter zurück in die Passerstadt. Dort trifft er auf seinen einstigen Freund und Rivalen Max. Und auf die Frau, die beide Männer lieben: Helen, die mit ihrem Bruder, einem preußischen Kriegshelden, angereist ist. Auf dem prächtigsten Ball der Saison kommt es zur schicksalhaften Konfrontation, und es droht die Enthüllung einer Glut, die für immer verborgen bleiben sollte … Doch auch für andere birgt das Leben unverhoffte Entwicklungen: Sigmund Hirsch hat geheiratet und zweifelt bald an seiner Wahl. Die Waise Rosa erfährt erstmals Geborgenheit – doch für wie lange? Und bei den Hallers gibt es ein Wiedersehen mit jemandem, den sie längst verloren glaubten. MERAN, BOZEN, PASSEIER, WIEN: Angela Marina Reinhardt entwirft in ihrer mehrbändigen Meran-Saga ein farbenprächtiges Panorama der Donaumonarchie im ausgehenden 19. Jahrhundert.

Meine Meinung:
Endlich geht die Geschichte weiter und man fiebert mit ob Helen und Jean doch zusammen kommen.
Auch hier wird den Leser Meran sowie Wien wie es damals war, vor geführt. Mit all seinen Standesdünkel und ihre typische Denkweise. Verbort, arrogant und snobistisch.
Leider ist das Schicksal nicht immer gut zu jedem. Sowie auch mit Helen nicht.
„Die Welt in Meran - Schattenflamme“ ist der Autorin wieder einmal eine faszinierende Geschichte gelungen. Leicht konnte man dieses Buch lesen, denn es war spannend und die Charaktere waren gut erkennbar.
Ich kann dieses Buch empfehlen!

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Veröffentlicht am 29.05.2026

Absolut lesenswert

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Schon das erste Buch „Die Welt in Meran. Walzerblut“ habe ich mit Genuss gelesen und nun treffe ich wiederum auf Helen von Burt und auf ihre beiden Verehrer – den Korsen Jean de Benedetti und den Erbgrafen ...

Schon das erste Buch „Die Welt in Meran. Walzerblut“ habe ich mit Genuss gelesen und nun treffe ich wiederum auf Helen von Burt und auf ihre beiden Verehrer – den Korsen Jean de Benedetti und den Erbgrafen Maximilian von Montalban. Wir schreiben das Jahr 1874, zwei Jahre zuvor waren es der Kurbetrieb und die Maskenbälle. Das erste Buch führt ein in die damalige Gesellschaft und deren Gepflogenheiten und nun sind wir mittendrin im Wiener Börsenkrach, als sich die Wege der drei Hauptakteure erneut kreuzen.

Das Hineinfinden in das zweite Buch „Die Welt in Meran. Schattenflamme“ ist dank des Personenverzeichnisses, das gut gegliedert dem Geschehen voransteht, auch für Neueinsteiger nicht schwierig. Das Schicksal führt – wie schon zwei Jahre zuvor, auf oben erwähntem Ball - Helen, Jean und Max zusammen, jedoch ist in der Zwischenzeit doch so einiges geschehen. Auch wird von dem Waisenmädchen Rosa, von Sigmund Hirsch, dem Arzt - um nur mal die beiden zu nennen - weitererzählt.

Die ersten Kapitel sind übertitelt mit Verliebt. Verlobt. Verheiratet. Wer denn die Glücklichen sind, sei hier nicht verraten. Nur so viel – es kommt anders, als ich zunächst gedacht habe. Und wir bleiben nicht ausschließlich in Meran, es geht auch nach Wien – es ist eine, wie sich später herausstellt, schicksalhafte Entscheidung.

Die einzelnen Charaktere, ihr gesellschaftlicher Stand und deren damit oftmals einhergehenden Standesdünkel sind gut herausgearbeitet, auch ist die patriarchalische Denkweise nach wie vor fest verwurzelt. Angela Marina Reinhardts Hauptfiguren sind fiktiv, sie verwebt deren Geschichte mit historisch belegten Nebenfiguren, die so auch im Personenverzeichnis gekennzeichnet sind. Merans Stadtgeschichte, die Heilanstalten, die Schlösser und all die Bauten und Orte sind erkennbar und was mit ganz besonders gefällt, sind die Gedichtzeilen, die jedes Kapitel einleiten.

Auch dieses zweite Meran-Buch, die „Schattenflammen“, habe ich verschlungen. Es war ein faszinierender Aufenthalt in und um Meran, ein lesenswerter zweiter Band, dem hoffentlich bald der nächste folgen wird.

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