Cover-Bild Stolz und Vorurteil – die Graphic Novel nach Jane Austen
(24)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
25,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Knesebeck
  • Themenbereich: Graphic Novels, Comics, Cartoons - Romanze
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 144
  • Ersterscheinung: 23.04.2026
  • ISBN: 9783989620650
Anna Opel

Stolz und Vorurteil – die Graphic Novel nach Jane Austen

Elias Linnekuhl (Illustrator)

Um keinen Preis will Elizabeth Bennet einen Mann wie Mr Darcy. Zu überheblich, zu kühl, zu reich. Und doch: Etwas flackert, wenn sie einander begegnen. Ihre Schlagfertigkeit, sein Edelmut … passt das etwa doch zusammen? Hat die Liebe überhaupt eine Chance, wo Vorurteile und verletzter Stolz den Blick trüben? Elias Linnekuhl und Anna Opel führen mit dieser Graphic Novel in die Welt der Bälle und Intrigen, der gesellschaftlichen Zwänge und der mühsam verborgenen Gefühle. Die wohl beliebteste Enemies-to-Lovers-Romance der Weltliteratur wird aufregend neu erzählt. Ein Muss für Jane-Austen-Fans und alle, die dabei sein wollen, wenn Liebe sich ihren Weg bahnt.

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.06.2026

Wenn Stolz leise knistert und Vorurteile bröckeln

0

Manchmal braucht es gar keinen dicken Klassiker mit winziger Schrift, damit einem Mr Darcy wieder herrlich arrogant auf die Nerven geht. Diese Graphic Novel schafft genau das, was eine gute Adaption schaffen ...

Manchmal braucht es gar keinen dicken Klassiker mit winziger Schrift, damit einem Mr Darcy wieder herrlich arrogant auf die Nerven geht. Diese Graphic Novel schafft genau das, was eine gute Adaption schaffen muss: Sie nimmt Jane Austens berühmte Geschichte ernst, macht sie aber frisch, zugänglich und richtig schön lebendig.

Elizabeth Bennet bleibt dabei diese wunderbar schlagfertige Frau, bei der man innerlich ständig denkt: Ja, Mädchen, sag es ihm. Mr Darcy wiederum stolpert mit seiner kühlen Art so elegant durch die Seiten, dass man ihn gleichzeitig schütteln und heimlich doch ein bisschen mögen möchte. Genau dieses Knistern zwischen Stolz, Missverständnissen und unterdrückten Gefühlen funktioniert hier richtig gut.

Die Illustrationen geben der Geschichte eine tolle Atmosphäre. Bälle, Blicke, feine Gesten und diese ganze gesellschaftliche Enge kommen schön rüber, ohne dass es altbacken wirkt. Gerade für Leser, die Austen vielleicht bisher eher aus sicherer Entfernung bewundert haben, ist das ein richtig guter Einstieg.

Natürlich merkt man, dass ein großer Klassiker hier verdichtet wird. Einige Feinheiten rauschen schneller vorbei, als man es aus dem Roman kennt. Aber ehrlich gesagt: Für eine Graphic Novel passt das Tempo. Sie will nicht alles ersetzen, sondern Lust auf diese Welt machen.

Eine charmante, gefühlvolle und bildstarke Neuerzählung, die zeigt, warum Elizabeth und Darcy immer noch funktionieren. Frech, romantisch, klug und mit genau der richtigen Portion Herzklopfen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.04.2026

Nicht tief aber schön umgesetzt

0

Mit Stolz und Vorurteil als Graphic Novel wagen Anna Opel und Elias Linnekuhl eine visuelle Neufassung eines der bekanntesten Klassiker der Weltliteratur. Jane Austens Geschichte um Elizabeth Bennet und ...

Mit Stolz und Vorurteil als Graphic Novel wagen Anna Opel und Elias Linnekuhl eine visuelle Neufassung eines der bekanntesten Klassiker der Weltliteratur. Jane Austens Geschichte um Elizabeth Bennet und Mr. Darcy ist vielfach adaptiert worden literarisch, filmisch und nun auch grafisch.
Schon beim ersten Durchblättern fällt die tolle Gestaltung ins Auge. Das Cover, die Farbwahl und der durchdachte Bildaufbau schaffen eine ruhige, elegante, gut durchdachte Atmosphäre, die sehr gut zur Regency‑Zeit passt. Die Illustrationen setzen auf sanfte Farben und klare Linien und vermeiden übertriebene Dramatik. Gerade in Szenen zwischen Elizabeth und Darcy funktioniert das sehr gut: Blicke, Körperhaltungen und kleine Gesten transportieren Spannung, Stolz und vorsichtige Annäherung oft ganz ohne viele Worte. Das ist definitiv sehr gelungen.
Inhaltlich folgt die Graphic Novel dem Original sehr nah, allerdings (gezwungener maßen) stark gekürzt. Anna Opel konzentriert sich auf die wesentlichen Handlungslinien und zentrale Dialoge, die oft erkennbar am Originaltext orientiert sind. Das sorgt für einen guten Erzählfluss, bringt aber auch Einschränkungen mit sich. Nebenfiguren und soziale Verflechtungen bleiben stellenweise blass. Ohne Vorkenntnisse kann es daher mitunter schwierig sein, Figuren auseinanderzuhalten oder Beziehungen sofort richtig einzuordnen. Eine kurze Figurenübersicht zu Beginn hätte hier deutlich geholfen.
Die große Stärke des Buches liegt klar in seiner Atmosphäre. Elias Linnekuhls Illustrationen fangen die leisen Emotionen gut ein und lassen viel Raum für Interpretation. Die Graphic Novel lebt von Zwischentönen/Bilder, jedoch genau darin liegt aber auch ihre Grenze. Wer Jane Austens feinsinnige Ironie, innere Monologe und gesellschaftliche Nuancen liebt, wird diese Tiefe hier naturgemäß nicht vollständig wiederfinden. Es ist toll sich die Geschichte so nochmal in den Kopf zu bringen wenn man sie kennt oder für junge Leser, aber man spürt den Kern und wie umfangreich die Geschichte wirklich ist nicht, ist aber in so einem Format auch nicht möglich.

Für mich funktioniert diese Graphic Novel deshalb am besten als visuelle Interpretation und liebevolle Ergänzung, für Fans, die die Geschichte bereits kennen und sie einmal anders erleben möchten, oder als ästhetischer Einstieg für Leser*innen, die sich von einem klassischen Roman (oder den vielen Seiten) zunächst abgeschreckt fühlen. Als alleiniger Zugang zur Geschichte ist sie möglich, aber nicht ideal.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.06.2026

Nett für zwischendurch

0

Diese Graphic Novel zu Stolz und Vorurteil hat mir insgesamt ganz gut gefallen, auch wenn sie für mich nicht an die Wirkung des Originals herankommt.

Positiv aufgefallen ist mir vor allem der Zeichenstil. ...

Diese Graphic Novel zu Stolz und Vorurteil hat mir insgesamt ganz gut gefallen, auch wenn sie für mich nicht an die Wirkung des Originals herankommt.

Positiv aufgefallen ist mir vor allem der Zeichenstil. Im Vergleich zu anderen Umsetzungen der Geschichte hat mir dieser hier deutlich besser gefallen. Die Figuren und Szenen sind ansprechend gestaltet und transportieren das Grundgefühl der Geschichte gut.

Das typische Stolz und Vorurteil-Feeling ist auf jeden Fall vorhanden. Allerdings hatte ich an vielen Stellen das Gefühl, dass wichtige Schlüsselszenen zu knapp abgehandelt werden. Dadurch fehlt etwas die Tiefe, die die Geschichte im Original so besonders macht.

Gerade die emotionalen Momente und Entwicklungen wirken dadurch weniger intensiv, als ich es mir gewünscht hätte. Die Graphic Novel vermittelt die Handlung, erreicht für mich aber nicht das Niveau des ausgeschriebenen Textes.

Insgesamt ist es eine schöne Umsetzung für zwischendurch, die sich schnell lesen lässt, aber eher als Ergänzung zur Originalgeschichte funktioniert als als vollständiger Ersatz.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.05.2026

Ein zeitloser Klassiker im frischen neuen Gewand.

0

England, zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Mrs Bennet sucht händeringend nach guten Partien für ihre fünf Töchter. Leider sieht es mit dem Vermögen der Familie recht bescheiden aus. Als der reiche Mr Bingley ...

England, zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Mrs Bennet sucht händeringend nach guten Partien für ihre fünf Töchter. Leider sieht es mit dem Vermögen der Familie recht bescheiden aus. Als der reiche Mr Bingley und sein attraktiver Freund Mr Darcy in das benachbarte Anwesen ziehen und zu einem Ball einladen, ist Mrs Bennet ganz aus dem Häuschen. Mr Darcy wäre der perfekte Heiratskandidat für ihre zweitälteste Tochter Elizabeth. Dieser wird jedoch schon nach dem ersten Tanz klar, dass sie niemals einen Mann wie Mr Darcy heiraten wird. Er ist viel zu arrogant, kühl und stolz. Sie kann ihn nicht ausstehen. Doch je öfter sich ihre Wege kreuzen, desto mehr beginnt sie zu zweifeln. Ist er wirklich so abwesend und überheblich? Steckt vielleicht mehr hinter seiner Fassade, als sie vermutet hat? Aber hat ihre Liebe zwischen Stolz und Vorurteilen überhaupt eine Chance?

Bei Comic-Adaptionen von Klassikern werde ich immer sofort hellhörig. Und da ich letztes Jahr (endlich) die Werke von Jane Austen für mich entdeckt habe, war ich sehr gespannt auf die Graphic Novel von „Stolz und Vorurteil“ aus dem Knesebeck Verlag. Das Cover konnte schon mal direkt bei mir punkten. Der Einband ist sowohl zeichnerisch als farblich zauberhaft gestaltet und der Farbschnitt macht das Buch zu einem echten Hingucker. Das Innenleben konnte mich persönlich nicht vollends überzeugen, ich habe die Lektüre aber trotzdem nicht bereut.

Anna Opel und Elias Linnekuhl präsentieren hier eine gelungene Neuerzählung von der wohl bekanntesten Enemies-to-Lovers-Story aller Zeiten. Sowohl Neulingen als auch Kennern bietet diese Ausgabe gute Unterhaltung. Für Jüngere, die den Roman noch nicht kennen, ist sie ein schöner Einstieg in die Welt von Jane Austen – vor allem Wenigleserinnen werden daran dank der geringen Textmenge ihre Freude haben. Es muss allerdings dazu gesagt sein, dass es keine große Einführung oder ein Personenregister gibt und die Geschichte sehr gekürzt wurde. Ohne Vorkenntnisse könnte es Leserinnen schwerfallen, der Handlung durchweg zu folgen. Ein paar erklärende Texte zwischendurch und eine Figurenübersicht zu Beginn hätte ich nicht schlecht gefunden. Dennoch haben es die beiden Künstler*innen geschafft, die Grundstimmung und wichtigsten Elemente der Originalgeschichte in ihrem Comic einzufangen. Austens scharfsinniger Humor geht durch die Vereinfachung zwar etwas verloren, aber die Dialoge lesen sich trotz allem sehr unterhaltsam und die Charaktere sind so charmant wie man sie kennt. Wie eigentlich immer bei Adaptionen, sollte man versuchen, sie nicht zu sehr mit dem Original zu vergleichen, sondern sie als ein eigenständiges Kunstwerk betrachten. Gerade bei Romanen und Comics ist es logisch, dass sich die Ausgaben sehr voneinander unterscheiden.

Die Illustrationen von Elias Linnekuhl mochte ich besonders gerne. Stimmungsvoll und mit klaren Linien und einer gedeckten Farbpalette fangen sie die Atmosphäre der Regency-Zeit gekonnt ein und sorgen für einen wunderbaren passenden Retro-Vibe. Die Figuren sind sehr lebendig und ausdrucksstark gezeichnet, allerdings hätte man die Frauen vielleicht ein bisschen vielfältiger gestalten können – diese ähneln sich zum Teil doch sehr, sodass man leicht den Überblick verlieren kann.

Fazit: Anna Opel und Elias Linnekuhl haben Jane Austens zeitlosen Klassiker „Stolz und Vorurteil“ in ein frisches neues Gewand gekleidet und legen eine wunderhübsch gestaltete Graphic Novel der weltberühmten Liebesgeschichte vor. Dieses Buch ist eine schöne Ergänzung für Jane-Austen-Fans und all diejenigen, die die Originalgeschichte auf eine ganz neue Art und Weise erleben möchten. Ein gelungener Einstieg in die Welt von Jane Austen. Trotz meiner Kritikpunkte hatte ich viel Spaß beim Lesen und kann diese Neuinterpretation sehr empfehlen. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.04.2026

Stolz und Vorurteil

0

Hier wird die Geschichte von "Stolz und Vorurteil" in groben Zügen bildlich neu erzählt. Es handelt sich hierbei eher um eine Kurzfassung des Romans in Comicstil.

Das Cover ist ein Hingucker. Die Farben ...

Hier wird die Geschichte von "Stolz und Vorurteil" in groben Zügen bildlich neu erzählt. Es handelt sich hierbei eher um eine Kurzfassung des Romans in Comicstil.

Das Cover ist ein Hingucker. Die Farben sind sehr warm und die Seite ist detailliert gestaltet. Auch der Farbschnitt ist farblich gut integriert.
Die Farbgebung der Illustrationen sind schön und haben mir gefallen.
Jedoch die Darstellungen der Protagonisten war mir in dem Fall zu ähnlich. Man konnte die Frauen schwer auseinander halten. Da hätte ich mir am Anfang eine bildliche Aufstellung der Protagonisten mit Namen gewünscht. Somit ist es recht schwer, der Geschichte zu folgen, besonders wenn man diese noch nicht kennt.

Die Emotionen der Hauptdarsteller kamen an sich sehr gut zur Geltung und somit konnte man den Gefühlen und Handlungen folgen.

Das Buch ist eine nette, neue Darstellung der Geschichte von Stolz und Vorurteil von Jane Austen. Es erreicht nicht ganz die Tiefe wie in der Originalversion. Dennoch denke ich, das bei Neueinsteiger die Neugierde geweckt wird und der ein oder andere dadurch zum textlichen Exemplar greift.




  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere