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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.05.2026

Informativ und optisch gelungen

Mein wilder, bunter Garten – Einfach naturnah gärtnern
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Schon auf den ersten Blick macht dieses Buch einen sehr hochwertigen Eindruck. Das Cover ist ansprechend gestaltet, und auch die Haptik des Buches gefällt mir gut. Der Aufbau wirkt logisch und übersichtlich, ...

Schon auf den ersten Blick macht dieses Buch einen sehr hochwertigen Eindruck. Das Cover ist ansprechend gestaltet, und auch die Haptik des Buches gefällt mir gut. Der Aufbau wirkt logisch und übersichtlich, sodass ich mich direkt gut zurechtgefunden habe.

Besonders positiv aufgefallen sind mir die vielen Bilder, Grafiken und Übersichtstabellen. Sie lockern das Buch angenehm auf und unterstützen die Inhalte sinnvoll. Die Texte sind informativ, gut geschrieben und verständlich aufbereitet, wodurch sich das Buch angenehm durchblättern und lesen lässt.

Inhaltlich konnte mich das Konzept des wilden Gartens allerdings nicht vollständig abholen. Obwohl die Gestaltung inspirierend ist und die vorgestellten Ideen schön präsentiert werden, entspricht diese Art des Gärtnerns nicht ganz meinen persönlichen Vorstellungen für einen eigenen Garten. Dadurch blieb für mich etwas Distanz zum eigentlichen Konzept bestehen.

Trotzdem ist Mein wilder bunter Garten für mich ein gelungen gestaltetes Gartenbuch mit vielen ansprechend aufbereiteten Informationen und schönen visuellen Ideen. Auch wenn ich die Inhalte vermutlich nicht direkt für meinen eigenen Garten umsetzen werde, habe ich das Buch gerne durchgeblättert.

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Veröffentlicht am 24.04.2026

Viel Potenzial mit Anlauf

Starminster - Stadt in den Wolken
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Die Idee hinter Starminster hat mich direkt angesprochen. Eine Stadt in den Wolken bietet ein spannendes Setting mit viel Potenzial, auf das ich mich beim Lesen auch sehr gefreut habe.

Der Einstieg fiel ...

Die Idee hinter Starminster hat mich direkt angesprochen. Eine Stadt in den Wolken bietet ein spannendes Setting mit viel Potenzial, auf das ich mich beim Lesen auch sehr gefreut habe.

Der Einstieg fiel mir allerdings nicht ganz leicht. Ich habe eine Weile gebraucht, um wirklich in die Geschichte hineinzufinden und ein Gefühl für die Welt zu entwickeln. Gerade am Anfang wirkte vieles noch etwas unklar für mich, sodass ich mich nicht direkt fallen lassen konnte.

Mit der Zeit wurde es jedoch besser. Je weiter die Geschichte voranschritt, desto mehr konnte ich mich orientieren und in die Handlung eintauchen. So richtig angekommen bin ich für mich aber erst etwa ab der Hälfte des Buches.

Ab diesem Punkt hat mich die Geschichte dann deutlich mehr gepackt. Das Finale war spannend erzählt und hat mir richtig gut gefallen. Hier konnte das Buch für mich nochmal zeigen, welches Potenzial in der Idee steckt.

Insgesamt ist Starminster für mich ein gutes Kinderbuch mit einer tollen Grundidee, das etwas Anlaufzeit braucht, dann aber mit einer spannenden zweiten Hälfte überzeugt.

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Veröffentlicht am 24.04.2026

Ghostbusting top, Liebe flop

The Girls Ghostbusting Agency – Crazy Spooky Love
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Die Grundidee dieses Buches hat mich sofort angesprochen. Ghostbusting kombiniert mit einer Agency und Ermittlungen – das klang nach genau meinem Ding. Und tatsächlich hat mir genau dieser Teil der Geschichte ...

Die Grundidee dieses Buches hat mich sofort angesprochen. Ghostbusting kombiniert mit einer Agency und Ermittlungen – das klang nach genau meinem Ding. Und tatsächlich hat mir genau dieser Teil der Geschichte auch richtig gut gefallen.

Ich hatte mit der Richtung der Geschichte so gar nicht gerechnet, wurde aber positiv überrascht. Der Ghostbusting-Anteil und die Ermittlungen haben mir wirklich Spaß gemacht. Auch der Agency-Aspekt war für mich ein echtes Highlight und hat der Geschichte eine spannende Grundlage gegeben.

Leider konnte mich der Romance-Anteil überhaupt nicht überzeugen. Das angedeutete Love Triangle habe ich zu keinem Zeitpunkt wirklich gespürt. Stattdessen wirkte es oft so, als würde Melody einfach auf jeden Mann mit einem gewissen Hormonchaos reagieren, ohne dass dabei echte Gefühle entstehen. Das hatte für mich stellenweise etwas Unfreiwillig-Komisches und war schwer ernst zu nehmen.

Die Beziehung, die sich im Verlauf entwickelt, ging mir dann zu schnell und war für mich nicht nachvollziehbar. Dadurch konnte ich mich emotional überhaupt nicht darauf einlassen, was den Lesefluss für mich immer wieder gestört hat.

Die Geister und die ganze übernatürliche Komponente hingegen haben mir richtig gut gefallen. Hier hätte ich mir sogar noch mehr Fokus gewünscht, da genau dieser Teil die Geschichte für mich getragen hat.

Insgesamt bleibt für mich ein Buch mit einer wirklich tollen Idee und starken Ansätzen, das mich vor allem im Ghostbusting-Bereich überzeugen konnte, im Romance-Teil aber deutlich verloren hat.

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Veröffentlicht am 14.04.2026

Eine Liebesgeschichte mit Spielfeeling

Rules of the Game, Band 1 - Offside
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Da ich die Geschichte bereits auf Englisch gelesen hatte, war die deutsche Version für mich ein Reread – und ich war gespannt, ob sie mich noch einmal genauso abholen kann.

Der Einstieg fiel mir wieder ...

Da ich die Geschichte bereits auf Englisch gelesen hatte, war die deutsche Version für mich ein Reread – und ich war gespannt, ob sie mich noch einmal genauso abholen kann.

Der Einstieg fiel mir wieder sehr leicht. Ich mochte Bailey direkt gerne, und auch Chase konnte mich sofort wieder überzeugen. Die Ausgangssituation ist zwar nichts Neues im Genre, passt aber gut und ist stimmig umgesetzt.

Im Verlauf der Geschichte hat mich vor allem die Entwicklung der Beziehung zwischen Bailey und Chase wieder überzeugt. Ich mochte die Dynamik zwischen den beiden sehr und habe ihre Geschichte gerne verfolgt. Auch die Nebencharaktere sind mir positiv aufgefallen – besonders Dallas und Shiv haben mir gut gefallen.

Das Thema Eishockey nimmt einen größeren Raum ein, was ich sehr mochte. Die Einblicke in das Leben eines College-Hockeyspielers und die Spielszenen haben die Geschichte für mich lebendig gemacht und gut ergänzt.

An einigen Stellen hatte die Handlung für mich kleinere Längen, und ich glaube, dem Buch hätten ein paar Seiten weniger gutgetan. Gleichzeitig habe ich mich aber nie wirklich gelangweilt oder das Interesse verloren.

Der Spice ist vorhanden, aber nicht übertrieben und fügt sich gut in die Geschichte ein. Bei der Übersetzung hatte ich stellenweise das Gefühl, dass sich der Text etwas weniger flüssig liest als im Original, auch wenn sie insgesamt solide gelungen ist.

Auch beim zweiten Lesen konnte mich Offside wieder gut unterhalten. Für mich eine schöne Sports Romance mit kleinen Schwächen, die den Lesespaß aber nicht wirklich mindern.

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Veröffentlicht am 14.04.2026

Zwischen Faszination und Frust

Spiel des Lügners
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Optisch macht dieses Buch wirklich einiges her. Das Cover und der Farbschnitt sind wunderschön gestaltet und haben direkt meine Aufmerksamkeit geweckt. Auch die Inhaltsangabe klang vielversprechend und ...

Optisch macht dieses Buch wirklich einiges her. Das Cover und der Farbschnitt sind wunderschön gestaltet und haben direkt meine Aufmerksamkeit geweckt. Auch die Inhaltsangabe klang vielversprechend und hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht.

Der Einstieg war dann auch wirklich gelungen. Das Setting im Casino fand ich sofort spannend, die Atmosphäre war sehr präsent und intensiv – teilweise fast schon erdrückend, aber gerade am Anfang auch sehr fesselnd. Die Charaktere wirkten zunächst interessant, auch wenn die Handlung zu Beginn noch nicht ganz greifbar war.

Mit der Zeit wurde mir das Setting jedoch fast zu dominant. Die Autorin schafft es zwar, die Stimmung sehr eindringlich zu beschreiben, aber genau das hat für mich irgendwann dazu geführt, dass sich alles sehr schwer und teilweise überladen angefühlt hat. Gleichzeitig rückt die eigentliche Handlung für meinen Geschmack zu sehr in den Hintergrund. Stattdessen nehmen die Beziehungen zwischen den Figuren sehr viel Raum ein und überdecken oft das, was eigentlich passieren sollte.

Besonders im Mittelteil wurde das für mich zum Problem. Die Geschichte zog sich, und ich hatte das Gefühl, dass einfach zu wenig passiert. Das Hin und Her zwischen Nic und Lola konnte mich auf Dauer nicht mehr abholen, auch wenn ich die beiden grundsätzlich mochte.

Auch die Nebencharaktere haben für mich viel Potenzial verschenkt. Abgesehen von Nic, Lola und Enzo bleiben sie sehr blass und wirken eher wie Platzhalter, die nur dann auftauchen, wenn sie gerade gebraucht werden.

Ich habe beim Lesen mehrfach gemerkt, dass ich nicht richtig vorankomme und immer wieder aus dem Lesefluss falle. Deshalb bin ich zwischendurch auf das Hörbuch gewechselt, was dank der guten Vertonung auch gut funktioniert hat. Ohne diese Möglichkeit hätte ich mich vermutlich noch schwerer durch die Geschichte gearbeitet.

Das Ende konnte zumindest wieder etwas Interesse wecken und macht neugierig, wie es weitergeht. Ob ich den finalen Band lesen werde, weiß ich aktuell aber noch nicht.

Insgesamt bleibt für mich ein Buch mit starkem Einstieg und viel Potenzial, das sich für mich im Verlauf jedoch zu sehr verliert und am Ende eher enttäuscht zurücklässt.

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