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Veröffentlicht am 20.07.2026

Tierwissen trifft Wildtiermedizin

National Geographic Kids - Abenteuer einer Wildtierärztin
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Das Konzept dieses Kinderwissensbuches hat mir von Anfang an gut gefallen. Eine Wildtierärztin nimmt uns mit in die Welt unterschiedlichster Tiere und vermittelt dabei Wissen über ihre Besonderheiten, ...

Das Konzept dieses Kinderwissensbuches hat mir von Anfang an gut gefallen. Eine Wildtierärztin nimmt uns mit in die Welt unterschiedlichster Tiere und vermittelt dabei Wissen über ihre Besonderheiten, mögliche Erkrankungen und die medizinische Versorgung. Eine tolle Grundlage für ein spannendes und informatives Sachbuch.

Besonders begeistert haben mich die Bilder. Sie sind wirklich toll ausgewählt und auf jeder Seite ein Blickfang. Auch die Auswahl der vorgestellten Tiere finde ich sehr gelungen. Sie ist abwechslungsreich und beschränkt sich nicht auf die typischen bekannten Wildtiere, sondern umfasst ganz unterschiedliche Tierarten, darunter Säugetiere, Amphibien und viele mehr.

Die Texte sind gut verständlich geschrieben und meiner Meinung nach passend auf die jüngere Zielgruppe abgestimmt. Auch optisch konnte mich das Buch überzeugen. Die einzelnen Seiten sind ansprechend aufgebaut, und das Farbkonzept passt sehr gut zur gesamten Gestaltung.

Trotzdem hat mir am Ende ein bisschen das gewisse Etwas gefehlt. Gerade weil das Buch mit den Abenteuern einer Wildtierärztin wirbt, hätte ich mir diesen persönlichen Aspekt deutlich präsenter gewünscht. Die Erfahrungen und Erlebnisse der Tierärztin wirkten für mich teilweise eher wie eine kleine Ergänzung zu den allgemeinen Informationen über die Tiere.

Hier hätte für meinen Geschmack gerne noch mehr Abenteuer stecken dürfen. Mehr konkrete Erlebnisse aus dem Alltag einer Wildtierärztin hätten das Buch für mich noch spannender gemacht und stärker von anderen Tier-Sachbüchern abgehoben.

Insgesamt ist „Abenteuer einer Wildtierärztin“ für mich dennoch ein sehr schön gestaltetes und informatives Kinderwissensbuch. Besonders die vielseitige Tierauswahl und die tollen Bilder haben mir richtig gut gefallen. Das besondere Konzept hätte für meinen Geschmack nur noch etwas stärker ausgeschöpft werden können.

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Veröffentlicht am 08.07.2026

Eine Welt, die sich nur langsam öffnet

Dragon Cursed – Zeig keine Gnade (Deluxe-Ausgabe)
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Der Klappentext und die ersten Seiten dieses Buches haben mich sofort begeistert. Der Einstieg war spannend, das Setting hat mich neugierig gemacht und ich hatte das Gefühl, dass mich hier eine richtig ...

Der Klappentext und die ersten Seiten dieses Buches haben mich sofort begeistert. Der Einstieg war spannend, das Setting hat mich neugierig gemacht und ich hatte das Gefühl, dass mich hier eine richtig gute Fantasygeschichte erwartet. Leider konnte das Buch dieses erste Gefühl für mich nicht ganz halten.

Schon nach kurzer Zeit hatte ich Schwierigkeiten, mich in der Welt zurechtzufinden. Vor allem das Magiesystem und die gesellschaftlichen Strukturen blieben für mich lange Zeit zu unklar. Die Autorin hält sich mit Erklärungen bewusst zurück, sodass man immer nur so viel weiß wie die Protagonistin Isola. Das passt zwar gut zur Geschichte und machte die fehlenden Informationen für mich nachvollziehbarer, trotzdem hatte ich oft das Gefühl, dass mir wichtige Zusammenhänge fehlen. Dadurch zog sich die Handlung für mich stellenweise deutlich.

Erst etwa ab der Hälfte hatte ich das Gefühl, wirklich in der Geschichte angekommen zu sein. Ab ungefähr drei Vierteln konnte mich das Buch dann sogar richtig packen. Die Handlung gewann an Spannung, und ich wollte endlich wissen, wie sich alles entwickelt. Das Finale hat mir dann richtig gut gefallen und macht auf jeden Fall neugierig auf den zweiten Band.

Mit den Charakteren hatte ich ein etwas zwiegespaltenes Verhältnis. Ich finde sie insgesamt gut ausgearbeitet und interessant angelegt, persönlich bin ich mit den meisten von ihnen aber nicht so richtig warm geworden. Das ist für mich weniger ein Kritikpunkt an der Ausarbeitung als vielmehr eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Das Setting mochte ich dagegen sehr gerne. Auch die Handlung wirkt insgesamt gut durchdacht und hat für mich viel Potenzial. Weniger überzeugen konnte mich dagegen der Romance-Anteil. Dieser fühlte sich für mich eher anstrengend an und hat mir deutlich weniger gegeben als die eigentliche Fantasyhandlung.

Insgesamt ist Dragon Cursed für mich ein Reihenauftakt mit vielen guten Ideen, der mich durch seine zurückhaltende Welterklärung und die Romance aber immer wieder ausgebremst hat. Das starke Finale hat jedoch dafür gesorgt, dass ich durchaus Potenzial für den zweiten Band sehe und der Reihe wahrscheinlich noch eine Chance geben werde.

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Veröffentlicht am 20.06.2026

Zwischen Göttern und Geschwistern

Aftermyth – Penelope und die Prüfung der Götter
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An dieses Buch bin ich ehrlich gesagt mit eher zurückhaltenden Erwartungen herangegangen. Umso überraschter war ich am Ende, wie gut mir die Geschichte gefallen hat.

Der Einstieg war zwar etwas verwirrend, ...

An dieses Buch bin ich ehrlich gesagt mit eher zurückhaltenden Erwartungen herangegangen. Umso überraschter war ich am Ende, wie gut mir die Geschichte gefallen hat.

Der Einstieg war zwar etwas verwirrend, gleichzeitig aber auch neugierig machend. Ich wusste nicht sofort, wohin die Geschichte möchte, hatte aber von Anfang an das Bedürfnis weiterzulesen und mehr über die Welt und ihre Regeln zu erfahren. Dabei hat mir vor allem der Schreibstil sehr gut gefallen. Die Seiten sind bei mir nur so vorbeigeflogen, und auch der Wechsel zwischen Buch und Hörbuch hat wunderbar funktioniert. Für mich haben beide Versionen gleichermaßen gut funktioniert, sodass ich keine davon bevorzugen würde.

Besonders gefallen hat mir das Setting. Das Akademie-Feeling war für mich sehr präsent und wurde überzeugend umgesetzt. Auch die verschiedenen Häuser und ihre Besonderheiten fand ich grundsätzlich interessant. Teilweise waren sie für meinen Geschmack allerdings etwas zu stark von Vorurteilen geprägt und dadurch stellenweise etwas überzeichnet.

Mit den Charakteren bin ich ebenfalls gut zurechtgekommen. Vor allem die Dynamik zwischen den Geschwistern hat mir richtig gut gefallen. Diese Beziehung wirkte authentisch und emotional nachvollziehbar. Gerade mit Penelope konnte ich oft mitfühlen, weil die Autorin ihre Gedanken und Gefühle sehr greifbar dargestellt hat. Überhaupt fand ich die emotionale Ebene der Geschichte gelungen. Gefühle werden nicht nur beschrieben, sondern kommen auch beim Lesen an.

Die Handlung selbst war zwar nicht komplett neu, konnte mich aber trotzdem überzeugen. Viele Elemente kennt man in ähnlicher Form vielleicht bereits aus anderen Fantasygeschichten, hier wurden sie jedoch gut umgesetzt und zu einer spannenden Geschichte verbunden.

Das Finale hat mir ebenfalls gefallen und die Handlung zu einem guten Abschluss gebracht. Ganz das Highlight, das ich mir erhofft hatte, war es für mich allerdings nicht. Trotzdem hat es mich neugierig genug zurückgelassen, dass ich unbedingt wissen möchte, wie es in Band zwei weitergeht.

Insgesamt hat mich Aftermyth deutlich positiver überrascht als erwartet. Eine spannende Fantasygeschichte mit gelungenem Akademie-Setting, sympathischen Figuren und einer emotionalen Komponente, die bei mir gut funktioniert hat.

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Veröffentlicht am 20.06.2026

Schöner Abschluss einer kreativen Dilogie

Magic of Moon and Sea. Die Königin der Glasinsel
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Nachdem mir der erste Band vor allem durch seine Idee und das starke Finale gut gefallen hatte, war ich gespannt, wie die Geschichte ihren Abschluss finden würde. Insgesamt konnte mich auch der zweite ...

Nachdem mir der erste Band vor allem durch seine Idee und das starke Finale gut gefallen hatte, war ich gespannt, wie die Geschichte ihren Abschluss finden würde. Insgesamt konnte mich auch der zweite Band wieder gut unterhalten, auch wenn er für mich nicht ganz ohne kleine Längen war.

Der Einstieg fiel mir dieses Mal leichter als im ersten Band. Trotzdem habe ich wieder etwas Zeit gebraucht, um vollständig in der Geschichte anzukommen und mich auf die Handlung einzulassen. Sobald ich wieder in der Welt und bei den Figuren angekommen war, hat sich das Lesen jedoch angenehm entwickelt.

Die größte Schwäche lag für mich im Mittelteil. Hier zog sich die Handlung stellenweise etwas und wirkte insgesamt recht langsam. Dabei war die Geschichte nie wirklich langweilig oder uninteressant, aber ich hatte das Gefühl, dass sie sich mehr Zeit nimmt als nötig. Dadurch fehlte mir zwischenzeitlich etwas die Dynamik.

Besonders gefallen hat mir erneut die Welt, die die Autorin erschaffen hat. Das Setting ist kreativ und stimmungsvoll gestaltet und war für mich einer der stärksten Aspekte der gesamten Reihe. Auch die Charaktere mochte ich wieder gerne. Sie sind interessant ausgearbeitet und entwickeln sich im Verlauf der Geschichte nachvollziehbar weiter.

Zum Ende hin nimmt die Handlung dann wieder deutlich an Fahrt auf. Das Finale war spannend erzählt und hat für mich gut funktioniert. Es hat die Geschichte zu einem gelungenen Abschluss gebracht und dafür gesorgt, dass ich das Buch insgesamt positiv in Erinnerung behalten werde.

Insgesamt ist Die Königin der Glasinsel ein schöner Abschluss der Dilogie. Nicht jeder Abschnitt konnte mich gleichermaßen fesseln, aber die interessante Welt, die gelungenen Figuren und das spannende Finale haben dafür gesorgt, dass ich die Reihe gerne gelesen habe.

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Veröffentlicht am 20.06.2026

Nett für zwischendurch

Stolz und Vorurteil – die Graphic Novel nach Jane Austen
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Diese Graphic Novel zu Stolz und Vorurteil hat mir insgesamt ganz gut gefallen, auch wenn sie für mich nicht an die Wirkung des Originals herankommt.

Positiv aufgefallen ist mir vor allem der Zeichenstil. ...

Diese Graphic Novel zu Stolz und Vorurteil hat mir insgesamt ganz gut gefallen, auch wenn sie für mich nicht an die Wirkung des Originals herankommt.

Positiv aufgefallen ist mir vor allem der Zeichenstil. Im Vergleich zu anderen Umsetzungen der Geschichte hat mir dieser hier deutlich besser gefallen. Die Figuren und Szenen sind ansprechend gestaltet und transportieren das Grundgefühl der Geschichte gut.

Das typische Stolz und Vorurteil-Feeling ist auf jeden Fall vorhanden. Allerdings hatte ich an vielen Stellen das Gefühl, dass wichtige Schlüsselszenen zu knapp abgehandelt werden. Dadurch fehlt etwas die Tiefe, die die Geschichte im Original so besonders macht.

Gerade die emotionalen Momente und Entwicklungen wirken dadurch weniger intensiv, als ich es mir gewünscht hätte. Die Graphic Novel vermittelt die Handlung, erreicht für mich aber nicht das Niveau des ausgeschriebenen Textes.

Insgesamt ist es eine schöne Umsetzung für zwischendurch, die sich schnell lesen lässt, aber eher als Ergänzung zur Originalgeschichte funktioniert als als vollständiger Ersatz.

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