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Veröffentlicht am 26.03.2026

Zwischen Interesse und Enttäuschung

Zorn und Morgenröte
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Die Grundidee dieses Buches hat mich von Anfang an angesprochen. Das Setting, die Ausgangssituation und die bekannte Geschichte, auf der alles basiert, haben für mich eigentlich großes Potenzial versprochen.

Leider ...

Die Grundidee dieses Buches hat mich von Anfang an angesprochen. Das Setting, die Ausgangssituation und die bekannte Geschichte, auf der alles basiert, haben für mich eigentlich großes Potenzial versprochen.

Leider hat mich die Umsetzung lange Zeit nicht wirklich erreicht. Über weite Strecken hatte ich das Gefühl, nicht richtig in die Geschichte hineinzufinden. Erst im letzten Drittel kam bei mir so etwas wie echtes Interesse auf, und ich hatte das Gefühl, endlich in der Handlung angekommen zu sein.

Ein großer Kritikpunkt für mich war der Erzählstil. Die vielen Sprünge zwischen Szenen haben es mir schwer gemacht, mich fallen zu lassen. Oft wirkten Szenen zu knapp erzählt, und auch die Dialoge haben sich für mich teilweise leer und wenig bedeutungsvoll angefühlt. Dadurch fehlte mir die Tiefe, die ich für eine solche Geschichte gebraucht hätte.

Auch mit den Charakteren bin ich nicht wirklich warm geworden. Viele Entscheidungen wirkten auf mich nicht nachvollziehbar, und gerade Shazi und Chalid haben mich eher genervt als berührt. Besonders ihre Beziehung konnte mich emotional überhaupt nicht abholen, da sie für mich zu wenig ausgearbeitet war.

Dabei liegt das Problem für mich weniger in der Idee der Handlung, sondern vielmehr in der Umsetzung. Die Geschichte hätte so viel Potenzial gehabt, wirkt aber stellenweise blass und wenig ausgeschöpft.

Bis kurz vor dem Ende war ich mir deshalb ziemlich sicher, dass ich die Reihe nicht weiterverfolgen werde. Das Finale konnte mich dann zumindest etwas versöhnlicher zurücklassen. Es war solide und hat mich dazu gebracht, Band zwei vielleicht doch noch eine Chance zu geben – auch wenn ich mir da selbst noch nicht ganz sicher bin.

Insgesamt bleibt für mich ein Buch mit starker Grundidee, das mich in der Umsetzung jedoch nicht überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Anspruchsvoll, aber lohnend

A Tempest of Tea
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A Tempest of Tea ist für mich ein Buch, bei dem ich lange nicht so richtig wusste, wo ich eigentlich stehe. Die Grundidee hat mich sofort angesprochen, aber der Einstieg hat es mir wirklich nicht leicht ...

A Tempest of Tea ist für mich ein Buch, bei dem ich lange nicht so richtig wusste, wo ich eigentlich stehe. Die Grundidee hat mich sofort angesprochen, aber der Einstieg hat es mir wirklich nicht leicht gemacht.

Ich bin nur sehr schwer in die Geschichte hineingekommen. Es gibt kaum eine richtige Einführung in das Setting oder die Charaktere, sodass ich mir vieles selbst erschließen musste. Die Figuren lernt man erst nach und nach kennen, was zwar grundsätzlich interessant sein kann, hier für mich aber eher verwirrend war. Ich musste sehr bewusst lesen und mich konzentrieren, ohne dass mich die Geschichte zu diesem Zeitpunkt wirklich abgeholt hat.

Auch der Erzählstil lag mir nicht ganz. Er hat es mir zusätzlich erschwert, einen richtigen Lesefluss zu entwickeln. Der Romance-Anteil hätte für mich persönlich auch nicht unbedingt sein müssen, da er mir wenig gegeben hat.

Mit der Zeit wurde es jedoch besser. Ich habe mich immer mehr in die Geschichte eingefunden, konnte die Charaktere besser greifen und auch die Handlung hat für mich zunehmend funktioniert. Zwar hatte sie zwischendurch ihre ruhigeren, etwas stockenden Phasen, insgesamt fand ich sie aber interessant und gut aufgebaut.

Am Ende bleibt für mich ein Buch, das sich nicht einfach „weglesen“ lässt, das aber mit einer spannenden Idee und interessanten Figuren punkten kann. Es hat mich nicht durchgehend gepackt, aber trotzdem neugierig genug gemacht, um dranzubleiben.

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Schön erzählt, nicht ganz mitreißend

Die Jagd nach den magischen Münzen
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Die Jagd nach den magischen Münzen ist für mich ein schönes Hörbuch gewesen, das sich gut nebenbei hören lässt und insgesamt solide unterhalten hat.

Der Einstieg ist mir leicht gefallen. Ich war schnell ...

Die Jagd nach den magischen Münzen ist für mich ein schönes Hörbuch gewesen, das sich gut nebenbei hören lässt und insgesamt solide unterhalten hat.

Der Einstieg ist mir leicht gefallen. Ich war schnell in der Geschichte drin und konnte mich gut im Setting orientieren. Gerade am Anfang hat mich die Geschichte direkt abgeholt und neugierig gemacht, wie sich alles weiterentwickelt.

Die Vertonung hat mir ebenfalls gut gefallen. Sie passt zur Geschichte und unterstützt das Hörerlebnis, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Dadurch ließ sich das Hörbuch angenehm und flüssig hören.

Im Mittelteil hatte ich dann das Gefühl, dass die Geschichte etwas an Spannung verliert. Sie bleibt zwar durchgehend solide, konnte mich aber nicht ganz so mitreißen, wie ich es mir erhofft hatte.

Das Ende hat mich dafür wieder positiv überrascht. Es war unerwartet, spannend umgesetzt und hat der Geschichte nochmal einen schönen Abschluss gegeben.

Insgesamt ist Die Jagd nach den magischen Münzen ein gelungenes Hörbuch, das mich gut unterhalten hat, auch wenn es für mich kein Highlight war.

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Ein würdiges Finale

Smaragdgrün
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Mit Smaragdgrün findet die Edelstein-Trilogie für mich einen wirklich gelungenen Abschluss. Nachdem mir die ersten beiden Bände schon gut gefallen haben, konnte mich auch das Finale wieder komplett überzeugen.

Das ...

Mit Smaragdgrün findet die Edelstein-Trilogie für mich einen wirklich gelungenen Abschluss. Nachdem mir die ersten beiden Bände schon gut gefallen haben, konnte mich auch das Finale wieder komplett überzeugen.

Das Hörbuch war dabei erneut ein sehr schönes Erlebnis. Die Vertonung hat mir richtig gut gefallen, und ich hatte auch dieses Mal nicht das Gefühl, dass etwas verändert wurde oder verloren gegangen ist. Dadurch konnte ich mich direkt wieder in die Geschichte fallen lassen.

Inhaltlich führt der dritte Band die Geschichte konsequent zu Ende. Alle Handlungsstränge werden aufgelöst, und es bleibt am Ende kein offenes Gefühl zurück. Genau das wünsche ich mir von einem Abschlussband.

Auch die Charaktere konnten mich wieder überzeugen. Ich habe sie gerne begleitet, und ihre Entwicklung über die Reihe hinweg fühlt sich stimmig an. Das Setting liebe ich ohnehin, und auch in diesem Band konnte es mich wieder komplett mitnehmen.

Die Handlung bleibt bis zum Schluss spannend und hat mich immer wieder mitgerissen. Für mich war das ein rundes, zufriedenstellendes Ende einer Reihe, die ich insgesamt sehr gerne gehört habe.

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Gute Idee, die nicht trägt

Feen der Dämmerung
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Cover und Klappentext haben mich sofort angesprochen. Genau die Art von Kinderbuch, die ich eigentlich sehr gerne lese. Umso größer war leider die Ernüchterung, die relativ schnell eingesetzt hat.

Ich ...

Cover und Klappentext haben mich sofort angesprochen. Genau die Art von Kinderbuch, die ich eigentlich sehr gerne lese. Umso größer war leider die Ernüchterung, die relativ schnell eingesetzt hat.

Ich bin nicht wirklich gut in die Geschichte hineingekommen, was vor allem am Schreibstil lag. Dieser war mir zu dialoglastig, gleichzeitig fehlten mir an vielen Stellen Details und Zusammenhänge. Szenen wirkten oft sprunghaft, und ich hatte immer wieder das Gefühl, dass mir wichtige Verbindungen fehlen. Dadurch fiel es mir schwer, mich wirklich in die Geschichte fallen zu lassen.

Auch mit den Charakteren bin ich nicht warm geworden. Besonders Myra konnte ich in ihrem Denken und Handeln überhaupt nicht nachvollziehen. Sie wirkte auf mich sehr unreflektiert und teilweise egoistisch, ohne dass ich ihre Beweggründe richtig greifen konnte. Rohan hat für mich etwas besser funktioniert, konnte mich aber ebenfalls nicht wirklich überzeugen. Insgesamt blieb ich zu den Figuren auf Distanz.

Was mich zusätzlich gestört hat, war der Fokus der Geschichte. Statt eines klaren Abenteuers stand für mein Empfinden oft die Sichtweise der Protagonisten im Vordergrund. Dadurch kam die eigentliche Handlung für mich zu kurz und konnte mich nicht wirklich mitnehmen.

Dabei mochte ich die Grundidee der Geschichte sehr. Gerade deshalb fand ich es schade, dass aus ihr für mich nicht mehr herausgeholt wurde.

Insgesamt ist Die Feen der Dämmerung für mich leider eine Enttäuschung gewesen. Trotz einer vielversprechenden Ausgangslage konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen.

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