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Metal Slinger – Dunkle Verheißung„Metal Slinger – Dunkle Verheißung“ war für mich so ein Buch, bei dem ich immer wieder dachte: Okay, das ist wirklich cool, aber zwischendurch auch: Da wäre mehr drin gewesen. Also unterm Strich ein knappes ...
„Metal Slinger – Dunkle Verheißung“ war für mich so ein Buch, bei dem ich immer wieder dachte: Okay, das ist wirklich cool, aber zwischendurch auch: Da wäre mehr drin gewesen. Also unterm Strich ein knappes 4‑Sterne‑Buch, das mich gut unterhalten hat – aber nicht komplett umgehauen.
Was ich wirklich mochte: die Welt. Rachel Schneider hat eine Mischung aus düsterer Fantasy, Metallmagie und roher Atmosphäre geschaffen, die einfach hängen bleibt. Dieses metallische Magiekonzept ist erfrischend anders und gibt dem Ganzen etwas Eigenständiges. Auch die Stimmung ist oft richtig intensiv – manchmal fast wie ein Gewitter, das in der Luft hängt.
Die Hauptfigur (du weißt ja, ich verzichte auf Spoiler) ist kantig, eigenwillig und nicht so glattgebügelt, wie man es in vielen Fantasyromanen sieht. Das hat mir gefallen, weil sie glaubwürdig rüberkommt, auch in ihren Fehlern. Die Dynamik zwischen den Figuren hat definitiv Potenzial, gerade wenn’s etwas dunkler und härter wird.
Warum knapp 4 Sterne und nicht höher?
Einfach gesagt: Es gab Momente, in denen für mich das Tempo nicht ganz stimmte. Manche Szenen zogen sich etwas, während andere wiederum viele Informationen auf einmal reingepackt haben. Auch emotional hätte ich mir an manchen Stellen ein kleines bisschen mehr Tiefe gewünscht – gerade weil die Welt und die Idee so gut funktionieren.
Fazit:
„Metal Slinger – Dunkle Verheißung“ ist ein starker, frischer und atmosphärisch dichter Auftakt, der noch nicht ganz die Perfektion erreicht, aber definitiv neugierig auf mehr macht. Für Fans von düsterer, innovativer Fantasy absolut zu empfehlen.