Cover-Bild Die geheime Mission
Band 1 der Reihe "Die Kurierin-Reihe"
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 10.06.2026
  • ISBN: 9783453429895
Titus Müller

Die geheime Mission

Roman
Die erste Schlacht des Kalten Krieges

Nela wächst als Tochter einer Kommunistin auf und hilft beim Aufbau in der Sowjetischen Zone. Vom Vater redet die Mutter nur verächtlich, er ist in ihren Augen ein Kollaborateur der Nazis. Nela trifft sich heimlich in Westberlin mit ihm. Je näher sie den Vater kennenlernt, desto mehr erfährt sie über ihn und die tragische Vergangenheit der Familie. Und desto mehr muss sie ihre Ideologie hinterfragen. Als die Lage in den westlichen Sektoren Berlins sich weiter zuspitzt, gesteht ihr der Vater, für die CIA zu arbeiten, und macht sie zur Kurierin zwischen Ost und West. Bald steht Nela zwischen allen Fronten und muss entscheiden, wen sie künftig unterstützen will. Auch Erik, den sie in der Redaktion der »Jungen Welt« kennenlernt, wirft Fragen auf. Wochenlang bleibt er verschwunden und offenbart ihr nicht wohin. Wem kann Nela noch vertrauen?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.06.2026

Deutsche Geschichte - spannend und sehr lesenswert!

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Die geheime Mission von Titus Müller ist der Auftakt der Dilogie „Die Kurierin“.
Nela lebt mit ihrer Mutter in der sowjetischen Zone und unterstützt dort den Aufbau. Beide sind Anhänger des Kommunismus. ...

Die geheime Mission von Titus Müller ist der Auftakt der Dilogie „Die Kurierin“.
Nela lebt mit ihrer Mutter in der sowjetischen Zone und unterstützt dort den Aufbau. Beide sind Anhänger des Kommunismus. Von Nelas Vater wird entweder gar nicht oder nur verächtlich gesprochen. Doch Nela ist neugierig auf ihren Vater und trifft sich heimlich mit ihm in Westberlin. So erfährt sie mehr über ihn und die Vergangenheit der Familie. Durch den Austausch mit ihrem Vater beginnt sie ihre Ideologie zu hinterfragen. Als sich die Lage in den westlichen Zonen Berlins zuspitzt, gesteht der Vater ihr, dass er für den CIA arbeitet. Er bittet sie für ihn Kurierdienste zwischen Ost und West zu übernehmen. Nela gerät zwischen die Fronten und muss sich entscheiden, wem sie noch glauben kann. Erik, ein befreundeter Kollege aus der Redaktion der Jungen Welt, wirft ihr Fragen auf. Erst stellt er kritische Fragen, dann verschwindet er wochenlang und taucht dann ohne Erklärung wieder auf. Wem kann Nela eigentlich noch trauen?
In seinem neuen Buch „Die geheime Mission“ erfahren wir unter anderem die Hintergründe für die Luftbrücke nach Berlin. Was passierte im Verborgenen und welche Schachzüge überlegten sich die Siegermächte, insbesondere die Sowjetunion, nach dem 2. Weltkrieg, um möglichst viel Einfluss zu gewinnen. Das fand ich mega interessant!
Einiges war mir schon bekannt, aber ich habe viel Neues erfahren. Das Buch ist unglaublich spannend und super geschrieben. Ich habe mit Nela richtig mitgefiebert und sie und auch ihr Vater wurden mir sehr sympathisch. Nela ist eine kluge, junge Frau, die ihren eigenen Kopf hat und sehr mutig ist.
Ein großartiges Buch, für alle die sich für die deutsche Geschichte interessieren! Ich bin wirklich sehr gespannt, wie es im zweiten und finalen Band der Dilogie weitergeht, der im Juni 2027 erscheint.

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Veröffentlicht am 08.06.2026

Die Berlin-Blockade

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DIE GEHEIME MISSION ist das erste Buch der Kurierin-Reihe aus der Feder von Titus Müller. Seine Hauptfigur ist die Nela, die Tochter einer Kommunistin, die in der sowjetischen Zone lebt. Sie ist unversöhnlich ...

DIE GEHEIME MISSION ist das erste Buch der Kurierin-Reihe aus der Feder von Titus Müller. Seine Hauptfigur ist die Nela, die Tochter einer Kommunistin, die in der sowjetischen Zone lebt. Sie ist unversöhnlich ihrem geschiedenen Mann gegenüber, dem Vater von Nela. Er lebt im Westen Berlins und arbeitet hier für die CIA. Nachdem Vater und Tochter lange getrennt waren, treffen sie sich dann doch. Und - sie begibt sich auf das gefährliche Terrain einer Kurierin zwischen Ost und West.

Wir sind in der Zeit des Kalten Krieges, inmitten der Berlin-Blockade und der Luftbrücke, welche die Westalliierten als Konsequenz daraus in einem Kraftakt ankurbeln.

Mit der Berlin-Blockade (1948/49) verfolgte die Sowjetunion das Ziel, sich Berlin und nachfolgend ganz Deutschland unterzuordnen. Die drei Westsektoren wurden von den USA, England und Frankreich verwaltet, die vierte Besatzungszone kontrollierten die Sowjets. Nach Stalins Befehl sollten die Westmächte aus Berlin vertrieben werden, dafür stellte die Rote Armee die Belieferung mit lebenswichtigen Gütern ein. Auch war die Währungsreform West ein weiterer Grund, mit absoluter Härte dagegen vorzugehen. Kurzerhand wurden die zugesicherten Versorgungswege gekappt, Berlin sollte ausgehungert und somit zur Aufgabe gezwungen werden.

Im Gegensatz zu den Westberlinern fehlte es denen in der Sowjetzone an nichts, die als glühende Anhänger des SED-Regimes im Kapitalismus nur das Schlechte sehen und dies auch lautstark propagieren. Mit gezielt gestreuten Desinformationen wird dieser bekämpft – der Roman bietet hier tiefe Einblicke. Er vermittelt viel über diese Zeit der Blockade aus verschiedenen Blickwinkeln. CIA und MGB, der Vorgänger des KGB, werden beleuchtet, Überläufer sind einzuschätzen, Spitzeldienste hier wie da sind nicht wegzudenken - die Geheimdienste sind Thema. Daneben lesen wir kleine Anekdoten rund um die Rosinenbomber, müssen um urplötzlich Verschwundene bangen, der Schwarzmarkt ist nicht wegzudenken. Müller hat aber noch sehr viel mehr zu bieten, mehr will ich hier aber gar nicht anführen, selber lesen lohnt sich allemal. Der bestens recherchierte Roman ist ein rundum gelungenes, informatives, spannend erzähltes und zudem unterhaltsames Zeugnis dieser Zeit, die von beiden Seiten berichtet, aus Ost- und aus Westsicht. Ohne zu werten.

Der Auftaktband der Kurierin-Dilogie hält sich an die historischen Fakten und endet damit, dass man die Hintergründe um die Berlin-Blockade nochmal zusammengefasst nachlesen kann mitsamt Kurzinfo über die Gründung der NATO. Eine rundum gelungene Geschichte, der hoffentlich bald der zweite Band folgen wird.

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Veröffentlicht am 07.06.2026

Schöne Mischung aus historischen Fakten und Fiktion

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"Die geheime Mission" ist erneut ein historischer Roman aus der Feder von TItus Müller, der sich um das Thema Spionage dreht. Handlungsort ist Berlin; zeitlich eingebettet ist der Roman in die Nachkriegszeit; ...

"Die geheime Mission" ist erneut ein historischer Roman aus der Feder von TItus Müller, der sich um das Thema Spionage dreht. Handlungsort ist Berlin; zeitlich eingebettet ist der Roman in die Nachkriegszeit; im Speziellen die Berlin-Blockade.

Titus Müller ist spannender, historischer Roman gelungen, der durchweg interessant ist und mit vielen mir unbekannten historischen Fakten aufwartet. Mir persönlich gefiel dies sehr gut, da ich schon einiges Vorwissen zum geschichtlichen Hintergrund hatte. Wer weniger Vorkenntnisse hat, könnte sich aber durch die Fülle an Fakten eventuell etwas überfordert fühlen.

Der Autor hat einen flüssigen Schreibstil, sodass sich der Roman zügig lesen lässt. Die Figuren im Roman sind alle glaubhaft beschrieben und ihre Gefühle und Beweggründe konnte ich sehr gut nachvollziehen. Insgesamt ein sehr guter historischer Roman für Fans des Autors und/oder des Genres.

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Veröffentlicht am 27.06.2026

Der kalte Krieg und seine Auswirkungen

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Nela lebt bei ihrer Mutter, eine Kommunistin. Zum Vater hat sie keinen Kontakt, denn der ist der auserkorene Feind der Mutter, hat er sich doch auf der Gegenseite platziert. Was für Nela zunächst so eindeutig ...

Nela lebt bei ihrer Mutter, eine Kommunistin. Zum Vater hat sie keinen Kontakt, denn der ist der auserkorene Feind der Mutter, hat er sich doch auf der Gegenseite platziert. Was für Nela zunächst so eindeutig erscheint, ist es mit der Zeit immer weniger und sie beginnt die eigenen Ansichten zu hinterfragen und Kontakt zu ihrem Vater aufzunehmen. Doch der hat ganz eigene Pläne und bald schon gerät Nela in einen Strudel von Geheimnissen, Schmuggel und Spionage, der nicht nur ihr eigenes Leben in Gefahr bringen könnte.

Wenn ich an meinen Geschichtsunterricht in der Schule zurückdenke, so denke ich fast ausschließlich an die Nazizeit. Denn die wurde da einfach mit am meisten und am ausführlichsten behandelt. Die Zeit danach, die Teilung Deutschland, der kalte Krieg, hat sicherlich auch Erwähnung gefunden, aber ich kann mich absolut nicht mehr daran erinnern. Und so war dieses Buch in mehreren Hinsichten sehr aufschlussreich für mich.

Ich mag es immer sehr gerne, wenn Geschichte in fiktiven Romanen erzählt wird, die auch einen gewissen Wahrheitsgrad in sich tragen. Durch persönliche Erlebnisse der Protagonisten fühle ich die Geschichte deutlich mehr, wie wenn ich nur ein trockenes Sachbuch lesen würde. Gerade Nela ist hier ein wichtiger Träger von Emotionen und Erlebnissen und wir Leser dürfen beide Teile von Berlin durch ihre Augen betrachten. Ich habe wirklich sehr viel gelernt, sehr viel neues gelesen und sehr viele neue Fakten mitgenommen.

Tatsächlich wird hier ein gewisses Grundwissen politischer Ereignisse, Politiker oder auch politischer Abkürzungen vorausgesetzt, was mir den Lesefluss stellenweise etwas erschwert hat. Dadurch, dass ich zum Glück zu jung bin, um diese Zeit selbst miterlebt zu haben und ich mich auch noch nicht näher mit dieser Zeit beschäftigt habe, kannte ich nicht alle Details und wusste manchmal nicht direkt, was gemeint ist. Dies lässt sich aber natürlich durch eigene Recherchen beheben.

Der Schreibstil von Titus Müller ist aber trotzdem sehr gut. Manchmal eben sehr "Fachbegrifflastig", sodass ich mich beim Lesen sehr konzentrieren musste. Durch viele Perspektivwechsel schafft er aber einen Rundumblick auf Berlin und lässt uns Leser sowohl an Ost, als auch an West teilhaben. Beide Seiten dürfen quasi zu Wort kommen und das macht er sehr gut. Da sind die Perspektiven von Piloten, von Nela und ihren Eltern. All diese Perspektiven gemeinsam, ergeben ein rundes Gesamtbild.

Womit wir auch schon bei den Protagonisten wären. Nela ist eine junge achtzehnjährige Frau, die stellenweise etwas naiv ist, aber im Verlauf der Geschichte immer mehr versucht, ihre Meinung zu hinterfragen und ihr eigenes Ding zu machen. Gerade zum Ende der Geschichte hin, fand ich ihre Entwicklung sehr gut sichtbar und schön zu beobachten. Auch die restlichen Protagonisten sind alle so schön unterschiedlich und greifen so gut ineinander, dass ich nicht wüsste, welcher diese Protagonisten überflüssig gewesen sein könnte. Nein, es braucht sie alle, damit die Geschichte so ist, wie sie letztendlich geworden ist.

Am Ende des Buches gibt es historische Hintergründe und das finde ich bei Geschichten dieser Art wirklich immer sehr wichtig. Ich finde es gut, wenn der Autor nochmal erzählt, was wie wirklich passiert ist. Gerade bei Themen - wie diesem - in denen ich nicht so drin bin, ist das extrem hilfreich und ich kann auch nochmal richtig viel mitnehmen. Auch auf einzelne Personen, die in der Geschichte vorkommen wird nochmal eingegangen. Auch das finde ich sehr gut, da ich kaum jemanden währende des Lesens gekannt habe (von den Politikern, die in der Geschichte auftauchen) und daher nochmal nachlesen konnte, welche Rolle sie damals gespielt haben.

Alles in allem ein richtig gutes Buch, welches die geschichtlichen Ereignisse des kalten Krieges mit fiktiven Begebenheiten mischt und dabei nicht nur unterhält, sondern auch viel Wissen vermittelt und mit einer emotionalen Geschichte zu überzeugen weiß.

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Veröffentlicht am 21.06.2026

Beginn des kalten Kriegs

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Titus Müller nimmt uns mit in das Berlin kurz nach Kriegsende. Den Menschen geht es schlecht, sie leben in Ruinen und Blechhütten, Kohle und Lebensmittel sind knapp. Die DDR steht kurz vor ihrer Gründung ...

Titus Müller nimmt uns mit in das Berlin kurz nach Kriegsende. Den Menschen geht es schlecht, sie leben in Ruinen und Blechhütten, Kohle und Lebensmittel sind knapp. Die DDR steht kurz vor ihrer Gründung und entsprechend sind die Spannungen zwischen den Sowjets und den Alliierten. Sie trauen sich keinen Zentimeter über den Weg. Mittendrin wächst Nela mit ihrer überzeugten Mutter im östlichen Berlin, sie vermisst ihre Heimat México und ihren Papa, den sie kaum kennen lernen durfte.

Die geheime Missiob ist ein wahnsinnig gut geschriebener Roman über die deutsche Geschichte! Ich habe vieles über die Beginne der DDR gelernt, über das zwischenmenschliche und wie die ganzen Konflikte begannen. Wie sich die Länder hintergingen und wer am meisten provoziert hat. Es ist unglaublich, was manche Menschen selbst ihren Liebsten angetan haben, nur für die Partei. Das erinnert an eine Zeit, die nicht lange vorher war!! Der faschismus hat leider viele Gesichter und verkleidet sich nur allzu gerne.

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