Zwischen Fake Dating und dem Gefühl von Zuhause
Nachdem mich die Liebesgeschichte rund um Lelibeth und Noah im ersten Band noch nicht ganz abholen konnte, war ich sehr gespannt Adelaide kennenzulernen. Meine hohen Erwartungen wurden definitiv übertroffen. ...
Nachdem mich die Liebesgeschichte rund um Lelibeth und Noah im ersten Band noch nicht ganz abholen konnte, war ich sehr gespannt Adelaide kennenzulernen. Meine hohen Erwartungen wurden definitiv übertroffen. Die Chemie zwischen Addie und Jules und das Fake Dating haben mich absolut in ihren Bann gezogen, es hat einfach richtig Spaß gemacht, die Geschichte der beiden zu lesen.
Beide Protagonisten wirken durch ihre Sorgen, Erfahrungen und inneren Konflikte sehr authentisch. Sowohl Addie als auch Jules waren verletzliche und gleichzeitig starke Figuren, die ich am liebsten mehrfach in den Arm nehmen wollte. Jules ist übrigens ein absoluter Greenflag Bookboyfriend. Sein Verhalten in Kapitel 31, seine Nähe, sein Beistand, ahhhh.
Das Wiedersehen mit bereits bekannten Figuren aus dem ersten Band und generell das Gefühl ins Mont Lacroix zurückzukehren hat durchgängig ein wohlig warmes Gefühl hinterlassen. Gleichzeitig hat mich Jules´ Schwester und ihre Geschichte von Anfang an neugierig gemacht. Auch hier beweist Jules was für eine Greenflag er ist, sein Einsatz für sie hat much sehr berührt, und auch sie hätte ich wirklich gerne in den Arm genommen.
Die Spannung rund um die Zwangsverlobung und eben auch das Fake Dating haben für eine mitreißende Geschichte mit genug Drama unf Emotionen gesorgt, ohne das es irgendwie überladen wirkte.
Am Ende hatte ich tatsächlich Tränen in den Augen. Das Buch, welches ich übrigens auch farblich wunderschön finde, hat mich auf allen Ebenen wieder sehr abgeholt und wieder einmal gezeigt, warum Alexandra Flint zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen gehört. Für mich ein klares Highlight und eine ganz große Leseempfehlung. Meine Vorfreude auf den dritten Band ist riesig und gleichzeitig bin ich noch nicht bereit das es schon das letzte Mal sein wird, ins Mont Lacroix zurückzukehren.