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Lili-Marie

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.12.2020

Liebesgeschichte mal anders

Wenn zwei sich texten
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Auf dieses Buch war ich sehr gespannt da ich die Idee, eine Geschichte komplett aus Chatverläufen zu erzählen, sehr interessant und spannend fand.

Am Anfang hatte ich etwas Probleme in die Geschichte ...

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt da ich die Idee, eine Geschichte komplett aus Chatverläufen zu erzählen, sehr interessant und spannend fand.

Am Anfang hatte ich etwas Probleme in die Geschichte einzusteigen da man in einen privaten Chat stolpert, von zwei Personen die sich kennen und eben aus so reden, da sie gemeinsame Freunde haben. Bis ich es auf der Reihe hatte wer welche Freunde hat und wie sie zueinander stehen hat etwas gedauert.

Den Stil mit den Textnachrichten hat mir gut gefallen. Es war mal etwas ganz anderes. Dadurch hat man aber nicht ganz so viel von Gedanken und Gefühlen der Protagonisten mitbekommen. Was einerseits sehr schade war aber auf der anderen Seite auch wieder vollkommen okay war, da dieses ganze Buch anders ist. Man konnte seiner Fantasie freieren Lauf lassen.

Dank des Klappentextes weiß der Leser bereits, das Haley den falschen Martin im Visier hat. Das diese Verswechslung nicht auf Dauer gut geht war abzusehen. Aber an einigen Stellen hätte Haley es durchaus merken können oder zumindest hätte ihr etwas merkwürdig erscheinen können.

Mir hat die Liebesgeschichte gut gefallen. Sie ist locker und lässt sich schnell verschlingen. Für ein paar entspannte Lesestunden ist das Buch super geeignet.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.12.2020

Spannender Psychothriller

Die Rabentochter
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Rachel soll als elfjährige ihre Mutter erschossen haben. Seitdem sind 15 Jahre vergangen die sie in einem Psychiatrischen Zentrum verbracht hat. Durch den angehenden Journalisten Trevor erfährt sie etwas, ...

Rachel soll als elfjährige ihre Mutter erschossen haben. Seitdem sind 15 Jahre vergangen die sie in einem Psychiatrischen Zentrum verbracht hat. Durch den angehenden Journalisten Trevor erfährt sie etwas, was ihre Schuldgefühle wanken lassen. Und so begibt sie sich auf die Suche nach der Wahrheit.

Das war mein erstes Buch von Karen Dionne und es hat mir gut gefallen. Der Schreibstil ist super und es lässt sich gut und flüssig lesen. Die Beschreibungen von der Natur und den Tieren haben mir sehr gut gefallen. Die Besonderheit an diesem Buch lag darin, das die Geschichte aus der heutigen Sicht von Rachel geschrieben wurde im Wechsel mit der Sicht von ihrer Mutter als Rachel selbst noch nicht auf der Welt war. Hier lernen wir Rachels Familie besser kennen und bekommen schnell einen Eindruck wie es zu dem Tag des Verbrechens kam.

Recht schnell wird klar wer der Mörder von Rachels Eltern ist. Ich dachte das würde dem Thiller einiges an Spannung nehmen aber der Gegenteil war der Fall. Es hat vor allem viele Fragen aufgeworfen weshalb diese Person so etwas grausames getan hat und wie es mit Rachel weitergeht.

Die Familiengeschichte ist sehr dramatisch, erschreckend und schockierend. Die Personen werden gut beschrieben und durch die Kapitel die in der Vergangenheit spielen erfährt man sehr viel über sie.

Rundum ein guter, schockierender Psychothriller der mich fesseln konnte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.11.2020

In der Natur Kanadas

Wild like a River
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Dies war mein erstes Buch von Kira Mohn und ich mag ihren Schreibstil sehr gerne. Er ist locker, leicht und lässt sich sehr flüssig lesen. Die Beschreibungen der Natur haben mir auch sehr gut gefallen ...

Dies war mein erstes Buch von Kira Mohn und ich mag ihren Schreibstil sehr gerne. Er ist locker, leicht und lässt sich sehr flüssig lesen. Die Beschreibungen der Natur haben mir auch sehr gut gefallen und es hatte etwas entspannendes in die Welt von Haven einzutauchen und "ihren" Wald kennenzulernen.

Haven ist eine junge Frau die zusammen mit ihrem Vater mitten in der Natur in Kanada lebt. Sie hat nicht viel Kontakt zu Menschen. Bis sie auf Jackson trifft. Durch ihn wird sie selbstbewusster, lernt mit anderen Menschen umzugehen und auch die Welt außerhalb ihres bisherigen Lebens kennen. In der Geschichte macht sie eine gewaltige Entwicklung. Allerdings finde ich diese Entwicklung viel zu schnell und eher unrealistisch. Einige Handlungen passen nicht zu ihrer Unerfahrenheit und Ängstlichkeit.

Auch einige Dialoge waren zuende bevor sie angefangen haben. Mir hat dort einfach mehr Input gefehlt um die Gefühle und Handlungen der Charaktere richtig zu verstehen.

Jackson ist sehr sympatisch aber auch über ihn hätte ich gerne noch etwas mehr erfahren. Durch Havens unbewusstem Einfluss hat auch er sich weiterentwickelt und seine Zukunft nun selbst in die Hand genommen.

Für zwischendurch ist diese Geschichte ganz schön. Besonders die Natur im ersten Teil des Buches hat mich hier sehr begeistern können. Da wir hier schon Cayden und Rae kennengelernt haben, bin ich sehr gespannt darauf wie die zwei sich im zweiten Band anstellen werden. Besonders auf Cayden bin ich gespannt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.11.2020

Großartiger Abschlussband

Hiding Hurricanes
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Nach Band 1 und 2, die mir schon gut gefallen haben, habe ich mich sehr auf den letzten Band gefreut. Schon das düstere Cover macht neugierig und verspricht eine stürmische Geschichte.

Der Schreibstil ...

Nach Band 1 und 2, die mir schon gut gefallen haben, habe ich mich sehr auf den letzten Band gefreut. Schon das düstere Cover macht neugierig und verspricht eine stürmische Geschichte.

Der Schreibstil von Tami Fischer gefällt mir sehr gut. Er ist locker, leicht und es liest sich einfach so flüssig runter. Durch die verschiedenen Sichtweisen hat man einen sehr guten Eindruck der Protagonisten bekommen. Besonders von Lenny wenn sie als Daisy tanzt. Ihre Gedanken konnte man sehr gut nachvollziehen und auch das Hin und Her zwischen Lenny und Daisy war hier sehr gut beschrieben.

Auf Lenny war ich nach den ersten beiden Teilen schon sehr neugierig. Sie wirkte immer mysteriös und geheimnisvoll. Umso mehr habe ich mich gefreut etwas mehr über sie zu erfahren. Trotz ihrer harten Kindheit ist sie eine starke junge Frau geworden und ihre Art konnte ich dadurch nur besser verstehen.

Creed habe ich sofort ins Herz geschlossen. Er ist zwar sehr von sich überzeugt aber genau das macht ihn so liebenswürdig. Auch die Unterhaltungen mit Lenny haben mir immer ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert. Die beiden sind einfach süß zusammen.

Mir hat besonders gut gefallen das der Job einer Stripperin nicht mit lauter Vorurteilen dargestellt wird sondern ganz im Gegenteil - als Job. Lenny hat unglaublich viel Spaß an ihrem Job und auch wenn ich mich dabei erwischt habe wie ich an Vorurteile und Klischees dachte, hat mich Lenny doch überzeugt, das nicht alles so ist wie es aussieht. Für Creed ist es sicher nicht leicht aber seine offene Art mit dem Thema umzugehen zeigt nur wie sehr er Lenny liebt und das er alles tun wird um sich damit zu arrangieren.

Es hat Spaß gemacht Lenny und Creed auf ihrer Reise zu begleiten und die ganze Gruppe wieder zu sehen. Für mich ist das der beste Teil der Reihe und ich kann ihn nur empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.11.2020

Schwächer als Band 1

Tell Me No Lies
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Der erste Teil "Follow me back" hat mir sehr gut gefallen und hat mit einem Cliffhanger geendet. Also musste ich unbedingt die Fortsetzung lesen. Obwohl einige Monate zwischen Band 1 und Band 2 für mich ...

Der erste Teil "Follow me back" hat mir sehr gut gefallen und hat mit einem Cliffhanger geendet. Also musste ich unbedingt die Fortsetzung lesen. Obwohl einige Monate zwischen Band 1 und Band 2 für mich lagen, kam ich wieder gut in die Geschichte rein.

Der Wechsel zwischen den Verhören auf dem Polizeirevier und der Geschichte hat mir gut gefallen und hält die Spannung aufrecht. Da die Geschichte teils langatmig ist, waren die Verhöre eine nette Abwechslung um am Ball zu bleiben.

In der Fortsetzung geht es sehr viel um Social Media besonders Twitter und Snapchat werden hier angesprochen und ausführlich erklärt. Es ist erschreckend wie viel an Social Media hängt und was darauf werden kann.

Die Liebestory zwischen Eric und Tessa lag etwas auf der Strecke, hierfür gab es aber auch einen Grund. Dennoch fand ich es sehr schade.

Es gab einige überraschende Wendungen und die Auflösung war super. Der Schluss ging mir dann doch etwas schnell und ein bisschen was hat mir dann doch gefehlt.

Insgesamt bin ich sehr enttäuscht von der Fortsetzung. Sie ist zwar spannend aber hat auch ihre Längen. Mit den Charakteren wurde ich hier auch nicht wirklich warm, sie wirkten sehr distanziert. Follow me back hat mir sehr gut gefallen und es hätte durchaus bei dem einen Band bleiben können. Das hätte vollkommen ausgereicht. Den zweiten Band würde ich nicht noch einmal lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere