Cover-Bild Mein Mann, der Mörder
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 29.06.2026
  • ISBN: 9783751789875
Charlotte Barnes

Mein Mann, der Mörder

Thriller. Nur weil er hinter Gittern sitzt, bist du noch lange nicht in Sicherheit
Frauke Meier (Übersetzer)

Serienmörder Edward sitzt seit 27 Jahren im Gefängnis und ist endlich bereit, die Morde zu gestehen, die die Polizei ihm noch nicht nachweisen konnte. Aber er besteht darauf, nur mit seiner Ex-Frau Maggie zu sprechen. Nachdem diese endlich wieder ein halbwegs normales Leben führt, will sie jedoch mit Edward nichts mehr zu tun haben. Aber die Ermittler sind verzweifelt und überreden Maggie, Edward zu treffen. Während ihrer Besuche redet dieser jedoch nur über ihre Ehe und ihre Söhne und lässt Maggie dabei mit mehr Fragen über die gemeinsame Vergangenheit zurück, als ihr lieb ist. Langsam dämmert ihr, dass Edwards letzte Enthüllung eine sein könnte, die sie lieber nie hören würde ...

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.06.2026

Ein Alptraum der niemals endet!

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Das Buch "Mein Mann der Mörder" hat mich vor allem durch seine ungewöhnliche Perspektive überzeugt und von Anfang an in seinen Bann gezogen. Im Mittelpunkt steht nicht der Täter, sondern die Frau, die ...

Das Buch "Mein Mann der Mörder" hat mich vor allem durch seine ungewöhnliche Perspektive überzeugt und von Anfang an in seinen Bann gezogen. Im Mittelpunkt steht nicht der Täter, sondern die Frau, die viele Jahre mit einem Serienmörder verheiratet war und seit dessen Verhaftung mit den Folgen leben muss. Maggie versucht seit Jahrzehnten, sich und ihre Familie vor der Vergangenheit zu schützen, doch als neue Erkenntnisse ans Licht kommen, wird sie erneut damit konfrontiert.

Besonders eindrucksvoll fand ich die psychologische Seite der Geschichte. Die Autorin zeigt glaubhaft, wie Schuldgefühle, Scham und die ständige Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit das Leben der Angehörigen beeinflussen können. Maggie ist eine vielschichtige Figur, deren innere Konflikte nachvollziehbar dargestellt werden. Ich fand es sehr spannend, dass ein Buch mal in die Tiefe geht und nicht immer an der Oberfläche schwimmt. Ich konnte gut in die Gefühls- und Gedankenwelt von Maggie eintauchen und sie auch verstehen. Wenn wir ehrlich sind, kann uns auch das Gleiche wie Maggie passieren. Ein Alptraum, der niemals endet.

Die Handlung entwickelt sich am Anfang ruhig, gewinnt aber zunehmend an Spannung. Immer neue Enthüllungen sorgen dafür, dass man wissen möchte, was wirklich geschehen ist. Die kurzen Kapitel und der flüssige Schreibstil machen das Buch zudem sehr angenehm zu lesen. Die Autorin wird ab jetzt in meinem Blickfeld bleiben.

Ein spannender Thriller mit emotionaler Tiefe und interessanten Charakteren, der noch lange bei mir nachwirkt. Ich gebe gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 29.06.2026

Beklemmend, spannend und voller Geheimnisse

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Mit „Mein Mann, der Mörder“ hat Charlotte Barnes eine Geschichte geschaffen, die vor allem von ihrer ungewöhnlichen Ausgangssituation lebt. Maggie muss sich erneut mit ihrem Exmann auseinandersetzen, der ...

Mit „Mein Mann, der Mörder“ hat Charlotte Barnes eine Geschichte geschaffen, die vor allem von ihrer ungewöhnlichen Ausgangssituation lebt. Maggie muss sich erneut mit ihrem Exmann auseinandersetzen, der als Serienmörder im Gefängnis sitzt und behauptet, noch weitere Geständnisse ablegen zu wollen. Allerdings möchte er nur mit Maggie sprechen. Dadurch wird sie gezwungen, sich erneut mit ihrer Vergangenheit zu beschäftigen.

Die Begegnungen zwischen Edward und Maggie entwickeln schnell eine beklemmende Dynamik. Edward gibt ihr immer nur einzelne Hinweise und lässt sie selbst nach Antworten suchen. Dadurch entstehen viele offene Fragen und eine durchgehend angespannte Atmosphäre, die mich neugierig gemacht hat.

Gut gefallen hat mir, dass Maggie als Charakter sehr menschlich wirkt. Man spürt, wie hin- und hergerissen sie ist. Einerseits möchte sie endlich mit der Vergangenheit abschließen, andererseits kann sie die offenen Fragen nicht einfach ignorieren. Die Rückblicke auf das frühere Familienleben haben mir ebenfalls gefallen, da sie der Geschichte zusätzliche Tiefe verleihen.

Charlotte Barnes setzt dabei weniger auf spektakuläre Szenen oder viele Schockmomente. Stattdessen lebt die Geschichte von ihren Charakteren, ihren Geheimnissen und der emotionalen Spannung. Für mich ist das Buch deshalb eher ein Spannungsroman mit Thriller-Elementen als ein klassischer Thriller. Trotzdem wurde ich sehr gut unterhalten. Einen Stern ziehe ich ab, weil sich die Handlung in der Mitte etwas zieht und mich die Auflösung nicht ganz so überrascht hat, wie ich gehofft hatte. Trotzdem bleibt die Geschichte bis zum Schluss spannend und ich wollte unbedingt wissen, wie alles zusammenhängt.

Fazit: „Mein Mann, der Mörder“ ist ein spannender Thriller, der vor allem durch seine Charaktere und die düstere Grundstimmung überzeugt. Wer rasante Action und nervenzehrende Spannung erwartet, könnte etwas enttäuscht sein. Wer jedoch psychologische Spannung, moralische Grauzonen und eine beklemmende Familiengeschichte schätzt, bekommt einen lesenswerten Thriller. Empfehlenswert für Fans von intelligenten Spannungsromanen.

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Veröffentlicht am 09.07.2026

Buße tun

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Maggie wird an ihren Albtraum ihres Lebens erinnert, als auf einmal die ehemaligen Polizisten von vor 27 Jahren vor ihrer Tür stehen. Ihr damaliger Mann Edward ist ein Serienmörder und er ist kurz vorm ...

Maggie wird an ihren Albtraum ihres Lebens erinnert, als auf einmal die ehemaligen Polizisten von vor 27 Jahren vor ihrer Tür stehen. Ihr damaliger Mann Edward ist ein Serienmörder und er ist kurz vorm Sterben. Sein Wunsch ist, Maggie alles zu beichten und weitere Morde zu gestehen. Wird Maggie der Polizei helfen?

Das Cover ist nett gestaltet und macht mich neugierig. Man merkt es gehört zum Genre Thriller/Krimi.
Der Schreibstil ist flüssig und wird aus Maggies Sicht erzählt.

Mit den Protagonisten bin ich nicht wirklich warm geworden und sie waren mir fremd. Manche Handlungen und Denkweisen von Maggie sind nachvollziehbar, aber manche wirken einfach unlogisch.

Am Ende sind mir noch lose Stränge/Fragen offen, die mehr Beachtung und tiefere Einblicke bedurft hätten.

Die Story hat eine interessante und gute Grundidee, die aber meines erachtens ausbaufähig ist. Teilweise war es mir zu langatmig und die Selbstgeiselung von Maggie ist zu übertrieben.

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Veröffentlicht am 29.06.2026

Konnte mich leider nicht überzeugen

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Der Schreibstil der Autorin wirkte auf mich eher etwas zu trocken, so dass ich zwar problemlos durch die Seiten gekommen bin, aber irgendwie nicht so richtig gefesselt war.

Erzählt wird die Geschichte ...

Der Schreibstil der Autorin wirkte auf mich eher etwas zu trocken, so dass ich zwar problemlos durch die Seiten gekommen bin, aber irgendwie nicht so richtig gefesselt war.

Erzählt wird die Geschichte dabei mal aus der Sicht der Frau des Mörders. Allerdings muss ich sagen, dass ich mich nur teilweise in sie reinversetzen und ihre Beweggründe und Entscheidungen nicht immer nachvollziehen konnte.

Durch die trockene Erzählweise wirkte die Handlung für meinen Geschmack einfach zu monoton.
Man erfährt als Leser irgendwie nicht genug, sondern bekommt nur Häppchen hingeworfen. Zudem fand ich es langweilig, dass man überhaupt nichts aus der Sicht des mordenden Ehemannes erfährt. So konnte ich mir einfach nicht erklären, warum er das ganze überhaupt getan hat und was ihn damals dazu gebracht hat.
Dadurch blieben mir einfach zu viele Fragen offen und ungeklärt.

Fazit: Eine spannende Thematik, die von der Autorin leider zu monoton erzählt und langweilig umgesetzt wurde. Irgendwie war es nicht das, was ich erwartet habe. Wirklich sehr schade.

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Veröffentlicht am 29.06.2026

Meinen Geschmack traf es leider nicht

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Der Serienkiller Edward ist seit 27 Jahren inhaftiert und da er im Sterben liegt, will er nun auch Morde gestehen, die man ihm nicht nachweisen konnte. Er möchte allerdings nur mit seiner Ex-Frau Maggie ...

Der Serienkiller Edward ist seit 27 Jahren inhaftiert und da er im Sterben liegt, will er nun auch Morde gestehen, die man ihm nicht nachweisen konnte. Er möchte allerdings nur mit seiner Ex-Frau Maggie darüber sprechen! Diese führt inzwischen jedoch ein einigermaßen gutes Leben und will Edward nicht sehen. Aber natürlich ändert sie ihre Meinung — eine Entscheidung, die ihr Leben erneut erschüttert ...

Der Einstieg war für mich eher langsam, da man Maggie zunächst sehr gut kennenlernt. Den Erzählstil fand ich einerseits atmosphärisch und ausdrucksstark, andererseits etwas zu ausführlich sowie stellenweise überzeichnet mit metaphorischen Analogien. Mit Maggie konnte ich mich leider nicht anfreunden: Ich empfand sie als prosaisch und pedantisch, was wohl größtenteils auf ihr Trauma zurückzuführen ist. Ihre To-do-Listen, Pläne und Organisationswut wirken wie ein verzweifelter Versuch, alles unter Kontrolle zu behalten — nach Überkompensation, weil sie machtlos war, als der Nachhall der Taten ihres Mannes ihr Leben damals zerstörte. Einblicke in die Vergangenheit hinterließen bei mir jedoch den Eindruck, dass sie vorher schon „päpstlicher als der Papst“ war.

Als sie Edward trifft, schleicht er im Gespräch um den heißen Brei herum. Er redet über Paar- sowie Familienurlaube und leitet sie auf seine manipulative Art zu dem, was sie braucht, um Antworten zu finden. Auf mich wirkten diese Gespräche wie eine verpasste Chance, da sie meiner Ansicht nach nicht intensiv genug sind.

Die Handlung wird aus Maggies Sicht erzählt: Das Wühlen in der Vergangenheit hinterlässt sie jedes Mal erschöpft, leer sowie verloren. Die entsetzlichen Erkenntnisse, die sie schließlich gewinnt, sind Fluch und Segen zugleich …

Für mich war „Mein Mann, der Mörder“ kein Thriller, sondern ein Familiendrama mit kriminalistischem Hintergrund. Die Spannung blieb für mich gering, und da ich mit Maggie nicht warm wurde, konnte ich kaum mit ihr fühlen. Dieses Buch war leider nicht nach meinem Geschmack.

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