Ein Mörder, ein Ehemann, ein Vater
Zuerst haben mich Cover und Klappentext angesprochen.
Mal eine andere Art von Thriller, eher schauen wir tief in die Psyche der Protagonisten, was natürlich sehr interessant ist.
Wie fühlt man sich als ...
Zuerst haben mich Cover und Klappentext angesprochen.
Mal eine andere Art von Thriller, eher schauen wir tief in die Psyche der Protagonisten, was natürlich sehr interessant ist.
Wie fühlt man sich als Ehefrau oder Kind eines Mannes, der viele Frauen ermordet hat und lebenslang im Gefängnis sitzt? Was geht in den Köpfen der Angehörigen vor? Und wie geht man damit um, wenn der Mörder auf einmal wünscht, seine noch unaufgeklärten Morde zu gestehen, aber dieses nur seiner Ehefrau gegenüber machen will?
Für mich hat Charlotte Barnes ein Buch geschrieben, dass ich nicht unbedingt als Thriller bezeichnen würde, aber als spannendes Psychogramm. Der Schreibstil ist sehr flüssig, kurze Kapitel, und ich bin eigentlich nur durch dieses Buch gerauscht. Als Lesende habe ich mitgefühlt mit Maggie, die sich ein neues Leben aufgebaut hat, habe mit ihr die Emotionen durchlebt. War zwischendurch auch mal richtig sauer auf ihre Söhne, die sie nicht so oft besuchen, wie sie es sich wünschen würde.
Ich fand das Buch richtig spannend, es wirkt auch noch nach, denn über die Angehörigen von Serienmördern macht man sich eigentlich keine Gedanken.
Ich gebe gern hier 5 Sterne und bin gespannt, ob noch weitere Bücher von Charlotte Barnes erscheinen und überzeugen.