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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.07.2026

Durchschnittlich gut

Der letzte Sommer vor dem Rest unseres Lebens
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Das Buchcover und der Titel haben mich auf das Buch aufmerksam gemacht und der Klappentext hat mich schließlich neugierig das Buch kaufen lassen.

Der Schreibstil ist auch einfach gehalten und lässt sich ...

Das Buchcover und der Titel haben mich auf das Buch aufmerksam gemacht und der Klappentext hat mich schließlich neugierig das Buch kaufen lassen.

Der Schreibstil ist auch einfach gehalten und lässt sich flüssig lesen. Dennoch hat es einige Zeit gedauert, bis ich überhaupt in die Geschichte reingekommen bin.

Die beiden Hauptfiguren Mina und Caplan konnten mich leider nicht so richtig überzeugen und ich konnte leider auch keine Nähe zu ihnen aufbauen. Irgendwie habe ich sie nur aus der Entfernung betrachten können. Die beiden sind auch sehr unterschiedlich und ich war doch überrascht, dass sie dennoch Freunde geworden sind.

Die Grundidee ist auch grundsätzlich total interessant, nur konnte mich die Umsetzung einfach nicht richtig mitnehmen, was ich wirklich sehr schade fand. So blieb es für mich leider nur eine mittelmäßige Geschichte. Wirklich schade.

Fazit: Die Grundidee fand ich wirklich toll, nur leider konnten mich weder die Hauptfiguren, noch die Handlung überzeugen. Daher gibt es von mir auch nur 3 bis 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 27.07.2026

Bloodwing Academy

On Wings of Blood (Bloodwing Academy 1)
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Hierbei handelt es sich um den Auftakt der Bloodwing Academy - Reihe.

Der Einstieg in die Geschichte hatte mir tatsächlich nicht so richtig zugesagt und gleich so einige Fragen aufgeworfen.
Man wird direkt ...

Hierbei handelt es sich um den Auftakt der Bloodwing Academy - Reihe.

Der Einstieg in die Geschichte hatte mir tatsächlich nicht so richtig zugesagt und gleich so einige Fragen aufgeworfen.
Man wird direkt in eine Welt hineingeworfen, ohne dass man genaueres erfährt. Hier hätte ich mir zum Beispiel eine Vorgeschichte (einen Prolog) zur Hauptfigur Medra gewünscht, damit man ihr bisheriges Leben besser nachvollziehen und vor allem auch kennenlernen könnte.

Als es dann an die Academy ging, wurde es dennoch sichtlich interessanter und konnte mich im weiteren Verlauf tatsächlich immer mehr fesseln und mitnehmen.
Allerdings fand ich die Highbloods wirklich brutal und rücksichtslos. Ich konnte es kaum fassen, was die Hauptfigur Medra bereits an ihrem ersten Schultag alles durchmachen musste.

Der Schreibstil der Autorin ist dabei jedoch flüssig und lässt sich sehr angenehm lesen.
Die Charaktere wurden vielschichtig und interessant herausgearbeitet.

Die Hauptfigur Medra wirkte anfangs teilweise eher kindlich, gleichzeitig war sie aber auch mutig und ließ sich nicht so einfach unterkriegen. Irgendwie mochte ich sie im späteren Verlauf immer mehr und finde, dass die Geschichte erst durch sie so richtig lebendig und interessant wurde. Auch wirkte sie später deutlich reifer und traf ihre Entscheidungen nicht unüberlegt.

Blake blieb für mich eher ein rotes Tuch, ich wurde mit ihm einfach nicht warm und konnte seine Art und Weise nicht leiden. Seine Gedankengänge und Handlungen wirkten häufig sehr oberflächlich und machten ihn mir einfach nicht sympathisch.

Was mir ebenfalls überhaupt nicht gefallen hatte, war das Wort Seuchengeborene für die sterbliche Bevölkerung. Aber das ist wahrscheinlich Geschmacksache. Für die Menschen ist in dieser Welt das Leben definitiv kein Zuckerschlecken. Es ist rücksichtslos und bitter.

Ich habe Medra allerdings sehr gerne auf ihrem Weg begleitet und habe mit ihr mitgefühlt und mitgelitten. Die Geschichte konnte mich ab Betreten der Bloodwing Academy tatsächlich noch überzeugen und für sich einnehmen.
Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung und darauf, Medra erneut durch die Seiten begleiten zu dürfen.

Fazit: Ein insgesamt durchaus fesselnder Auftakt der Bloodwing Academy - Reihe, bei dem sich das Weiterlesen wirklich gelohnt hat. Von mir gibt es daher 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 27.07.2026

Chaotisch und schräg

A Business Proposal 1
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Hierbei handelt es sich um ein K-Drama und um die Vorlage der erfolgreichen Netflix Serie. Diese kenne ich allerdings nicht und musste auch erst nachschauen, um was es sich genau bei einem K-Drama handelt.

Der ...

Hierbei handelt es sich um ein K-Drama und um die Vorlage der erfolgreichen Netflix Serie. Diese kenne ich allerdings nicht und musste auch erst nachschauen, um was es sich genau bei einem K-Drama handelt.

Der Schreibstil der Autorin ist schon ein wenig gewöhnungsbedürftig und durch die komplizierten Namen fiel es mir anfangs schwer, in die Handlung reinzukommen.
Erzählt wird die Geschichte dabei aus verschiedenen Perspektiven, wodurch man die einzelnen Charaktere besser kennenlernen konnte.
Allerdings fand der Sichtwechsel jedesmal so abrupt statt, dass es nicht immer einfach war, der Handlung zu folgen. Hier wäre beim Perspektivwechsel der Name der betreffenden Person hilfreich gewesen. Auch waren die einzelnen Kapitel einfach zu lang.

Hari wirkte auf mich total überdreht und für ihr Alter sehr unreif und irgendwie kindisch. Jedoch sorgte ihre Art und Weise wiederum auch für jede Menge Unterhaltung.Allerdings mochte ich ihre Freundin irgendwie lieber.
Und dann erst Taemu, er war so dermaßen unsympathisch und steif, einfach kaum zum aushalten. Ich frage mich, ob man von ihm vielleicht irgendwann noch eine andere Seite zu sehen bekommt. Denn auch da gefiel mir sein Chefsekretär besser.

Die Handlung war anfangs ziemlich anstrengend für mich, hier wird DRAMA nämlich ganz groß geschrieben. Teilweise war es sogar etwas nervig und alles wurde so überspitzt dargestellt. Das war tatsächlich sehr gewöhnungsbedürftig.
Aber irgendwie fand ich es dann im weiteren Verlauf auch nicht mehr so tragisch und musste zwischendurch immer mal schmunzeln oder die Augen verdrehen wegen all der Missverständnisse und ihrer Folgen. Auf chaotische und echt schräge Art und Weise war die Geschichte dann doch richtig unterhaltsam.

Die Dialoge zwischen Taemu und seinem Großvater und zwischen ihm und seinem Chefsekretär waren zudem ebenfalls sehr unterhaltsam und haben mir gut gefallen.

Das Ende des Reihenauftakts bleibt schließlich offen und macht mich definitiv neugierig auf die Fortsetzung.

Fazit: Eine wahnsinnig schräge und chaotische RomCom, in der Drama ganz groß geschrieben wird. Aber all die Missverständnisse und ihre Folgen sind gleichzeitig auch irgendwie witzig und unterhaltsam auf eine ganz andere Art und Weise. Insgesamt fühlte ich mich am Ende aber richtig gut unterhalten und vergebe daher 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 27.07.2026

Hat mich leider enttäuscht

Summer Heat
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Durch den Klappentext bin ich tatsächlich neugierig auf das Buch geworden, es verspricht, ein sommerlicher Thriller zu werden.

Allerdings muss ich sagen, dass ich nur sehr schwer in die Geschichte reingekommen ...

Durch den Klappentext bin ich tatsächlich neugierig auf das Buch geworden, es verspricht, ein sommerlicher Thriller zu werden.

Allerdings muss ich sagen, dass ich nur sehr schwer in die Geschichte reingekommen bin. Der Schreibstil mag zwar flüssig sein, aber irgendwie wirkte der Einstieg ein wenig zu trocken.

Mit den Charakteren Mia und Yanis habe ich mich ebenfalls sehr schwer getan. Yanis war für mich einfach von Anfang an unsympathisch und das änderte sich auch im weiteren Verlauf nicht. Mia hätte man als Hauptfigur mögen sollen, aber irgendwie empfand ich sie als zu anstrengend.
So habe ich keine Nähe zu ihnen aufbauen können, sondern sie lediglich aus der Entfernung betrachtet.

Die Handlung zog sich für meinen Geschmack dann leider auch und floss zu zäh dahin. Spannung kam da irgendwie kaum auf.
Lediglich das schöne Setting und das sommerliche Feeling empfand ich als gelungen.
Der Rest hat mich leider enttäuscht.

Fazit: Summer Heat war leider nichts für mich, da einfach kein Kribbeln oder gar echte Spannung spürbar war. Wirklich sehr schade.

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Veröffentlicht am 24.07.2026

Ein atemberaubendes Highlight für mich

I Am the Blade
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Mit ihrem neuesten Werk, dem Auftakt der House of Blades - Reihe, ist Marie Graßhoff in meinen Augen ein echtes Highlight gelungen.

Der Schreibstil der Autorin ist dabei flüssig, sehr bildhaft und fesselnd. ...

Mit ihrem neuesten Werk, dem Auftakt der House of Blades - Reihe, ist Marie Graßhoff in meinen Augen ein echtes Highlight gelungen.

Der Schreibstil der Autorin ist dabei flüssig, sehr bildhaft und fesselnd. Einmal in der Handlung drin, fiel es mir sichtlich schwer, das Buch zwischendurch zur Seite zu legen.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der Hauptfigur Seren in der Ich-Perspektive, so dass ich mich ganz wunderbar in ihre Gedanken und Gefühlslage hineinversetzen und ihre Handlungen und Entscheidungen umso besser nachvollziehen konnte.

Schon allein die Grundidee konnte mich auf Anhieb begeistern, da ich bisher noch kein vergleichbares Buch gelesen habe. Der Weltenaufbau war absolut faszinierend und beim Lesen lief die Geschichte wie ein Film vor meinen Augen ab. Dies ist besonders den bildhaften und detailreichen Beschreibungen zu verdanken. Ich konnte einfach ganz wunderbar in dieses Buch abtauchen.

Die Handlung empfand ich als sehr fesselnd und das von der ersten bis zur letzten Seite. Die Spannung wurde in meinen Augen stets gehalten und mit der richtigen Stimmung untermalt.
Auch die zart anbahnende Liebesgeschichte nahm dabei nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig Platz ein. Es passte einfach und war stimmig.

Ich hatte zwar schon recht früh eine Vermutung, wer hinter allem steckte, wurde aber durch eine unerwartete Wendung überrascht.
Das Ende bleibt schließlich offen, allerdings und zum Glück nicht auf die unangenehme Weise. Meine Neugier auf die Fortsetzung ist riesengroß und wurde leider gedämpft, da diese erst Mitte nächsten Jahres erscheinen soll.

Fazit: Ein großartiger Auftakt der Reihe, mit einem tollen Weltenaufbau und einer fesselnden und unterhaltsamen Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistern konnte. Für mich definitiv ein Highlight und volle 5 Sterne und eine Leseempfehlung wert.

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