Cover-Bild Mein Mann, der Mörder
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 29.06.2026
  • ISBN: 9783404196586
Charlotte Barnes

Mein Mann, der Mörder

Thriller. Nur weil er hinter Gittern sitzt, bist du noch lange nicht in Sicherheit
Frauke Meier (Übersetzer)

Serienmörder Edward sitzt seit 27 Jahren im Gefängnis und ist endlich bereit, die Morde zu gestehen, die die Polizei ihm noch nicht nachweisen konnte. Aber er besteht darauf, nur mit seiner Ex-Frau Maggie zu sprechen. Nachdem diese endlich wieder ein halbwegs normales Leben führt, will sie jedoch mit Edward nichts mehr zu tun haben. Aber die Ermittler sind verzweifelt und überreden Maggie, Edward zu treffen. Während ihrer Besuche redet dieser jedoch nur über ihre Ehe und ihre Söhne und lässt Maggie dabei mit mehr Fragen über die gemeinsame Vergangenheit zurück, als ihr lieb ist. Langsam dämmert ihr, dass Edwards letzte Enthüllung eine sein könnte, die sie lieber nie hören würde ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.06.2026

Was, wenn du den Menschen neben dir nie wirklich kanntest?

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𝐖𝐎𝐑𝐔𝐌 𝐆𝐄𝐇𝐓 𝐄𝐒?
Stell dir vor, der Mann, mit dem du jahrelang Tisch und Bett geteilt hast, sitzt seit fast drei Jahrzehnten als eiskalter Serienmörder hinter Gittern.
Du hast mühsam versucht, dir ein neues ...

𝐖𝐎𝐑𝐔𝐌 𝐆𝐄𝐇𝐓 𝐄𝐒?
Stell dir vor, der Mann, mit dem du jahrelang Tisch und Bett geteilt hast, sitzt seit fast drei Jahrzehnten als eiskalter Serienmörder hinter Gittern.
Du hast mühsam versucht, dir ein neues Leben aufzubauen, hast deinen Namen geändert und die Vergangenheit tief vergraben.
Doch plötzlich liegt er im Sterben, und bricht sein Schweigen.
Er ist bereit, das Rätsel um die restlichen, nie gefundenen Opfer zu lösen.
Aber er stellt eine einzige, unerbittliche Bedingung: Er spricht ausschließlich mit dir.
Würdest du dich den Dämonen deiner Vergangenheit noch einmal stellen, um den Familien der Opfer Frieden zu bringen, selbst wenn es dein eigenes Leben erneut komplett in Trümmer legt?

𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:
• Maggie als Figur: Sie ist das Herzstück des Buches, und das vollkommen zu Recht. Eine Frau, die jahrelang eine Schuld trägt, die nicht ihre ist, die ihre Söhne schützen wollte und sich selbst dabei vergessen hat. Mit ihr zu fühlen fällt leicht, ihre Entscheidungen zu verstehen manchmal schwer, und genau das macht sie so fesselnd.
• Die ungewöhnliche Perspektive: Nicht der Täter steht im Mittelpunkt, sondern die, die mit seinen Taten leben muss. Das ist erfrischend anders und stellt Fragen, die lange nachwirken: Wie viel Mitschuld lastet auf jemandem, der nichts wusste?
• Gesellschaftliche Tiefe: Das Buch stellt eine Frage, die weit über die Geschichte hinausgeht, wie Familien von Tätern gesellschaftlich mitbestraft werden, obwohl sie selbst Opfer sind.

𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐖𝐄𝐍𝐈𝐆𝐄𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:
• Kaum klassische Thrillerspannung: Wer actionreiche Wendungen und Nervenkitzel erwartet, könnte enttäuscht werden. Das Buch ist deutlich ruhiger als der Titel vermuten lässt, und ordnet sich eher dem psychologischen Familiendrama zu.
• Zäher Mittelteil: Phasenweise verliert die Geschichte spürbar an Dynamik, da sich Gedankengänge wiederholen und die potenziell intensiven Gespräche im Gefängnis manchmal etwas auf der Stelle treten.
• Edwards Perspektive fehlt: Er bleibt eine merkwürdig blasse Figur. Die Gespräche mit Maggie hätten das Potenzial gehabt, wirklich unter die Haut zu gehen, stattdessen bleibt vieles oberflächlich und die Frage nach dem "Warum" letztlich offen.

𝐅𝐀𝐙𝐈𝐓:
"Mein Mann, der Mörder“ ist kein klassischer Thriller, sondern ein eindringliches Porträt einer Frau, die lernt, mit einer Vergangenheit umzugehen, die sie sich nicht ausgesucht hat.
Wer emotionale Charakterstudien und psychologische Tiefe einem reißerischen Plot vorzieht, ist hier genau richtig.

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Veröffentlicht am 29.06.2026

Emotionales Porträt mit Spannungselementen.

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. Wie lebt man weiter,
wenn das Unvorstellbare
die eigene Familie erschüttert?
Dieser Roman begleitet die Ehefrau eines Serienmörders auf einer emotionalen Reise, die zeitweise sehr mitreißend ist, ...

. Wie lebt man weiter,
wenn das Unvorstellbare
die eigene Familie erschüttert?
Dieser Roman begleitet die Ehefrau eines Serienmörders auf einer emotionalen Reise, die zeitweise sehr mitreißend ist,
ihren Schwerpunkt jedoch auf das Familiendrama statt auf
Thrillerspannung legt.
Eine lesenswerte Geschichte für zwischendurch. 3,5/5 ⭐️

. Aber worum geht es genau…
Ihr Mann hat gemordet…
9 Frauen mussten sterben…
Er sitzt seit 27 Jahren im Gefängnis und möchte nun vor seinem nahendem Tot mit seiner Frau sprechen und ihr alles gestehen.

. In „Mein Mann der Mörder“ begleiten wir Maggie auf einer intensiven Reise durch ihre Gedanken und Erinnerungen. Der Roman gewährt tiefe Einblicke in ihr Seelenleben!
Wir erfahren beinahe alles über sie und doch bleibt stets das Gefühl, dass sich irgendwo noch ein verborgenes Puzzleteil versteckt.
Maggie ist eine ausgesprochen sympathische und authentische Protagonistin. Mit jeder ihrer Entscheidungen wird spürbar, wie schwer die Last einer Vergangenheit wiegen kann, für die man selbst keine Verantwortung trägt. Obwohl sie es weder anderen noch sich selbst gegenüber ausspricht, scheint sie die Schuld für alles Geschehene auf sich zu laden, insbesondere für die Traumata, die ihre Söhne durchleben mussten. Auf ihre ganz eigene Weise hält sie sich selbst gefangen und bestraft sich unaufhörlich. Gerade diese innere Zerrissenheit macht sie zu einer Figur, mit der man mitfühlt und die man, insbesondere als Elternteil, gut verstehen kann.
In Maggie liegt für mich zugleich die größte Stärke des Romans. Sie trägt die Geschichte mit ihrer Nahbarkeit und emotionalen Tiefe. Dennoch empfand ich „Mein Mann der Mörder“ weniger als Thriller, sondern vielmehr als psychologisches Familiendrama.
Zu Beginn wird die Spannung gekonnt aufgebaut. Maggie setzt sich mit der Vergangenheit ihres Ex-Mannes und ihm selbst auseinander und versucht,
die letzten offenen Fragen vor seinem Tod zu beantworten. Nicht nur sie sucht nach Antworten, auch ich wollte unbedingt erfahren, welches Geheimnis sich hinter seiner Geschichte verbirgt.
Doch im weiteren Verlauf verlor die Handlung für mich an Spannung. Das große Geheimnis zeichnete sich bereits früh deutlich ab, sodass die spätere Auflösung keine wirkliche Überraschung mehr bereithielt. Leider fehlten mir die unerwarteten Wendungen, die ich von einem Thriller erwarte. Das versöhnliche Ende hat mir zwar gefallen, gleichzeitig hätte ich mir mehr psychologische Abgründe, mehr Intensität und eine deutlich beklemmendere Spannung gewünscht.
Die Grundidee des Romans ist hervorragend, der Schreibstil angenehm und flüssig. Vor allem Maggies emotionale Tiefe und ihre innere Zerrissenheit sind auf jeder Seite spürbar.
Dennoch ist „Mein Mann der Mörder“ für mich kein klassischer Thriller,
sondern vielmehr das eindringliche Porträt einer Frau, die lernen muss, mit der Erkenntnis zu leben, dass der Mensch,
den sie einst geliebt hat und vielleicht noch immer liebt, nicht der war, für den sie ihn gehalten hat.
. Ein lesenswertes psychologisches Porträt mit bewegenden Momenten und kurzen Spannungsspitzen!
Ideal für alle, die emotionale Charakterstudien einem actionreichen Thriller vorziehen!

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