Cover-Bild Lucifer Ascending – One Sinful Secret
Band 1 der Reihe "Lucifer-Dilogie"
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Romance
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 560
  • Ersterscheinung: 15.05.2026
  • ISBN: 9783499017070
Marie Niehoff

Lucifer Ascending – One Sinful Secret

Die neue Reihe der Spiegel-Bestsellerautorin - mit exklusivem Metallic-Buchschnitt nur in der ersten Auflage

«Dem Tod kannst du entkommen. Doch der Teufel wird dich niemals gehen lassen.»

Die neue Dark-Romantasy-Dilogie der Nr.-1- Spiegel -Bestsellerautorin. Mit Metallic-Buchschnitt, exklusiv in der ersten Auflage.

Edinburgh, Gegenwart. Als Tochter eines Dämons wird Lilian für gefährlich gehalten. Ihr ganzes Leben verbrachte sie in Gewahrsam eines Ordens aus Dämonenjägern und musste jeden Tag kämpfen, um ihre Loyalität zu beweisen. Schon der kleinste Fehltritt hätte sie alles kosten können, denn nicht wenige wollen sie tot sehen. Aber nun hat Lilian es endlich geschafft: Der Rat erkennt sie als vollwertiges Ordensmitglied an. Ihre neue Freiheit will sie mit ihrem Trainingspartner Jupiter feiern und dabei vielleicht sogar den lang unterdrückten Gefühlen zwischen ihnen nachgeben. Doch dann werden sie zu einem Einsatz gerufen – und Lilian stirbt.

Jupiters Welt bricht zusammen. Er kann ihren Verlust nicht akzeptieren. Um Lilian von den Toten zurückzuholen, ist er bereit, jeden Preis zu zahlen. Selbst wenn es ein Pakt mit dem Teufel selbst ist. Im Tausch für ihr Leben überlässt er Lucifer zeitweise die Kontrolle über seinen Körper. Er ahnt nicht, was für grausame Pläne der Teufel verfolgt. Und dass er Lilian in ein gefährliches Spiel aus Täuschung und Verführung verwickeln wird …

Für alle Fans der Tropes:

  • Morally Grey Characters
  • Enemies to Lovers
  • Why Choose (when they’re in the same body)

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.05.2026

Solider Auftakt

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Optisch ist der Auftakt von „Lucifer Ascending” ein echter Hingucker. Das Cover ist wunderschön gestaltet. Ich persönlich hätte auf den Metallic-Buchschnitt verzichten können, aber das ist Geschmackssache.

Anfangs ...

Optisch ist der Auftakt von „Lucifer Ascending” ein echter Hingucker. Das Cover ist wunderschön gestaltet. Ich persönlich hätte auf den Metallic-Buchschnitt verzichten können, aber das ist Geschmackssache.

Anfangs hatte ich ziemlich viele Probleme, mit der Geschichte warm zu werden, da sich die Handlung doch ziemlich in die Länge zog, ohne dass etwas Spannendes passierte. Das änderte sich gefühlt erst nach dem ersten Drittel des Buches. Mit dem Auftauchen von Lucifer in der Geschichte kam zum Glück etwas Schwung in die Handlung.

Ab diesem Moment hat die Story Fahrt aufgenommen und wurde auch recht spannend. Damit hat die Geschichte zudem einen sehr interessanten und vielschichtigen Charakter gewonnen. Die Charaktergestaltung von Lillian und Jupiter fand ich hingegen durchwachsen.

Enttäuschend fand ich die Beziehungsdynamik. Das Konzept des Liebesdreiecks – zwei Männer (Seelen), die sich einen einzigen Körper teilen müssen, und die Protagonistin dazwischen – klingt theoretisch interessant. Allerdings konnte ich mich mit der Dreiecksgeschichte nicht anfreunden. Die Anziehung wirkte für mich teilweise recht unglaubwürdig. Wahrscheinlich war mir die Geschichte auch einfach zu spice-lastig. Gerade zwischen Jupiter und Lillian hätte ich mir lieber eine andere Form von Intimität gewünscht, als dass sie nur übereinander herfallen. Als sehr emotionale Leserin liebe ich es, mitzufiebern, zu lachen oder zu weinen. Diese emotionale Achterbahn hat mir hier gefehlt. Es gab leider kaum Momente, die mich tief berührt oder emotional mitgerissen hätten – es blieb auf emotionaler Ebene leider sehr flach.

Das Ende bringt für mich zwar eine kleine Überraschung mit sich, die man vielleicht sogar ein bisschen erahnen konnte, aber es lässt einen eher mit einem ruhigen, soliden Gefühl zurück. Es ist kein überwältigender Cliffhanger, der einen völlig fassungslos macht, sondern einfach ein interessanter, unaufgeregter Abschluss für diesen ersten Teil. Der größere Anreiz, nach Band zwei zu greifen, sind definitiv die vielen offenen Fragen. Dass für eine Dilogie noch viele spannende Fragen offen bleiben (z. B. zu Lucifers Vergangenheit, Lillians Tod, den Dämonen oder dem Orden), ist nachvollziehbar und macht neugierig auf die Fortsetzung.

Insgesamt fand ich den Auftakt eher durchschnittlich. Es war kein schlechtes Buch, aber auch kein Highlight, das ich verschlungen hätte. Ein zäher Start, Schwächen bei der Liebesgeschichte und das Ausbleiben der ganz großen Gefühle treffen hier auf ein letztlich recht unaufgeregtes Ende. Deswegen kann ich der Geschichte nur 3 Sterne geben.
Mit Band 2 werde ich der Geschichte um Lillian, Jupiter und Lucifer aber trotzdem noch eine Chance geben, vor allem, um die vielen offenen Fragen beantwortet zu bekommen.

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Veröffentlicht am 02.07.2026

Nicht mehr mein Stil

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Den ersten Band der „Dragenbound“-Reihe von Marie Niehoff fand ich wirklich großartig und habe voller Überzeugung die vollen fünf Sterne gegeben. Die anderen beiden Bände haben das für mich nicht mehr ...

Den ersten Band der „Dragenbound“-Reihe von Marie Niehoff fand ich wirklich großartig und habe voller Überzeugung die vollen fünf Sterne gegeben. Die anderen beiden Bände haben das für mich nicht mehr erfüllen können, auch weil ich den Eindruck habe, dass es zum einen zu viele intime Szenen gab und dass es zum anderen zu oft moralisch fragwürdig wurde. Trotzdem wollte ich die neue Reihe, die mit „Lucifer Ascending“ startet, unbedingt lesen und es hat mir tatsächlich eine wichtige Erkenntnis geliefert.

Mit dem Klappentext von „Lucifer Ascending“ war ich schon etwas verwirrt. Zum einen fand ich, dass unheimlich viel vom Inhalt schon verraten wird, was in der Hörbuchversion vier Stunden ausmacht, zum anderen wurden die moralischen Grauzonen betont. Ja, das war jetzt nicht unbedingt eine ideale Voraussetzung und das hat sich leider durch die gesamte Handlung dann gezogen. Zunächst ist mir früh aufgefallen, dass die Welt hier von Niehoff sehr eng erzählt wird. Das hat sich deutlich von der „Dragenbound“-Reihe abgehoben. Dort spielte zwar der erste Teil auch sehr eng, aber man hat die große Welt dahinter erahnt und letztlich hat sich die Autorin auch etwas übernommen, um dem angedeuteten Potenzial dann gerecht zu werden. Hier sind die Voraussetzungen dann doch ganz anders, denn wir haben sehr, sehr wenig Figuren und viel spielt sich auch in einem engen Handlungsrahmen ab. Und dafür dann 15,5 Stunden Hörbuch, das finde ich zu langgezogen und so kam es mir tatsächlich auch vor. Es gab natürlich Stellen, bei denen ich intensiver bei der Stange gehalten wurde, aber letztlich ist mir zu wenig für die lange Hörbuchzeit passiert.

Kommen wir nun zu den Figuren. Da die verbrachte Zeit mit Yessa und Cassim noch nicht lange her ist, war ich doch froh, dass es anders wirkte. Lilian war ganz anders. Auch wenn sie sicherlich zu Beginn des Buchs noch in eine Art Cinderella-Schlaf steckte, aber bei ihr gab es von Anfang an Andeutungen, dass sie moralisch in der Grauzone unterwegs ist. Jupiter wirkte mir da fast schon zu brav, aber das war sicherlich auch gewollt, um den größeren Unterschied zu Lucifer zu haben. Ich musste bei der Ausgangssituation ja doch auch schmunzeln, weil ich viel an die Serie „Lucifer“ von Fox gedacht habe. Dort ist die Figur Lucifer aber viel humorvoller dargestellt und deswegen hat er mich auch trotz seiner Arroganz überzeugen können. Aber hier fand ich das Dreieck aus Lilian, Jupiter und Lucifer einfach nur anstrengend. Ich lese im Grunde kein Dark Romance, kann mir aber schon vorstellen, dass diese Reihe sich dem Genre noch mehr annähert, als es „Dragenbound“ getan hat. Romantasy ist für mich hier nicht mehr die erste Assoziation. Ich will auch nichts verurteilen, aber zusammengenommen mit meinem ersten Kritikpunkt bleibt so einfach der Eindruck, dass extrem wenig passiert ist und wir uns dafür sehr um dieses Dreieck drehen. Aber auch ansonsten werden moralische Fragen aufgestellt, die dann zu Dämonen etc. passen und da habe ich wieder erneut gemerkt. So gestaltet sagt mir das leider einfach nicht zu. Niehoff kann für mich schreiben, aber es zeigt sich, dass sie sich in eine andere Richtung entwickelt als das, was ich gerne lese. Und das ist okay.

Eine Sache möchte ich unbedingt noch in Bezug auf das Hörbuch loswerden. Mir hat die Geschichte jetzt nicht so gut gefallen, aber wer sich da sehr wohl fühlt, der kann das durch die Hörbuch-Version noch einmal gesteigert bekommen. Mit Chantal Busse und Louis Friedemann Thiele haben wir sehr bekannte Stimmen aus dem Genre und all das wird noch durch Leonard Hohm ersetzt. Hier hat mir zunächst gefallen, dass die Männerstimmen sehr unterschiedlich sind, auch das unterstützt den großen charakterlichen Unterschied. Zudem teilen sich Jupiter und Lucifer ja dann einen Körper und so interagieren die beiden Stimmen auch direkt miteinander. Das war eine sehr clevere und weise Entscheidung, denn so hatte ich die beiden immer gut separiert.

Fazit: „Lucifer Ascending“ hat mir unter dem Strich bewiesen, dass Marie Niehoff, ihre Geschichten und ich zu weit auseinanderdriften. Ich habe hier für mich zu wenig relevante Handlung bekommen und auch die Dreiecks-Prämisse hat mich nicht mitreißen können. Wer aber die „Dragenbound“-Reihe schon komplett super fand, der wird auch hier wieder voll auf seine Kosten kommen.

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