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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.06.2026

Fesselnde Fortsetzung mit fiesem Cliffhanger

The Sea Spinner (Wind Weaver 2)
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Nachdem ich das Hörbuch beendet habe, musste ich dieses Ende erst einmal verdauen. Dieser Cliffhanger ist wirklich fies. Im Moment weiß ich noch gar nicht, wie ich die Zeit bis zur Veröffentlichung von ...

Nachdem ich das Hörbuch beendet habe, musste ich dieses Ende erst einmal verdauen. Dieser Cliffhanger ist wirklich fies. Im Moment weiß ich noch gar nicht, wie ich die Zeit bis zur Veröffentlichung von Band 3 überbrücken soll. Ich muss unbedingt wissen wie es weitergeht!

Die Sprecherin Rebecca Veil hat das Ganze fantastisch umgesetzt. Sie liest spannend, transportiert die Emotionen perfekt und verleiht den Charakteren die passende Stimme.

Die Geschichte war sehr spannend und ich habe von der ersten bis zur letzten Sekunde mitgefiebert. Im Vergleich zum ersten Band hat mich dieser Teil sogar noch einmal deutlich mehr überzeugt, sodass ich beim Hören kaum auf die Pause-Taste drücken wollte.

Ein großer Pluspunkt ist die Protagonistin Rhya, die sich als eine unglaublich starke Heldin beweist. Man leidet und fiebert intensiv mit ihr mit, während sie sich in diesem Teil wieder vielen neuen Herausforderungen stellen und auch herzzerreißende Entscheidungen treffen musste.

Gleichzeitig lernt man Soren in diesem Band viel besser kennen und gewinnt ihn schnell lieb. Seine Figur bringt eine spürbare emotionale Tiefe in die Handlung. Das liegt auch an der wunderschönen Dynamik zwischen ihm und Rhya: Er fordert sie heraus, lockt sie aus sich heraus und stärkt sie. Im Gegensatz zu Pendefyre, der sie in ihren Möglichkeiten eher eingeschränkt und ausgebremst hat, glaubt Soren fest an sie und versucht, das Beste aus ihr herauszuholen. Durch diese Entwicklungen fiel die Entscheidung am Ende überhaupt nicht schwer, wen von beiden man mehr mag. Ganz klar: Team Soren!

Die Sprache der Autorin war wieder sehr bildgewaltig und auch das Worldbuilding wurde von ihr noch einmal deutlich weiterentwickelt. Man lernt faszinierende neue Schauplätze kennen, wobei die Hauptstadt Illyas mit ihrer Nähe zum Meer mein persönliches Highlight war. Ergänzt wird die Welt durch die vielfältigen Nebencharaktere. Die Mischung aus bekannten und neuen Figuren ist absolut gelungen; sie alle sind so lebhaft erzählt, dass sie einem schnell ans Herz wachsen und es große Freude macht, ihre Wege zu begleiten.

Für mich war die Geschichte rundum stimmig und hat mich hervorragend unterhalten, weshalb ich aktuell auch keinerlei Kritikpunkte habe. Ich freu mich auf Band 3!

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Veröffentlicht am 28.05.2026

Unterhaltsame Wohlfühl-RomCom für zwischendurch

Worst Date Ever (Knisternde RomCom von der erfolgreichen Autorin Kasie West)
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„Worst Date Ever“ ist eine schöne RomCom und eignet sich ideal als leichte Lektüre für zwischendurch. Der Schreibstil ist locker und flüssig, sodass man sich schnell in die Geschichte hineinversetzen kann ...

„Worst Date Ever“ ist eine schöne RomCom und eignet sich ideal als leichte Lektüre für zwischendurch. Der Schreibstil ist locker und flüssig, sodass man sich schnell in die Geschichte hineinversetzen kann und das Hörbuch am Stück durchhören möchte.

Die beiden Hauptfiguren Margot und Oliver sind gut ausgearbeitet, wobei der Fokus deutlich auf Margot liegt, da die Geschichte komplett aus ihrer Perspektive erzählt wird. Margot ist sympathisch unperfekt gestaltet: Sie ist chaotisch, widersprüchlich und hat mit alltäglichen beruflichen und privaten Problemen sowie Selbstzweifeln zu kämpfen. Das macht sie nahbar und authentisch, auch wenn man als Hörer:in aufgrund ihrer Entscheidungen manchmal kurz frustriert ist – bleibt ihr Verhalten durch ihren Hintergrund trotzdem stets nachvollziehbar. Oliver ist wegen der einseitigen Erzählperspektive anfangs etwas weniger greifbar, wirkt aber durch seine aufmerksame und sympathische Art sehr charmant. Das Herzstück der Geschichte ist die Dynamik zwischen den beiden, die besonders durch die humorvollen Chatverläufe gekennzeichnet ist.

Inhaltlich konzentriert sich das Buch ganz auf Humor, das Wohlfühlgefühl und die romantische Entwicklung zwischen Margot und Oliver. Der Humor kommt in den Dialogen gut zur Geltung, wenngleich einigen Interaktionen ein bisschen mehr Tiefe gutgetan hätte. Wie für das Genre typisch, ist die Handlung teilweise vorhersehbar. So zeichnet sich das Spannungselement gegen Ende schon frühzeitig ab. Das Drama bleibt insgesamt angenehm leicht, wirkt aber schlussendlich etwas künstlich. Meiner Meinung nach hätte die Geschichte auch ohne diesen Konflikt gut funktioniert. Darüber hinaus glaube ich, dass ein Perspektivenwechsel zwischen Margot und Oliver der Story an einigen Stellen noch mehr Facettenreichtum verliehen hätte.

Die Produktion des Hörbuchs ist solide. Die Sprecherin Nora Jokhosha hat eine sehr angenehme Stimme und hat die Geschichte gut eingelesen. Sie verleiht Margot eine passende Stimme. Ein kleiner Kritikpunkt betrifft die Gestaltung der vielen Textnachrichten: Hier wäre eine akustische Abhebung – sei es durch eine zweite Stimme oder durch Effekte – wünschenswert gewesen, um die Chats klarer vom normalen Dialog abzugrenzen.

Insgesamt ein schönes „Comfort-Hörbuch“, das hält, was es verspricht. Es verbreitet gute Laune und bietet solide Unterhaltung, ohne das Rad neu zu erfinden. Wer leichte, humorvolle Liebesgeschichten mag, macht hier wenig falsch.

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Veröffentlicht am 17.05.2026

Solider Auftakt

Lucifer Ascending – One Sinful Secret
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Optisch ist der Auftakt von „Lucifer Ascending” ein echter Hingucker. Das Cover ist wunderschön gestaltet. Ich persönlich hätte auf den Metallic-Buchschnitt verzichten können, aber das ist Geschmackssache.

Anfangs ...

Optisch ist der Auftakt von „Lucifer Ascending” ein echter Hingucker. Das Cover ist wunderschön gestaltet. Ich persönlich hätte auf den Metallic-Buchschnitt verzichten können, aber das ist Geschmackssache.

Anfangs hatte ich ziemlich viele Probleme, mit der Geschichte warm zu werden, da sich die Handlung doch ziemlich in die Länge zog, ohne dass etwas Spannendes passierte. Das änderte sich gefühlt erst nach dem ersten Drittel des Buches. Mit dem Auftauchen von Lucifer in der Geschichte kam zum Glück etwas Schwung in die Handlung.

Ab diesem Moment hat die Story Fahrt aufgenommen und wurde auch recht spannend. Damit hat die Geschichte zudem einen sehr interessanten und vielschichtigen Charakter gewonnen. Die Charaktergestaltung von Lillian und Jupiter fand ich hingegen durchwachsen.

Enttäuschend fand ich die Beziehungsdynamik. Das Konzept des Liebesdreiecks – zwei Männer (Seelen), die sich einen einzigen Körper teilen müssen, und die Protagonistin dazwischen – klingt theoretisch interessant. Allerdings konnte ich mich mit der Dreiecksgeschichte nicht anfreunden. Die Anziehung wirkte für mich teilweise recht unglaubwürdig. Wahrscheinlich war mir die Geschichte auch einfach zu spice-lastig. Gerade zwischen Jupiter und Lillian hätte ich mir lieber eine andere Form von Intimität gewünscht, als dass sie nur übereinander herfallen. Als sehr emotionale Leserin liebe ich es, mitzufiebern, zu lachen oder zu weinen. Diese emotionale Achterbahn hat mir hier gefehlt. Es gab leider kaum Momente, die mich tief berührt oder emotional mitgerissen hätten – es blieb auf emotionaler Ebene leider sehr flach.

Das Ende bringt für mich zwar eine kleine Überraschung mit sich, die man vielleicht sogar ein bisschen erahnen konnte, aber es lässt einen eher mit einem ruhigen, soliden Gefühl zurück. Es ist kein überwältigender Cliffhanger, der einen völlig fassungslos macht, sondern einfach ein interessanter, unaufgeregter Abschluss für diesen ersten Teil. Der größere Anreiz, nach Band zwei zu greifen, sind definitiv die vielen offenen Fragen. Dass für eine Dilogie noch viele spannende Fragen offen bleiben (z. B. zu Lucifers Vergangenheit, Lillians Tod, den Dämonen oder dem Orden), ist nachvollziehbar und macht neugierig auf die Fortsetzung.

Insgesamt fand ich den Auftakt eher durchschnittlich. Es war kein schlechtes Buch, aber auch kein Highlight, das ich verschlungen hätte. Ein zäher Start, Schwächen bei der Liebesgeschichte und das Ausbleiben der ganz großen Gefühle treffen hier auf ein letztlich recht unaufgeregtes Ende. Deswegen kann ich der Geschichte nur 3 Sterne geben.
Mit Band 2 werde ich der Geschichte um Lillian, Jupiter und Lucifer aber trotzdem noch eine Chance geben, vor allem, um die vielen offenen Fragen beantwortet zu bekommen.

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Hübsch gemacht, inhaltlich nicht meins

Sunny Baking Time
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Die Aufbereitung der Rezepte ist Geschmackssache. Mir persönlich ist die hippe und „freshe” Sprache in einem Rezeptbuch zu viel. Dies ist sowohl in den Überschriften und Kapiteln als auch in den Texten ...

Die Aufbereitung der Rezepte ist Geschmackssache. Mir persönlich ist die hippe und „freshe” Sprache in einem Rezeptbuch zu viel. Dies ist sowohl in den Überschriften und Kapiteln als auch in den Texten deutlich spürbar. Hier wäre weniger mehr gewesen. Man merkt, dass sich das Backbuch an eine jüngere Zielgruppe richtet.
Nicht gefallen haben mir zudem die Zwischenseiten mit den Bildern der Autoren, die mir zu gestellt und inszeniert waren. Da hätte ich lieber ein oder zwei Rezepte mehr gehabt als diese Füllseiten.

Da es sich um ein sommerliches Rezeptbuch handelt, finde ich es auch sehr schade, dass in einigen Rezepten ohne ersichtlichen Grund Tiefkühlbeeren verwendet werden.
Grundsätzlich finde ich die am Anfang des Buches aufgezeigten Rezepte-Updates in vegan, gluten- und laktosefrei gut, da es verschiedene Unverträglichkeiten sowie spezifische Ernährungsformen und Lebensstile gibt. Allerdings finde ich die Ausführung schwach und sie hätte besser sein können, wenn man schon damit anfängt. Zum einen fehlt mir die Perspektive der Vegetarier. Zum anderen fehlt bei bestimmten Rezepten der Hinweis, ob bei dem einen oder anderen Produkt aufgepasst werden muss und ggf. eine Alternative her muss. Die Ausführungen der Autoren am Anfang finde ich etwas sehr dünn, sodass bei manchen Rezepten nochmal spezifische Hinweise hätten ergänzt werden müssen. Außerdem waren in dem Buch kaum neue Ideen für Backrezepte zu entdecken.

Alles in allem ist das Backbuch nichts für mich.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Etwas anstrengende Lovestory

The Night We Met
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Abby Jimenez hat mit „The Night We Met“ zwar wieder eine gewohnt emotionale Geschichte abgeliefert, mich diesmal jedoch zwiegespalten zurückgelassen. Einerseits liebe ich ihren Humor und die Art, wie sie ...

Abby Jimenez hat mit „The Night We Met“ zwar wieder eine gewohnt emotionale Geschichte abgeliefert, mich diesmal jedoch zwiegespalten zurückgelassen. Einerseits liebe ich ihren Humor und die Art, wie sie ernste Themen wie psychische Gesundheit und familiäre Lasten in die Handlung einflicht. Das verleiht dem Buch die nötige Substanz, die bei anderen Romance-Titeln oft fehlt.

Die Liebesgeschichte selbst war für mich jedoch ein zweischneidiges Schwert. Ich habe zwar mit den beiden mitgefiebert, war aber zwischendurch auch richtig genervt davon, wie lange sie umeinander herumtanzten. Ich kann zwar verstehen, warum die Entwicklung so viel Zeit brauchte, aber es war frustrierend, das zu lesen. Am Ende wirkte dann aber wieder alles etwas übereilt, Knall auf Fall und Ende.

Trotz dieser Kritikpunkte war es insgesamt sehr schön zu lesen.

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