mutig
Der letzte Teil der Innsbrucktöchter hat mir auch sehr gut gefallen. Er war genauso gut und fesselnd geschrieben wie die ersten beiden Teile. Jetzt geht es um dies jüngste Schwester Josefa. Sie kennt ihren ...
Der letzte Teil der Innsbrucktöchter hat mir auch sehr gut gefallen. Er war genauso gut und fesselnd geschrieben wie die ersten beiden Teile. Jetzt geht es um dies jüngste Schwester Josefa. Sie kennt ihren Stiefvater Rupert nur als liebevollen Ersatzvater und daher vertraut sie ihm voll und ganz, als er beschließt das sie den Geschäftsmann Berthold heiraten soll. Schon in der Hochzeitsreise merkt sie, dass dieser dem Alkohol sehr zugetan ist und dann auch keine Rücksicht mehr auf ihre Gefühle nimmt. Er verbiet ihr alles, was ihr bisher viel Freude bereitet hat. Ihr Traum ist es an der Universität für Kunstgeschichte zu studieren, doch Frauen dürfen nicht studieren und Berthold verbietet ihr sogar, sich in der Nähe der Universität aufzuhalten. Als sie sie schwanger wird, eskaliert es mit Berthold. Nicht nur ihre beiden Schwestern habe Verständnis für ihre Lage, auch der liebevolle Sicherheitsmann Otto bringt ihr viel Verständnis entgegen. Auch scheinen die beiden Gefühle füreinander entwickelt zu haben. Ich war sehr gespannt, wie es Josefa gelingen wird, sich von Berthold zu lösen, denn zu der damaligen Zeit war es als Frau nicht einfach, sich vom Mann zu lösen. Wird es Josefa und Otto gelingen eine gemeinsame Zukunft zu haben? Sehr gut gefallen hat mir auch, dass die beiden großen Schwestern wieder tatkräftig mitgewirkt haben. Ein schöner Abschluss der Trilogie. Am besten ist es, wenn man mit dem ersten Buch anfängt, da man so besser verstehen kann, warum die beiden ältesten Schwestern so gegen ihren Stiefvater sind. 5 von 5*.