Platzhalter für Profilbild

leckermaul1

Lesejury Star
offline

leckermaul1 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit leckermaul1 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.04.2026

Ein spannender Regionalkrimi mit einem außergewöhnlichen Ermittlerduo!

Theodora und die Macht des Bösen
0

Im Wald am Bärensee wurde eine Leiche gefunden. Theodora Klein und Georg Eisele übernehmen die Ermittlungen. Die beiden können schnell herausfinden, wer die Tote ist und vor allem, wer der Mörder ist. ...

Im Wald am Bärensee wurde eine Leiche gefunden. Theodora Klein und Georg Eisele übernehmen die Ermittlungen. Die beiden können schnell herausfinden, wer die Tote ist und vor allem, wer der Mörder ist. Der neue Staatsanwalt sieht den Fall als abgeschlossen an. Doch Theodora und Eisele sind nicht überzeugt und ermitteln jeweils für sich weiter. Dabei stoßen sie auf Dinge, die fast unglaublich sind. Das Böse ist manchmal näher, als man denkt.

Ich mag die beiden Ermittler total. Beide haben ihre Eigenheiten, und genau das macht sie für mich so außergewöhnlich. Sie bringen mich so oft zum Schmunzeln. Eisele tat mir diesmal echt leid. Er hat es nicht leicht mit seiner Mutter, die dieses Mal noch einen draufsetzt und ihn damit fast zur Verzweiflung treibt. Auch sein einziger Rückzugsort steht ihm nicht mehr zur Verfügung. Aber er lässt sich nicht unterkriegen und wächst über sich hinaus. Auch in Theodoras Privatleben ist einiges los, was ihr einiges abverlangt.

Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr. Mit Theodora Klein und Georg Eisele hat sie Charaktere erschaffen, von denen ich gar nicht genug bekommen kann. Ich hoffe wirklich, dass es irgendwann einen neuen Fall für die beiden geben wird.
Ein spannender Krimi, der durch den Humor und den schwäbischen Einschlag für mich ein echtes Lesevergnügen ist.

Von mir gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.04.2026

Ein Thriller der unter die Haut geht

Albtraumland
0

Madlen und ihre Geschwister haben auf dem elterlichen Hof kein schönes Leben. Liebe oder Fürsorge erhalten sie von ihren Eltern nicht. Sie müssen arbeiten und funktionieren, mehr nicht. Wie gerne würde ...

Madlen und ihre Geschwister haben auf dem elterlichen Hof kein schönes Leben. Liebe oder Fürsorge erhalten sie von ihren Eltern nicht. Sie müssen arbeiten und funktionieren, mehr nicht. Wie gerne würde Madlen dem Hof den Rücken kehren, doch das kann sie nicht, denn gemeinsam mit ihrem älteren Bruder Chris versucht sie, die jüngeren Geschwister zu beschützen.
Obwohl die Arbeit auf dem Hof sehr schwer ist, nimmt Madlen einen Nebenjob im „Fellini” an. Dieser Job macht ihr Freude und gibt ihr wenigstens ein wenig das Gefühl von Freiheit. Als sie den reichen Luis kennenlernt und sich in ihn verliebt, nimmt ihr Leben eine Wendung. Doch dann spitzt sich die Lage auf dem Hof dramatisch zu.
Bereits auf den ersten Seiten hat mich ein bedrückendes, beklemmendes Gefühl befallen, das mich während der ganzen Geschichte nicht mehr losgelassen hat. Ich habe so mit den Charakteren gefühlt und ihre Verzweiflung und Ängste gespürt. Durch gezielte Wendungen schaukelt sich die Dramatik immer weiter nach oben. Als für mich die Grenze des Erträglichen längst erreicht war, setzte die Autorin noch einen drauf. Ich war während der ganzen Geschichte in atemloser Spannung gefangen, und selbst jetzt hallt die Geschichte noch in mir nach.
Die Autorin hat mich mit der bedrückenden Atmosphäre komplett in den Bann gezogen. Ich hatte während des Lesens öfter eine Gänsehaut am ganzen Körper. Wie die Geschwister versuchen, sich gegenseitig zu beschützen und sich in der schlimmen Situation Halt zu geben, hat mich berührt.

Ein Thriller, der unter die Haut geht, der noch in mir nachwirkt und den ich so schnell nicht vergessen werde.
Wenn du Thriller liebst, solltest du dir diesen nicht entgehen lassen.


Von mir gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.04.2026

Zurücklehnen, genießen und sich wohlfühlen.

Winterträume in der kleinen Pension am Meer
0

Gemeinsam mit ihrer Mutter führt Clara die Pension „Meerglück” und den kleinen, angrenzenden Geschenkeladen. Finanziell steht es um die Pension leider gar nicht gut. Ein Verkauf kommt jedoch nicht infrage, ...

Gemeinsam mit ihrer Mutter führt Clara die Pension „Meerglück” und den kleinen, angrenzenden Geschenkeladen. Finanziell steht es um die Pension leider gar nicht gut. Ein Verkauf kommt jedoch nicht infrage, denn die Pension war der ganze Stolz ihres Vaters, der leider viel zu früh verstorben ist. Die beiden wissen, dass sie neue, gute Ideen brauchen, um gegen die großen, modernen Luxushotels zu bestehen. Da helfen auch die Stammgäste über Weihnachten nicht.

Severin, der sich in der Pension eingebucht hat, bringt ihre Gefühlswelt durcheinander. Ihre schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit machen es ihr schwer, jemandem zu vertrauen. Und dann findet sie zufällig etwas, das ihre Welt erneut auf den Kopf stellt.

Ich mag die Bücher von Julia Rogasch total. Sie beschreibt die wunderschöne Insel Sylt so bildlich, dass ich mir alle Schauplätze sehr gut vorstellen kann. Ich kenne Sylt und fühle mich beim Lesen immer wieder dorthin versetzt. Der kleine Laden hat mir sehr gefallen. Die liebevoll hergestellten Artikel machen Lust, durch den Laden zu schlendern.

Die enge Beziehung von Clara und ihrer Mutter, wie sie beide kämpfen und sich in der Situation auf ihre Freunde verlassen können, macht die Geschichte zu einem Wohlfühlroman.
Wenn du dich ins winterliche Sylt träumen möchtest, dann lies unbedingt diese Geschichte!

Von mir gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.03.2026

Ein gelungener Auftakt zu einer neuen Wohlfühlreihe!

Verliebt in Rosa
0

Der erste Teil der „Shanty Girls“-Reihe dreht sich um Rosa, die bei den „Deichperlen“ einsteigt. Mit ihrem Akkordeon ist sie eine echte Bereicherung für den Chor. Die Freundinnen könnten unterschiedlicher ...

Der erste Teil der „Shanty Girls“-Reihe dreht sich um Rosa, die bei den „Deichperlen“ einsteigt. Mit ihrem Akkordeon ist sie eine echte Bereicherung für den Chor. Die Freundinnen könnten unterschiedlicher nicht sein, ergänzen sich aber perfekt und sind immer füreinander da. Rosa kann nicht nur ihrer Leidenschaft nachgehen, sondern gewinnt auch neue Freundinnen.

Als sie im Möwenposten dann auch noch einen Mann trifft, der ihr Herz höher schlagen lässt, könnte sie mit ihrem Leben nicht glücklicher sein. Ist Sören der Mann ihres Lebens und kann sie ihm wirklich vertrauen?

Die Geschichte hat mir richtig gute Laune gemacht. Die Mädels sind einfach toll und verbreiten ansteckende gute Laune. Ich habe oft geschmunzelt und mich beim Lesen einfach nur wohlgefühlt.
Die Autorinnen haben einen wunderschönen Schreibstil, der mich in die Geschichte eintauchen und mitfühlen lässt. Das Nordseeflair, die Seemannslieder und der Möwenposten haben in mir eine Sehnsucht geweckt, sodass ich am liebsten meine Koffer packen und losfahren würde.
Rosas Beruf und die Beschreibungen dazu fand ich sehr interessant.
Ich liebe die neue Reihe jetzt schon und freue mich auf den nächsten Teil.
Ihr solltet euch diese Geschichte nicht entgehen lassen.

Von mir gibt es 5 Möwen und eine Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.02.2026

Ein grandioser, gefühlvoller Auftakt der neuen Reihe!

Nordseewellen und Frühlingszauber
0

Svea liebt ihren Job und arbeitet hart, um ihre Ziele zu erreichen. Kurz bevor ihr Traum von der Beförderung wahr wird, wird sie von ihrem Chef übergangen. Da erreicht sie die Nachricht, dass ihre Oma ...

Svea liebt ihren Job und arbeitet hart, um ihre Ziele zu erreichen. Kurz bevor ihr Traum von der Beförderung wahr wird, wird sie von ihrem Chef übergangen. Da erreicht sie die Nachricht, dass ihre Oma sich verletzt hat und Hilfe benötigt. Greetsiel ist genau das, was sie jetzt braucht, um den Kopf wieder frei zu bekommen. Sofort reist sie zu ihrer Oma, um sie zu unterstützen. Kaum angekommen, muss sie feststellen, dass es um die Familienpension nicht gut bestellt ist und dass sie mehr als nur ein bisschen frischen Wind benötigt. Auch ihre Vergangenheit holt sie ein. Sie trifft auf alte Bekannte, was ihre Gefühlswelt ganz schön durcheinanderbringt. Sie muss sich entscheiden, wie ihr Weg künftig weitergehen soll.
Ich habe mich beim Lesen sofort wohlgefühlt. Die bildlichen Beschreibungen, die liebenswürdigen Charaktere und die Gesten, die ich manchmal zwischen den Zeilen gelesen habe, machen die Geschichte für mich absolut rund. Die Autorin hat es geschafft, dass ich die Geschichte gefühlt habe.
Dies ist der erste Teil der neuen Reihe von Julia K. Rodeit, und ich habe das Gefühl, als würde ich die Gegend und alle Charaktere schon ewig kennen.

Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil und kann es kaum erwarten, wieder nach Greetsiel zu reisen.

Von mir gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere