Cover-Bild So kalt die Nacht
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13,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Saga Egmont Bücher
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 07.07.2026
  • ISBN: 9783987500992
Marika Neitz

So kalt die Nacht

Spannender Krimi voller Geheimnisse und menschlicher Abgründe

Eine grausame Mordserie erschüttert Köln. Scheinbar wahllos entführt ein Unbekannter ältere Menschen, fesselt sie und lässt sie dann unbarmherzig verhungern.
Kommissarin Anna Melcher wird auf den Fall angesetzt. Seit ihrer Scheidung leidet die Ermittlerin unter Panikattacken, die sie vor den Kollegen zu verheimlichen versucht. Und gerade jetzt kann Anna sich kein Zeichen der Schwäche erlauben, denn der gnadenlose Täter hat ein weiteres Opfer in seiner Gewalt. Ohne forensische Spuren bleibt Anna allerdings nichts übrig, als in der Vergangenheit der Opfer nach Verbindungen zu suchen. Und tatsächlich: Ein Hinweis führt sie zurück in die achtziger Jahre zu einem grausamen Fall von Kindesmisshandlung. Gemeinsam mit ihrem neuen Partner, dem pedantischen Frieder Tann, muss Anna jetzt schnell handeln. Doch das ist leichter gesagt als getan: Denn Frieder hält wenig von Annas unkonventionellen Ermittlungsmethoden – und der Täter steht kurz davor, sein entsetzliches Werk zu vollenden …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.07.2026

Toller Krimi, der alles Nötige mit sich bringt!

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Ermittlungsleiterin Anne Melcher kämpft sowohl privat nach ihrer Scheidung mit ihrem pupertären Sohn, als auch beruflich mit einer Mordserie in Köln. Der Täter lässt seine Opfer qualvoll verhungern und ...

Ermittlungsleiterin Anne Melcher kämpft sowohl privat nach ihrer Scheidung mit ihrem pupertären Sohn, als auch beruflich mit einer Mordserie in Köln. Der Täter lässt seine Opfer qualvoll verhungern und verdursten. Zu allem Überfluss bekommt sie auch noch einen Nerd zugeteilt, mit dem sie der Spur nach dem Täter aber sehr bald näher kommt.

Die Ermittler sind super sympathisch und harmonieren sehr miteinander. Das Private ist in angemessenem Umfang und rundet das Gesamtbild sogar positiv ab.

Auch der Schreibstil ist verständlich und angenehm. Zum Ende gibt es einen guten Spannungsbogen.

Inhaltlich hat mich dieser Teil, der hoffentlich eine Krimiserie wird, ebenfalls überrascht und meine Erwartungen übertroffen. Es geht in eine Vergangenheit mit traurigem Hintergrund, der einen auch bewegt.

Insgesamt eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 08.07.2026

Charakterliche Tiefe, spannende Geschichte

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Inhaltlich beginnt dieses Buch gleich super spannend. Eine Mordserie durchzieht Köln und die Presse verpasst dem Unbekannten gleich den (zunächst noch etwas überspitzt klingenden) Name "Der Unbarmherzige". ...

Inhaltlich beginnt dieses Buch gleich super spannend. Eine Mordserie durchzieht Köln und die Presse verpasst dem Unbekannten gleich den (zunächst noch etwas überspitzt klingenden) Name "Der Unbarmherzige". Mit der Bearbeitung dieses Fall wird die Kommissarin Anna Melcher betraut, die aktuell aber auch in ihrem persönlichen Umfeld mit einigen Themen, u.A. Panikattacken zu kämpfen hat. Neben dieser Tatsache erschweren auch die Dynamiken im Kommisariat ihre Arbeit, denn neben ihrem Kollegen Mann, der sich absolut nicht mit dem Gedanken eine Frau in einer tragenden Rolle anfreunden kann, bekommt sie auch noch einen neuen Kollegen Frieder Tann an die Seite gestellt, der von der Arbeitsmoral her und auch von seinem gesamten Wesen fast komplett ihr Gegenteil ist. Aber so schwer ich mich anfangs auch mit den Beiden getan habe, im Verlauf der Geschichte wurde ich immer wärmer mit ihnen.

Ohne zu viel über die schlussendliche Auflösung zu verraten, muss ich eindeutig sagen, dass sie mich etwas überrumpelt und auch betroffen gemacht hat. Ich mochte das stetige Miträtseln, wäre aber auf das was da kam nie so wirklich gekommen. Vielleicht lag das aber auch ein wenig daran, dass ich das Gefühl hatte, dass häufig einfach die Charakterentwicklungen, sowohl Haupt- als auch Nebenfiguren, mehr im Fokus standen als die tatsächlichen Ermittlungen. Diese Tatsache passt schon so grundsätzlich für einen Auftakt einer Reihe, wobei es mMn. auch etwas unterschwelliger gegangen wäre.

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Veröffentlicht am 05.07.2026

Spannend und fesselnd

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"So kalt die Nacht" ist ein atmosphärischer Kriminalroman, der mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen hat. Mit einer düsteren Grundstimmung, einem rätselhaften Fall und authentischen Ermittlungen ...

"So kalt die Nacht" ist ein atmosphärischer Kriminalroman, der mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen hat. Mit einer düsteren Grundstimmung, einem rätselhaften Fall und authentischen Ermittlungen sorgt die Geschichte für durchgehende Spannung.

Im Mittelpunkt steht Kommissarin Anna Melcher, die nicht nur einen grausamen Serienfall lösen muss, sondern auch mit ihren eigenen Ängsten und Panikattacken kämpft. Gerade diese persönliche Seite macht sie zu einer glaubwürdigen und sympathischen Ermittlerin. Gemeinsam mit ihrem neuen Kollegen Frieder Tann entwickelt sich ein spannendes Ermittlerduo, dessen Dynamik die Geschichte zusätzlich bereichert.
Besonders gelungen fand ich, wie sich die Ermittlungen nach und nach entfalten. Alte Geheimnisse, Verbindungen zur Vergangenheit und immer neue Wendungen sorgen dafür, dass man bis zum Schluss miträtselt. Der Schreibstil ist flüssig, die Atmosphäre angenehm düster und die Spannung bleibt konstant hoch.
Wer Krimis mit starken Charakteren, psychologischer Tiefe und einem fesselnden Fall liebt, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Ein gelungener Auftakt der Anna-Melcher-Reihe, der Lust auf weitere Fälle macht.

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Veröffentlicht am 04.07.2026

Mischung aus Krimi und Tragödie

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Es geht um schreckliches Leid, Überfordertsein, menschliches Versagen, abgrundtiefen Hass. Das Alles wird in Retrospektiven, die auf Ereignissen, die fast 40 Jahre zurückliegen, zurückblicken und auf Geschehnisse, ...

Es geht um schreckliches Leid, Überfordertsein, menschliches Versagen, abgrundtiefen Hass. Das Alles wird in Retrospektiven, die auf Ereignissen, die fast 40 Jahre zurückliegen, zurückblicken und auf Geschehnisse, wenige Monate zuvor, akribisch aufgerollt und damit gleich mehrere Tragödien enthüllt. Das wissen Kriminalhauptkommissarin Anna und ihr neuer Kollege Frieder aber noch nicht, als sie mit dem Fund von Leichen konfrontiert werden, die man offenbar qualvoll verdursten ließ. Fieberhaft versucht man, Verbindungen zwischen den Toten herzustellen, um eine mögliche Motivlage und damit auch Verdächtige identifizieren zu können. Dabei tun sie sich schwer. Anna verheimlicht immer häufiger auftretende Panikattacken. Frieder wurde von den Düsseldorfer Kollegen nur all zu gerne an Annas Team abgegeben, weil er anders ist. Er schaut keinem direkt in die Augen, hat mehrere Kontrollzwänge hinsichtlich Reinheit, Hygiene und Ordnung, tut sich schwer im zwischenmenschlichen Interagieren. Leander Lost lässt grüßen. Die Geschichte ist flüssig, temporeich und spannend erzählt, liefert auch einiges an Charakterstudien, ist eine gelungene Mischung aus Krimi und Tragödie und bietet noch eine überraschende Wendung zum Schluss. Man freut sich auf eine weitere Folge.

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