Cover-Bild Wenn stille Wasser tödlich sind
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: HarperCollins Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Klassisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 26.05.2026
  • ISBN: 9783365012659
Karen Finch

Wenn stille Wasser tödlich sind

Kriminalroman | Britischer Cosy Crime voll Humor und Lokalkolorit | Für Fans von Pierre Martin und Gisa Pauly | Wunderbare Mischung aus Spannung, Witz und Charme

Unter Wasser lauert der Tod

Versunken in den Fluten von Rutland Water liegt Grishton Hall, der Stammsitz der Earls of Welbeck. Als der letzte Earl kinderlos stirbt, hinterlässt er einen herrlichen Rosengarten am Ufer des Stausees, doch nur wenig Vermögen. Kurz darauf taucht Charlie Hobbs, ein Schulkamerad der Dorfpolizistin Helen Franklin, mit einer Tauchausrüstung im nahe gelegenen Humbleham auf, und im Dorf verbreitet sich das Gerücht von einem Schatz, der im Keller des gefluteten Herrenhauses verborgen sein soll. Doch dann wird am Ufer des Stausees eine Leiche angespült, und Helen muss nicht nur gegen ihren Freund Charlie ermitteln, sondern auch noch erneut mit ihrem früheren Partner und Ex-Freund Ben Baxter von New Scotland Yard zusammenarbeiten ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.07.2026

manches Geheimnis liegt tief - ein Cozy-Crime im britischen Setting

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Der letzte Earl of Welbeck stirbt kinderlos und sein gesamtes Anwesen um Ruthland Waters– ein Rosengarten, ein Herrenhaus und wenig Bargeld geht an seine Nichte. Ein Gerücht zieht bald durch die umliegenden ...

Der letzte Earl of Welbeck stirbt kinderlos und sein gesamtes Anwesen um Ruthland Waters– ein Rosengarten, ein Herrenhaus und wenig Bargeld geht an seine Nichte. Ein Gerücht zieht bald durch die umliegenden Orte, nämlich dass ein Schatz im gefluteten ehemaligen Herrenhaus am Grund des Stausees versteckt sein soll. Und zu allem Überfluss wird auch bald eine Leiche am Ufer des Sees gefunden – ein Taucher. Helen Franklin, Dorfpolizistin und ehemalige Scottland Yard Ermittlerin, ist an den Ermittlungen beteiligt und kämpft rasch mit der eigenen Vergangenheit, deutet doch vieles auf ihren ehemaligen Schulkameraden Charlie Hobbs hin. Zu allem Überfluss taucht auch noch ihr ehemaliger Kollege und Ex-Freund Ben Baxter auf, als die Ermittlungen größere Kreise ziehen.

Karen Finch leitet den Leser sehr angenehm durch das Buch – nach einem sanften Einstieg bei einem Begräbnis, lernt man bald das gesamte Dorf und die Umgebung besser kennen. Ein sympathischer kleiner, ja fast verschlafener Ort mit markanten und durchwegs neugierigen Charakteren. Typisches Dorfleben in malerischer Umgebung – man kann es sich lebhaft vorstellen.

Doch auch die Ermittlungen sind plausibel und glaubhaft geschildert. Für mich entwickelte sich die Suche nach Charlie im Zuge der Ermittlungen schon fast zu einem kleinen Running Gag – aber am besten man überzeugt sich hier selbst. Man merkt die Spannungen im Ermittlungsgespann Helen und Ben – hier spielt schlichtweg die Vergangenheit und nicht ausgesprochene Konflikte hinein. Beide sind sehr gegensätzlich in ihrer Arbeitsweise und ihrer aktuellen Situation - und doch funktioniert die Ermittlung.

Der Fall selbst blieb mir lange rätselhaft, konnte ich doch einfach keinen wirklichen Zusammenhang feststellen. Dennoch war die endgültige Auflösung schlüssig und nachvollziehbar und irgendwie dann doch klar.

Für mich ein gelungener Cozy -Crime über eine Region Englands die ich noch nicht kannte. Ich freue mich schon Band 1 nachzuholen und hoffe auf weitere Bände.

Veröffentlicht am 21.07.2026

Ein spannender und sehr persönlicher Fall für Helen Franklin

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Im verschlafenen Dörfchen Humbleham wird der alte Lord Welbeck zu Grabe getragen, und alle versammeln sich, um ihm das letzte Geleit zu geben. Hier trifft Polizistin Helen Franklin auf ihren Freund aus ...

Im verschlafenen Dörfchen Humbleham wird der alte Lord Welbeck zu Grabe getragen, und alle versammeln sich, um ihm das letzte Geleit zu geben. Hier trifft Polizistin Helen Franklin auf ihren Freund aus Kindheitstagen, Charlie Hobbs, und alte, liebevolle Erinnerungen werden wach. Kurz darauf wird ein toter Taucher am Ufer des nahegelegenen Stausees gefunden, Charlie ist verschwunden und Ben Baxter von New Scotland Yard reist an, um Helen zu unterstützen.

Ich finde, das Cover ist ein echter Hingucker, die gegensätzlichen Farben sind sehr gut gewählt, die Gestaltung ist witzig. Und auch beim Lesen kommt viel Humor zum Vorschein.
Dabei ist der Tod des Tauchers mysteriös und unerklärlich, Charlies Abwesenheit ist mehr als verdächtig und weitere Ermittlungen bringen nur eine vage Spurenlage zutage.
Karen Finch schreibt sehr lebendig, unterhaltsam, abwechslungsreich und durchweg spannend. Stets muss man mit neuen Wendungen rechnen, die zwischenmenschlichen Beziehungen der sympathischen Protagonisten sind bewegend und gut nachvollziehbar und man darf an den Ermittlungen und Gedanken teilhaben. Hier springt das Kopfkino sofort an.
Das Setting ist tricky, beschert oft auch reichlich Gänsehaut-Feeling und sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Für mich ist es ein wundervoller, wendungsreicher und spannender Krimi mit herrlich britischer Atmosphäre, der mir ausgezeichnet gefallen hat!

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Veröffentlicht am 20.07.2026

Cosy Crime in bester britischer Manier

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Es geht zum zweiten Mal in das beschauliche Dorf Humbleham und direkt zur Beerdigung von Lord Welbeck. Viele Dorfbewohner erweisen ihm die letzte Ehre, oder wie es Lydia ausdrückt „Die meisten wollten ...

Es geht zum zweiten Mal in das beschauliche Dorf Humbleham und direkt zur Beerdigung von Lord Welbeck. Viele Dorfbewohner erweisen ihm die letzte Ehre, oder wie es Lydia ausdrückt „Die meisten wollten doch nur sehen, wer noch alles zur Beerdigung kommt“.

Lydia ist der offizielle Grund, warum die ambitionierte Polizistin Helen sich von der Metropolitan Police in London als einfache Dorfpolizistin in ihren Heimatort versetzen ließ. Nach einem Schlaganfall benötigt ihre Mutter Lydia Hilfe im Alltag und mischt sich seither kräftig in Helens Leben ein.

Nach dem ich erst neulich eine Geschichte über ein geflutetes Dorf gelesen habe, wurde in Humbleham nur das Herrenhaus geflutet und der Earl of Welbeck musste seinen Wohnsitz in ein Nebengebäude verlegen. Mein Mitleid hält sich in Grenzen, denn auch dieses Nebengebäude war noch groß und imposant und in einem schönen Park gelegen, also durchaus angemessen für einen Lord.

Als am Ufer des Stausees ein toter Taucher angespült wird, verbreitet sich das Gerücht, dass im Keller des gefluteten Herrenhauses ein Schatz versteckt ist und Helen hat gleich an mehreren Fronten zu kämpfen. Zum einen versucht ihre Mutter sie noch immer zu verkuppeln, dann wird ein Jugendfreund des Mordes verdächtigt und zu guter Letzt muss sie auch noch mit ihrem Ex-Freund Ben zusammenarbeiten, der von Scotland Yard zur Unterstützung geschickt wurde.

Es kommt also wieder knüppeldick für die arme Helen, aber sie behauptet sich recht gut und sammelt bei mir erneut Sympathiepunkte.

Meisterhaft bietet die Autorin immer neue Verdächtige an und führt mich in die Irre, so mag ich das.

Wer cosy crime in britischem Ambiente mag, wird diese Reihe lieben und ich hatte wieder viel Spaß bei der Mördersuche.

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Veröffentlicht am 22.06.2026

Spannung vor toller Kulisse

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Dies ist mein erstes Buch von Karen Finch und ich war sehr neugierig darauf, denn der Klappentext hat mich sehr angesprochen.
So bin ich mit dem Buch gestartet und konnte mit dem Schreibstil von Karen ...

Dies ist mein erstes Buch von Karen Finch und ich war sehr neugierig darauf, denn der Klappentext hat mich sehr angesprochen.
So bin ich mit dem Buch gestartet und konnte mit dem Schreibstil von Karen Finch auch direkt in die Geschichte rein finden. Die Kulisse von Grishton Hall wird toll dargestellt und bildhaft erzählt und trägt – meiner Meinung nach – auch erheblich zur Stimmung der Geschichte bei.
Was erst nach einem Erb-Fall aussieht, entwickelt sich schnell zu einem Mordfall und schon sind wir mitten drin – tolle Charaktere, mitreißende Dialoge; all das machen die Geschichte aus. Die Autorin versteht es perfekt, den Leser / die Leserin mitzunehmen und mit ihren Figuren, die sie zum Leben erwachsen lässt, direkt mit in den Fall einzubeziehen.
Starke Wendungen und tolle zwischenmenschliche Dialoge, die das Geschehen sehr authentisch machen lassen einen förmlich durch das Buch fliegen. Ich konnte es stellenweise nicht zur Seite legen, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht.
Spannender Cosy Crime mit wundervoller Kulisse und einer Prise Humor – mich hat die Autorin damit auf jeden Fall gewonnen. Deshalb gibt es von mir eine ganz klare Empfehlung für diesen tollen Krimi, der tolle Lesezeit garantiert !
Das Buch Wenn stille Wasser tödlich sind von Karen Finch ist am 26. Mai 2026 beim HarperCollins erschienen.

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Veröffentlicht am 10.07.2026

Zwischen Dorftratsch und Mordermittlungen!

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Wenn stille Wasser tödlich sind war mein erstes Buch von Karen Finch – und ganz sicher nicht mein letztes.

Der angenehme und leichte Schreibstil hat dafür gesorgt, dass ich sofort in die Geschichte eintauchen ...

Wenn stille Wasser tödlich sind war mein erstes Buch von Karen Finch – und ganz sicher nicht mein letztes.

Der angenehme und leichte Schreibstil hat dafür gesorgt, dass ich sofort in die Geschichte eintauchen konnte. Im Mittelpunkt steht Dorfpolizistin Helen Franklin, die nach dem Fund eines toten Tauchers in einem rätselhaften Fall ermittelt. Gleichzeitig sorgen Gerüchte um einen angeblichen Schatz im überfluteten Grishton Hall, das plötzliche Verschwinden ihres Kindheitsfreundes Charlie und zahlreiche Geheimnisse für immer neue Fragen.

Besonders gut gefallen haben mir die sympathischen Figuren, die humorvollen Dialoge und die vielen kleinen Dorftratscheleien, die der Geschichte einen ganz eigenen Charme verleihen. Gerade diese Mischung aus Kriminalfall und dem turbulenten Dorfleben macht den Reiz des Buches aus.

Die Handlung startet eher ruhig. Anfangs lernen wir die Bewohner des Dorfes und ihre Beziehungen untereinander kennen, bevor mit dem Fund des toten Tauchers die eigentlichen Ermittlungen beginnen. Für meinen Geschmack hätte die Spannung etwas früher anziehen dürfen. Das Finale ging mir dann wiederum etwas zu schnell, auch wenn die Auflösung insgesamt stimmig war.

Wer einen actionreichen Thriller erwartet, wird hier nicht fündig. Als Cosy Crime funktioniert die Geschichte jedoch sehr gut: atmosphärisch, unterhaltsam, mit liebenswerten Charakteren, einer schönen Portion Humor und einem Kriminalfall, der neugierig macht.

Ich hatte einige schöne Lesestunden mit diesem Buch und kann es allen empfehlen, die Cosy Crime mit viel Dorfatmosphäre, sympathischen Figuren und einer entspannten, gemütlichen Krimistimmung mögen.

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