Was tust du, wenn dein Vetter tot im Müllcontainer liegt. Mörder jagen!
Ohne jede Vorwarnung steht eines Morgens Bienes Cousine vor der Tür. Zu der Verwandtschaft väterlicherseits war ihr Kontakt bisher eher sperrig, aber jetzt bittet Cousine Franziska Biene um Hilfe. Ihr Bruder und Bienes Vetter Paul ist verschwunden. Da bleibt Sabine „Biene“ Hagen als Detektivin nichts anderes übrig, als zu helfen. Dumm nur, dass sie ihren Vetter kurze Zeit später im Müllcontainer seines Wohnhauses findet und aus dem Vermisstenfall ein Mord wird. Dabei wollte sie sich doch darum kümmern, ihre Beziehung zu Jochen wieder zu kitten. Die Ermittlungen führen Biene tief in Pauls Leben, das einige überraschende Seiten zu bieten hat. War der Vetter ein zu übereifriger Finanzbeamter und musste er deshalb sterben? Oder war sein Ehrgeiz im örtlichen Puzzleverein der Grund für das plötzliche Ableben?
Biene forscht wie gewohnt konsequent und mit vollem Einsatz nach. Unterstützt wird sie erneut von ihrem Kompagnon Jago Diaz Fernandez und von Oma Trudi, die nicht nur ein offenes Ohr hat, sondern immer auch mit dem Essen parat steht.
Biene forscht wie gewohnt konsequent und mit großem Elan nach. Unterstützt wird sie von ihrem Kompagnon Jago Diaz Fernandez und dem Beistand von Oma Trudi, die nicht nur ein offenes Ohr hat, sondern immer auch mit dem Essen parat steht.
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Auf mich wirkt es durchaus wie ein megaspannender Krimi mit viel schwarzem Humor und dabei auch feinem ...
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Rezension zu "Tote Vettern erben nicht"
Es wirkt auf mich sehr spannend ❤️❤️❤️❤️❤️
Auf mich wirkt es durchaus wie ein megaspannender Krimi mit viel schwarzem Humor und dabei auch feinem Gespür für zwischenmenschliche Abgründe. Dabei verbindet die Handlung auch eine klassische Erbschaftsgeschichte mit durchaus überraschenden Wendungen und recht intensivem Gesellschaftsverhalten.
Mit sehr viel feiner und sinnlicher Taktik darin. Besonders gelungen finde ich dabei auch die gut passenden Personen, deren individuelle Persönlichkeit mit einem gewissen Input dabei auch die Spannung zwischendurch wirklich steigern. Das merkt man wirklich sehr beim genauen Lesen.
Den Schreibstil finde ich dabei wirklich sehr gut, dialogreich und auch wirklich aufregend unterhaltsam, ohne die ernsten Untertöne zu verlieren. Es ist wirklich ein sehr wunderbarer Roman.
Dabei ist es auch ein kleiner Roman, der dabei auch recht lustig wirkt und mit einer kleinen Raffinesse dabei bis zur letzten Seite fesselt. Es ist ein wahres Romanhighlight, was ihr unbedingt lesen solltet.
Wenn ihr individuell Zeit habt, dann erkundet es bitte.
Es wartet schon sehr sehnsüchtig auf euch.
Das Buch ist unterhaltsam und spannend zugleich. Vielleicht auch gerade wegen des Titels, denn ich dachte die ganze Zeit, dass der Mord etwas mit einer großen Erbschaft zu tun haben muss. Es ist der neunte ...
Das Buch ist unterhaltsam und spannend zugleich. Vielleicht auch gerade wegen des Titels, denn ich dachte die ganze Zeit, dass der Mord etwas mit einer großen Erbschaft zu tun haben muss. Es ist der neunte Teil der Reihe, aber mein erster. Er ist unabhängig von den anderen lesbar, aber ich frage mich doch, warum das letzte Auto in die Luft geflogen ist. Also werde ich die anderen Bücher sicher noch lesen.
Der Schreibstil ist gut und flüssig. Man fliegt nur so durch die Seiten. Die Hauptermittlerin scheint sich selbst immer gerne in Gefahr zu bringen ohne es zu beabsichtigen, aber auch ohne richtig über ihr Verhalten und die Folgen nachzudenken. Dadurch ist das Buch aber eben auch spannender, weil es keine langen und ausklügelten Pläne gibt, die die Ermittler spinnen, bevor es dann wirklich losgeht.
Schön ist das Setting in dem kleinen Ort, wo man sich augenscheinlich gut unter einander kennt und für einander da ist. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und ob Biene und Jochen irgendwann schaffen, ihr Glück zu finden.
Sabine "Biene" Hagen hat sich von der Steuerfachangestellten zur Mitinhaberin einer erfolgreichen Detektei gemausert und ist sehr stolz darauf. Leider sieht nur Oma Trudi das genauso, der Rest der Verwandtschaft ...
Sabine "Biene" Hagen hat sich von der Steuerfachangestellten zur Mitinhaberin einer erfolgreichen Detektei gemausert und ist sehr stolz darauf. Leider sieht nur Oma Trudi das genauso, der Rest der Verwandtschaft bleibt skeptisch. Umso erstaunter ist die Privatermittlerin als sie von ihrer Cousine um professionelle Hilfe gebeten wird. Vetter Paul ist spurlos verschwunden und Biene soll für Franziska den Bruder aufspüren. Noch weiß die Detektivin nicht, worauf sie sich da einlässt. Der Cosy Crime erweist sich als spannende Unterhaltung.
„Tote Vettern erben nicht“ ist der 9. Fall für Biene Hagen. Obwohl es für mich der erste Fall von Vera Nentwichs Privatdetektivin war, habe ich mich gut zurechtgefunden.
Biene erledigt Franziskas Auftrag in rekordverdächtig kurzer Zeit, denn sie findet den vermissten Vetter tot im Müllcontainer seines Wohnhauses. Ermordet wie sich bald herausstellt. Motiv und Identität des Täters erschließen sich der Detektivin zunächst nicht. Allerdings erfährt sie Erstaunliches über den stets korrekten Paul. Er war ein echter Messie mit autistischen Zügen. Seine vollgestopfte und vermüllte Wohnung schlägt nicht nur Bienes smarten Geschäftspartner Jago Diaz Fernandez in die Flucht. Franziska beauftragt die Detektei Pauls Mörder zu finden. Bald fördern die Ermittlungen ein paar Spuren zutage. War der Finanzbeamte einem sogenannten „Umsatzsteuerkarussell“ auf der Spur? Oder hat er seine Mitstreiter vom Puzzle-Club verärgert? Sonst wären da nur noch eine Anzeige wegen Falschparkens und häusliche Streitigkeiten mit einem anderen Mieter wegen der versifften Wohnung. Biene stürzt sich in die Ermittlungen und übernimmt sogar notgedrungen auf Trudis Bitte hin einen weiteren Fall.
Vera Nentwichs Figuren haben mich überzeugt. Biene Hagen ist sympathisch, unerschrocken und spontan. Manchmal schießt sie über das Ziel hinaus, wenn sie ohne Rücksicht oder Nachdenken mit ihrer direkten Art vorprescht. Oma Trudi ist der Ruhepol im Leben ihrer Enkelin. Mit leckerer Hausfrauenkost hält sie Biene und oft auch deren Freunde bei Kräften. Jago Diaz Fernandez, der attraktive Miteigentümer der Detektei sorgt dafür, dass die Finanzen stimmen. Und da ist noch der korrekte Polizist Jochen, mit dem die bindungsscheue Biene eine On-off-Beziehung führt.
Der Cosy Crime liest sich flüssig und hat zeitweise mein Kopfkino aktiviert. Besonders bei den Szenen mit Bienes aktuellem Leihwagen, der über ein Radio mit nahezu prophetischer Gabe und dazu passenden Songs verfügt. Leider ereilt ihn dasselbe Schicksal wie Bienes vorherige Fahrzeuge. Auch sonst blitzt immer mal Humor auf, bspw. wenn Sahneschnitte Jago überzeugend den kolumbianischen Drogenhändler gibt. Die Geschichte ist durchgehend aus Bienes Perspektive geschrieben, sodass der Leser einen guten Einblick in ihre Gedankenwelt bekommt.
Nach mehr als einer brenzligen Situation, in die sie sich mit ihrer unreflektierten Spontaneität bringt, gelingt es Biene, den Schuldigen an Pauls Tod zu entlarven. Vorher klärt sie noch ein anderes Verbrechen auf und beendet einen weiteren Fall. Kein Wunder, dass Trudi und auch Franziska stolz auf die Detektivin sind. Der Cosy Crime kommt mit angemessen wenig Gewalt aus und lädt zum Mitraten ein. Die einzig offenen Fragen bleiben am Schluss, die nach Bienes künftigem Firmenwagen und wie es mit Jochen, der sich dieses Mal kooperativer zeigt, weitergeht. Denn ohne ihn ist die Detektivin auf Dauer auch nicht glücklich.
Die Geschichte liest sich flüssig und der Lokalkolorit kommt nicht zu kurz. Wer einen unterhaltsamen Cosy Crime mit Humor und einer sympathischen Ermittlerin schätzt, ist hier richtig.
P. S. Mit Erben hat der Krimi trotz des Titels nur sehr wenig zu tun.