Cover-Bild Wer blind vertraut
Band 3 der Reihe "Die Canterbury-Fälle"
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 18.06.2026
  • ISBN: 9783423221788
Tessa Duncan

Wer blind vertraut

Roman

Feinste Psychospannung von Tessa Duncan

Ein neuer Fall aus ihrer therapeutischen Praxis bringt Lily Brown an ihre Grenzen und sogar in höchste Lebensgefahr. Was ist der Tochter ihrer schwer depressiven Patientin Mary-Ann zugestoßen, die seit fast drei Jahren vermisst wird? Lebt die inzwischen 13-jährige Laura noch? Und wie kann sie dem Heiratsschwindler Paul das Handwerk legen, der ihre Patientin Caroline um viel Geld betrogen hat? Aber nicht nur das: Ist dieser Mann womöglich ein Mörder?

Begeisterte Presse zu Tessa Duncans Canterbury-Reihe:

»Ein überaus gelungener psychologischer Kriminalroman, der aufhorchen lässt.« Renate Schattel, Bibliothekswelten

»Das hochspannende Finale setzt die Spitze auf diesen richtig guten Krimi. Sehr gelungen!« Eva Hüppen, Leser-Welt

»Ein spannender und fesselnder Krimi.« Angela Selke, Preußische Zeitung


Lesen Sie auch die weiteren Kriminalromane mit Lily Brown:

Wer das Vergessen stört (Die Canterbury-Fälle 1)

Wer mit den Wölfen heult (Die Canterbury-Fälle 2)

Wer blind vertraut (Die Canterbury-Fälle 3)

Alle Bände der Reihe sind unabhängig voneinander lesbar


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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.07.2026

Fesselnd, beklemmend, unbedingt lesenswert

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Obwohl ich die Vorgängerbände nicht kenne, bin ich gut in die Geschichte hineingekommen und möchte die Reihe nun unbedingt komplett lesen.

Besonders gefallen haben mir die beiden parallel verlaufenden ...

Obwohl ich die Vorgängerbände nicht kenne, bin ich gut in die Geschichte hineingekommen und möchte die Reihe nun unbedingt komplett lesen.

Besonders gefallen haben mir die beiden parallel verlaufenden Fälle voller Geheimnisse. Lily mochte ich sehr und bewundere ihre außergewöhnliche Fähigkeit, Gefühle und Widersprüche in Gesprächen zu erkennen. Trotz ihrer Schwangerschaft engagiert sie sich mutig und oft auf eigene Faust, was sie zu einer faszinierenden Protagonistin macht.

Die vielen Irrwege und falschen Fährten haben mich bis zum Schluss rätseln lassen – mit meiner Verdächtigung lag ich letztlich etwas daneben. Die Auflösung empfand ich als schlüssig und spannend.

Besonders beeindruckt hat mich, zu erfahren, dass der Roman auf realen Ereignissen basiert und die Wirklichkeit sogar noch erschütternder war. Das hat dem Buch eine zusätzliche nachhaltige Tiefe verliehen. In diesem Zusammenhang noch ein besonderes Lob an das Nachwort!

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Veröffentlicht am 30.07.2026

Wem darfst Du noch vertrauen?

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Schon beim Auftaktband WER DAS VERGESSEN STÖRT hat mich Tessa Duncan mit ihrem Schreibstil und der Art und Weise, einen Kriminalfall auch auf psychologischer Ebene zu durchleuchten absolut überzeugt. Mit ...

Schon beim Auftaktband WER DAS VERGESSEN STÖRT hat mich Tessa Duncan mit ihrem Schreibstil und der Art und Weise, einen Kriminalfall auch auf psychologischer Ebene zu durchleuchten absolut überzeugt. Mit Lily Brown als Protagonistin hat sie einen authentischen und kompetenten Charakter geschaffen. Lily ist empathisch und brillant, wie sie ihr psychologisches Wissen mit klassischer Ermittlungsarbeit verbindet. Die fachliche Kompetenz der Autorin als promovierte Psychologin und Psychotherapeutin ist diesbezüglich eine starke Grundlage.

Bei dem vorliegenden Buch WER BLIND VERTRAUT hat Lily es mit zwei sehr unterschiedlichen Fällen zu tun. Zum einen gibt es da Mary-Ann Lewis, eine Frau aus einfachen Verhältnissen, die seit dem Verschwinden ihrer älteren Tochter Laura vor fast drei Jahren nervlich am Ende ist. Das familiäre Umfeld von Mary-Ann ist ziemlich suspekt, wie im Laufe der Geschichte klar wird. Am Anfang des Buches habe ich nicht erwartet, welche Ausmaße es annimmt. Zum anderen ist da Caroline, eine reife alleinstehende und finanziell gut gestellte Frau, die auf den Heiratsschwindler Paul reingefallen ist. Ihr Ziel ist es mit Lilys Kenntnissen als Ermittlerin diesem das Handwerk zu legen.

Parallel hat es die Polizeidienststelle Canterbury mit gehäuften Vermisstenfällen junger Mädchen zu tun.
Trotz ihrer fortgeschrittenen Schwangerschaft kniet sich Lily voll rein in die Fälle und fördert tatsächlich neue Ermittlungsansätze zu Tage. Ob und inwieweit die verschiedenen Fälle zusammenhängen könnten, ließen mich immer wieder gedanklich rotieren. Mehrmals gab es überraschende Wendungen und neue Spuren. Tessa Duncans Bücher sind so fesselnd geschrieben, dass man sie nicht aus der Hand legen möchte. Als Leserin fühlte ich mich eher mittendrin als stille Beobachterin.

Die Geschichte endet spannungsmäßig auf dem Höhepunkt, ist schlüssig und lässt keine Fragen offen.
Emotional hat dieses Buch sehr viel von mir gefordert, zu schrecklich und abstoßend waren die Abgründe, die bekannt wurden. Dennoch hing ich an jeder Silbe des Textes, um zu wissen, wie es weitergeht. Thematisiert werden einige brisante Themen, wie häusliche und psychische Gewalt, Messie-Syndrom, Vermisstenfälle junger Mädchen und Geschädigte eines Heiratsschwindlers.

Im Nachwort erklärt die Autorin, welche realen Fälle sie inspiriert haben und wie sie diese mit ihrer Geschichte verknüpft hat. Ihre eigene Erfahrung als promovierte Psychologin und Psychotherapeutin haben auch hier wieder ein perfektes Ergebnis gebracht.

Liebe Tessa Duncan, ich denke ich spreche im Namen vieler Deiner LeserInnen, bitte lass uns auch weiterhin in den Genuss von Lilys Ermittlungsarbeit kommen. Vielen Dank für dieses Lese-Highlight.

Mein Fazit:
Auch Band 3 der Canterbury-Fälle ist für mich wieder ein perfekter psychologischer Kriminalroman. Inspiriert wurde die Autorin von mehreren wahren Kriminalfällen, die sie gekonnt verbunden und mit fiktiven Sequenzen ergänzt hat. Starke und authentische Charaktere runden die Story ab.

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Veröffentlicht am 07.07.2026

Ein Fall über dunkle Familiengeheimnisse und eine erschütternde Wahrheit...

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Das Cover des Buches gefällt mir wieder sehr gut. Es handelt sich um den dritten Band der Reihe, ich bin der Meinung, dass man ihn ohne Vorkenntnisse lesen kann, würde aber die anderen beiden Bände empfehlen. ...

Das Cover des Buches gefällt mir wieder sehr gut. Es handelt sich um den dritten Band der Reihe, ich bin der Meinung, dass man ihn ohne Vorkenntnisse lesen kann, würde aber die anderen beiden Bände empfehlen. Die Charaktere entwickeln sich natürlich im Laufe der Fälle und so kann man sich intensiv mit ihnen befassen.

Eine neue Klientin für Lily Brown, die als Therapeutin arbeitet. Mary-Ann muss das Verschwinden ihrer Tochter Laura verarbeiten. Das 10 jährige Mädchen ist vor 2 Jahren verschwunden. Zuerst möchte Lily den Fall gar nicht annehmen, ihre Schwangerschaft ist schon weit vorangeschritten und ein Fall wie bei Mary-Ann ist schwierig zu behandeln. Doch bald merkt Lily, dass da noch mehr dahinter steckt. Mary-Ann verwickelt sich in Widersprüche und doch möchte sie nur eins, ihre zweite Tochter Emma beschützen. Gleichzeitig wird es bei Lily im Privaten auch nicht langweilig, ihr Freund Dan muss zwischen London und Canterbury pendeln und mit seiner Ex und ihrem gemeinsamen Kind gibt es auch Spannungen. Der zweite Fall handelt von einem Heiratsschwindler und bald muss Lily feststellen, dass es auch dort tödlich enden kann...

Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Die Themen wurden sehr detailliert und gut angesprochen. Lily ist mir als Charakter total sympathisch. Ich mag ihre Art sehr. Die beiden Fälle wurden schlüssig aufgelöst und durch den flüssigen Schreibstil hatte ich viele schöne Lesestunden. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.

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Veröffentlicht am 06.07.2026

Wichtige Themen geschickt verpackt in einem rasanten Thriller ... großartig!

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Es wird mal wieder heftig für die Psychotherapeutin Lily Brown, die diesmal gleich mit zwei Fällen konfrontiert, die sie nicht mehr loslassen. Die schüchterne und ziemlich verstört wirkende Mary-Ann sucht ...

Es wird mal wieder heftig für die Psychotherapeutin Lily Brown, die diesmal gleich mit zwei Fällen konfrontiert, die sie nicht mehr loslassen. Die schüchterne und ziemlich verstört wirkende Mary-Ann sucht verzweifelt nach ihrer Tochter Laura, die seit fast drei Jahren verschwunden ist. Gleichzeitig bittet eine andere Patientin sie um Hilfe, nachdem sie einem skrupellosen Heiratsschwindler zum Opfer gefallen ist. Je tiefer Lily gräbt, desto deutlicher wird, dass hinter beiden Fällen weit mehr steckt, als zunächst vermutet – und schon bald bringt ihre Suche nicht nur die Wahrheit ans Licht, sondern auch sie selbst in höchste Gefahr …

Mich hat das Buch – wie auch die zwei Vorgängerbände - von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. In ihrem neuesten Werk Wer blind vertraut versteht es die Autorin mal wieder meisterhaft, psychologische Tiefe mit packender Spannung zu verbinden. Die hervorragend konstruierte Handlung, gepaart mit lebendig und authentisch wirkenden Charakteren übten eine wahre Sogwirkung auf mich aus. Durch die wechselnden Verdachtsmomente, die mich stets auf Neue in die Irre führten, musste ich immer „nur noch ein Kapitel“ lesen, das Buch ließ sich wirklich nur schwer zur Seite legen.

Besonders beeindruckt hat mich, wie einfühlsam die Autorin Themen wie Depression, Manipulation und emotionale Abhängigkeit behandelt, ohne dass die Spannung jemals nachlässt. Man merkt einfach, dass sie selbst vom Fach ist und sich somit in viele Themenfelder reindenken kann. Ein wenig schockiert ließ mich das Nachwort zurück, in dem Tessa Duncan aufführt, an welchen echten Verbrechen sie sich ein wenig orientiert hat. Unglaublich, was für eine kriminelle Energie in manchen Menschen steckt, die sie schließlich gnadenlos in die Tat umsetzen!

Das Finale ist schlüssig, emotional und absolut packend. Für mich ist Wer blind vertraut der bisher stärkste Band der Canterbury-Reihe. Eine uneingeschränkte Leseempfehlung für alle, die psychologisch ausgefeilte Krimis mit starken Figuren und überraschenden Auflösungen lieben – absolut verdiente fünf von fünf möglichen Sternen! Ich hoffe sehr, eine Fortsetzung ist geplant …

Veröffentlicht am 30.06.2026

Psychologisch fein erzählt und spannend geschrieben

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Mich hat das Cover sofort in seinen Bann gezogen und der Klappentext hat sich auch interessant angehört. Ich muss allerdings zugeben, dass ich irgendwie einen ziemlich "normalen" Krimi erwartet hatte. ...

Mich hat das Cover sofort in seinen Bann gezogen und der Klappentext hat sich auch interessant angehört. Ich muss allerdings zugeben, dass ich irgendwie einen ziemlich "normalen" Krimi erwartet hatte. Das Buch geht aber weit darüber hinaus und zeigt psychologisch sehr fein wie Menschen sein können und zu was sie fähig sind!

Inhaltlich bringt ein neuer Fall aus ihrer therapeutischen Praxis Lily Brown an ihre Grenzen und sogar in höchste Lebensgefahr. Was ist der Tochter ihrer schwer depressiven Patientin Mary-Ann zugestoßen , die seit fast drei Jahren vermisst wird? Lebt die inzwischen 13-jährige Laura noch? Und wie kann sie dem Heiratsschwindler Paul das Handwerk legen, der ihre Patientin Caroline um viel Geld betrogen hat? Aber nicht nur das: Ist dieser Mann womöglich ein Mörder?

Dies ist der dritte Teil rund um Lily Brown in Canterbury, ich kenne die Vorgängerbände nicht und habe daher ein paar Seiten gebraucht um ganz in die Story hineinzufinden, gerade was das Privatleben von Lily angeht. Aber dann war ich ganz drin in der Geschichte und wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen! Die Autorin schreibt dieses Buch nicht nur mit einem spannenden und angenehm lesbaren Schreibstil, sie dringt auch sehr gekonnt und fein in die Psyche der Charaktere ein und bringt sie dem Leser Stück für Stück näher. So entstehen sehr tiefe, dichte und authentische Personen, in die man sich vielleicht nicht immer hineinversetzten kann und ihre Taten gutheißen kann, die man aber immer sehr gut nachvollziehen kann in ihrer Gedanken- und Gefühswelt!

Die Autorin deckt die beiden Fälle wie eine Zwiebel Schicht um Schicht auf und dringt immer weiter in die Tiefe hinein. Das braucht seine Zeit, hat mir aber als Leser sehr gut gefallen und wird nie langweilig. Die Geschichte ist sehr erschütternd und nichts für schwache Nerven, das Nachwort lässt mich auch ein wenig fassungslos zurück, zu was Menschen fähig sind, ist manchmal nicht in Worte zu fassen.

Mich hat dieses Buch nicht nur gut unterhalten, sondern ich bin ganz darin eingetaucht und habe noch mehr über die Psyche von psychisch erkrankten Menschen kennen gelernt. Es war sehr spannend, interessant und wird wohl noch eine Weile in mir nachhallen. Ich kann es nur weiterempfehlen und gebe die volle Punktzahl.

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