Cover-Bild Die geheime Mission
Band 1 der Reihe "Die Kurierin-Reihe"
(12)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 10.06.2026
  • ISBN: 9783453429895
Titus Müller

Die geheime Mission

Roman
Die erste Schlacht des Kalten Krieges

Nela wächst als Tochter einer Kommunistin auf und hilft beim Aufbau in der Sowjetischen Zone. Vom Vater redet die Mutter nur verächtlich, er ist in ihren Augen ein Kollaborateur der Nazis. Nela trifft sich heimlich in Westberlin mit ihm. Je näher sie den Vater kennenlernt, desto mehr erfährt sie über ihn und die tragische Vergangenheit der Familie. Und desto mehr muss sie ihre Ideologie hinterfragen. Als die Lage in den westlichen Sektoren Berlins sich weiter zuspitzt, gesteht ihr der Vater, für die CIA zu arbeiten, und macht sie zur Kurierin zwischen Ost und West. Bald steht Nela zwischen allen Fronten und muss entscheiden, wen sie künftig unterstützen will. Auch Erik, den sie in der Redaktion der »Jungen Welt« kennenlernt, wirft Fragen auf. Wochenlang bleibt er verschwunden und offenbart ihr nicht wohin. Wem kann Nela noch vertrauen?

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.08.2026

Großartig recherchiert und spannend geschrieben ...

0

Immer, wenn ich ein Buch des Autors Titus Müller in den Händen halte, kann ich mir sicher sein, bestens unterhalten zu werden. Genauso ging es mir auch mit seinem neuesten Werk „Die geheime Mission“, dem ...

Immer, wenn ich ein Buch des Autors Titus Müller in den Händen halte, kann ich mir sicher sein, bestens unterhalten zu werden. Genauso ging es mir auch mit seinem neuesten Werk „Die geheime Mission“, dem ersten Band einer Dilogie rund um die junge Nela, deren geschiedene Eltern beschlossen haben, entgegengesetzte Wege zu gehen. Während die Mutter als überzeugte Kommunistin in der Sowjetischen Besatzungszone lebt, hat sich der Vater für ein Leben als CIA-Agent entschieden. Größer können die Unterschiede kaum sein und so ist auch Nela hin und her gerissen zwischen Vater und Mutter.

Um sie herum überschlagen sich die Ereignisse um die Berlin-Blockade und der allseits gefürchtete Kalte Krieg nimmt beharrlich seinen Lauf. Wie wird sich Nela am Ende entscheiden, wird sie überhaupt eine Wahl haben?

Mal wieder hat Titus Müller mit „Die geheime Mission“ ein Buch geschaffen, dass ich schwer zur Seite legen konnte. Durch seine fantastische Recherchearbeit und viel Liebe zum Detail schafft er ein Meisterwerk, das Fiktion und wahre Begebenheiten zu einem bewegenden Roman verstrickt. So anschaulich beschreibt er die Charaktere und auch die Ereignisse, dass man beim Lesen fast meint, das Dröhnen der „Rosinenbomber“ am Himmel zu hören. Wieder einmal habe ich viel gelernt ohne mich belehrt gefühlt zu haben. Im Gegenteil – der stets aufrecht erhaltene Spannungsbogen machte das Buch zu einem echten Leseerlebnis. Gerne empfehle ich das Buch all denjenigen, die historische und vor allem auch Spionage Romane lieben und freue mich natürlich heute schon auf den Folgeband und ein Wiedersehen mit Nela. Aber halt … da war noch was … natürlich vergebe ich von Herzen kommende und überzeugte dicke fünf Sterne! Vielen Dank, lieber Titus!

Veröffentlicht am 29.06.2026

Zwischen den Stühlen

0

Worum geht’s?
Nela lebt bei ihrer Mutter, einer überzeugten Kommunistin, die am Aufbau der Sowjetischen Besatzungszone beteiligt ist. Ihren Vater hat sie seit über zehn Jahren nicht gesehen. Doch dann ...

Worum geht’s?
Nela lebt bei ihrer Mutter, einer überzeugten Kommunistin, die am Aufbau der Sowjetischen Besatzungszone beteiligt ist. Ihren Vater hat sie seit über zehn Jahren nicht gesehen. Doch dann steht er plötzlich wieder vor ihr – inzwischen Mitglied der CIA. Kann Nela ihrem Vater trauen? Und stimmt wirklich alles, was ihre Mutter ihr über ihr Leben im geteilten Berlin erzählt hat?

Meine Meinung:
Der historische Roman „Die geheime Mission“ von Titus Müller hat es wirklich in sich. Er spielt in einer Epoche, über die ich weder in der Schule noch durch andere Bücher bislang viel erfahren habe. Gerade deshalb hat mich die Geschichte umso mehr fasziniert und neugierig gemacht. Der Schreibstil ist lebendig, stellenweise aber auch anspruchsvoll. Vor allem die Kapitel aus Gerhards Sicht verlangen Konzentration, da hier zahlreiche geschichtliche Fakten geschickt in die Handlung eingewoben werden.

Die Kapitel aus Nelas Perspektive lesen sich dagegen leichter. Sie ist eine spannende Figur, die buchstäblich zwischen den Stühlen steht: Ihre Mutter ist überzeugte Kommunistin, ihr Vater arbeitet für die CIA und Nela selbst muss erst herausfinden, wem sie glauben und welchen Weg sie gehen will. Und dass bei Richtig und Falsch die Grenzen manchmal gar nicht so eindeutig verlaufen.

Der Krieg ist erst wenige Jahre vorbei, Deutschland befindet sich im Umbruch und Berlin ist in verschiedene Besatzungszonen geteilt. Im Verborgenen entstehen Geheimorganisationen, Spionagenetze werden aufgebaut, Agenten eingeschleust und Menschen manipuliert. Wem kann man vertrauen? Wer spielt ein doppeltes Spiel? Ebenso eindrucksvoll schildert Titus Müller den Aufbau der Berliner Luftbrücke, mit der die Bevölkerung trotz der Blockade mit Lebensmitteln, Kohle und Medikamenten versorgt wird, und zeigt, wie beide Seiten versuchen, die Menschen für ihre Ideologie zu gewinnen.

Für mich war vieles davon völliges Neuland, gleichzeitig aber unglaublich fesselnd. Zwischen den politischen Entwicklungen stehen Nela, ihre Mutter mit ihrer Parteiarbeit und ihr Vater mit seinen Einsätzen für die CIA. Doppelagenten müssen außer Landes gebracht werden, Nelas Kollege verschwindet plötzlich spurlos und ständig schwebt die Frage im Raum, wem man überhaupt noch glauben kann. Titus Müller lässt diese Zeit authentisch und spannend wieder lebendig werden. Er verbindet historische Fakten mit einer packenden Handlung und hat in mir den Wunsch geweckt, noch viel mehr über diese Epoche zu erfahren. Ein Roman, der Aufmerksamkeit fordert, diese aber mit einer dichten Atmosphäre und jeder Menge Spannung belohnt. Und ganz ehrlich: Diese Geschichte schreit doch förmlich nach einem zweiten Band!

Fazit:
„Die geheime Mission“ ist ein historischer Roman, der Wissen und Spannung gekonnt miteinander verbindet. Anspruchsvoll, authentisch und unglaublich atmosphärisch erzählt Titus Müller von einer Zeit, in der Misstrauen zum Alltag gehörte und jede Entscheidung weitreichende Folgen haben konnte. Wer Geschichte nicht nur lesen, sondern erleben möchte, sollte dieses Buch unbedingt entdecken.

5 Sterne von mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.06.2026

Deutsche Geschichte - spannend und sehr lesenswert!

0

Die geheime Mission von Titus Müller ist der Auftakt der Dilogie „Die Kurierin“.
Nela lebt mit ihrer Mutter in der sowjetischen Zone und unterstützt dort den Aufbau. Beide sind Anhänger des Kommunismus. ...

Die geheime Mission von Titus Müller ist der Auftakt der Dilogie „Die Kurierin“.
Nela lebt mit ihrer Mutter in der sowjetischen Zone und unterstützt dort den Aufbau. Beide sind Anhänger des Kommunismus. Von Nelas Vater wird entweder gar nicht oder nur verächtlich gesprochen. Doch Nela ist neugierig auf ihren Vater und trifft sich heimlich mit ihm in Westberlin. So erfährt sie mehr über ihn und die Vergangenheit der Familie. Durch den Austausch mit ihrem Vater beginnt sie ihre Ideologie zu hinterfragen. Als sich die Lage in den westlichen Zonen Berlins zuspitzt, gesteht der Vater ihr, dass er für den CIA arbeitet. Er bittet sie für ihn Kurierdienste zwischen Ost und West zu übernehmen. Nela gerät zwischen die Fronten und muss sich entscheiden, wem sie noch glauben kann. Erik, ein befreundeter Kollege aus der Redaktion der Jungen Welt, wirft ihr Fragen auf. Erst stellt er kritische Fragen, dann verschwindet er wochenlang und taucht dann ohne Erklärung wieder auf. Wem kann Nela eigentlich noch trauen?
In seinem neuen Buch „Die geheime Mission“ erfahren wir unter anderem die Hintergründe für die Luftbrücke nach Berlin. Was passierte im Verborgenen und welche Schachzüge überlegten sich die Siegermächte, insbesondere die Sowjetunion, nach dem 2. Weltkrieg, um möglichst viel Einfluss zu gewinnen. Das fand ich mega interessant!
Einiges war mir schon bekannt, aber ich habe viel Neues erfahren. Das Buch ist unglaublich spannend und super geschrieben. Ich habe mit Nela richtig mitgefiebert und sie und auch ihr Vater wurden mir sehr sympathisch. Nela ist eine kluge, junge Frau, die ihren eigenen Kopf hat und sehr mutig ist.
Ein großartiges Buch, für alle die sich für die deutsche Geschichte interessieren! Ich bin wirklich sehr gespannt, wie es im zweiten und finalen Band der Dilogie weitergeht, der im Juni 2027 erscheint.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.06.2026

Die Berlin-Blockade

0

DIE GEHEIME MISSION ist das erste Buch der Kurierin-Reihe aus der Feder von Titus Müller. Seine Hauptfigur ist die Nela, die Tochter einer Kommunistin, die in der sowjetischen Zone lebt. Sie ist unversöhnlich ...

DIE GEHEIME MISSION ist das erste Buch der Kurierin-Reihe aus der Feder von Titus Müller. Seine Hauptfigur ist die Nela, die Tochter einer Kommunistin, die in der sowjetischen Zone lebt. Sie ist unversöhnlich ihrem geschiedenen Mann gegenüber, dem Vater von Nela. Er lebt im Westen Berlins und arbeitet hier für die CIA. Nachdem Vater und Tochter lange getrennt waren, treffen sie sich dann doch. Und - sie begibt sich auf das gefährliche Terrain einer Kurierin zwischen Ost und West.

Wir sind in der Zeit des Kalten Krieges, inmitten der Berlin-Blockade und der Luftbrücke, welche die Westalliierten als Konsequenz daraus in einem Kraftakt ankurbeln.

Mit der Berlin-Blockade (1948/49) verfolgte die Sowjetunion das Ziel, sich Berlin und nachfolgend ganz Deutschland unterzuordnen. Die drei Westsektoren wurden von den USA, England und Frankreich verwaltet, die vierte Besatzungszone kontrollierten die Sowjets. Nach Stalins Befehl sollten die Westmächte aus Berlin vertrieben werden, dafür stellte die Rote Armee die Belieferung mit lebenswichtigen Gütern ein. Auch war die Währungsreform West ein weiterer Grund, mit absoluter Härte dagegen vorzugehen. Kurzerhand wurden die zugesicherten Versorgungswege gekappt, Berlin sollte ausgehungert und somit zur Aufgabe gezwungen werden.

Im Gegensatz zu den Westberlinern fehlte es denen in der Sowjetzone an nichts, die als glühende Anhänger des SED-Regimes im Kapitalismus nur das Schlechte sehen und dies auch lautstark propagieren. Mit gezielt gestreuten Desinformationen wird dieser bekämpft – der Roman bietet hier tiefe Einblicke. Er vermittelt viel über diese Zeit der Blockade aus verschiedenen Blickwinkeln. CIA und MGB, der Vorgänger des KGB, werden beleuchtet, Überläufer sind einzuschätzen, Spitzeldienste hier wie da sind nicht wegzudenken - die Geheimdienste sind Thema. Daneben lesen wir kleine Anekdoten rund um die Rosinenbomber, müssen um urplötzlich Verschwundene bangen, der Schwarzmarkt ist nicht wegzudenken. Müller hat aber noch sehr viel mehr zu bieten, mehr will ich hier aber gar nicht anführen, selber lesen lohnt sich allemal. Der bestens recherchierte Roman ist ein rundum gelungenes, informatives, spannend erzähltes und zudem unterhaltsames Zeugnis dieser Zeit, die von beiden Seiten berichtet, aus Ost- und aus Westsicht. Ohne zu werten.

Der Auftaktband der Kurierin-Dilogie hält sich an die historischen Fakten und endet damit, dass man die Hintergründe um die Berlin-Blockade nochmal zusammengefasst nachlesen kann mitsamt Kurzinfo über die Gründung der NATO. Eine rundum gelungene Geschichte, der hoffentlich bald der zweite Band folgen wird.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.06.2026

Schöne Mischung aus historischen Fakten und Fiktion

0

"Die geheime Mission" ist erneut ein historischer Roman aus der Feder von TItus Müller, der sich um das Thema Spionage dreht. Handlungsort ist Berlin; zeitlich eingebettet ist der Roman in die Nachkriegszeit; ...

"Die geheime Mission" ist erneut ein historischer Roman aus der Feder von TItus Müller, der sich um das Thema Spionage dreht. Handlungsort ist Berlin; zeitlich eingebettet ist der Roman in die Nachkriegszeit; im Speziellen die Berlin-Blockade.

Titus Müller ist spannender, historischer Roman gelungen, der durchweg interessant ist und mit vielen mir unbekannten historischen Fakten aufwartet. Mir persönlich gefiel dies sehr gut, da ich schon einiges Vorwissen zum geschichtlichen Hintergrund hatte. Wer weniger Vorkenntnisse hat, könnte sich aber durch die Fülle an Fakten eventuell etwas überfordert fühlen.

Der Autor hat einen flüssigen Schreibstil, sodass sich der Roman zügig lesen lässt. Die Figuren im Roman sind alle glaubhaft beschrieben und ihre Gefühle und Beweggründe konnte ich sehr gut nachvollziehen. Insgesamt ein sehr guter historischer Roman für Fans des Autors und/oder des Genres.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere