Eine wohltuende Lektüre
Zunächst hat mich das Cover dieses Buches sofort angesprochen. Es wirkte auf mich einladend und gleichzeitig beruhigend, genau das Richtige, um nach einem langen Tag zur Ruhe zu kommen. Kaum hatte ich ...
Zunächst hat mich das Cover dieses Buches sofort angesprochen. Es wirkte auf mich einladend und gleichzeitig beruhigend, genau das Richtige, um nach einem langen Tag zur Ruhe zu kommen. Kaum hatte ich begonnen zu lesen, war ich gefesselt und machte es mir schnell zur Gewohnheit, abends nach Feierabend ein paar Seiten darin zu versinken. Das Lesen von "Kirschblüte in der Freitagsbuchhandlung" wurde bald zu einem Abschlussritual meines Arbeitstages.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Fumiya, ein überforderter Student in Tokio. Er kämpft damit, den hohen Erwartungen seines Vaters gerecht zu werden, der eine Buchhandelskette leitet. Doch als Fumiya im Internet auf eine ganz besondere Buchhandlung stößt, "eine, die für jede Seelennot das passende Buch bereithält", ändert sich vieles. Er wird Teilzeitkraft in dieser Buchhandlung und erlebt alltägliche Situationen, die zum Nachdenken anregen und von einer ganz eigenen Wärme durchdrungen sind.
Die Stimmung, die dieses Buch bei mir hinterlassen hat, war durchweg wohltuend. Der Schreibstil ist angenehm und klar, sodass ich jederzeit leicht folgen konnte. Als ich das Buch heute beendet habe, schloss ich es mit einem zufriedenen Lächeln. Es lässt mich mit einem zufriedenen Gefühl zurück.
Besonders berührt hat mich das Nachwort der Autorin. Dort erzählt sie, wann und wie sie jedes einzelne Buch entdeckt hat, das in ihrer Geschichte auftaucht. Diese persönliche Note hat das Leseerlebnis noch einmal vertieft und mich spüren lassen, wie viel Liebe und Leidenschaft in diesem Werk steckt.