Cover-Bild Arkham Horror: Der Kult der Spinnenkönigin
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9,99 €
inkl. MwSt
  • Verlag: Cross Cult Entertainment
  • Themenbereich: Belletristik - Horror: Zeitgenössisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Horror
  • Ersterscheinung: 01.12.2022
  • ISBN: 9783986660031
S.A. Sidor

Arkham Horror: Der Kult der Spinnenkönigin

Bernd Perplies (Übersetzer)

Ein uralter Schrecken tief im Dschungel des Amazonas spinnt ein Netz von Albträumen, um die Seelen von Abenteurern und Forschern zu umgarnen.   Als Andy van Nortwick, Reporter des Arkham Advertiser, mit der Post eine mysteriöse Filmrolle erhält, auf der eine einfache Notiz steht: »Maude Brion ist sehr lebendig!«, begibt er sich auf eine Reise, die ihn an den Rand des Wahnsinns führen wird. Brion, die berühmte Schauspielerin und Filmregisseurin, verschwand vor einem Jahr auf einer verunglückten Expedition in den Amazonas-Regenwald, um die Legende der Spinnenkönigin zu erforschen. Aufgestachelt durch die Aussicht auf seinen großen Durchbruch beschafft Nortwick die Mittel, um eine Rettungsmission zu starten. Er stellt ein Team von Forschern und einem begeisterten Völkerkundler zusammen, um Brion zurückzubringen und sich einen Namen zu machen. Doch tief im Dschungel des Amazonas verschwimmen die Grenzen zwischen unerschrockenen Abenteurern, Träumern und wahnsinnigen Fanatikern in einem Netz des Schreckens.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.09.2023

Gänsehaut

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Wer auf Kult-Grusle steht, ist hier an der richtigen Adresse. Das Buch spielt mit den uralten Ängsten der Menschen und lässt einem beim Lesen die Haare zu Berge stehen. Dabei ist es aber auch unterhaltsam ...

Wer auf Kult-Grusle steht, ist hier an der richtigen Adresse. Das Buch spielt mit den uralten Ängsten der Menschen und lässt einem beim Lesen die Haare zu Berge stehen. Dabei ist es aber auch unterhaltsam und spannend, kurzweilig und manchmal sogar ein bisschen amüsant. Das Cover finde ich sehr schön nostalgisch. Für Fans des Genres sehr lesenswert!

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Veröffentlicht am 14.12.2022

Der Schrecken im Dschungel

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Inhalt: Als der junge Reporter Andy van Nordwick den Hinweis erhält, dass die berühmte Schauspielerin Maude Brion noch am Leben sein könnte, wittert er die Story seines Lebens und macht sich in den Dschungel ...

Inhalt: Als der junge Reporter Andy van Nordwick den Hinweis erhält, dass die berühmte Schauspielerin Maude Brion noch am Leben sein könnte, wittert er die Story seines Lebens und macht sich in den Dschungel des Amazonas auf, um diese zu finden. Hier soll Maude nach der legendären Spinnenkönigin geforscht haben und dabei verschwunden sein.
Doch im Dschungel lauern Gefahren unbekannten Ausmaßes auf die Gruppe rund um Andy.

Meinung: „Der Kult der Spinnenkönigin“ ist ein gut gemachter Horrorroman, der an Filme wie Congo oder Anaconda erinnert.
Im Mittelpunkt steht der junge Reporter Andy, der die Chance ergreifen möchte, endlich bei seiner Zeitung durchzustarten. Andy ist ehrgeizig, neugierig und hat einen liebenswerten Charakter. Man möchte ihn einfach beschützen und vor allem Unheil bewahren.
Und so ging es auch seinen Mitreisenden Ursula und Jake, die er als Führer angeheuert hat. Die beiden sind Archäologen und schon viel herumgekommen. Die taffe Ursula gibt hierbei den Ton an und der treue und wachsame Jake ist immer an ihrer Seite.
Vierte in der Gruppe ist die exzentrische Iris Bennett, deren Gatte schon vorher nach der Spinnenkönigin gesucht hatte.
Diese Spinnenkönigin ist auch der Grund, warum die Schauspielerin Maude Brion in den Dschungel gereist ist. Sie wollte den Mythos erkunden und dokumentieren und ist nie mehr aufgetaucht.
Ein weiterer interessanter Charakter ist der zwielichtige Ashley, Ursulas Rivale, den seine ganz eigenen Pläne in die Undurchdringlichkeit des Dschungels treiben.
Die Geschichte ist spannend und teilweise unheimlich. Es gibt immer wieder große Gefahren, denen sich unsere Helden stellen müssen und die eine oder andere Überraschung.
Mich konnte das Buch gut unterhalten und so kann ich es nur weiterempfehlen.

Fazit: Spannender Horrorroman, der gut unterhalten kann. Sehr zu empfehlen.

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Veröffentlicht am 11.01.2023

Gänsehautfeeling pur

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Als Andy van Nortwick, Reporter des Arkham Advertiser, mit der Post eine mysteriöse Filmrolle erhält, auf der eine einfache Notiz steht: »Maude Brion ist sehr lebendig!«, begibt er sich auf eine Reise, ...

Als Andy van Nortwick, Reporter des Arkham Advertiser, mit der Post eine mysteriöse Filmrolle erhält, auf der eine einfache Notiz steht: »Maude Brion ist sehr lebendig!«, begibt er sich auf eine Reise, die ihn an den Rand des Wahnsinns führen wird. Brion, die berühmte Schauspielerin und Filmregisseurin, verschwand vor einem Jahr auf einer verunglückten Expedition in den Amazonas-Regenwald, um die Legende der Spinnenkönigin zu erforschen. Aufgestachelt durch die Aussicht auf seinen großen Durchbruch beschafft Nortwick die Mittel, um eine Rettungsmission zu starten. Er stellt ein Team von Forschern und einem begeisterten Völkerkundler zusammen, um Brion zurückzubringen und sich einen Namen zu machen.
Doch tief im Dschungel des Amazonas verschwimmen die Grenzen zwischen unerschrockenen Abenteurern, Träumern und wahnsinnigen Fanatikern in einem Netz des Schreckens. (Klappentext)

Dieser teils gruselige Horror-Roman hat mich schnell in den Bann gezogen. Die verschiedenen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und beschrieben. Sie sind sehr real vorstellbar und ich hatte bald das Gefühl ich wäre mitten unter ihnen und würde sie schon länger kennen. Die Handlung ist sehr gut aufgebaut, beschrieben und ich erlebte sie fast hautnah mit. Gänsehautfeeling garantiert. Dazu trug auch die sehr bildgewaltige Beschreibung der Handlungsorte bei. Auch die verschiedenen Emotionen kamen gut und vor allem auch spürbar an. Interessante Ereignisse und Wendungen hielten die Spannung bis zum Ende des Buches sehr hoch. Es entstand eine besondere Atmosphäre, der ich mich nicht mehr entziehen konnte. Es waren spannende, gruselige und teilweise aufwühlende aber doch interessante Lesestunden.

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Veröffentlicht am 05.01.2023

Spinnen

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Es ist unser erstes Buch von Arkham Horror und S. A. Sidor. Wir kennen auch die Spiele nicht.
Die Geschichte und die Welt sind gut beschrieben. Der Schreibstil hat uns gefallen. Am Anfang muss man erst ...

Es ist unser erstes Buch von Arkham Horror und S. A. Sidor. Wir kennen auch die Spiele nicht.
Die Geschichte und die Welt sind gut beschrieben. Der Schreibstil hat uns gefallen. Am Anfang muss man erst einmal sehen in welche Richtung der Autor will. Der Gruselfaktor ist gut und es ist spannend. Wir werden uns die anderen Bücher von Arkham Horror und S. A. Sidor auf jeden Fall ansehen.

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Veröffentlicht am 12.08.2026

Indiana Jones in Arkham Horror

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Mit dem Arkham-Horror-Universum bin ich bisher ausschließlich durch die Spiele in Berührung gekommen, die ich sehr gerne mag. Umso gespannter war ich darauf, wie sich diese Welt als Roman anfühlen würde. ...

Mit dem Arkham-Horror-Universum bin ich bisher ausschließlich durch die Spiele in Berührung gekommen, die ich sehr gerne mag. Umso gespannter war ich darauf, wie sich diese Welt als Roman anfühlen würde. Tatsächlich war genau das für mich eine der großen Stärken von „Der Kult der Spinnenkönigin“. Ich musste mich überhaupt nicht erst lange in die Welt einfinden, sondern hatte ziemlich schnell dieses vertraute Arkham-Horror-Gefühl. Die grundsätzliche Stimmung und natürlich das Übernatürliche fühlten sich für mich direkt vertraut an. Gleichzeitig hatte ich nicht den Eindruck, einfach nur eine Geschichte zu einem Spiel zu lesen. Der Roman funktioniert als eigenes Abenteuer innerhalb dieser Welt.

Besonders gut gefallen hat mir der Einstieg über die mysteriöse Filmrolle und die anschließende Recherche. Andy bekommt schließlich nicht sofort sämtliche Antworten präsentiert, sondern muss erst einmal herausfinden, was mit Maude Brion geschehen sein könnte und was hinter der Nachricht steckt. Diese Nachforschungen haben für mich sehr gut zu Arkham Horror gepasst. Schließlich gehört es auch in den Spielen dazu, Hinweisen nachzugehen und Stück für Stück festzustellen, dass hinter einer zunächst vielleicht noch halbwegs rational erklärbaren Sache etwas sehr viel Größeres und Unheimlicheres steckt.

Statt klassischem Arkham-Setting bekommen wir Expedition, Dschungel und Abenteuer. Und gerade das hat mir überraschend gut gefallen. Die Atmosphäre funktioniert für mich wirklich gut und der Dschungel bietet eine tolle Kulisse für die Geschichte. Je weiter die Gruppe vordringt, desto stärker entsteht dieses Gefühl, dass sie sich immer weiter von der bekannten und sicheren Welt entfernt.

Dabei musste ich mehrfach an Indiana Jones denken. Expeditionen, alte Legenden, geheimnisvolle Orte und die Suche nach etwas: Diese Abenteuerstimmung ist definitiv vorhanden. Nur wartet hier eben keine klassische archäologische Entdeckung am Ende des Weges, sondern das Ganze wird mit dem Mythos und dem Wahnsinn des Arkham-Horror-Universums vermischt. Für mich war „Der Kult der Spinnenkönigin“ deshalb stellenweise fast mehr Abenteuerroman mit Mystery- und Horrorelementen.

Wer allerdings auf richtig heftigen Horror hofft, könnte dadurch etwas enttäuscht werden. Ich persönlich fand das Buch nicht besonders gruselig. Es gibt unheimliche und bedrohliche Momente und natürlich wird die Geschichte zunehmend düsterer, aber wirklichen Grusel oder dieses unangenehme Gefühl, das guter Horror bei mir auslösen kann, hatte ich nur selten. Gerade aus dem Arkham-Horror-Franchise kenne ich deutlich härtere und unheimlichere Geschichten. Die Spinnenkönigin hätte für meinen Geschmack deshalb ruhig noch etwas mehr Schrecken verbreiten dürfen.

Gestört hat mich das allerdings überhaupt nicht, weil für mich das Abenteuer im Vordergrund stand. Die Mischung aus Recherche, Expedition und übernatürlichen Ereignissen hat einfach Spaß gemacht. Besonders als jemand, der Arkham Horror bereits kennt, gab es immer wieder diese kleinen Momente des Wiedererkennens. Man weiß als Leser natürlich auch, dass es vermutlich keine besonders gute Idee ist, einer mysteriösen Spur hinterherzureisen, aber genau darin liegt schließlich der Reiz dieser Welt.

Fazit:

Insgesamt hat mir deshalb vor allem gefallen, wie selbstverständlich sich die Geschichte in das bekannte Universum einfügt und gleichzeitig einen Schauplatz wählt, der sich deutlich von Arkham selbst unterscheidet. Ich hatte beim Lesen tatsächlich das Gefühl, eines der Abenteuer aus den Spielen einmal aus einer ganz anderen Perspektive mitzuerleben. Nicht alles war für mich gleichermaßen spannend und beim Horror hätte S. A. Sidor durchaus noch eine Schippe drauflegen dürfen, aber Atmosphäre, Recherche und insbesondere das Amazonas-Setting konnten das für mich gut auffangen.

3 / 5 Sternen