Cover-Bild Welcome Home – Du liebst dein neues Zuhause. Hier bist du sicher. Oder?
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 27.08.2025
  • ISBN: 9783596711512
Arno Strobel

Welcome Home – Du liebst dein neues Zuhause. Hier bist du sicher. Oder?

Psychothriller | Nervenkitzel pur von Nr.1-Bestsellerautor Arno Strobel

Dein größter Traum ist wahr geworden – endlich bist du stolzer Besitzer eines eigenen Zuhauses. Hier kannst du dich sicher und geborgen fühlen. Oder?

Der neue Psycho-Thriller von Nr.1-Bestseller-Autor Arno Strobel

Ines und Marco Winkler können ihr Glück kaum fassen, als sie den Schlüssel zu ihrem ersten eigenen Haus in Händen halten. Sofort nach dem Einzug mit ihrer kleinen Tochter Emilia wissen sie: Jetzt sind wir als Familie angekommen. Hier, in unserem kleinen Reich, in der neu gebauten Siedlung Auf Mons im beschaulichen Spessart. Auch in der Nachbarschaft finden die Winklers schnell Anschluss, vor allem das Ehepaar Mannstein freundet sich mit der jungen Familie an und schließt ihre Tochter sofort ins Herz.

Doch dann hat Ines eines Nachts das Gefühl, im Schlaf beobachtet zu werden. Sie reißt die Augen auf, aber da ist niemand. Auch im Haus kann sie nichts entdecken, was auf einen Einbrecher deuten könnte.

Als sie kurz darauf im noch leerstehenden Nachbarhaus einen Schatten zu sehen glaubt, versucht sie sich zu beruhigen. Wahrscheinlich hat der Umzug sie mehr gestresst als sie dachte. Bestimmt hat sie sich getäuscht. Bis sie am nächsten Morgen begreift: Sie hat ganz richtig gesehen. Es war jemand im Nachbarhaus. Und sie weiß jetzt auch, was er dort wollte. Einen Menschen töten.

Mit einem Mal herrscht Panik in der Siedlung. Wer geht um Auf Mons ? Wer ist noch sicher? Und wer stirbt als Nächstes?

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.10.2025

"My home is my castle." – Doch den Schlüssel hat der Mörder

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Das Cover ist eine meisterhafte Täuschung. Es präsentiert den Titel des Buches scheinbar harmlos auf einer Fußmatte und vermittelt ein Symbol des Willkommens. Doch dann, beim geringsten Wackeln, entfaltet ...

Das Cover ist eine meisterhafte Täuschung. Es präsentiert den Titel des Buches scheinbar harmlos auf einer Fußmatte und vermittelt ein Symbol des Willkommens. Doch dann, beim geringsten Wackeln, entfaltet sich die Schreckensvision: Die Matte ist nun blutgetränkt, ein monströses Messer liegt davor. Ist dies eine eiskalte, blutige Vorahnung? Ein düsterer, unmissverständlicher Hinweis darauf, dass das ersehnte neue Heim alles andere als ein Ort des Willkommens, sondern vielmehr eine tödliche Falle sein könnte?

Wer könnte die unbändige Euphorie des Ehepaars Marco und Ines Winkler nicht nachempfinden? Gemeinsam mit ihrer Tochter Emilia und dem geliebten Labradoodle James beziehen sie ihr eigenes, neues "Castle". Ein Traumhaus, eingebettet in die idyllische, neugebaute Siedlung "Auf Mons", umringt von flüsternden Wäldern und scheinbar freundlichen Nachbarn. Aber bist du hier auch wirklich sicher?

Strobel zeichnet von Beginn an düstere Vorzeichen auf, eine tiefe, beklemmende Novemberstimmung aus wabernden Nebelmassen, unablässigem Nieselregen, durchdringender Dunkelheit und Kälte. Parallel dazu beginnt das Unheil, Ines erschaudert, als sie nachts eine schattenhafte Gestalt im leerstehenden Haus nebenan bemerkt. Und am nächsten Morgen in diesem Haus die erste Leiche auftaucht.

Strobel schreibt flüssig und sorgt für einen zügigen Lesefluss. Die gesamte Handlung spielt sich auf Mons ab. Ob die exakten Nachbarschafts- und Straßendetails dabei nötig sind, sei dahingestellt – sie wirken oft überflüssig. Das Miträtseln ist der größte Pluspunkt. Der Autor bevölkert seine Geschichte mit einer schillernden Galerie von sonderbaren Charakteren, deren skurrile Eigenheiten jeden zum potenziellen Mörder machen. Faszinierend ist die Integration der Synästhesie, einer Krankheit, die mir bisher unbekannt war und der Handlung eine interessante Note verleiht. Die Kriminalpolizei agiert eher passiv und mehr als bizarr. Sie ist zwar präsent, aber ihre zögerliche Haltung, sich nicht direkt in den betreffenden Häusern zu positionieren, ist nur schwer nachvollziehbar.

Fazit: ⭐️⭐️⭐⭐️️ für „Welcome Home“. Ein unterhaltsamer Thriller, der allerdings erst ab der Hälfte des Buches wirklich in Fahrt kommt. Wer den zähen Anfang übersteht, wird belohnt.

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Veröffentlicht am 24.09.2025

Guter Thriller!

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Ich liebe es wenn Thriller in mehr oder weniger geschlossenen Orten spielen, da ich sie dann spannender finde. Mir hat das Setting der Wohnsiedlung sehr gut gefallen und es war auch gut beschrieben. Die ...

Ich liebe es wenn Thriller in mehr oder weniger geschlossenen Orten spielen, da ich sie dann spannender finde. Mir hat das Setting der Wohnsiedlung sehr gut gefallen und es war auch gut beschrieben. Die Charaktere fand ich interessant und auch die Nebencharaktere waren gut beschrieben mit ihren Eigenarten. Jeder hatte gefühlt etwas zu verbergen, sodass einige als Täter in Betracht kamen.
Ich mag den Schreibstil von Arno Strobel sehr gern und auch dieser Thriller hat mich wieder gut unterhalten. Für mich war das Hörbuch durchgängig spannend und ich habe mitgefiebert. Der Hörbuchsprecher hat einen tollen Job gemacht. Sascha Rotermund überzeugt mich mit seiner lebendigen Figurengestaltung sowie seiner angenehmen warmen Stimme. Er schafft es immer die spannungsgeladene Stimmung mit mitreißenden Dialogen zu transportieren.
Ich kann das Hörbuch nur empfehlen und ich freue mich schon auf den nächsten Thriller von Arno Strobel.

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Veröffentlicht am 10.09.2025

Fesselnde Lektüre für Thriller-Fans

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Marco und Ines Winkler, beide etwa Mitte Dreißig, sind stolze Besitzer ihres ersten Eigenheims. Aus dem Norden Deutschlands sind sie mit ihrer vierjährigen Tochter Emilia in die neue Wohnsiedlung „Auf ...

Marco und Ines Winkler, beide etwa Mitte Dreißig, sind stolze Besitzer ihres ersten Eigenheims. Aus dem Norden Deutschlands sind sie mit ihrer vierjährigen Tochter Emilia in die neue Wohnsiedlung „Auf Mons“ in den Süden gezogen. Neue Arbeitsstellen haben sie ebenfalls bereits gefunden. Arno Strobel spielt in seinem Thriller „Welcome Home“ nicht nur mit den Nerven diesen Paares, sondern auch mit denen seiner Leserschaft. Denn zu Recht trägt das Werk den Untertitel „Du liebst dein neues Zuhause. Hier bist du sicher. Oder?“ In der Erstauflage ist das Buch mit einem lentikulärem Wechsel-Motiv ausgestattet, das beim Kippen ein blutiges Messer auf der Fußmatte enthüllt. Ob es sich dabei vielleicht um die Tatwaffe handeln könnte?

Arno Strobel greift erneut ein Thema auf, dass viele Lesende nachvollziehen können: den Wunsch nach den eigenen vier Wänden. Marco und Ines sind mit der Verwirklichung ihres Traums nicht allein. Bei ihrem Einzug ist bereits etwa die Hälfte der dreißig Häuser der Siedlung bewohnt, sodass zahlreiche Nachbarn in die Handlung eingebunden sind. Um die Übersicht zu erleichtern, findet sich auf dem vorderen Vorsatz eine übersichtliche Skizze.

Es ist kalt im November. Auf einer Runde durch das Viertel, ist nur hier und da ein Licht zu sehen, was der Erzählung eine düstere Stimmung verleiht. Nur kurze Zeit nachdem Ines und Marco ihr Haus bezogen haben geschieht nebenan ein Mord. Ines könnte die Täterin oder den Tätern sogar vom Fenster aus gesehen haben. Schon zuvor hatten sie und ihr Mann in merkwürdige Vorkommnisse im Haus bemerkt. Außerdem kursiert das Gerücht, in der Siedlung gingen Geister um. Das Gefühl der Sicherheit schwindet und an seine Stelle tritt eine wachsende Unruhe, ob der Täter erneut zuschlagen wird und ob sie selbst in Gefahr sind.

Bis etwa zur Mitte der Geschichte steigt die Spannungskurve beständig an. Mehrere Figuren geraten in den Fokus, die sich durch markantes Verhalten oder denkwürdige Aussagen verdächtig machen. Dann stagnieren jedoch die Ermittlungen und damit zunächst auch die Spannung. Gezielt weckt der Autor dann zunehmendes Misstrauen zwischen den Bewohnern, bis man nicht mehr weiß, wem man überhaupt noch trauen kann.

Die kurzen Kapiteln werden unregelmäßig von kursiv gesetzten Einschüben unterbrochen, wie üblich in den Thrillern von Arno Strobel. Diesmal erhält man dadurch einen Einblick in die Tragödie einer unbekannten Person, aber später kann man auf diese Weise das Leid eines Opfers nachempfinden. Gegen Ende steigt die Spannungskurve nochmals an und offenbart den bis dahin gut verborgenen Mörder. Sein schnell abgehandeltes Motiv konnte mich jedoch nicht vollständig überzeugen.

Rätselhafte Figuren, eine seltene Erkrankung und das beunruhigende Eindringen in Häuser bilden die Zutaten für den Thriller „Welcome Home“ von Arno Strobel, der zwar gelungen ist, jedoch spannungsmäßig nicht ganz an andere Werke des Autors heranreicht. Thriller-Fans können sich dennoch auf eine fesselnde Lektüre freuen, für die ich gerne eine Leseempfehlung gebe.

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Veröffentlicht am 28.08.2025

Nervenaufreibender Thriller mit kleinen Schwächen

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Der Klappentext und das Cover haben mich wahnsinnig neugierig auf diese Story gemacht, weshalb ich keine Zeit verloren und mich direkt in die Seiten gestürzt habe. Der Prolog ist zunächst etwas verwirrend ...

Der Klappentext und das Cover haben mich wahnsinnig neugierig auf diese Story gemacht, weshalb ich keine Zeit verloren und mich direkt in die Seiten gestürzt habe. Der Prolog ist zunächst etwas verwirrend und ich war mir nicht ganz sicher, wie sich die Story im weiteren Verlauf entwickeln würde. Doch schon nach ein paar Seiten war ich mittendrin im Geschehen und habe den Einzug von Marco und Ines und die darauffolgenden merkwürdigen Ereignisse mit großer Neugier verfolgt.

Die Charaktere, von denen es in dieser Story jede Menge gibt, sind alle sehr detailliert und authentisch ausgearbeitet. Die Siedlung selbst beschreibt Strobel dabei äußerst bildhaft und ich konnte mir die Straßen gedanklich gut vorstellen. Zu Marco, der unser Hauptprotagonist ist, hatte ich einen direkten Draht und mochte ihn sowie auch seine Frau Ines sehr gerne. Die beiden haben nach einem ruhigen Plätzchen für ihre kleine Familie gesucht und sich in einem wahren Albtraum wiedergefunden. Einige Passagen verursachen immer noch eine Gänsehaut, wenn ich an sie zurückdenke.

"Er hielt es keine Sekunde länger in diesem Haus aus, das nur Unglück über ihn und seine kleine Familie gebracht hatte. Er hasste dieses Haus. Und musste schnellstmöglich hier raus.“ (Zitat)

Strobels Schreibstil ist gewohnt pointiert und mitreißend. Er fängt die beklemmende Atmosphäre in der kleinen Siedlung perfekt auf und präsentiert seinen Lesern eine emotionale, packende und nervenaufreibende Story mit Gruselfaktor. So konnte ich es kaum erwarten, das Ende zu erreichen und endlich zu erfahren, wer hinter den grausamen Morden in der idyllischen Siedlung steckt bzw. die Einwohner nachts im Schlaf heimlich beobachtet. Doch mit der Auflösung, auf die ich mich wie verrückt gefreut habe, hat der Autor mich leider nicht abholen können. Schade, denn das Ende war nicht nur unrealistisch, es hat mich auch mit der ein oder anderen offenen Frage unzufrieden zurückgelassen.

Fazit: Ein nervenaufreibender Thriller, der mich geradezu durch die Seiten gepeitscht und nebenbei ordentlich gegruselt hat. Abgesehen von der Auflösung konnte Strobel mich von seinem Plot überzeugen und hat mir mit WELCOME HOME aufwühlende Lesestunden beschert.

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Veröffentlicht am 18.08.2026

Solider Thriller mit flacher Handlung und zu blassen Charakteren

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Ines und Marco Winkler sind überglücklich, als sie mit Tochter Emilia und dem Familienhund in die Siedlung Auf Mons in ein neues Zuhause ziehen. Die Nachbarschaft ist freundlich und zuvorkommend, gerade ...

Ines und Marco Winkler sind überglücklich, als sie mit Tochter Emilia und dem Familienhund in die Siedlung Auf Mons in ein neues Zuhause ziehen. Die Nachbarschaft ist freundlich und zuvorkommend, gerade mit ihren direkten Nachbarn verstehen sie sich sehr gut. Doch schon in der ersten Nacht haben Ines und Marco das Gefühl, beobachtet zu werden und auch in den folgenden Nächten wird das ungute Gefühl stärker. Als sie im noch leerstehenden Nachbarhaus nachts einen Schatten sehen, wirk klar, dass ihre Ängste real sind: jemand liegt tot im Haus. Sind sie noch sicher in der Siedlung und wer wird als Nächstes sterben?

Ich hatte zuvor noch nichts von Arno Strobel gelesen und war gespannt, da sich der Klappentext sehr spannend liest. Man ist auch direkt in der Geschichte drin als Ines und Marco in das Haus einziehen und die Nachbarn kennenlernen. Der Erzählstil ist dabei sehr einfach und es gibt viel wörtliche Rede, was für mich den Lesefluss eher gestört hat. Die Figuren bleiben meist recht blass, die Geschichte lebt eher von der Handlung als von spannenden und interessanten Figuren. Gerade Ines und Marco bleiben für mich austauschbar, mit ihnen, wie auch mit den meisten restlichen Nachbarn, konnte nicht wirklich mitfühlen.
Der Autor baut dennoch einen guten Spannungsbogen auf, auch wenn die Handlung sich an manchen Stellen in Kleinigkeiten verliert wie z.B. viel spazieren gehen und Tochter Emilia ins Bett bringen. Die Lage in Auf Mons spitzt sich immer weiter zu und man fiebert gebannt, was noch alles passiert und wie sich die Geschichte auflöst. Das Ende konnte mich dann allerdings nicht überzeugen, es wirkt sehr konstruiert und weit hergeholt.

"Welcome Home" ist ein solider Thriller, der sich gut "weglesen" lässt, aber die Spannung nicht konstant beibehalten kann und bei mir aber nicht weiter in Erinnerung bleiben wird.

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