Cover-Bild Sträters Gutenachtgeschichten
(9)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Horror: Zeitgenössisch
  • Genre: Weitere Themen / Comics
  • Seitenzahl: 512
  • Ersterscheinung: 29.03.2021
  • ISBN: 9783548064543
Torsten Sträter

Sträters Gutenachtgeschichten

Die gesammelten Horror-Storys | Humorvolle Gruselgeschichten für schlaflose Nächte und mutige Leser:innen

Horror mit Augenzwinkern – Sträter erzählt, was uns nachts wach hält.

In diesen Geschichten trifft Gänsehaut auf Gelächter. Wer wagt sich ins Unheimliche?

Torsten Sträter, bekannt für seinen scharfsinnigen Witz, präsentiert hier seine besten Horrorgeschichten. Ursprünglich in Internetforen gefeiert, zeigen diese Storys, wie das Unheimliche in den Alltag einzieht – und dabei für jede Menge Spaß sorgt. Ein Best-of, das beweist: Sträter kann nicht nur Comedy, sondern auch Gänsehaut. Für alle, die sich gern gruseln und lachen zugleich.

Mit feinem Gespür für das Abgründige und Komische nimmt Sträter seine Leser:innen mit auf eine Reise ins Unbekannte. Ein Buch, das Gänsehaut und gute Laune garantiert.

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.09.2021

Tolles Buch

0

Das Genre Horror ist quasi perfekt für Kurzgeschichten, da man für den Thrill einfach keine Bindung zu den Charakteren aufbauen muss und der Jumpscares auch ohne diese meist super klappt. Und genau das ...

Das Genre Horror ist quasi perfekt für Kurzgeschichten, da man für den Thrill einfach keine Bindung zu den Charakteren aufbauen muss und der Jumpscares auch ohne diese meist super klappt. Und genau das merkt man hier, dass es eben nicht viel braucht um einem das Fürchten zu lehren.

Mir hat jetzt nicht alles durchweg gefallen und manchmal konnte ich nur den Kopf schütteln, aber mit der Erwartung bin ich auch nicht an die Kurzgeschichtensammlung heran gegangen. Einige Kapitel sind mir auf alle Fälle im Gedächtnis geblieben, sei es wegen den eigenartigen Vorkommnissen, den gruseligen Momenten oder den witzigen Stellen. Und einiges lässt sich ganz einfach unter dem Wort "skurril" zusammen fassen und lassen einen den Kopf schütteln. Das ist einfach für mich typisch Sträter und deshalb hatte ich auch genau das bei einigen Geschichten erwartet. Man muss halt immer noch eine Schüppe Wahnsinn drauflegen und das passiert dort. Und wenn er eins kann, dann ist es vom Ästchen aufs Stöckchen zu kommen und damit einer Geschichte ganz viel Leben einzuhauchen.

Bei einigen Geschichten saß ich lange davor und fragte mich, was daran jetzt gruselig gewesen sein soll. Für manches bin ich halt so gar nicht empfänglich und meist war mir die Idee zu der Story an sich zu abwegig um mich wirklich in das Szenario hinein versetzen zu können.

Mir gefällt die düstere Aufmachung des Covers, was wie gewohnt von seinen neueren Werken den Autor selbst zeigt. Die weißen Ränder lassen es so erscheinen, als wäre es richtig schön abgegriffen und eben älter als es eigentlich ist.

Fazit:
Zusammenfassend lässt sich schreiben, dass mich einige Geschichten wegen dem Erzählstil an seine heutigen Texte erinnern und man ganz klar seinen schwarzen Humor erkennen kann. Mich hat das Buch auf alle Fälle im großen und ganzen gut unterhalten und deshalb vergebe ich 4 von 5 Sternen. Es sind halt eher lustige, teils skurrile bis brutale Horrorgeschichten mit vielen recht bekannten Szenarien.

Veröffentlicht am 17.06.2021

Eine bunte Mischung kurzer Geschichten: skurril, hanebüchen, absurd und irre (lustig). Wer Sträters Humor kennt und teilt: unbedingt lesen!

0

Inhalt:

Bevor Torsten Sträter auf Bühnen Geschichten über Alltägliches und Kurioses (oder beides gleichzeitig) mit viel Witz und Absurdität erzählt hat, hat er mit "Jacks Gutenachtgeschichten" Anfang ...

Inhalt:

Bevor Torsten Sträter auf Bühnen Geschichten über Alltägliches und Kurioses (oder beides gleichzeitig) mit viel Witz und Absurdität erzählt hat, hat er mit "Jacks Gutenachtgeschichten" Anfang der 2000er drei Bände mit Horror-Storys veröffentlicht.

Dieses Buch vereint eine überarbeitete Fassung dieser Gruselgeschichten.


Mein Eindruck:

Ich habe schon alle vorherigen Werke von Torsten Sträter - egal ob in geschrieben oder gesprochen - verschlungen, mich an die Horror-Geschichten jedoch bislang noch nicht herangetraut. Comedy ist schließlich gefühlt meilenweit vom Horror-Genre entfernt und letzteres zählt nicht im zu meiner Lieblingslektüre.

Nun da es die Bände "Postkarten aus der Dunkelheit", "Hämoglobin" und "Hit the Road Jack" aus den Jahren 2004 - 2006 in überarbeiteter Fassung und als Sammelband erschienen sind, bin ich aber doch neugierig geworden.

Torsten Sträter hat eine unnachahmliche Art, konsequent jede Abschweifung vom eigentlichen Thema mitzunehmen. Und wenn man als Leser/Zuhörer überhaupt nicht mehr weiß, wo die Reise eigentlich gehen soll, gelingt dem Autor in einer abschließenden Kehrtwende stets die Rückkehr zum ursprünglichen Thema. Plötzlich ergibt das Flatterhafte und Unsortierte einen Sinn.

In seinen Horror-Storys (die übrigens sehr heimatverbunden sind dank WDR4, Stau auf der Autobahn beim Kreuz Castrop-Rauxel usw.) ist bereits der Humor, die typische Erzählweise zu erkennen und beim Lesen habe ich immer wieder die Stimme des Autors im Ohr.

Das Vorwort sollte man unbedingt lesen! Ob in den Geschichten auch Autobiografisches drinsteckt? Blutproben-Transport, Herrenschneider usw.

Die "harmlosen" Kulissen wie ein Altenheim oder eine Tankstelle zeigen, dass das Grauen auch in direkter Umgebung stattfinden kann.

Vom Werwolf über Okkultismus und Kurioses wird miteinander verquirlt und am Ende jeder Geschichte - egal wie absurd sie vielleicht sein mag und welche verrückte Wendung sie genommen hat - bleibt ein Gedanke übrig: Was für ein verrückter Kokolores!

Bereits nach wenigen Kurzgeschichten steht fest: Sträter kann tatsächlich nicht nur witzig sondern auch - auf seine absurde Art - Grusel-Geschichten mit Witz und Spannung.

Wer hier allerdings Gänsehaut pur erwartet, wird vielleicht enttäuscht sein. Daher nur 4 von 5 Sternen, denn für Horror-Storys fehlt tatsächlich manchmal das Gruselelement; genial, fesselnd, schockierend und blutrünstig sind aber sie allemal.

Für Sträter-Fans und Liebhaber des feingeschliffenen Wortes ein sehr unterhaltsames Lesevergnügen!


Fazit:

Eine bunte, unterhaltsame Sammlung kurzer Gruselgeschichten für zwischendurch.

Die für Torsten Sträter typische Erzählweise (teils ausufernden und abschweifend und mit viel Humor und Ruhrpottcharme) ist bereits zu erkennen.

Auch wenn die Geschichten fast zwanzig Jahre alt sind, haben sie vom Unterhaltungswert nichts eingebüßt und sind alles andere als kalter Kaffee.

Anlehnung an die Rubrik "Kamma nomma gucken!" aus der Sendung "Sträter" gibt es die Leseempfehlung "Kamma nomma lesen!".


...
Rezensiertes Buch: "Sträters Gutenachtgeschichten" aus dem Jahr 2021

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.04.2021

Horror-Frühwerke eines Comedians

0

Torsten Sträter zeigt sich in diesem Buch von einer ganz anderen Seite.
"Sträters Gutenachtgeschichten" beinhaltet 20 Jahre alte Geschichten aus Sträters literarischer Anfangszeit. Die Frühwerke sind nicht ...

Torsten Sträter zeigt sich in diesem Buch von einer ganz anderen Seite.
"Sträters Gutenachtgeschichten" beinhaltet 20 Jahre alte Geschichten aus Sträters literarischer Anfangszeit. Die Frühwerke sind nicht wie gewohnt lustig. Sträter hat sich hier im Horror-Genre geübt. Die Kurzgeschichten zeigen, dass er auch dieses Genre perfekt bedienen kann. Die Geschichten sind gruselig, düster und morbide mit einem großen Hang zum Wahnsinn.
Wenn man den Sträter von heute kennt, muss man sich auf diese Geschichten schon etwas einlassen. Sträter hat aber auch hier schon bewiesen, dass Schreiben sein Ding sind. Die Texte lassen sich gut lesen. Allerdings muss ich sagen, dass der heutige Sträter mir persönlich doch lieber und "Horror" nicht so unbedingt mein Ding ist. Das ist aber Geschmackssache und ändert nichts an der Qualität der Schreibe und Geschichten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.06.2026

Nicht gruselig, aber dafür kurios

0

Ich bin mit echter Neugier an dieses Buch herangegangen, gerade weil ich Sträters Bühnenhumor so schätze. Umso deutlicher merkt man hier, dass viele der Geschichten aus seiner frühen Schreibphase stammen. ...

Ich bin mit echter Neugier an dieses Buch herangegangen, gerade weil ich Sträters Bühnenhumor so schätze. Umso deutlicher merkt man hier, dass viele der Geschichten aus seiner frühen Schreibphase stammen. Der typische Wortwitz, den ich sonst so an ihm liebe, blitzt nur vereinzelt auf – oft wirken die Texte eher verschachtelt und schwerfällig.

🕯️ Zwischen Ruhrpott‑Charme und zähen Passagen
Einige Kurzgeschichten haben mir durchaus gefallen: sie tragen diesen warmen, leicht schrägen Ruhrpott‑Ton, der Sträter so unverwechselbar macht. Diese Kapitel lesen sich flott, sind unterhaltsam und manchmal sogar ein bisschen atmosphärisch.

Andere wiederum ziehen sich spürbar. Manche Ideen wirken überdehnt, manche Wendungen vorhersehbar. Von Horror kann man kaum sprechen – die meisten Geschichten bleiben harmlos und verlieren sich eher im Absurden als im Grusel.

📘 Stil & Struktur
Sträters verschachtelter Stil, der auf der Bühne wunderbar funktioniert, wirkt im schriftlichen Format manchmal sperrig. Gerade in den längeren Geschichten fällt das auf. Die Mischung aus 27 sehr unterschiedlichen Texten sorgt zwar für Abwechslung, aber auch für starke Qualitätsschwankungen.

Ein paar Highlights gibt es dennoch – etwa „Der Geruch von Blau“, das für mich zu den stärkeren Beiträgen gehört.

🎯 Für wen funktioniert das Buch?
Fans von Sträters Bühnenhumor werden hier eher enttäuscht.

Liebhaber echter Horrorliteratur vermutlich ebenfalls.

Wer Lust auf skurrile, teils absurde Kurzgeschichten hat, findet ein paar gelungene Perlen – aber eben auch viel Durchschnitt.

⭐ Mein Fazit
Ich mag Sträter wirklich sehr, aber dieses Buch hat mich nur phasenweise abgeholt. Einige Geschichten sind charmant und unterhaltsam, andere schlicht langatmig. Als Gesamtwerk bleibt es für mich durchwachsen – mit Lichtblicken, aber ohne echten Sog.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere