Im digitalen Zeitalter sind Informationen wertvoller als Gold. Doch Computer können gehackt und Files gestohlen werden. Nach einem massiven Cyberangriff fürchtet die britische Regierung um ihre Staatsgeheimnisse und entwickelt einen ebenso riskanten wie genialen Plan: die brisantesten Informationen werden offline genommen, in einen genetischen Code umgewandelt und fünf Zivilisten implantiert. Dafür bekommen diese so genannten Wächter die Chance auf ein neues Leben, eine neue Identität und finanzielle Unabhängigkeit. Auf keinen Fall aber dürfen sie Kontakt zueinander aufnehmen, denn gemeinsam kennen sie jede noch so schmutzige Parteiaffäre, die Wahrheit über Lady Di's Tod und die intimsten Geheimnisse der Queen. Doch jeder der Wächter verfolgt eine eigene Agenda, und schon bald entwickelt das Regierungsprojekt eine Dynamik, in der niemand mehr weiß, wem er eigentlich noch trauen kann ...
Leider muss ich sagen, dass mir das Buch nicht so gut gefallen hat, wie die vorherigen 2.
Der Start war wirklich gut und ich war gespannt was auf mich zu kommt und die Idee ist auch echt mega, aber irgendwie ...
Leider muss ich sagen, dass mir das Buch nicht so gut gefallen hat, wie die vorherigen 2.
Der Start war wirklich gut und ich war gespannt was auf mich zu kommt und die Idee ist auch echt mega, aber irgendwie konnte mich der Hauptteil nicht so fesseln, wie bei den anderen Büchern. An manchen Stellen habe ich mich dann sogar gelangweilt. Zum Ende hin wurde es dann wieder spannender und das war dann auch wieder richtig gut und dann sind die Seiten auch wieder nur so geflogen beim lesen. Ich würde sogar sagen, dass mir das Ende von allen drei Büchern am besten gefallen hat!
Nachdem ich am Anfang des Jahres John Marrs Thriller „Wenn Schweigen tötet“ gelesen habe, war ich positiv überrascht. Nun erschien diesen Monat Marrs neuer Roman „The Watchers“, in welchem er ein düsteres ...
Nachdem ich am Anfang des Jahres John Marrs Thriller „Wenn Schweigen tötet“ gelesen habe, war ich positiv überrascht. Nun erschien diesen Monat Marrs neuer Roman „The Watchers“, in welchem er ein düsteres Szenario unserer Erde zeichnet. In diesem Buch geht es um die digitale Welt – Computer, Hackerangriffe, Drohnen, welche die Welt dominieren. Aus diesem Grund möchte die britische Regierung die schlimmsten Staatsgeheimnisse offline, in einem genetischen Code umgewandelt in fünf zufällige Zivilisten implantieren. Im Gegenzug erhalten diese Zivilisten, auch Watchers genannt, ein neues Leben mit einer neuen Identität und finanzieller Freiheit. Jedoch gibt es die Bedingung, dass sie zueinander keinen Kontakt herstellen dürfen, da sonst eine politische Affäre offenbart werden kann. Doch jeder Wächter verfolgt ein eigenes Ziel und da entwickelt die Regierung eine Dynamik, wo eigentlich man hinterfragen sollte, wem man eigentlich noch vertrauen kann.
Schon bei meinem ersten Thriller vom Autor habe ich die durch den Autor entworfene Atmosphäre gelobt. Dies gelingt dem Autor in seinem Roman auch hervorragend. Besonders durch die Aktualität des Themas mit dem Einbezug der (im Roman vergangenen) Coronapandemie, dem Klimawandel sowie dem Voranschreiten der Digitalisierung zeichnet der Autor eine bedrohliche Stimmung, die eventuell ein düsteres Szenario unser Welt sein kann. Und dies ging mir beim Lesen sehr unter die Haut, weil dieses Szenario teilweise erschreckend ist.
Beim Erzählen der Handlung greift der Autor auf die Multiperspektivität. Wir verfolgen in diesem Buch die Story der unterschiedlichen Wächter. Auch wenn ich ein großer Fan von verschiedenen Perspektiven bin, da man als Leser somit ein umfangreiches Bild über den Plot erhält, fand ich die Gestaltung der Perspektiven in diesem Buch schwierig. Ich habe persönlich um die 200 Seiten gebraucht, damit ich erst einen übersichtlichen Überblick über die Figuren erhalte und somit auch die einzelnen Informationen der Figuren genauer zuordnen kann. Teilweise hatte ich auch das Gefühl, dass dies mit meiner sich distanzierten Haltung zu den Figuren zusammenhängt. Auch wenn mich das Schicksal der Figuren erschüttert hat, konnte ich leider zu den Figuren keine Bindung aufbauen. Vielleicht fände ich es hier besser, wenn der Autor den Fokus lediglich auf zwei bis drei Figuren setzen würde, oder die Schwerpunkte beim Erzählen hinsichtlich des Redeanteils anders gewichten würde. Zu guter Letzt möchte ich auf die Spannung zu sprechen kommen. Eine gewisse Grundspannung ist von Anfang an vorhanden. Diese entwickelt sich linear zum Ende hin, da den Leser am Ende des Romans ein grandioses unvorhersehbares Ende erwartet.
Fazit: Durch die Aktualität des Themas, einer dazu düsteren Atmosphäre sowie einer gut entworfenen Spannung präsentiert uns John Marrs einen hochinteressanten Roman. Dennoch schwächelt das Buch hinsichtlich der Erzählperspektive sowie der Figurengestaltung. Da mich aber die Plotidee gut unterhalten hat, bewerte ich das Buch mit 3,5 Sternen, Tendenz nach oben.
Im digitalen Zeitalter sind Informationen wertvoller als Gold. Doch Computer können gehackt und Files gestohlen werden. Nach einem massiven Cyberangriff fürchtet die britische ...
SIE KENNEN ALLE GEHEIMNISSE!
Im digitalen Zeitalter sind Informationen wertvoller als Gold. Doch Computer können gehackt und Files gestohlen werden. Nach einem massiven Cyberangriff fürchtet die britische Regierung um ihre Staatsgeheimnisse und entwickelt einen ebenso riskanten wie genialen Plan: die brisantesten Informationen werden offline genommen, in einen genetischen Code umgewandelt und fünf Zivilisten implantiert. Dafür bekommen diese so genannten Wächter die Chance auf ein neues Leben, eine neue Identität und
finanzielle Unabhängigkeit. Auf keinen Fall aber dürfen sie Kontakt
zueinander aufnehmen, denn gemeinsam kennen sie jede noch so schmutzige Parteiaffäre, die Wahrheit über Lady Di's Tod und die intimsten Geheimnisse der Queen. Doch jeder der Wächter verfolgt eine eigene Agenda, und schon bald entwickelt das Regierungsprojekt eine Dynamik, in der niemand mehr
weiß, wem er eigentlich noch trauen kann ...
Ich hatte mich vor einiger Zeit sehr gefreut, als ich mitbekommen habe,
dass es endlich wieder etwas neues von John Marrs zu lesen gibt.
Ursprünglich hatte ich auch wirklich sehr gehofft, dass es mir bei diesem
Titel ähnlich wie bei „The One“ gehen würde. Seinerzeit bin ich nämlich auch mit sehr viel Skepsis an „The One“gegangen, wurde jedoch nach kurzer Zeit eines Besseren belehrt.
Dementsprechend habe ich natürlich auch große Erwartungen an den neuen Titel „The Watchers“ gestellt.
Das optische Design fügt sich sehr gut in die „Reihe“ bzw. in das Design
der beiden Vorgängerbücher ein. Jedoch wurde ich was das Lesen angeht, sehr enttäuscht. Ich bin mit dem Titel überhaupt nicht klar gekommen und habe mich phasenweise sehr gelangweilt. Aus meiner Sicht kommt das neue Buch
nicht im Geringsten an die Vorgänger heran und man fragt sich als Leser auf jeden Fall, was hier mit dem Autor passiert sein mag?!
Die Kapitel an sich sind recht kurz gehalten und mit dem ein oder anderen Cliffhanger versehen. Man wechselt die Erzählperspektiven zwischen den so genannten „Minders“ Bruno, Emilia, Flick, Charlie und Sinead. Jede dieser
Figuren bekommt eine neue Identität, eine neue Wohnung und wird im Bereich der Kampfkunst ausgebildet um für den Fall der Fälle auf alles vorbereitet und gewappnet zu sein.
Ich habe gespannt aber leider vergeblich auf eine Wendung gewartet. Für mich persönlich dümpelte die Geschichte nur so vor sich hin und es kam sehr wenig Spannung auf. Ein unnötiges Gemetzel, dass keinerlei Konsequenzen nach sich zieht, und eine Liebesgeschichte, die nicht wirklich in die Story passt stören den Lesefluss und lenken vom eigentlichen Hauptthema ziemlich
unnötig ab.
Für mich kam dann irgendwann der Zeitpunkt, an dem ich das Buch tatsächlich abgebrochen habe, weil ich selber keinen Spaß mehr verspürt habe und mich auch nicht mehr weiterhin „zwingen“ wollte das Buch erneut zur Hand zu nehmen. Schade, aber in diesem Fall leider nicht zu ändern.
Für mich hat sich der Titel leider nicht gelohnt, das mag sich für andere Leser natürlich durchaus anders anfühlen. Denn auch hier gilt wieder…. Geschmäcker sind ja durchaus verschieden....
Vom Autor John Marrs sind bisher folgende Titel bei Heyne erschienen:
The One (Oktober 2019)
The Passengers (Juni 2020)
The Watchers (August 2021)
John Marrs Bücher (insbesondere seine neuen Werke) sind für mich immer besonders, weil er neuartige Themen, wie Dating-Plattformen, selbstfahrende Autos, und andere neue Techniken integriert ...
Meine Meinung:
John Marrs Bücher (insbesondere seine neuen Werke) sind für mich immer besonders, weil er neuartige Themen, wie Dating-Plattformen, selbstfahrende Autos, und andere neue Techniken integriert und dabei eine gewisse Gesellschaftskritik ausübt, die oft ins Extreme schwankt, aber mit der man sich selbst gut identifizieren kann. Man lebt einfach in einer Welt, in der alles möglich ist und in der seine Geschichten erschreckenderweise wahr werden könnten. Im Grunde ist das auch bei "The Watchers" so. Im Großen und Ganzen geht es darum, geheimes Wissen der Regierung vor Hackerangriffen zu schützen. Und warum sollten nicht einfach statt neuartiger Technik, die jederzeit gehackt werden könnte, Menschen dieses Wissen bewahren?!
Generell ist die Idee wirklich sehr gut. Ich konnte mich dieses Mal aber weniger mit den Geschehnissen und den Personen identifizieren, da der Plot einfach zu sehr von meinem Leben abweicht. Bei "The One" und "The Passengers" fühlte man sich selbst bedroht, konnte sich vorstellen, dass das eigene Leben auf diese Art in Gefahr geraten oder beeinflusst werden könnte. In "The Watchers" ist das aufgrund der Thematik schwerer vorstellbar. Dazu kommt, dass mir dieses Mal einfach zu wenig Figuren sympathisch waren. Auch das hat John Marrs oft: weil er viele unterschiedliche Charaktere einbaut, dabei oft sehr extreme Eigenschaften nutzt, gefallen einem nicht immer alle Beteiligten. Dennoch findet er immer wieder ein paar Figuren, in die man sich doch gut hineinversetzen kann. Für mich fehlte das in diesem Band völlig. Ich finde alle Figuren sehr naiv, sehr anstrengend, wenig empathisch. Den richtigen Zugang hab ich so nicht gefunden.
Was man dem Ganzen aber lassen muss: Auch wenn ich den Twist und den Plot an sich thematisch gar nicht so gut finde, schafft es John Marrs immer, dass ich weiterlesen will. Es passiert viel, kurze prägnante Kapitel machen das Lesen leicht und spannend. Seine Geschichten werden nie langweilig, ganz egal, ob man das Thema mag oder nicht.
Fazit:
Sehr solide und wahrscheinlich etwas gutmütige 3 Sterne. Die Thematik gefällt mir dieses Mal nämlich nicht so gut, weil ich mich weniger in das Thema hineindenken kann und es zu weit von meiner eigenen Welt abweicht. Es bleibt aber dabei, dass ich den Schreibstil des Autors einfach bombastisch gut finde :)
Meinung:
Auch diese Idee fand ich auf Anhieb wieder total interessant. Es ist ja leider schon so so, dass man sich nicht mehr sicher sein kann, ob online gesicherte Daten, auf Dauer auch wirklich sicher ...
Meinung:
Auch diese Idee fand ich auf Anhieb wieder total interessant. Es ist ja leider schon so so, dass man sich nicht mehr sicher sein kann, ob online gesicherte Daten, auf Dauer auch wirklich sicher sind. Die Idee, diese dann eher „altmodisch“ bei Menschen zu verstecken, fand ich spannend, aber ehrlich gesagt nicht so, wie es hier gemacht wird, nämlich dass diese Leute auch Zugriff auf die Infos haben. Denn das finde ich ehrlich gesagt schon etwas gefährlich und fragwürdig, aber naja, das ist ja nicht wirklich die Frage.
Hier werden aufgrund eines speziellen Rätsels Menschen ausgewählt, die die geheimen Daten in ihren Gehirnen tragen sollen, bis es eine bessere Lösung gibt. Nur Synästhetiker, also Menschen, deren Wahrnehmung erweitert ist, da sie z. B. Zahlen auch als Farben sehen, oder Musik auch Schmecken können, kommen dafür in Frage, da nur sie so viele Daten im Gehirn speichern können.
So werden fünf Menschen ausgewählt, die diese Fähigkeiten haben und deren Leben aus unterschiedlichen Gründen zu Bruch gegangen ist. Die Geschichte wird auch größtenteils wieder aus diesen fünf Perspektiven erzählt. Dabei lernen wir diese Menschen etwas kennen und begleiten sie in ihre neues Leben mit den geheimen Infos, wobei ich es schade fand, dass man von der „Schulung“ für ihr neues Leben nicht viel mitbekommen hat. Dazwischen gibt es noch Top-Secret Protokolle und die Sicht einer Emilia, die ihr Gedächtnis verloren hat und versucht, ihre Erinnerungen wiederzufinden.
Auch dieses Mal gibt es wieder viele Querverweise zu den Vorgängern „The One“ und „The Passengers“, die mir ja gut gefallen haben. Es ist nicht unbedingt nötig, diese gelesen zu haben, aber es macht auf jeden Fall viel Spaß, wenn man es hat und diese Querverweise entdeckt und zuordnen kann.
Und erneut läuft nicht alles so, wie sich die Ideengeber das alles vorgestellt haben. Die Wächter reagieren alle anders auf die Veränderungen in ihrem Gehirn und bekommen es mit unerwarteten Gefahren, aber auch sozialen Beziehungen zu tun. Die Geschichte ist auch dieses Mal wieder durchaus spannend aufgebaut, aber mir persönlich haben die meisten Entwicklungen einfach nicht so gut gefallen. Vor allem von der großen Auflösung am Ende war ich doch etwas enttäuscht. Also etwas in die Richtung habe ich schon erwartet, aber das war schon irgendwie deutlich abgedreht und zu viel des Guten und auch zu schnell abgehandelt, auch wenn zumindest ein Teil-Happy-End eingebaut wurde. Außerdem habe ich doch auch das ein oder andere Logikloch entdeckt, das mir nicht gefallen hat.
Den Schreibstil fand ich aber unverändert gut und auch das Erzähltempo fand ich bis auf das Überspringen der Schulung recht stimmig. Ich bin wieder schnell in die einzelnen Perspektiven rein gekommen und konnte sie schnell auseinanderhalten. Manche Figuren sind mir aber doch auch etwas fern geblieben, nur mit einigen konnte ich so wirklich mitgehen und auch mitfühlen, aber trotzdem hat sich die Geschichte sehr schnell und flüssig lesen lassen und man hat die besondere Atmosphäre gespürt.
Fazit:
Auch dieses Mal hat John Marrs eine recht aktuelle Thematik mit einer interessanten Idee gelöst, auch wenn ich bei der Umsetzung schon von Anfang an mehr Zweifel hatte, wie bei den Vorgängern. Die Geschichte ist auch dieses Mal wieder spannend aufgebaut und lässt sich dank des tollen Schreibstils super schnell lesen, aber die Entwicklungen haben mir einfach nicht so gut gefallen. Vor allem das Ende hat mich etwas enttäuscht und insgesamt ist diese Idee für mich deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurückgeblieben. Zum Nachdenken hat sie trotzdem angeregt und auch die Querverweise zu den Vorgängern haben Spaß gemacht. Insgesamt gibt es für diesen bisher schwächsten Teil der Reihe immerhin noch gute 3 Sterne.