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Veröffentlicht am 02.05.2017

Mega Spannung die einen nicht mehr loslässt!

Der Näher
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Ein Thriller wie ein Stich ins Herz

In der Nähe von Köln verschwinden zwei schwangere Frauen. Martin Abel, Fallanalytiker des Stuttgarter LKA, übernimmt die Ermittlungen. Kurz darauf werden die Leichen ...

Ein Thriller wie ein Stich ins Herz

In der Nähe von Köln verschwinden zwei schwangere Frauen. Martin Abel, Fallanalytiker des Stuttgarter LKA, übernimmt die Ermittlungen. Kurz darauf werden die Leichen einer Mutter und ihres Kindes in einem unterirdischen Hohlraum entdeckt. Es handelt sich um eine Frau, die vor Jahren verschwunden ist. Dann taucht eine der beiden vermissten Frauen wieder auf und gibt erste Hinweise auf den Täter. Martin Abel muss sich in eine Welt zerstörerischer Fantasien hineindenken. Denn der Mörder tötet nicht nur, sondern platziert etwas im Körper der Toten ...

Hierbei handelt es sich um den dritten Teil aus der erfolgreichen Reihe um den Fallanalytiker Martin Abel.

Dieser wird zu Beginn nach Gummersbach gerufen, um dort einen seiner Meinung nach recht langweiligen Vermisstenfall zu bearbeiten.
Weder er noch seine Freundin Hannah sind davon begeistert. Er trifft auf den sehr mürrischen und herrschenden Kommissar Borchert, der es gar nicht haben kann, dass man ihm jemanden vom LKA vor die Nase setzt. Mit seiner anderen neuen Kollegin Doris kommt Martin Abel jedoch von Anfang an recht gut klar.
Schnell zeigt sich, dass es sich nicht um einen schnöden und langweiligen Vermisstenfall handelt.

Eine junge Joggerin wird auf ihrer täglichen Runde verfolgt, stürzt auf der Flucht in ein Erdloch und macht dort eine unheimlich grausame Entdeckung.

In dem Erdloch befindet sich eine einbetonierte Leiche. Aus dem Betonklotz ragt lediglich die Hand des Opfers heraus und in dieser befindet sich ein Gegenstand der gruseliger nicht sein könnte.
Es werden jedoch noch zwei weitere junge Frauen vermisst und recht zügig wird Martin Abel klar, dass es zwischen allen diesen Fällen eine Verbindung zu geben scheint. Diese muss er als Fallanalytiker nun finden.
Wird es ihm rechtzeitig gelingen die einzelnen Puzzleteile zusammen zu setzen um den Täter dingefest zu machen und die jungen Frauen vor dem sicheren Tod zu retten?

Ich war direkt von Anfang an völlig geflasht von der Story.
Zu keinem einzigen Zeitpunkt hatte ich das Gefühl mich zu langweilen oder mich zum lesen zwingen zu müssen. Die Seiten flogen einfach nur so dahin.

Der Autor spart auch hier nicht mit Spannung und grausamen Beschreibungen. Es wird quasi "kein Blatt vor den Mund" genommen. Ich konnte schon nach den ersten 2 Kapiteln nicht mehr aufhören, weil ein extremer Spannungsaufbau stattfand, dann aber zum Ende des Kapitels wieder etliches an Fragen offen blieb und zunächst ein Szenenwechsel kam.
Mit dem Finale als solches habe ich im Leben nicht gerechnet. Ich war mir sehr sicher den Täter zu kennen und wurde doch eines besseren belehrt!

Ich habe den neuen Fall von Martin Abel wirklich sehr gerne gelesen und finde persönlich, dass es eine absolut gelungene Fortsetzung der Reihe ist.
Die Bücher von Rainer Löffler sind immer ein absoluter Spannungsgarant! Das lange warten hat sich in diesem Fall definitiv gelohnt.

Nun hoffe ich natürlich noch, dass dies nicht der letzte Fall für den beliebten Fallanalytiker war!

Autor: Rainer Löffler
Titel: Der Näher
Format: Taschenbuch
Seitenanzahl: 443
Preis: 12,00 €
Erscheinungstermin: 24.04.2017
ISBN: 978-3404174546
Verlag: Bastei Lübbe

Dank der Lesejury von Bastei Lübbe durfte ich dieses Buch schon vorab als Manuskript lesen. Vielen Dank dafür, es hat wirklich sehr großen Spaß gemacht.

Veröffentlicht am 25.04.2018

Düster, spannend und erotisch

Cold Princess
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Er ist nicht bei ihr, um sie zu beschützen.
Er ist bei ihr, um sie zu töten.

Als Erbin einer der mächtigsten Mafiafamilien der Welt darf sich Saphira De Angelis keine Schwäche erlauben. Seit sie mit ansehen ...

Er ist nicht bei ihr, um sie zu beschützen.
Er ist bei ihr, um sie zu töten.

Als Erbin einer der mächtigsten Mafiafamilien der Welt darf sich Saphira De Angelis keine Schwäche erlauben. Seit sie mit ansehen wusste, wie ihre Familie bei einem Attentat ums Leben kam, regiert sie stark, unnachgiebig und Furcht einflößend über ihre Heimatstadt Palermo. Einzig für Madox Caruso, neuestes Mitglied ihrer Leibwache, hegt sie tiefere Gefühle, als sie sich selbst eingesteht. Die zerstörerische Energie, die ihn umgibt, zieht Saphira mehr und mehr in seinen Bann - ohne zu ahnen, in welche Gefahr sie sich damit begibt.

"Düster, sexy und voller Intrigen: Vanessa Sangue weiß, wie man verbotene Liebesgeschichten schreibt!" Mona Kasten

Saphira de Angelis, Capo einer der mächtigsten Familien in Palermo führt ihre „famiglia“ seit dem Unfalltod ihrer Eltern und ihres kleinen Bruders mit sehr strenger Hand. Sie muss sich ständig mit den Vargas auseinandersetzen, einem verfeindeten Familienclan, die stets versuchen ihr Gebiet zu übernehmen. Zudem versucht sie ganz nebenbei noch den Unfalltod ihrer Eltern aufzuklären und den Täter zur Rechenschaft zu ziehen.
Saphira hat sich geschworen keine Gefühle mehr in ihrem Leben zuzulassen und scheut auch nicht davor zurück mal selbst den Abzug zu drücken, wenn wieder mal jemand aus der feindlichen Familie der Vargas versucht in ihr Herrschaftsgebiet einzudringen.
Einzig das neueste Mitglied ihrer Leibwache Madox Caruso weckt in Saphira wieder tiefere Gefühle, gegen die sich jedoch zur bislang zur Wehr setzt.
Wird er ihr gelingen weiterhin standhaft zu bleiben oder wird sie sich am Ende doch auf ihren neuen Leibwächter einlassen??

Cold Princess ist der erste Band aus der „Cosa Nostra“ Reihe der Autorin Vanessa Sangue.
Das Cover strahlt eine Düsternis aus, die durchaus zum Thema „dunkle Leidenschaft“ und Mafia passt. Auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht dieses Buch lesen zu wollen. Bereits im Vorwort befindet sich eine kleine „Warnung“ der Autorin, dass man hier nicht mit dem „üblichen“ Inhalt rechnen soll. Tatsächlich war es absolut nicht wie erwartet, es hat mir aber trotzdem sehr gut gefallen.
Sowohl Saphira als auch Madox waren mir anfangs überhaupt gar nicht symphatisch, was sich im Laufe der Geschichte dann ein wenig änderte.
Man sollte hier definitiv keinen reinen Krimi/Thriller, aber auch keine Liebesgeschichte erwarten. Es gibt zwar die ein oder andere „erotische Szene“, gleichzeitig stolpert man auf Grund des Themas Mafia jedoch auch über diverse Leichen. Sowohl Saphira als auch Madox tragen Geheimnisse mit sich herum, die man als Leser erst nach und nach erfährt. So blieb für mich eine gewisse Spannung bestehen, die mich immer wieder veranlasst hat, das Buch in die Hand zu nehmen und weiterlesen zu wollen.
Ich persönlich freue mich bereits sehr auf die Fortsetzung der Geschichte mit dem Titel „Fire Queen“ welche aktuell für den 27.07.2018 angekündigt ist.

Autorin: Vanessa Sangue
Titel: Cold Princess (Casa Nostra Band 1)
Format: Broschiert
Preis: 12,90 €
Seitenanzahl: 338
Erscheinungstermin: 29.03.2018
ISBN: 978-3-7363-0436-9
Verlag: LYX

Veröffentlicht am 13.11.2016

Für mich als Fortsetzung zu schwach!

Die Stille vor dem Tod
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NICHT JEDER IST DAZU GESCHAFFEN, STRÖME VON BLUT ZU VERGIESSEN.
ICH SCHON!

Ich behaupte aber nicht, überlegen zu sein - nur anders. Mir und anderen meiner Art fehlt die moralische Komponente unserer Handlungen,die ...

NICHT JEDER IST DAZU GESCHAFFEN, STRÖME VON BLUT ZU VERGIESSEN.
ICH SCHON!

Ich behaupte aber nicht, überlegen zu sein - nur anders. Mir und anderen meiner Art fehlt die moralische Komponente unserer Handlungen,die den meisten Menschen zu eigen ist. Das bedeutet nicht, dass ich keinen Kodex habe - nur, dass ich nicht euren Kodex habe. Ich bin, was ich bin. Ich habe keine andere Wahl!

"Wie schlimm es auch werden mag - in den wichtigen, entscheidenden Dingen triumphieren die Bösen nur dann, wenn wir sie lassen" -Smoky Barrett-

Zunächst einmal fand ich das Cover sehr ansprechend. Es passt gut zu den vorherigen Bänden aus der Smoky Barrett Reihe.

Wie ganz viele andere Leser auch habe ich mich seit Jahren wahnsinnig auf die Fortsetzung gefreut und hatte natürlich auch dementsprechende Vorstellungen bzw. Erwartungen an das Buch. Als mich im Frühjahr die Info erreichte, dass das immer wieder verschobene und zuketzt sogar ganz abgesagte Buch im Herbst endlich erscheinen soll, konnte ich meine Freude kaum im Zaum halten.

Leider Gottes konnte mich diese Geschichte aber nicht wirklich überzeugen.
Der Anfang beginnt sehr spannend mit einem gewohnt grausamen Mord zu dessen Schauplatz Smoky gerufen wird. Die Leichen sind auf sehr abstruse Weise an einem Tisch platziert worden. Zunächst folgen viele Informationen die man als Leser erst einmal alle sortieren und verarbeiten muss. Im Laufe der weiteren Kapitel schwacht das ganze dann aber wieder derbe ab und ich habe mich stellenweise gelangweilt. Dies fand ich wirklich sehr sehr schade. Der eigentliche Mord bzw. die Ermittlungen treten in den Hintergrund, die Kapitel sind wahnsinnig lang und die Psyche von Smoky wird sehr intensiv analysiert und beschrieben.

Sofern noch ein weiteres Buch folgen sollte, hoffe ich doch sehr, dass Cody McFadyen zu seiner alten Form zurückkehrt und uns Lesern wieder eine mörderisch gute Geschichte über Smoky und ihr Team präsentiert. Abgeneigt bin ich nicht, es nochmals zu probieren.

Autor: Cody McFadyen
Titel: Die Stille vor dem Tod
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-7857-2566-5
Preis: 22,90 €
Seitenzahl: 478
Verlag: Bastei Lübbe

Veröffentlicht am 18.10.2018

EIn tolles Buch

Das falsche Kind
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Rezension zu „Das falsche Kind“ von Susi Fox, erscheint am 26.10.2018 im Verlag Bastei Lübbe


Das erste Kind von Sasha und Mark ist ein echtes Wunschkind. Aber dann erleidet Sasha eine Frühgeburt, bei ...

Rezension zu „Das falsche Kind“ von Susi Fox, erscheint am 26.10.2018 im Verlag Bastei Lübbe


Das erste Kind von Sasha und Mark ist ein echtes Wunschkind. Aber dann erleidet Sasha eine Frühgeburt, bei der ihr Sohn nur durch einen
Notkaiserschnitt gerettet werden kann. Als sie wieder zu sich kommt und man ihr den kleinen Jungen in die Arme legt, weiß Sasha sofort: Das ist nicht mein Kind!
Aber niemand glaubt ihr, weder die Ärzte oder Schwestern, noch
nicht einmal Mark. Sasha jedoch ist überzeugt, dass ihr Sohn mit einem
anderen Kind vertauscht wurde. Alleine und gegen alle Widerstände setzt Sasha alles daran, um ihren Sohn zu retten.


"Das falsche Kind bietet wahren Nervenkitzel. Der Roman zieht den Leser in seinen Bann, bis man förmlich um Erlösung bettelt." (Helen Fields)


Sascha und Mark wünschen sich nichts sehnlicher als ein eigenes Kind.
Jahrelang versuchen sie es auf den unterschiedlichsten Wegen, lediglich
die letzte Möglichkeit einer In-Vitro-Befruchtung schließt Mark von Beginn an resolut aus. Wie durch ein Wunder passiert es dann doch und die beiden freuen sich wahnsinnig auf den Nachwuchs. Nachdem Sascha allerdings viel zu
früh mit Blutungen in die Klinik muss, kommt es zu einem Not Kaiserschnitt, in welchem Sie in Narkose gelegt wird. Als Sie erwacht, merkt sie sofort,
dass das Baby, welches ihr als ihr Sohn „Toby“ vorgestellt wird, nicht
ihres ist. Sie spürt keinerlei Verbindeung und kann dieses kleine Bündel einfach nicht lieben, zumal sie bis zum Schluss davon ausgegangen ist, dass sie ein Mädchen bekommt.
Sie wehrt sich mit Händen und Füßen die Mutterschaft anzuerkennen und landet schließlich auf der psychatrischen Station.
Um dort allerdings wieder hinaus zu kommen und Beweisen zu können, dass ihr Kind vertauscht wurde, täuscht sie in all ihrer Verzweifelung die Anerkennung der Mutterschaft vor. Ein heimlich in Auftrag gegebener Gen-Test soll nun die entsprechenden Beweise geben. Wird Sascha dies gelingen?


Ich hatte bei diesem Buch das Glück, dass ich es dank einer Leserunde über die Lesejury bereits vorab lesen durfte. Das Cover ist relativ schlicht gestaltet, hat aber meine
Aufmerksamkeit erregt. Der Klappentext klang gut und daher wollte ich das Buch gerne lesen. Ich habe es auch nicht bereut.
Der Schreibstil ist wirklich sehr flüssig und gut zu verstehen. Die Story beginnt mit Tag 1
(Einlieferung in die Klinik) und zieht sich insgesamt über 7 Tage in
verschiedenen Tagesabschnitten hin. Erzählt wird grundsätzlich aus Sicht von Sascha in der Ich-Perspektive. Zwischenzeitlich gibt es immer wieder Kapitel aus der Sicht des Ehemannes Mark (von früher). Dort wird dann
erzählt, wieviel die beiden für die Schwangerschaft durchmachen müssten. Ich habe förmlich direkt mit Beginn mit den Protagonisten mitgefiebert und auch des öfteres meine vermutete Theorie wieder verworfen. Der Autorin ist
es hier wunderbar gelungen, einen Spannungsbogen zu erzeugen der mich die Seiten nur so inhalieren lies. So habe ich die gut 400 Seiten binnen weniger Tage gelesen und mich auch zu keinem Zeitpunkt gelangweilt.
Als Leserin freut mich natürlich besonders, dass ich zum Ende hin eines besseren belehrt wurde und meine Theorien bezüglich des Ausgangs der Geschichte nochmals verworfen wurden.


Ich persönlich würde jederzeit und bedenkenlos wieder zu einem Buch der Autorin greifen. Ein Thriller den ich absolut weiterempfehlen kann.

Veröffentlicht am 18.10.2018

WOW!

NSA - Nationales Sicherheits-Amt
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Rezension zu „NSA – Nationales Sicherheits-Amt von Andreas Eschbach, erschienen am 28.09.2018 bei Bastei Lübbe


Weimar 1942: Die Programmiererin Helene arbeitet im Nationalen
Sicherheits-Amt und entwickelt ...

Rezension zu „NSA – Nationales Sicherheits-Amt von Andreas Eschbach, erschienen am 28.09.2018 bei Bastei Lübbe


Weimar 1942: Die Programmiererin Helene arbeitet im Nationalen
Sicherheits-Amt und entwickelt dort Programme, mit deren Hilfe alle Bürger des Reichs überwacht werden. Erst als die Liebe ihres Lebens Fahnenflucht
begeht und untertauchen muss, regen sich Zweifel in ihr. Mit ihren
Versuchen, ihm zu helfen, gerät sie nicht nur in Konflikt mit dem Regime,
sondern wird auch in die Machtspiele ihres Vorgesetzt Lettke verwickelt, der die perfekte Überwachungstechnik des Staates für ganz eigene Zwecke benutzt und dabei zunehmend jede Grenze überschreitet ...


Was wäre, wenn es im Dritten Reich schon Computer gegeben hätte, das
Internet, E-Mails, Mobiltelefone und soziale Medien - und deren totale
Überwachung?


Die gerade einmal 21-jährige Programmiererin Helene Bodenkamp und der etwas ältere Datenanalyst Eugen Lettke arbeiten beide beim NSA. Im Oktober 1942 kämpft das NSA darum eine eigenständige Behörde zu bleiben
und nicht dem Reichssicherheitsamt zugeordnet zu werden. Als sich eines Tages ein Reichsführer der SS zu Besuch beim NSA ankündigt,
möchten die Mitarbeiter diesen unbedingt beeindrucken. Mit Hilfe einer einfachen Auswertung ist es dem NSA gelungen, untergetauchte Personen aufzuspüren. Hele ist darüber zutiefst schockiert und beängstigt, Eugen jedoch ist komplett begeistert und nutzt diese Technologie für seine ganz eigenen Zwecke….


In seinem aktuellen Buch schafft es Andreas Eschbach die Ereignisse bzw. Geschichte zwischen 1933 bis 1945 mit der Technologie des 21. Jahrhunderts zu verbinden. Was wäre wenn…. ?
Er hat es so hinbekommen, dem Leser eine Gänsehaut nach der nächsten über den Rücken zu jagen. Rein theoretisch wäre es durchaus möglich gewesen, sofern den Nazis zum damaligen Zeitpunkt bereits das Internet zur Verfügung
gestanden hätte. Demnach merkt man auch gar nicht so arg, dass man sich im Jahre 1942 befindet. Genauso hätte das Buch auch im Jahr 2018 spielen können.
Beeindruckend fand ich es zudem auch, dass Andreas Eschbach darauf geachtet hat, dass die Technologie dem jeweiligen Jahr angepasst wird. So ist die Hardware z.B. von der Größe her dem Jahr 1942, die Software allerdings vom Standard her dem Jahr 2018 angepasst. Auch die Tatsache,
dass z.B. das Wort Computer im Buch mit einem „K“ geschrieben wird, zeigt mir, dass der Autor auch auf die kleinsten Sachen und Details geachtet hat.
Ich bin recht froh, dass es sich doch (Gott sei Dank) um einen fiktiven
Roman handelt.
Ich möchte mir gar nicht ausmalen, was passiert wäre, wenn…..


Mir persönlich hat das Buch trotz einiger Längen und der doch sehr
umfangreichen 800 Seiten recht gut gefallen. Keine Angst vor der Dicke des Buches, erst einmal angefangen merkt man gar nicht mehr wie schnell teilweise die Seiten verfliegen.


Das Buch ist gut recherchiert, brandaktuell und absolut spannend erzählt. Es regt auf jeden Fall nach der Beendigung zum Nachdenken an.