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Veröffentlicht am 08.02.2020

Spannend

Meine wunderbare Frau
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Rezension "Meine wunderbare Frau" / Samantha Downing

Sie ist eine liebevolle EHEFRAU und perfekte Mutter.

In ihrem tadellos gepflegten Vorgarten plaudert man gerne über das Wetter.

Aber in ihrem Herzen ...

Rezension "Meine wunderbare Frau" / Samantha Downing

Sie ist eine liebevolle EHEFRAU und perfekte Mutter.

In ihrem tadellos gepflegten Vorgarten plaudert man gerne über das Wetter.

Aber in ihrem Herzen wohnt das BÖSE...

Unsere Geschichte ist wie die von vielen anderen. Ich bin einer wunderbaren Frau begegnet. Wir haben Kinder bekommen und sind in die Vorstadt gezogen. Wir haben uns gegenseitig unsere größten Träume und unsere dunkelsten Abgründe anvertraut. Und dann ist uns langweilig geworden.
Wir sehen aus wie ein ganz normales Paar. Wir sind die netten Nachbarn, zu denen die Kinder zum Spielen kommen und die man gerne zum Essen einlädt. Aber wir haben ein Geheimnis, um unsere Ehe lebendig zu halten. Eine ganz besondere Vorliebe. Ein Spiel, das über Leben und Tod entscheidet. Und meine wunderbare Frau beherrscht dieses Spiel perfekt...

Es geht um eine scheinbar normale Familie. Ein Ehemann mit seiner Frau Millicent und den Kindern Jenna und Rory. Sie leben in den Hidden Oaks und es scheint alles perfekt zu sein. Doch hinter der Fassade wird ihnen irgendwann langweilig in ihrem Alltag. Sie beginnen eine Vorliebe zu teilen, von der aber niemand erfahren darf. Sie ermorden Frauen.
Nach außen hin wirken sie als das perfekte Paar und liebevolle Nachbarn und Familie.

Die Story ist aus der Sicht des Ehemannes geschrieben und wird so erzählt, dass anfangs immer eine gewisse Spannung herrscht, weswegen ich das Buch nicht lange aus der Hand legen konnte. Zum späteren Zeitpunkt der Geschichte steigert sich die Spannung noch weiter. Die Kapitel sind kurz, knackig und absolut nachvollziehbar erzählt. Der Schreibstil ist locker und flockig und ich konnte dem ganzen von Beginn an gut folgen.

Hier tun sich wirklich Abgründe auf und die Autorin erzählt mit Gänsehaut-Garantie wie es sicherlich auch im realen Leben hinter der Fassade einiger Haustüren aussehen oder ablaufen könnte. So weit hergeholt ist die Idee meiner Meinung nach nicht. Aber das mag man sich eigentlich gar nicht im realen Leben vorstellen oder auch nur darüber nachdenken.

Vielmehr möchte ich zu der Story gar nicht sagen, damit ich nicht zu viel verrate. Macht euch einfach selber ein Bild und lest dieses Buch.

Für einen Thriller am Abend oder einem verregneten Wochenende hat dieser Titel auf jeden Fall gutes Potenzial. Ich hoffe wirklich, dass die Autorin weiter schreibt, denn ich denke das sie noch einige gute Storys zu Papier bringen wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.01.2020

Solide, aber nicht das Beste Buch der Autorin

Wenn ich tot bin
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Rezension "Wenn ich tot bin" von Karen Sander

NICHTS IST, WIE ES SCHEINT...

Nach zehn Jahren in der Gewalt ihres brutalen Peinigers gelingt der 19-jährigen Madelin McFarland die Flucht. Ihre Mutter ...

Rezension "Wenn ich tot bin" von Karen Sander

NICHTS IST, WIE ES SCHEINT...

Nach zehn Jahren in der Gewalt ihres brutalen Peinigers gelingt der 19-jährigen Madelin McFarland die Flucht. Ihre Mutter Susan ist überglücklich, die totgeglaubte Tochter in die Arme schließen zu können. Doch wenige Stunden später ist Madelin erneut verschwunden, Susan's Mann liegt schwerverletzt in der Küche, und ihre jüngere Tochter Harper ist so verstört, dass sie kein Wort mehr spricht. Detective Sergeant Kate Fincher von der Polizei Edinburgh setzt alles daran, Madelin zu finden. "Amy", wie sich die junge Frau nun anscheinend nennt, flieht in die Highlands - doch vor wem?

Bei der Autorin Karen Sander handelt es sich um das Pseudonym von Sabine Klewe. Als Karen Sander ist sie mir auf jeden Fall mit der mega spannenden Reihe "Schwesterlein komm stirb mit mir" und den weiteren Titeln rund um die Kommissarin Liz Montario im Gedächtnis geblieben. Klar, dass ich dieses Buch natürlich dann auch unbedingt lesen wollte. So wirklich warm geworden bin ich damit jedoch nicht.
Am Anfang der Geschichte passiert relativ viel. Die Ereignisse überschlagen sich Knall auf Fall und als Leser denkt man sich: Was soll den jetzt noch groß passieren?
Eigentlich schien die Story schon zu Ende erzählt zu sein. Dann folgten einige nicht ganz so spannende Teile und ab der Mitte nahm das ganze dann aber wieder einiges an Fahrt auf. Für Thrillerliebhaber würde ich hier durchaus eine Empfehlung aussprechen.
Die Geschichte wird aus diversen verschiedenen Perspektiven erzählt. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm und ich konnte dem ganzen gut folgen. Die Figuren sind klar beschrieben und somit hatte ich sie sehr schnell auf dem Radar.

Trotz einiger spannungsmomente hat mich die Geschichte jedoch nicht vom Hocker gerissen. Eine solide Story aus der man eventuell noch etwas mehr hätte herausholen können.
Falls dem Buch jemand ein neues zu Hause geben möchte, kann er oder sie sich sehr gerne per Nachricht bei mir melden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.01.2020

Toller Thriller

Ich bringe dir die Nacht
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Rezension "Ich bringe dir die Nacht" /Catherine Ryan Howard

STELL DICH DEN SCHATTEN DER VERGANGENHEIT. ODER DAS MORDEN IN DUBLIN GEHT WEITER.

Zehn Jahre sitzt der berüchtigte Kanal-Killer von Dublin ...

Rezension "Ich bringe dir die Nacht" /Catherine Ryan Howard

STELL DICH DEN SCHATTEN DER VERGANGENHEIT. ODER DAS MORDEN IN DUBLIN GEHT WEITER.

Zehn Jahre sitzt der berüchtigte Kanal-Killer von Dublin bereits im Gefängnis, da wird erneut die Leiche einer jungen Frau aus dem Wasser geborgen. Ein Nachahmer?
Die Ermittler wenden sich an den Häftling, doch Will Hurley will nur mit einem Menschen sprechen: seiner ersten Liebe Alison.
Mühsam hat sich Alison nach Wills Verurteilung ein neues Lebens aufgebaut. Als die Polizei um ihre Hilfe bittet, lehnt sie ab. Wie soll sie diesem Serienkiller entgegentreten, der ihr Freund war? Aber es geht um Leben und Tod. Alison kann nicht weglaufen. Auch wenn die Vergangenheit weit schlimmere Geheimnisse birgt, als sie ahnt.

Auf den ersten Blick, hat mich das Cover seinerzeit schon gefesselt. Es ist nicht allzu auffällig gestaltet, aber trotzdem bleibt es im Gedächtnis bzw. macht auf seine eigene Art und Weise irgendwie neugierig.

Die mittlerweile 30-jährige Alison lebt in den Niederlanden weit weg von ihrer Heimat und führt dort ein relativ normales Leben. Als Studentin an der Uni ist ihr etwas schlimmes passiert. Ihre beste Freundin Liz wurde vor 10 Jahren Opfer des Kanal-Killers von Dublin. Alison's damaliger Freund Will wurde für die Morde verurteilt und sie floh vor dem Medienrummel in die Niederlande. Sie hat ihre Heimat seit 10 Jahren nicht mehr besucht. Nun kommt wieder ein Mädchen zu Tode und zwar auf die gleiche Weise wie damals. Die Polizei vermutet einen Trittbrettfahrer, da der wahre Killer ja hinter Schloss und Riegel sitzt. Sie wollen Will zu den aktuellen Geschehnissen befragen doch dieser weigert sich zu reden und will lediglich mit Alison sprechen. Nun müssen die Polizisten versuchen die junge Frau zu überzeugen nach Dublin zurückzukehren und ihren damaligen Freund im Gefängnis zu besuchen.
Die Zeit drängt, denn ein weiteres Mädchen wird bereits vermisst...

Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, musste ich irgendwie sofort an Hannibal Lecter und Clarice Starling bzw. an "Das Schweigen der Lämmer" denken.
Aber weit gefehlt. Dieses Buch ist wirklich ganz anders als erwartet.

Erzählt wird die Geschichte in verschiedenen Handlungssträngen über einen Zeitraum von 10 Jahren.

Ein Teil beschreibt die aktuelle Situation und das was in der heutigen Zeit passiert. Der Rest beschreibt die Zeit vor 10 Jahren und klärt den Leser nach und nach auf, was damals passiert ist und wie es zu Wills Verurteilung gekommen ist.
Ich hatte wirklich sehr spannende Lesestunden mit dem Buch und habe mich doch ein wenig geärgert, dass eine so spannende Geschichte jetzt schon längere Zeit ungelesen bei mir gelegen hat. Über knapp 450 Seiten wurde es nie langweilig und ich habe mich gut unterhalten gefühlt.
Ich kann diesen Thriller wirklich nur allen Fans von Spannungsliteratur ans Herz legen. Ich hatte wie gesagt spannende Lesestunden mit der Story.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.01.2020

Absolut spannend

Waldesgrab
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Im dunklen, dunklen Wald...

... lauert das Böse.

Ruhig und idyllisch liegt das urtümliche Gasthaus "Quellbach" inmitten eines riesigen Waldgebietes im Harz. Auch der Koch Leon Bosch schätzt die Abgeschiedenheit ...

Im dunklen, dunklen Wald...

... lauert das Böse.

Ruhig und idyllisch liegt das urtümliche Gasthaus "Quellbach" inmitten eines riesigen Waldgebietes im Harz. Auch der Koch Leon Bosch schätzt die Abgeschiedenheit - bis er im Dunkel der hohen Bäume eine grauenvolle Entdeckung macht: eine tote Frau, in deren Brust kein Herz mehr steckt, sondern ein pechschwarzer Quarzstein. Weitere ähnlich zugerichtete Leichen tauchen auf, und Leon macht sich auf die fieberhafte Suche nach dem Mörder. Sein größter Albtraum ist wahr geworden: Der Wald hat sein Schweigen gebrochen. Denn die Steine in den Toten drohen das dunkle Geheimnis zu verraten, das Leon Jahre zuvor unter den hohen Bäumen vergraben und für immer in Sicherheit geglaubt hatte.

Bei dem Kriminalroman "Waldesgrab" handelt es sich um den Debütroman der Autorin Lene Schwarz. Das Cover und der Klappentext konnten mich auf den ersten Blick überzeugen. Ich fühlte mich beim Anblick des Covers sofort in den Harz bzw. in den Wald versetzt und hab die ein oder andere spannende Lesestunde mit der Lektüre verbracht.

Der Koch Leon Bosch hat nach wie vor mit dem Tod seiner Frau zu kämpfen, die bei einem Unfall ums Leben kam. Er lebt mit der Tochter Thea am Waldrand und arbeitet im lokalen Restaurant "Quellbach".
Eines Tages entdeckt er eine wirklich grausam zugerichtete Leiche und dies erinnert ihn an ein dunkles Geheimnis aus seiner Vergangheit, von dem er hoffte, dass es niemals ans Licht kommen möge.

Ich habe nicht eine Seite bereut und würde sogar fast sagen, dass ich das Buch vom Genre her eher in Richtung Krimi/Thriller als "nur" als einen Kriminalroman einstufen würde. Es gibt schon die ein oder andere Szene, die relativ "brutal" beschrieben wurde und nichts für zart besaitete ist und natürlich lässt auch die Spannung absolut nicht zu wünschen übrig.

Ein durchaus guter erster Roman, der mir gefallen hat und auf den man gut aufbauen kann. Ich bin gespannt, ob wir noch weiteres von Lene Schwarz zu lesen bekommen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
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Veröffentlicht am 14.01.2020

Hätte besser sein können

The Chain - Durchbrichst du die Kette, stirbt dein Kind
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OPFER.
ÜBERLEBENDER.
ENTFÜHRER.
VERBRECHER.
DAS WIRST DU SEIN.

DURCHBRICHST DU DIE KETTE, STIRBT DEIN KIND!

Was als ganz normaler Tag begann, wird zum Albtraum für die alleinerziehende Rachel, ...

OPFER.
ÜBERLEBENDER.
ENTFÜHRER.
VERBRECHER.
DAS WIRST DU SEIN.

DURCHBRICHST DU DIE KETTE, STIRBT DEIN KIND!

Was als ganz normaler Tag begann, wird zum Albtraum für die alleinerziehende Rachel, als ihre 13-jährige Tochter auf dem Weg zur Schule verschwindet. Die einzige Spur: Das Handy des Mädchens wird an der Bushaltestelle gefunden. Tatsächlich erhält Rachel kurz darauf einen Anruf von der Entführerin. Die Frau am Hörer – ebenfalls Mutter eines entführten Kindes –, gibt sich als Kylies Kidnapperin zu erkennen. Sie ist Teil des perfiden Netzwerks »The Chain«. Und sie hat RACHEL auserwählt, die Kette der Kindes-Entführungen weiterzuführen: Wenn Rachel ihr Kind lebend wiedersehen will, muss sie nicht nur binnen weniger Stunden das Lösegeld auftreiben – sie muss ihrerseits ein Kind entführen und dessen Eltern dazu bringen, dasselbe zu tun. Die Kette muss weitergehen …

Der Autor Adrian McKinty kombiniert in diesem Thriller die Themen Kindesentführung und Kettenbrief miteinander. Ich mag mir gar nicht vorstellen, zu was man als Elternteil im Stande sein mag, wenn sein eigenes Kind in Gefahr ist. Jedoch hat mir in diesem Thriller ein wenig Tiefgang gefehlt. Die Story fand für mich eher an der Oberfläche statt. Eine wirklich gute Grundidee, die mir so noch nicht untergekommen ist, jedoch hätte man nach meinem persönlichen Empfinden und Geschmack noch ein wenig mehr daraus machen können....

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