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Veröffentlicht am 21.04.2022

Der Zusammenhang zum GrishaVerse ist mir nicht klar

Die Sprache der Dornen
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Es handelt sich hier um einen Kurzgeschichten-Band aus dem GrishaVerse.

Meine Meinung:

Ich bin froh, dass ich dieses Buch geschenkt bekommen und nicht selbst gekauft habe. Mit stolzen 16€ handelt es ...

Es handelt sich hier um einen Kurzgeschichten-Band aus dem GrishaVerse.

Meine Meinung:



Ich bin froh, dass ich dieses Buch geschenkt bekommen und nicht selbst gekauft habe. Mit stolzen 16€ handelt es sich hier nämlich nicht um eine günstige Lektüre. Ich muss aber zugeben, dass dieses Buch wunderschön gestaltet ist. Allein das Cover macht so einiges her. Im Inneren des Buches findet man dann wunderschöne Illustrationen, die zu den einzelnen Geschichten passen und jede Seite einzigartig machen. Somit ist das Buch definitiv ein Hingucker.

16€ wert ist mir persönlich aber insbesondere der Inhalt nicht. Mir war bewusst, dass es sich hier um einen Kurzgeschichten-Band handelt. Ich bin daher davon ausgegangen, dass wir hier Kurzgeschichten aus dem Grisha-Universum erleben. Dabei vielleicht mehr über die Grisha lernen, kleine düstere Geheimnisse entdecken oder neue Wesen kennenlernen. Im Endeffekt bekommen wir aber eine Sammlung kleiner Märchen und Fabeln, die für mich eine ganz andere Atmosphäre versprühen als es das Grisha-Universum getan hat. Es handelt sich hier eher um Geschichten, die das Volk seinen Kindern erzählt - so wie uns als Kindern eben auch Märchen erzählt wurden. Dabei geht es um Fabelwesen, magische Geschöpfe und Geschehnisse mit einem Ticken Grusel und viel Düsternis. Ich habe einfach etwas völlig anderes erwartet und wurde daher enttäuscht. Ich hatte gehofft, mich im Grisha-Wahn wiederzufinden und die gleiche Stimmung wie in den anderen Büchern der Autorin zu erleben. Leider gefallen mir die Geschichten in "Die Sprache der Dornen" dazu nicht mal unbedingt und ich finde sie meistens nicht sonderlich originell, weil sie sich stellenweise an bekannte Geschichten wie Hänsel und Gretel oder Arielle orientieren und dabei eher eine Adaption darstellen. Ich glaube, dieses Buch sollte man demnach nur lesen, wenn man Fabeln und Märchen gerne liest, und nicht, wenn man - so wie ich - erwartet, dass man sich im Grisha-Universum wiederfindet.



Fazit:



Ein wunderschön illustrierter Kurzgeschichten-Band, der für mich aber fast gar nichts mit dem Grisha-Universum zu tun hat und eine völlig andere Stimmung erzeugt. Wenn man Fabeln und Märchen mag, sollte man hier zuschlagen. Wenn man ins Grisha-Universum zurück möchte, sollte man hier lieber die Finger von lassen. 2 Sterne!

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Veröffentlicht am 21.04.2022

Kein Highlight, aber durchaus spannend

Thirteen
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Meine Meinung:

Bei "Thirteen" handelt es sich um den vierten Band rund um den Strafverteidiger Eddie Flynn. Ich habe Band 1-3 nicht gelesen und bin dennoch gut mit dem vierten Band klar gekommen. Eddie ...

Meine Meinung:



Bei "Thirteen" handelt es sich um den vierten Band rund um den Strafverteidiger Eddie Flynn. Ich habe Band 1-3 nicht gelesen und bin dennoch gut mit dem vierten Band klar gekommen. Eddie bezieht sich zwar immer mal wieder auf seine Vergangenheit, seine Ehe und seine Tochter werden thematisiert und man merkt, dass bestimmte Personen schon in früheren Bänden eine Rolle spielten, grundsätzlich kommt man aber trotzdem ohne Vorwissen klar. Man muss in dem Moment dann nur ertragen können, dass man eben nicht weiß, auf welche Geschehnisse Eddie zurückblickt.

Der Beginn der Geschichte war für mich stellenweise etwas zäh, aber sobald der Prozess begonnen hatte, wurde es richtig spannend. Die Szenen im Gericht sind abwechslungsreich, total gut geschrieben und überraschend. Ich mag die Szenarien in Gerichten eh ganz gerne, weil ich die Rollen von Zeugen, Anklägern, Verteidigern, Geschworenen usw. immer als sehr abwechslungsreich und nervenaufreibend wahrnehme. Ein bisschen nervig ist, dass Eddie immer andeutet, dass er etwas herausgefunden hat, man dies aber nicht sofort erfährt, sondern erst, wenn er es im Gericht thematisiert. Das ist manchmal etwas anstrengend, weil es auf den Leser meist die Wirkung "Ich weiß da was, aber ich erzähl dir das erst später" hat.

Im Großen und Ganzen hat mich die Geschichte unterhalten. Ich fand es sehr spannend und wusste bis zum Ende nicht, wie die Wendung aussehen wird. So richtig überrascht und völlig mitgerissen hat mich der Thriller aber nicht. Der Protagonist blieb mir die ganze Zeit doch etwas fern und seine Emotionalität und seine Herangehensweise kamen nicht so bei mir an. Ich glaube, das wäre vielleicht anders, wenn man seinen Werdegang von Band 1 an miterlebt hätte.



Fazit:



Für mich ein spannender, abwechslungsreicher Gerichts-Thriller, der aber emotional nicht ganz an mich rankommt und mich daher nicht umhaut. Ich glaube, das könnte anders sein, wenn man Eddie Flynn "länger kennt" und die Reihe von Beginn an verfolgt. Ich lande ohne Vorkenntnisse bei sehr guten 3 Sternen!

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Veröffentlicht am 15.04.2022

Mein Gott, war das langweilig!

Heartless, Band 2: Das Herz der Verräterin
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Meine Meinung:

Bei Heartless handelt es sich um eine Trilogie, um die Herzlose Zera, die alles dafür tun würde, ihr Herz zurück zu bekommen. Ihre Geschichte geht im 2. Band nahtlos weiter.

Heartless ...

Meine Meinung:



Bei Heartless handelt es sich um eine Trilogie, um die Herzlose Zera, die alles dafür tun würde, ihr Herz zurück zu bekommen. Ihre Geschichte geht im 2. Band nahtlos weiter.

Heartless 1 habe ich vor längerer Zeit gelesen. Damals hat mich die Geschichte gar nicht zu 100% überzeugt, aber die Geschichte las sich total gut und ich mochte Zeras Witz und Charme. Trotz langer Pause bin ich auch gut in die Geschichte reingekommen und habe mich schnell wieder an gewisse Dinge erinnert. Ich habe aber auch schnell gemerkt, dass mich Zeras Witz dieses Mal nicht so packt. Zera versinkt stellenweise im Selbstmitleid, hat immer und immer wieder die gleichen Gedanken und entwickelt sich in der Geschichte nicht wirklich weiter. Alles bleibt sehr lange bei einem Stand und es passieren eher unwichtige Dinge, die keine oder wenig neue Erkenntnisse bringen. Von Seite zu Seite wurde die Geschichte immer langweiliger und zäher. Ich habe parallel mehrere andere Bücher gelesen, bei denen die Seiten nur so dahin flogen. Jedes Mal, wenn ich allerdings "Heartless" zur Hand genommen habe, verfiel ich in eine regelrechte Leseflaute und habe meistens nicht mal ein Kapitel geschafft.

Ich habe mich dennoch durch die Geschichte gequält, weil ich irgendwie gehofft habe, dass noch etwas passiert, was die alte Euphorie zurück holt - falsch gedacht. Am Ende muss ich einfach sagen, dass ich die Trilogie nicht weiter verfolge. Mich interessiert einfach wirklich nicht, wie es mit Zera und den anderen weitergeht...



Fazit:



Für mich ein extrem schwacher zweiter Band, der kein Stück an den Witz und Charme des ersten Bandes heran kommt. Für mich ist damit die Trilogie beendet und ich werde den dritten Band nicht lesen. Weil ich mich so sehr gelangweilt habe, kann ich leider nur einen Stern vergeben.

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Veröffentlicht am 15.04.2022

Man braucht etwas, um rein zu kommen

Summer of Hearts and Souls
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Meine Meinung:

Lange ist es her, dass ich ein Buch von Colleen Hoover gelesen habe - und dann kamen im Rahmen einer Leserunde gleich 2 Exemplare bei mir an. "Für immer ein Teil von dir" hat mich mehr ...

Meine Meinung:



Lange ist es her, dass ich ein Buch von Colleen Hoover gelesen habe - und dann kamen im Rahmen einer Leserunde gleich 2 Exemplare bei mir an. "Für immer ein Teil von dir" hat mich mehr berührt als ich dachte und mich völlig in den Hoover-Hype verfrachtet. Ich hatte daher sofort sehr hohe Erwartungen an "Summer of Hearts and Souls".

Direkt zu Beginn musste ich mich erst einmal daran gewöhnen, dass wir uns plötzlich in einem Buch für Jugendliche befinden. Das merkt man sofort am Schreibstil, an der Tiefe und an der Art der Geschichte. Hat mich "Für immer ein Teil von dir" von Beginn an noch tief emotional berührt, so musste sich "Summer of Hearts and Souls" mit mir noch etwas gedulden. Insbesondere die Charaktere und die Denkweise dieser waren mir nicht sofort sympathisch. Beyah ist ziemlich anstrengend, überraschenderweise sehr intolerant und ziemlich egoistisch. In der ganzen Lesezeit hatte ich das Gefühl, dass Beyah sich ihr Leben und ihr Sein selbst schlecht redet und mit Hilfe der selbsterfüllenden Prophezeiung ihr Leben schwerer macht als es ist. Wenn man immer denkt, dass alle einen sowieso negativ beurteilen, dann ist es schwer, sich auf Menschen positiv einzulassen. Das hat mich teilweise echt extrem genervt und war oft schwer nachvollziehbar.

Es hat dann eben etwas gedauert, bis ich mit dieser Geschichte warm geworden bin. Auch die recht schnelle Liebesgeschichte hat mich nicht wirklich überzeugt und bei mir wenige emotionale Tiefe erzeugt - einfach weil die Geschichte dann doch eher oberflächlich ist und einem nicht sofort ans Herz geht. Ich muss aber dennoch sagen, dass Colleen Hoover einfach so gut schreibt, dass man eben dran bleibt und die Seiten nur so dahin fliegen. Im Endeffekt bin ich auch froh, dass ich das Buch lesen durfte, denn insbesondere zum Ende hin, hat es mich dann doch nochmal emotional berührt und mehr in mir hervorgerufen als ich zu Beginn dachte. Im Grunde ist die Quintessenz der Geschichte eine sehr schöne, aber der Weg dahin ist etwas holprig.



Fazit:



Am Schreibstil und der Denkweise der Charaktere merkt man schnell, dass es sich um ein Jugendbuch handelt. Auch die emotionale Tiefe, die ich in anderen Büchern der Autorin kennengelernt und somit irgendwie erwartet habe, hat mir hier gefehlt. Das Ende konnte mich zwar überzeugen, ich kann aber aufgrund der teils unsympathischen Charaktere nur 3 Sterne vergeben.

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Veröffentlicht am 28.03.2022

Beschäftigt mich mehr als ich dachte

Für immer ein Teil von dir
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Meine Meinung:

Colleen Hoover - von etlichen verehrt, von mir irgendwie immer übersehen. Der Geschichte "Hope Forever" konnte ich damals sehr wenig abgewinnen. Die Reihe habe ich daher auch nicht weiter ...

Meine Meinung:



Colleen Hoover - von etlichen verehrt, von mir irgendwie immer übersehen. Der Geschichte "Hope Forever" konnte ich damals sehr wenig abgewinnen. Die Reihe habe ich daher auch nicht weiter verfolgt. "Love and Confess" hat mich emotional extrem berührt und überzeugt, aber dennoch habe ich die Werke der Autorin nicht weiter verfolgt, obwohl ich es vorhatte... Keine Ahnung, wieso. Ich glaube, ich habe immer mit überkitschigen Liebesgeschichten gerechnet, die einfach nicht meinem Geschmack entsprechen. Ich glaube, bei dieser Autorin lag ich da falsch. Nun sind zwei Werke überraschend durch eine Leserunde eingezogen und "Für immer ein Teil von dir" hat mich dabei extrem überrascht. Schon von Beginn an konnte ich nicht aufhören, weiterzulesen. Die Geschichte von Kenna, ihre Schuldgefühle, die Liebe und Sehnsucht zu ihrer Tochter... all das hat mich emotional mehr gepackt als ich dachte. Aber nicht nur Kenna, auch Ledger ist eine sehr authentische Persönlichkeit. Seine Zerissenheit wird sehr deutlich und man kann zu jeder Zeit total nachvollziehen, wie es ihm geht. Wer hier einfach nur eine kitschige Liebesgeschichte erwartet, ist definitiv falsch. Für mich war dieses Buch stellenweise ein echt hartes Stück. Die Autorin bringt die Emotionen so authentisch und echt rüber, dass man teilweise nicht anders kann als das Buch wegzulegen, um durchzuatmen. Ich hatte wirklich nicht erwartet, dass es mir so gehen könnte. Allein deswegen kann ich das Buch nur empfehlen, wenn man sich an die Thematik rantraut. Ich glaube, wenn man selbst mal einen Menschen verloren hat oder eigene Kinder hat, ist das Ganze nochmal eine Spur krasser - das kann ich aber nicht beurteilen, sondern das ist nur eine Vermutung.

Ich will nicht zu viel verraten, aber zum Ende hin, gibt es meiner Meinung nach dann doch ein paar Schwächen. Obwohl in dieser Geschichte eine sehr langsame und bedachte (aber dabei nie langweilige) Vorgehensweise beschrieben wird, wirkt das Geschehen am Ende doch etwas vorschnell. Dadurch geht die Authentizität zuletzt doch etwas verloren.



Fazit:



Eine sehr emotionale in sich stimmige Geschichte, die nicht einfach nur eine kitschige Liebesgeschichte erzählt, sondern mit viel mehr Tiefgründigkeit und Schmerz daher kommt. Mich hat das Ganze mehr berührt als ich dachte. Leider gibt es am Ende ein paar kleine Schwächen, wodurch für mich dann leider doch die Authentizität leidet. Dennoch vergebe ich sehr gute 4 Sterne!

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