Leider zu undurchsichtig
In „Witches of Silent Creek“ begleiten wir Helena, die die gleichnamige Kleinstadt aufsucht, um mehr
über ihre Mutter zu erfahren. Bald muss sie jedoch feststellen, dass diese Ort Geheimnisse birgt, die
ihre ...
In „Witches of Silent Creek“ begleiten wir Helena, die die gleichnamige Kleinstadt aufsucht, um mehr
über ihre Mutter zu erfahren. Bald muss sie jedoch feststellen, dass diese Ort Geheimnisse birgt, die
ihre Weltanschauung grundlegend verändern.
Im Laufe der Geschichte merkt man bald, dass der Titel etwas irreführend ist, denn, wie das lichte
Volk selbst sagt, wurde ihnen der Begriff „Hexe“ zwar früher von den Menschen gegeben, sie selbst
bezeichnen sich jedoch nicht so und finden es auch nicht gut so genannt werden.
Ich muss gestehen, dass ich das Buch noch sehr zwiespältig sehe. Die Geschichte ist spannend und
das Worldbuilding ebenfalls interessant, dennoch fehlt mir etwas. Ich habe einige Zeit gebraucht, um
mit den Charakteren warm zu werden und bin auch am Ende des Buches absolut unfähig zu sagen,
was die Beweggründe und Ziele der Charaktere sind. Für mich persönlich war das alles sehr
undurchsichtig. Gleichzeitig hat die Autorin damit meine Neugierde auf Band 2 geweckt, da ich noch
hoffe, dort Erklärungen zu finden, also hat sie da vielleicht auch alles richtig gemacht.
𝑺𝒑𝒓𝒆𝒄𝒉𝒆𝒓*𝒊𝒏:
Durch das Hörbuch begleiten uns gleich vier Sprecher, die ihr Handwerk allesamt verstehen. Ich
konnte jedem gut folgen und die Stimmen gut mit den Charakteren verbinden. Es mag sein, dass es
daran lag, dass die beiden die meiste Sprechzeit hatten, aber die Sprecher von Hel und Tyrael mochte
ich am liebsten, aber wie gesagt, waren alle vier super gewählt.
𝑭𝒂𝒛𝒊𝒕:
Für ein richtiges Fazit fehlen mir gefühlt zu viele Informationen, was mich zwiegespalten zurücklässt.
Mal sehen, was Band 2 bringt, ich hoffe sehr, dass er etwas retten kann.