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Aquarius15

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Veröffentlicht am 22.04.2026

Mürrische Haushexe verzaubert jeden

The House Witch 1
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König Norman von Daxaria herrscht gut über sein Königreich. Doch seit der neue Koch eingestellt wurde, wird sein Hof von dem Koch umgekrempelt.
Finlay Ashowan ist nicht nur ein hervorragender Koch, er ...

König Norman von Daxaria herrscht gut über sein Königreich. Doch seit der neue Koch eingestellt wurde, wird sein Hof von dem Koch umgekrempelt.
Finlay Ashowan ist nicht nur ein hervorragender Koch, er ist eine Haushexe.
Kaum ist Finlay im Schloss ankommen, muss er erst einmal das Chaos in seiner neuen Küche beseitigen. Dabei legt er sich nicht nur mit der Hausdame an, sondern auch mit ein paar Ritter. Kaum ist etwas Ruhe in seinem neuen zu Hause eingekehrt, tritt eine vermummte Gestalt in seine Küche und hinterlässt ein Kätzchen. Auf den ersten Blick weiß Fin, dass ist sein Vertrauter.
Aber nicht nur das Kätzchen wird ein Freund von Fin, auch seine Gehilfen, der Prinz und Lady Annika freunden sich immer mehr mit der mürrischen Hexe an. Und bald verbindet Fin und Lady Annika nicht nur eine Freundschaft.
Je mehr Fin in seine neue Umgebung integriert wird, desto stärker werden seine Kräfte. Das bleibt auch dem König nicht verborgen und bittet Fin beim bevorstehenden Krieg um Hilfe.

Ich hatte am Anfang etwas Probleme mit dem Erzählstil. Denn ich lese nicht oft in der Perspektive des auktorialen Erzählers. Aber kaum sind die ersten 30 Seiten verflogen, ist die Geschichte richtig spannend geworden und ich habe mich an den Stil gewöhnt.
Ich finde alle Personen in dem Buch sehr authentisch. Die Charaktere sind mehr als man auf den ersten Blick sieht.
Ich finde es toll wie man die Entwicklung von Fin mit erleben kann. Am Anfang stößt er mit seiner direkten Art jeden vor dem Kopf und er macht sich keine Freunde. Aber er beschützt andere und zeigt so viel Courage, dass man Fin nur gern haben kann.

Den Humor finde ich einfach nur klasse. Ich habe so oft loslachen müssen. Wie die Charaktere miteinander umgehen oder welche Sprüche sie raus hauen.

Es ist kein typisch aktiongeladenes Buch, wo man von einer Szene in die nächste hetzt. Es ist entspannt, aber es passiert dennoch oft etwas, dass keine Sekunde Langweile auftritt. Im Gegenteil es ist so unterhaltsam gewesen und spannend auf eine eigene Weise.

Ich habe die Geschichte sehr gemocht und finde es schade, dass der 2. Band noch nicht erschienen ist. Ich finde diese Buch ist das beste Buch was ich seit langem gelesen habe, darum hat das Buch 5 Sterne verdient.

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Veröffentlicht am 01.04.2026

Neue Welt, altes Chaos

The Lovely Side of Death
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Deandrea "Dee" Moth findet sich in der Unterwelt wieder. Sie muss sich erstmal in ihrer neuen Situation und Umgebung zurechtfinden. Dee hat leider ihre Erinnerungen an ihr früheres Leben verloren und versucht ...

Deandrea "Dee" Moth findet sich in der Unterwelt wieder. Sie muss sich erstmal in ihrer neuen Situation und Umgebung zurechtfinden. Dee hat leider ihre Erinnerungen an ihr früheres Leben verloren und versucht durch Klippensprünge ihr Gedächtnis wieder zu erlangen. Denn irgendetwas wichtiges hat sie verloren. Ständig sieht sie in den Schatten goldene Augen aufleuchten und Dee hat immer das Gefühl beobachtet zu werden. Als sie dann von Waldgeistern verfolgt wird, schreitet Ydril zur Tat und versucht seine Hexe vor Chaos zu bewahren. Er versucht zusätzlich seinen Schwur mit Dee einzuhalten, aber ihm rennt die Zeit davon. Als sich Dee endlich wieder an alles erinnert und was sie mit Ydril erlebt hat, verliert Ydril sein Gedächtnis. Jetzt ist es an die Dee die Erinnerungen zurück zu holen und für ihre Liebe zu kämpfen. Gleichzeitig muss sich Dee entscheiden, ob sie den neuen Weg gehen möchte. Aber Dee ist nicht mehr zerbrechlich und brauch keinen Ritter in strahlender Rüstung. Sie kämpft sich mit ihren neuen und alten Freunden zu ihrem Glück durch. Doch wird sich ihre Entscheidung als fatal erweisen und die Welt ins Chaos stürzen oder kann sie ein Happy End erlangen?
Ich finde das Tempo in der Geschichte war wieder angenehm. An manchen Stellen wurde gut der Spannungsbogen aufgebaut und mit dem Countdown in den Überschriften, hat sich noch mehr Spannung aufgebaut. Ich finde diesen Stil echt klasse.

Der Perspektivenwechsel zwischen Ydril, Villian-Ydril und Dee war sehr gut. Dadurch hat man einen tollen Einblick von Ydril und Villian-Ydril bekommen. Aber auch der Wandel den Dee durchlebt kriegt man durch den Perspektivenwechsel sehr gut mit. Was ich dieses Mal auch super fand, war dass die Schattentiere sich öfters zu Wort melden.

Der zweite Band hat schön abgeschlossen und lässt noch eine Hintertür offen für weitere Teile. Ich finde der zweite Band war wieder sehr humorvoll und an den richtigen Stellen spicy. Mir hat das Buch sehr gefallen und ich hoffe es kommt nochmal ein Buch in diesem Universum heraus.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Ich gehöre mir!

Witch of the Wolves - Halbmond Erbe
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Cornelia Levine ist eine Hexe, die zusammen mit ihrer Tante versteckt in London lebt. Ihre Tante betreibt eine Apotheke für Übernatürliche und Cordelia führt die Botengänge aus. Ihr ruhiges Leben wird ...

Cornelia Levine ist eine Hexe, die zusammen mit ihrer Tante versteckt in London lebt. Ihre Tante betreibt eine Apotheke für Übernatürliche und Cordelia führt die Botengänge aus. Ihr ruhiges Leben wird eines Tages durch den attraktiven Werwolf Bishop Danvers gestört. Er ist auf Befehl ihres Vaters da, denn Cornelia soll zu ihm nach Hause kommen, zum Albion-Rudel. Doch Cornelia weigert sich und wird daraufhin von Bishop entführt.
Auf dem Anwesen erfährt sie von ihrem Vater, dass sie von einer mächtigen Hexen-Linie abstammt und dass sie eine Lykanerin ist. Deshalb ist sie in Gefahr, denn andere Rudel würden gerne die Super-DNA haben und ihr Vater möchte sie beschützen.
Je länger sie bei dem Rudel lebt, desto mehr Fragen tauchen auf. Was verschweigt ihr Vater und warum ist Bishop immer in ihrer Nähe? Bishop wirkt immer so kalt und distanziert, aber in ihrer Nähe knistern nur so die Funken. Aber Cordelia lässt das Gefühl nicht los, dass etwas nicht stimmt. Kann sie Bishop trauen oder verfolgt er nur seine eigenen Ziele?

Mir hat das Setting vom viktorianischen England und den heißen Werwölfen sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und einfach. Ich habe mich gut in der Geschichte zu Recht gefunden. Der Spannungsbogen hat sich zunehmend aufgebaut und es gab immer wieder Aktionszenen.

Das Ende war sehr rasant und macht Lust auf mehr. Ich bin schon sehr gespannt, wie es mit Cordelia und Bishop weitergehen mag.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Ich bin die See

Nightweaver
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Während einer Seeschlacht Piraten gegen Nightweaver wird Asters Bruder Owen bei einem Angriff getötet. Er starb durch einen Nightweaver. Nightweaver waren eins heilige Wesen aus einem anderen Reich und ...

Während einer Seeschlacht Piraten gegen Nightweaver wird Asters Bruder Owen bei einem Angriff getötet. Er starb durch einen Nightweaver. Nightweaver waren eins heilige Wesen aus einem anderen Reich und sie können die Elemente beherrschen. Vor 600 Jahren sind die Nightweaver durch ein Portal auf die Erde gekommen und beanspruchen seitdem die verschiedenen Kontinente. Die Menschen sind größtenteils auf das Meer geflohen, den dort waren sicher vor ihnen. Doch nun machen die Nightweaver auch Jagd auf die Piraten.
Aster und ihre Familie verlieren den Kampf auf hoher See gegen die Nightweaver und werden gefangen genommen. An Land sollen die Piraten hingerichtet werden, doch sie werden begnadigt und sind jetzt nun Angstellte des Lords.
Doch Aster kommt mit ihren neuem Leben nicht klar. Ihr wurde die See, die Freiheit und ihr geliebter Bruder genommen. Sie will wieder ihr altes Leben zurück, aber sie kann ihre Familie nicht im Stich lassen. Kaum hat sich Asters Familie in ihrem neuen Leben zurecht gefunden, da geschied schon ein Mord in dem Anwesen. Aster erfährt, dass es neben Nightweaver noch Monster existiert und Aster hat die Fähigkeit die Monster zu sehen. Sie verbündet sich mit dem Nightweaver Will, um ihre Rache zu bekommen. Doch je näher sie Will kommt, desto mehr rückt die Rache in den Hintergrund.

Der Schreibstil ist angenehm und flott. Der Spannungsbogen wird stetig aufgebaut. Es gibt auch ein paar Verschnaufpausen, aber dann geht es wieder rasant weiter.
Während Aster versucht sich in ihrer neuen Welt zur Recht zu finden, war ihr Verhalten schon recht anstrengend und gar nicht so erwachsen. Ich bin froh gewesen, als sie vernünftig geworden ist. Aus Will wird man nicht schlau und ich bin gespannt wie sich ihre Beziehung entwickelt wird.

Alles in allem, war es ein guter Start der Reihe. Das Buch war spannend, interessant und lustig, aber auch etwas anstrengend. Deshalb gebe ich nur 3.5 Sterne.

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Veröffentlicht am 26.02.2026

Überraschend, aber zu knapp erzählt

Blutwild
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Überraschend, aber zu knapp erzählt

In dem Thriller um Ex-Kommissarin Anka – die nach traumatischen Erlebnissen vor sechs Jahren langsam zurück ins Leben findet – sorgt eine rätselhafte Botschaft für ...

Überraschend, aber zu knapp erzählt

In dem Thriller um Ex-Kommissarin Anka – die nach traumatischen Erlebnissen vor sechs Jahren langsam zurück ins Leben findet – sorgt eine rätselhafte Botschaft für neuen Schrecken. Sie führt Anka zu einer abgelegenen Waldhütte, in der sie auf grausam inszenierte, eingelegte menschliche Körperteile stößt, arrangiert wie in einer makabren Ausstellung. Schnell keimt in ihr der Verdacht, dass ihr damaliger Peiniger zurück ist. Doch mit dieser Vermutung steht sie allein da, denn niemand schenkt ihr Glauben.

Bereits der Klappentext in Verbindung mit dem auffälligen Cover weckt große Erwartungen. Besonders das dominante Grün fällt ins Auge, während das abgebildete Beil auf düstere und brutale Szenen schließen lässt – die Neugier ist definitiv geweckt.

Sprachlich liest sich der Thriller flüssig und angenehm. Die kurzen Kapitel sorgen für ein hohes Tempo, und durch die wechselnden Zeitebenen sowie unterschiedlichen Perspektiven entsteht grundsätzlich eine spannende Erzählstruktur, die das Eintauchen in die Handlung erleichtert. Leider bleiben diese positiven Aspekte nicht bis zum Ende überzeugend. Die Protagonistin Anka wirkt insgesamt zu blass und wenig greifbar; als Leser bekommt man kaum die Gelegenheit, sie wirklich kennenzulernen oder eine Bindung zu ihr aufzubauen. Zudem erscheinen viele Szenen nur angerissen und nicht ausreichend ausgearbeitet. Häufig wirken die Kapitel abrupt aneinandergereiht, mit harten Schnitten und ohne stimmige Verknüpfung. Dadurch geht viel erzählerisches Potenzial verloren. Der Geschichte hätten mehr Tiefe und ein größerer Umfang spürbar gutgetan.

Insgesamt konnte der Thriller die anfänglich geweckten Erwartungen leider nicht erfüllen. Trotz interessanter Ansätze bleibt am Ende Enttäuschung zurück – daher eine Bewertung von 2 Sternen und keine Leseempfehlung.

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