Sehr gut konzipierter Triller
Dies war das zweite Buch, das ich von Petra Johann gelesen habe und es hat mir wieder extrem gut gefallen! (Könnte eine neue Lieblingsautorin werden.) Für mich eine 5/5 - es ist aber eher ein psychologischer ...
Dies war das zweite Buch, das ich von Petra Johann gelesen habe und es hat mir wieder extrem gut gefallen! (Könnte eine neue Lieblingsautorin werden.) Für mich eine 5/5 - es ist aber eher ein psychologischer Thriller, der sich langsam und rätselhaft entfaltet.
Zunächst wird aus der Ich-Perspektive erzählt und es beginnt ganz Idyllisch: Rebecca und Lucy leben mit ihrer fünf Monate alten Tochter Greta in dem kleinen Küstendorf Rerik. Rebecca kümmert sich hauptsächlich um Greta, während Lucy unter der Woche meistens in Hamburg bei der Arbeit ist.
Bei einem ihrer täglichen Strandspaziergänge lernt Rebecca Julia kennen und freundet sich sofort mit ihr an. Daraufhin treffen die Frauen sich eine Woche lang täglich - bis Julia zu einer Essenseinladung am Samstag nicht erscheint.
Rebecca stellt Nachforschungen an, aber Julia scheint wie vom Erdboden verschluckt. Niemand hat sie gesehen, sie hat in keinem der Hotels oder Apartments übernachtet. Wer war die Frau? Und wo ist sie hin? Rebeccas Sorge steigt - doch dann findet sie auf Lucys Tablet ein Foto von Julia. Woher kannten die beiden sich? Wer spielt hier ein falsches Spiel?
Danach wechselt die Perspektive und wir begleiten die Kommissarin Edda - denn in Rerik wurde eine Frauenleiche gefunden.
Mehr will ich gar nicht verraten. Der Thriller ist sehr spannend konzipiert. Durch die Befragung der unterschiedlichen Menschen, die alle irgendwie ein kleines Stück wissen, das zur Wahrheit beitragen kann, rätselt man zusammen mit Edda, was sich zugetragen haben könnte. Dabei kommen so einige menschliche Abgründe zum Vorschein ...