Cover-Bild Twelve of Nights – Das gestohlene Herz
Band 1 der Reihe "Twelve of Nights"
(18)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Romance
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 29.08.2024
  • ISBN: 9783492708111
Nena Tramountani

Twelve of Nights – Das gestohlene Herz

Roman | Mit limitiertem Farbschnitt | Griechische Legenden treffen auf zauberhafte Romantasy

In einem griechischen Bergdorf leiten die zwölf Raunächte mit besinnlichen Ritualen und winterlichen Festen den Jahreswechsel ein. Doch einer alten Legende zufolge stehlen sich in dieser Zeit auch die dämonischen Kalikanzari in das Dorf und opfern ein Menschenleben. Als die zweiundzwanzigjährige Daphne kurz nach der Weihnachtsmesse eine junge Frau kennenlernt, fühlt sie sich sofort zu ihr hingezogen. Während der Feierlichkeiten im Dorf kommt Daphne der mysteriösen Ioanna immer näher. Doch Ioanna hütet ein Geheimnis, und ihre Liebe kann außerhalb der Raunächte nicht existieren …

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.09.2024

Intensiv, düster und herzzerreißend schön

0

Der Klappentext von „Twelve of Nights“ hatte mich magisch angezogen. Ein griechisches Bergdorf, eine uralte Sage und eine Liebe, die nur zwölf Nächte im Jahr existiert. Das klingt nach spannenden Lesestunden. ...

Der Klappentext von „Twelve of Nights“ hatte mich magisch angezogen. Ein griechisches Bergdorf, eine uralte Sage und eine Liebe, die nur zwölf Nächte im Jahr existiert. Das klingt nach spannenden Lesestunden. Obwohl das Buch ganz anders war als erwartet, wurde ich nicht enttäuscht.

„Später, wenn ich verzweifelt nach dem Sinn suchen würde, würde ich mich fragen, ob das der wahre Grund war, aus dem Daphne in mein Leben getreten war: damit ich Steriani verzeihen könnte. Später. Doch im Hier und Jetzt verabschiedete sich mein Verstand. »Danke«, sagte sie mit einem Lächeln. Der Abgrund öffnete sich und verschlang uns beide.“ Zitat aus „Twelve of Nights – Das gestohlene Herz“ von Nena Tramountani.

Die zwölf Raunächte leiten in Dodekada, einem abgelegenen griechischen Bergdorf, den Jahreswechsel ein. Doch einer alten Legende zufolge suchen in dieser Zeit dämonische Wesen das Dorf heim. Sie werden Kalikanzari genannt und sollen uralten Sagen zufolge ein Menschenleben fordern. Als Daphne während der Raunächte Ioanna begegnet, fühlt sie sich sofort zu ihr hingezogen. Doch ihre Liebe kann nur während der Raunächte existieren.

Dank des einnehmenden Schreibstils von Nena Tramountani bin ich schnell in dem Buch versunken. Irgendwie hatte ich eine Fantasygeschichte erwartet, die zum Teil in einer anderen Welt spielt. Tatsächlich ist das aber nicht der Fall. Schauplatz des Geschehens bleibt vorwiegend das griechische Bergdorf. Es gibt nur kurze Ausflüge zu einer anderen Insel. Der Fantasy-Anteil ist insgesamt sehr gering. Obwohl ich mich auf Dämonen und fremde Welten gefreut hatte, konnte mich dieses Buch, und vor allem die wundervollen Liebesgeschichte, vollkommen überzeugen.

„Nicht Daphne war die Ahnungslose, sondern ich. Ein Leben lang war ich begraben gewesen: Mit jeder Berührung, mit jedem Seufzen zerrte sie mich an die Erdoberfläche, bis ich hier, durch sie, zum ersten Mal richtig Luft holen kann.“ Zitat aus „Twelve of Nights – Das gestohlene Herz“, Seite 186.

Der Fokus liegt sehr stark auf dem Romance Anteil. Ich liebe die Mischung aus Schwere, Schmerz und bedingungsloser Liebe. Das Buch spielt in verschiedenen Zeitebenen, die sich in Rückblicke und die Gegenwart gliedern. Der Leser begleitet Daphne und Ioanna über ein paar Jahre hinweg. Obwohl nicht viel passiert und das Tempo sehr ruhig ist, war ich dennoch völlig gebannt. Oft dachte ich „ohhhh, wie schön“. Denn diese Geschichte hat mein Herz höherschlagen lassen. Es geht darum, all seine Masken fallen lassen zu können. Man selbst zu sein, ohne sich für seine Schwächen zu schämen. Zu lernen, sich selbst zu lieben und an sich zu glauben. Über allem liegt eine gewisse Melancholie. Denn Daphnes und Ioannas Liebe existiert nur zwölf Tage im Jahr. Der Leser bekommt eine Ahnung davon, was sein könnte, wenn Ioanna Daphne nicht immer wieder verlassen müsste. Doch zwölf Tage im Jahr sind zu wenig, um einen Menschen mit all seinen Fehlern und Schwächen kennenzulernen. Zu wenig, um den Partner in- und auswendig zu kennen.

„»Genau das will ich. Ein langweiliges Leben mit dir. Denselben Tag, wieder und wieder. Ich will, dass wir uns so sehr aneinander gewöhnen, dass uns gar nichts mehr überrascht. Ich will jeden deiner Blicke, jede deiner Gesten deuten können. Ich will wissen, was du sagen wirst, noch bevor du den Mund öffnest. « Zittrig holt sie Luft. »Ich will dein Zuhause sein.«“ Zitat aus „Twelve of Nights – Das gestohlene Herz“, Seite 255.

Mir hat auch gut gefallen, wie die Autorin Folklore rund um die Raunächte mit der Geschichte verflochten hat. Der Leser erfährt zwar sehr wenig, aber dadurch wird die Spannung konstant gehalten. Am Ende bleiben sehr viele Fragen offen, wodurch ich es kaum erwarten kann, den Folgeband in den Händen zu halten.

FAZIT: Mit „Twelve of Nights – Das gestohlene Herz“ von Nena Tramountani erwartet den Leser eine ganz zauberhafte Liebesgeschichte mit leichtem Fantasy-Anteil. Diese Geschichte ist tragisch, voller Schmerz und doch bittersüß. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und war völlig von der Chemie zwischen Daphne und Ioanna gebannt. Von mir gibt es 4,5 Sterne und ich freue mich schon sehr auf den Folgeband.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.09.2024

Die Magie der Raunächte

0

Ich finde das Cover einfach absolut spektakulär und so passend zum Thema des Buches. Und genauso ist auch die Geschichte- ätherisch, sinnlich, mystisch. Das ist genau die Art von Fantasy die ich gerne ...

Ich finde das Cover einfach absolut spektakulär und so passend zum Thema des Buches. Und genauso ist auch die Geschichte- ätherisch, sinnlich, mystisch. Das ist genau die Art von Fantasy die ich gerne lese- nah an der Wirklich, mit einem Hauch Magie, der geradeso im Bereich des Möglichen liegt, weil ihm Folklore zugrunde liegt. Ich fand die Geschichte so toll.

Zum Inhalt: Die zwölf Raunächte begleiten in Griechenland den Jahreswechsel, es ist eine Zeit alter Brauchtümer und Rituale. Einer Legende zufolge wird in dieser Zeit die Grenze zwischen den Welten dünn und die Kalikanzari schleichen sich unter die Menschen, um ein Herz zu stehlen, sodass sie sich für die Raunächte selbst menschlich fühlen können. Ioanna ist eine von ihnen. Doch als die Daphne kennenlernt, bekommen die Raunächte für sie eine ganz neue Bedeutung.

Ich mochte die Folklore rund um die Raunächte, die hier im Buch aufgegriffen wird und von den Legenden und Liedtexten untermalt wird. Es schafft eine mythische Aura und schafft durch die begrenzte Zeit, die Daphne und Ioanna zur Verfügung steht eine was schon auf schmerzliche Art wehmütige Grundstimmung. Ich mochte die Chemie zwischen den beiden, die Andeutung dessen, was sie jenseits des Fluches sein könnten und die bittere Süße dessen, wie besonders ihre Verbindung durch genau diesen ist.

Die Geschichte spielt in zwei Zeitebene. Anfangs überwiegen die Rückblenden in den Beginn ihrer Bekanntschaft fünf Jahre zuvor, aber nach und nach nähert sich dieser Handlungsstrang der Gegenwart an. Die Idee einer Liebe, die nur in diesen zwölf Nächten existieren kann, hat etwas herzzerreißend Tragisches, gleichzeitig war es der Inbegriff von Romantik, wie sie sich beide an diese Vorstellung klammern.

Die Geschichte ist einerseits weniger düster als ich erwartetet hatte, birgt eine aber stattdessen eine gewisse emotionale Schwere, durchzogen von Schmerz und Verlust. Ein Buch, das perfekt in die dunklen Tage passt. Ich wollte es nicht aus der Hand legen, weil mich diese atmosphärische Geschichte total in ihren Bann geschlagen hat.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.08.2024

Und erinnere dich daran, wer dich hat hierhergebracht ...

0

In den zwölf Raunächten schweifen herzlose Wesen in einem kleinen griechischen Bergdorf herum. Diese Wesen - die Kalikanzari - sind jedoch nur Mythen. Oder etwa nicht?
Dass hinter dieser Sage mehr steckt, ...

In den zwölf Raunächten schweifen herzlose Wesen in einem kleinen griechischen Bergdorf herum. Diese Wesen - die Kalikanzari - sind jedoch nur Mythen. Oder etwa nicht?
Dass hinter dieser Sage mehr steckt, erfährt die junge Daphne, als sie der mysteriösen Ionna begegnet. Die andere Frau behauptet, dass sie sich seit fünf Jahren kennen - und lieben. Daphne vergisst ihre Liebhaberin jedes Jahr aufs Neue, denn Ionna ist schon seit Jahren kein Mensch mehr ...

Dunkle Mythen und eine wlw Story? Mir war sofort klar, dass ich dieses Buch lesen möchte. Eigentlich wollte ich auch nur kurz reinlesen, aber dann habe ich das Buch innerhalb eines Tages beendet. Obwohl die Geschichte nicht viele Twists bereithält, wollte ich einfach wissen, was in den letzten 5 Jahren jede Raunächte zwischen Daphne und Ionna passiert ist und was die anderen Charaktere verbergen.

Ionna und Daphne sind beide sehr schwierige Charaktere, die sehr viel Schmerz und noch viel mehr Wünsche mit sich herumtragen. Sie sind Charaktere, die nicht jeder mag, aber ich habe unglaublich gerne von ihnen gelesen und ich bin froh, dass es eine Dilogie ist und die Charaktere genug Zeit haben zu wachsen.

Das Beste an der Geschichte waren natürlich die herzlosen Kreaturen, die Kalikanzari. Ich will nicht zu viel verraten, da sie natürlich das Herzstück der Geschichte sind und es sicher noch ein paar Details in Band 2 zu ihnen geben wird.

Das Einzige, was ich dem Buch ankreiden könnte, ist, dass der Twist sehr früh auf der Hand liegt. Allerdings geht es viel mehr darum, wie dieser Auswirkungen auf die Handlung in Band 2 haben wird.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.04.2025

Intensiv, herzzerreißend und düster

0

Erste Gedanken: Nenas Bücher begleiten mich schon seit mehreren Jahren. Bisher habe ich beinahe jede Geschichte der Autorin gelesen und muss sagen, dass ich mich noch nie so sehr auf ein Buch wie auf dieses ...

Erste Gedanken: Nenas Bücher begleiten mich schon seit mehreren Jahren. Bisher habe ich beinahe jede Geschichte der Autorin gelesen und muss sagen, dass ich mich noch nie so sehr auf ein Buch wie auf dieses hier gefreut habe!

Das Cover: Mysteriös und einfach nur schön! Die gesamte Aufmachung mit dem illustrierten Vorsatzpapier, dem roten Farbschnitt und der Veredlung unter dem Schutzumschlag – einfach nur wunderschön! Nicht nur thematisch auf den Punkt (das anatomische Herz), sondern auch toll umgesetzt!

Die Handlung: Daphne lebt in einem kleinen, griechischen Bergdorf, welches an den Raunächten von dämonischen Kalikanzari heimgesucht wird. Nach jener Nacht wird ein Menschenleben geopfert – den Tod kann jede Person aus dem Dorf treffen. Plötzlich tritt um die Raunächte herum Ionna in Daphnes Leben und stellt ihre Gefühlswelt komplett auf den Kopf. Doch Ionna ist nicht ohne Grund im Bergdorf, sondern hütet ein düsteres Geheimnis, welches ihre gesamte Beziehung zerstören könnte…

Meine Meinung: Auf diese Geschichte habe ich mich 2024 am meisten gefreut. Als ich angefangen hatte merkte ich jedoch, dass ich doch ein bisschen brauchte, um in die Geschichte einzufinden. Das Buch wird abwechselnd aus der Gegenwart und Vergangenheit erzählt, was doch ein wenig Eingewöhnungszeit brauchte. Doch rückblickend hätte die Autorin keine bessere Erzählweise wählen können – ansonsten würde sich die Gegenwart in der Geschichte nicht so intensiv und schmerzhaft anfühlen. Insgesamt ist es eine sehr tragische Geschichte, die voller Düsternis und Phantastischem ist. Doch es gibt nicht nur dunkle Momente. Durch das gesamte Buch zieht sich so viel Hoffnung und Liebe – es war einfach die perfekte Mischung! Beim letzten Drittel konnte ich die Geschichte kaum aus der Hand legen und beendete es in einem Rutsch. Noch immer denke ich viel an das Buch zurück und ich finde das spricht sehr für Nenas Schreibtalent!

Die Charaktere: Daphne und Ionna sind so voller Schmerz, der stets greifbar war. Ich habe bei beiden unglaublich mitgelitten und ihnen nur das Beste gewünscht. Auch verschwimmen hier die Grenzen zwischen „gut“ und „böse“, was alle Charaktere um Einiges spannender gemacht hat. Doch besonders die Liebesgeschichte zwischen den beiden Protagonistinnen hat mich unglaublich berührt. Im deutschsprachigen Raum gibt es immer noch viel zu wenig queere Liebesgeschichten zwischen Frauen (und vor allem im Fantasygenre), weswegen ich umso dankbarer für Nenas Dilogie bin!

Fazit: Von mir eine absolute Empfehlung! Am Anfang ein wenig Geduld mitbringen – danach ist das Buch kaum noch aus der Hand zu legen. Von mir gibt es hier 4,5/5 Sternen und eine klare Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.12.2024

…einnehmend, berauschend & voller Schmerz…

0

…einnehmend, berauschend & voller Schmerz…

Daphne kämpft jedes Jahr um ihrer Erinnerungen an die große Liebe. Wäre Ioanna nicht ein Geschöpf der Nacht, das nur aus einem Grund an ihr Herz will. Ein Fluch, ...

…einnehmend, berauschend & voller Schmerz…

Daphne kämpft jedes Jahr um ihrer Erinnerungen an die große Liebe. Wäre Ioanna nicht ein Geschöpf der Nacht, das nur aus einem Grund an ihr Herz will. Ein Fluch, der alle belastet und ins Verderben drängt.
Was genau hinter den Wesen, die über die Raunächte in ihr Dorf kommen, steckt?
Na, klingt das Buch nicht zum Verschlingen?

Ich habe mich voller Vorfreude auf das neueste, endlich mal Fantasy, von Nena gestürzt.
Hierbei muss man sagen, dass es eigentlich perfekt in diese Vor- und Nachweihnachtszeit passt, da es um diese spielt. Leider verdeutlicht, keine besinnliche Zeit, sondern eher Schrecken und Angst verbreitet.

Kalikanzari sind nämlich düsterer Wesen, die es auf dein Herz abgesehen haben, dich nach ihrer Markierung zu wählen, ob diese tödlich oder mit neuem Geschöpf endet, entscheidest du!

Damit beginnt die neue Reihe, die einen in ihren Bann zieht, wundervolle Persönlichkeiten bietet und mit dem zeitlichen Wechsel, sowie den verschiedensten Gedanken von Daphne und Ioanna auf das Ende zu fiebern lässt.
Einst ist nämlich sicher, wir kommen der Gegenwart mit fortlaufender Entwicklung näher, sich nervenaufreibend involviert und ahnen Schreckliches.

Eine wundervoll fantasievolle, emotional und brutal gestaltete Geschichte, die voller spannungsgeladener Details und erschreckender Wendepunkte, Herausforderungen steckt, die mit viel Ballast und mutiger Taten für die Liebe untermauert werden.

Ein tolles Lesevergnügen, das mit einem roten Faden gestrickt ist, schockiert und überrascht im Hinblick auf die Protagonistin in ganzer Linie einnimmt.
Ich bleibe daher begeistert und mit Neugier auf das Finale zurück. Dieser endet nämlich mit einem Cliffhanger, der einen sehnsüchtig nach dem nächsten Band greifen lässt.

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Verlag.
Trotz der Bereitstellung hat dies in keiner Weise meine ehrliche Meinung zum Buch beeinträchtigt.

TwelveofNight

DasgestohleneHerz

NenaTramountani

Piper #PiperFantasy

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere