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Veröffentlicht am 22.11.2020

Ein atemberaubendes Inselsetting mit einer starken Protagonistin

Limea
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Nachdem ich dieses Jahr mein absolutes Lesehighlight "Staubchronik" von Lin Rina gelesen hatte, war mir klar, dass es nicht nur bei diesem Buch von ihr bleiben würde. Jedoch bin ich ohne gewisse Erwartungen ...

Nachdem ich dieses Jahr mein absolutes Lesehighlight "Staubchronik" von Lin Rina gelesen hatte, war mir klar, dass es nicht nur bei diesem Buch von ihr bleiben würde. Jedoch bin ich ohne gewisse Erwartungen an "Limea" herangegangen, da ich finde, dass man einen freihistorischen Roman schlecht mit einem Buch wie "Limea" vergleichen sollte.

Zuallererst muss ich an dieser Stelle Lins Schreibstil loben. Sie hat eine Art zu schreiben, die beinahe hypnotisierend ist und man atmet und lebt jede einzelne Seite mit und verliebt sich in ihre Worte. Ich war von Anfang an in der Geschichte gefangen und es ließ sich wirklich unheimlich flüssig lesen.

Limea als Protagonistin hat mir auch gut gefallen. Sie ist eine toughe Jägerin, die an sich glaubt und weiß, wie stark sie ist. Das mochte ich sehr gerne und auch dass sie hin und wieder zu ihren Schwächen steht hat sie sehr authentisch gemacht. Aber auch die Nebencharaktere fand ich durchweg sympathisch und wichtig für den Verlauf der Geschichte. Nur mit Nóatún bin ich nicht ganz warm geworden, aber dazu später mehr.

Das Inselsetting hat mir auch sehr zugesagt. Es war fast, als würde man selbst mit Limea durch die Baumwipfel klettern und lange Spaziergänge am Strand unternehmen, das hat Lin wirklich sehr detailliert und bildlich beschrieben. Die Problematik mit dem Kastensystem war an dieser Stelle auch sehr spannend und ich mochte es, dass Limea im Laufe des Buches immer wieder beweist, wie schwachsinnig ein solches System doch ist.

Doch warum dann nur 4 Sterne?

Mein einziger Kritikpunkt war für mich die Liebesgeschichte. Meiner Meinung nach ging sie mir viel zu schnell und es wurde einfach viel zu oft betont, wie breit das Kreuz des männlichen Protagonistens doch sei und wie muskulös er doch war. Das war mir irgendwann einfach zu viel, denn schon bei der ersten Beschreibung habe ich diese Merkmale verinnerlicht und die ständige Betonung dessen hat mich dann im Laufe der Geschichte einfach nur noch gestört. Auch stimme ich manchen Rezensionen zu, die meinten, dass die erste Annäherung der beiden nicht so optimal war. Ich fand auch, dass Nóatún sich Limea etwas aufgedrängt hatte, obwohl sie ihm nicht abgeneigt war. Letztendlich hätte ich mir gewünscht, dass er ihr einfach den Freiraum von Anfang an gegeben hätte, den sie brauchte, das hätte ich etwas schöner gefunden. Ich fand die Liebesgeschichte nicht misslungen, doch wirklich mitgefiebert habe ich leider nicht.

Dennoch mochte ich das atemberaubende Setting und die starke Protagonistin sehr gerne und war für einige Lesetunden in einer wundervollen Welt gefangen, die mich auch nach ein paar Tagen nicht mehr losgelassen hat. Wegen der kleineren Kritikpunkte vergebe ich hier 4/5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.11.2020

Flüsternde Objekte, geheimnisvolle Archive und ein magisches Edinburgh

Das Flüstern der Magie
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Laura Kneidl zählt seit Jahren zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen, weshalb für mich von Anfang an feststand, dass ich auch dieses Buch lesen würde. Ich hatte schon lange kein Fantasybuch mehr von ...

Laura Kneidl zählt seit Jahren zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen, weshalb für mich von Anfang an feststand, dass ich auch dieses Buch lesen würde. Ich hatte schon lange kein Fantasybuch mehr von ihr gelesen, weshalb ich mich auf dieses Buch besonders gefreut hatte, zumal ich Edinburgh als Setting und die Idee von Archiven mit magischen Objekten sehr spannend fand.

Das Buch beginnt in meinen Augen unheimlich gut. Ich war sofort in der Geschichte gefangen und mochte die düstere und gleichzeitig sehr mystische Atmosphäre sehr gerne. Anfangs begleitet man Fallon, unsere Protagonistin durch ihren Alltag und erfährt mehr von ihrer Aufgabe als Archivarin. Doch relativ schnell lernt man Reed, den männlichen Protagonisten, kennen und die beiden treffen immer häufiger aufeinander. Ihr Kennenlernen hat mir gut gefallen und ich habe mit den beiden mitgefiebert, bis eine gewisse Szene eintrifft, die mir viel zu früh und plötzlich erschien.

Ab da nahm für mich der Spannungsbogen immens ab. Ich hatte plötzlich Probleme weiterzulesen und die Geschichte plätscherte für einige Kapitel nur vor sich hin. Auch konnte ich plötzlich Reed nicht mehr wirklich einschätzen, was hier wahrscheinlich auch die Intention war, nur wurde er in meinen Augen immer blasser. Letztendlich hatte ich mich entschieden, das Buch wegzulegen, da ich einfach nicht mehr in die Geschichte hineingekommen bin.

Nach ein paar Wochen habe ich dann wieder dazu gegriffen und ich glaube, dass mir die Pause ganz gutgetan hatte. Ich war wahrscheinlich wirklich mit falschen Erwartungen an das Buch herangegangen und nun ohne gewisse Erwartungen neu in das Buch zu starten hat unglaublich geholfen und das Leseerlebnis verbessert.

Die Geschichte nahm dann auch wieder an Spannung auf und ich konnte mich immer mehr mit den Charakteren anfreunden, besonders mit Jess. Nach der Pause habe ich das Buch auch ziemlich schnell beendet und musste feststellen, dass es mir doch ganz gut gefallen hat, auch wenn es trotzdem für mich das schwächste Buch von Laura ist, aber das liegt auch daran, dass all ihre Bücher bisher wunderbar waren und die Messlatte einfach extrem hoch ist.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte ich mich doch immer mehr mit "Das Flüstern der Magie" anfreunden und vergebe hier 4/5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.11.2020

Romantasy, die mich erst am Ende richtig packen konnte

Izara 1: Das ewige Feuer
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Es gab wohl kaum eine Buchreihe, die mir so oft ans Herz gelegt wurde, wie die Izara-Reihe. Dazu kamen noch die unglaublich positiven und vielen Rezensionen und ich wurde sofort neugierig.

Doch als ich ...

Es gab wohl kaum eine Buchreihe, die mir so oft ans Herz gelegt wurde, wie die Izara-Reihe. Dazu kamen noch die unglaublich positiven und vielen Rezensionen und ich wurde sofort neugierig.

Doch als ich das Buch angefangen hatte bekam ich gleich einen kleinen Dämpfer, weil ich irgendwie nicht wirklich in die Geschichte abtauchen konnte, wie ich gehofft hatte.

Das lag zum einen am Schreibstil. Dieser ist sehr jugendlich und humoristisch geschrieben, damit habe ich generell kein Problem, aber die ganzen Witze und Jugendwörter haben mich förmlich erschlagen und waren mir einfach zu viel für den Anfang. Trotzdem ließ es sich flüssig lesen und irgendwann hatte ich mich an Julias Art zu Schreiben gewöhnt.

Überraschend fand ich die Handlung. Als ich den Klappentext das erste Mal gelesen hatte, hätte ich nie vermutet, welche Wesen und Kreaturen sich hier alle unter die Bevölkerung gemischt hatten. Die Idee mochte ich wirklich gerne und fand ich erfrischend. Nur leider hatte die Handlung in meinen Augen wirklich Probleme in Gang zu kommen. Unsere Protagonistin, Ari, gerät von einem seltsamen Ereignis in das nächste übernatürliche und jedes Mal wird sie entweder gerettet oder verletzt. Das war nach einer Weile etwas ermüdend, da es immer dasselbe war, auch wenn dadurch neue Feinde und Charaktere vorgestellt wurden. Ich habe wirklich ca. 80 Prozent des Buches gebraucht, bis ich wirklich mitfiebern konnte bei den Ereignissen.

Die Charaktere fand ich leider auch nur durchschnittlich. Ari war eine lustige Zeitgenossin, auch wenn ich ihr manchmal am liebsten den Mund zugehalten hätte, da sie dazu neigte in kritischen Situationen immer noch die Feinde weiter zu provozieren. Das fand ich manchmal wirklich nervig und hatte auch etwas Unreifes an sich, was mich leider gestört hat. Mit Lucian bin ich auch nicht wirklich warm geworden, besonders den Spitznamen, den er für Ari hatte ("Kleines") erinnerte mich eher an einen Spitznamen für ein Haustier, aber nicht für eine fast erwachsene Frau. Dafür mochte ich aber die Nebencharaktere wie Victorious oder Toby sehr gerne, die wirklich für sehr lustige Szenen verantwortlich waren. Die zentrale Liebesgeschichte ging mir hingegen leider etwas zu schnell und ich muss ehrlich gestehen, dass mir der Raum zur Entwicklung sehr gefehlt hatte.

Das war jetzt wirklich viel Kritik, aber ich hatte durch die unglaublich vielen positiven Rezensionen irgendwie mehr erwartet. Vielleicht hätte ich nicht mit zu hohen Erwartungen an die Geschichte herangehen dürfen.

Letztendlich habe ich aber im Laufe der Geschichte immer mehr Bezug zu der Handlung aufbauen können und ich muss gestehen, hätte ich nur die letzten 20 Prozent des Buches bewerten müssen, dann wären das auf jeden Fall 4-4,5 Sterne gewesen, denn dieser Teil des Buches hat mir wirklich gut gefallen: es war spannend, die Interaktion der verschiedenen Charaktere fand ich wirklich unterhaltsam und ich hatte zum ersten Mal richtig mitgefiebert. Da habe ich das Potenzial gesehen und nun spiele ich doch noch mit dem Gedanken, die Reihe vielleicht weiterzulesen, weil die letzten Kapitel mich wirklich mitgerissen haben.

Letztendlich kann ich hier leider nur 3/5 Sternen vergeben, aber ich kann durchaus verstehen, warum diese Reihe so viele begeisterte Anhänger*innen hat. Ich werde sie vielleicht in Zukunft fortsetzen und wer weiß, vielleicht gefallen mir die Folgebände ja besser. :)

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.11.2020

Eine wunderbar skurrile und clevere Geschichte!

Imaginate
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Imaginate von der lieben Nina F. May stand schon sehr lange auf meiner Wunschliste und ich muss ehrlich sagen, dass ich so nicht mit der Geschichte gerechnet hätte. Als ich den Klappentext damals gelesen ...

Imaginate von der lieben Nina F. May stand schon sehr lange auf meiner Wunschliste und ich muss ehrlich sagen, dass ich so nicht mit der Geschichte gerechnet hätte. Als ich den Klappentext damals gelesen hatte konnte ich noch nicht ahnen, dass hinter der Geschichte so viel mehr stecken würde...

Angefangen mit der Grundidee. Hier versuche ich nicht zu viel vorweg zu nehmen, da es einfach so viele Überraschungen gibt, die ich niemandem nehmen möchte. Eine Geschichte über ein Mädchen, welches plötzlich die Protagonistin eines Buches ist...und auch noch in der Welt des Buches landet klingt doch schon ziemlich spannend. Aber dass es noch so viele weitere Handlungsstränge drumherum geben würde, hätte ich nicht gedacht. "Imaginate" besteht aus Intrigen, Rätseln, Anspielungen und einer großen Portion Humor. Letzteren muss ich auch noch einmal positiv hervorheben. Ich kann mir vorstellen, dass einigen das Buch etwas zu "überspitzt" sein könnte und man sollte auf alle Fälle offen für Anspielungen sein, sonst denke ich, dass man lieber zu einem anderen Buch greifen sollte. Nichtsdestotrotz traf dieser Humor genau meinen und ich liebe es, wie Nina unsere Welt heftig durch den Kakao zieht! :)

Den Schreibstil mochte ich auch sehr gerne. Ich muss zwar gestehen, dass ich anfangs ein bisschen brauchte, um mit ihm warm zu werden, da man gleich mit einer Flut von Beschreibungen und Anspielungen konfrontiert wurde, aber nach einer Weile gewöhnt man sich daran und kann vollständig in dem Buch abtauchen.

Die Charaktere waren auch sehr gelungen und außergewöhnlich. Man lernt einen Bücherwurm, Kobolde, Zwerge, Elfen, die nicht "Elfen" heißen und noch so viele Wesen mehr kennen, sodass hier immer für Abwechslung gesorgt wurde! Sie waren mir allesamt sympathisch und gerade dieses Skurrile hat sie von anderen Buchcharakteren unterschieden. (Polpo war mein persönlicher Favorit!)

Ich konnte wirklich nicht aufhören zu lesen und hätte das Buch beinahe in einer Sitzung beendet. Durch das ständige Miträtseln möchte man als Leser/in auch am Ball bleiben und mit Raizel und Co. das Geheimnis lüften, Nina führt uns da wirklich clever an der Nase rum. Das Buch steigert sich auch sehr und wird zum Ende hin immer besser!

Jedoch habe ich auch einige kleinere Kritikpunkte, die ich hier noch erwähnen wollte:

Am Anfang hatte ich etwas Probleme in das Buch reinzukommen, denn der Einstieg war wirklich ein eiskalter Sprung ins Wasser. Man ist eigentlich gleich im Geschehen ohne irgendeine Hintergrundgeschichte und muss sich zusammen mit Raizel in der Welt zurechtfinden. Das fand ich etwas schwierig, da ich auch sofort mit unzähligen Wesen, Begriffen und Namen gleichzeitig auskommen musste und anfangs bei mir nur mehrere Fragezeichen im Kopf entstanden.

Außerdem wird das Buch aus mehreren Perspektiven erzählt. Das mag ich eigentlich immer sehr gerne, nur waren es mir hier leider etwas zu viele. Ich habe erst ab der 2. Hälfte alle Namen den Figuren zuordnen können und musste jedes Mal, wenn eine neue Perspektive einsetzte kurz stoppen und überlegen, ob nun der Zwerg, Kobold oder Schornsteinreiter gemeint war. 1-2 Perspektiven weniger wären gar nicht schlimm gewesen.

Die Liebesgeschichte konnte mich leider auch nicht zu 100% überzeugen. ich fand sie ganz niedlich, aber richtig mitgefiebert habe ich nicht. Dafür mochte ich, wie am Ende mit den beiden Liebenden umgegangen wurde, weil das fand ich wiederum gelungen.

Trotz der Kritikpunkte muss ich trotzdem eine klare Leseempfehlung für "Imaginate" aussprechen. Es war für mich wirklich mal etwas Anderes und ich bin mir sicher, dass ich mich noch lange an den Inhalt des Buches erinnern werde, da es nun einmal so besonders ist. Ich hoffe natürlich auch, dass Nina uns noch mehr aus der Welt schenken wird...ich wäre sofort am Start!

Von mir gibt es 4/5 Sternen!




  • Cover
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.11.2020

Abwechslungsreiche Urban Fantasy mit sympathischen Charakteren

Kaleidra - Wer das Dunkel ruft
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"Kaleidra" ist der erste Roman, den ich von Kira Licht lesen durfte. Einige ihrer Bücher hatte ich bisher immer auf meiner Wunschliste stehen und bin wirklich froh, als erstes dieses Buch aufgeschlagen ...

"Kaleidra" ist der erste Roman, den ich von Kira Licht lesen durfte. Einige ihrer Bücher hatte ich bisher immer auf meiner Wunschliste stehen und bin wirklich froh, als erstes dieses Buch aufgeschlagen zu haben. Letzteres ist der Auftakt zu einer Urban-Fantasy Trilogie und spielt in der wunderschönen Stadt Rom.

Was mich am meisten überrascht hatte war wohl die Idee hinter dem Buch. Ich hatte bisher keine einzige Geschichte erleben dürfen, in welcher Alchemisten den Großteil einnehmen, weswegen ich das hier sehr willkommen hieß. Unsere Protagonistin, Emilia, wird von einen Tag auf den anderen aus ihrem vorherigen Leben herausgerissen und steht plötzlich 3 verschiedenen Alchemistengruppen gegenüber, von welchen sogar eine davon als gefährlicher Feind gilt. Mehr möchte ich an der Stelle gar nicht verraten, da ich sonst zu viel vorwegnehmen würde, aber lasst auch eins gesagt sein: es gibt genug zu erkunden!

Da wären wir auch schon bei Kiras Schreibstil: es hat keine drei Sätze gebraucht und schon war ich in der Geschichte abgetaucht. Kira schreibt wirklich flüssig, fesselnd und humoristisch. Ihre Sprache ist locker, jugendlich und passt wirklich gut zur Geschichte.

Die Charaktere waren, meiner Meinung nach, das Herz der Geschichte und haben sie in meinen Augen noch viel besser gemacht. Anfangs bin ich mit unseren beiden Protagonisten, Emilia und Ben, nicht wirklich warmgeworden und habe tatsächlich über die Hälfte des Buches gebraucht, bis ich sie mochte, aber letztendlich hat es sich gelohnt und ich habe mit ihnen gelitten, gelacht und mitgefiebert. Die Nebencharaktere hingegen haben mich von Anfang an begeistern können. Larkin, Oliver, Annmary und Sanjena waren mir auf Anhieb sympathisch und ich habe mich über jeden kleinen Auftritt von ihnen gefreut. Besonders Larkin hat sich zu meinem Favoriten entwickelt und es gab die ein oder andere Szene, in welcher ich über seine Art herzlich lachen musste. Kira versteht es wirklich tolle und auch abwechslungsreiche Charaktere zu entwickeln. Sie mögen zwar nicht perfekt sein, aber dennoch waren sie es auf ihre eigene Art und Weise und konnten so überzeugen.

Warum dann also "nur" 4 Sterne?

Das Buch war eine Achterbahnfahrt für mich. Ich war anfangs sofort in der Geschichte drin, es war spannend und abwechslungsreich, aber dann fiel der Spannungsbogen für mich ab. Es gab viele ruhigere Momente, in welchen weniger passierte und die eher zum Erklären der verschiedenen Orden galten und den dazugehörigen Regeln. Versteht mich nicht falsch! Ich benötige nicht das ganze Buch über hinweg Action und seitenlange Kämpfe, aber manchmal musste ich mich etwas mehr motivieren weiterzulesen. Doch das letzte Drittel hat das wieder rausgehauen und die letzten Kapitel flogen nur so dahin. Ich denke auch, dass es im ersten Buch wirklich wichtig war so viel zu erklären, damit man als Leser/in einen guten Eindruck der neuen Welt bekommt und nicht zu viel unbeantwortet bleibt.

Zum Schluss kann ich dennoch eine Leseempfehlung für "Kaleidra" aussprechen. Es ist witzig, mysteriös und voller Rätsel. Mir hat es wirklich Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und ich werde mir definitiv den Erscheinungstermin des 2. Bandes vormerken, da ich nach diesem Cliffhanger unbedingt wissen muss, wie es weitergeht. Von mir gibt es 4/5 Sternen!

Und was auch unbedingt noch gesagt werden muss: die Playlist zum Buch ist der Hammer!

  • Cover
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