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Veröffentlicht am 27.04.2026

Dating in Tropes

The Romance Rivalry
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Erste Gedanken: Bereits bei der Ankündigung des Romans freute ich mich unglaublich auf das Buch. Ich hoffte auf eine cozy und romantisch-leichte Geschichte, die ich im Frühling lesen werde. Leider enthielt ...

Erste Gedanken: Bereits bei der Ankündigung des Romans freute ich mich unglaublich auf das Buch. Ich hoffte auf eine cozy und romantisch-leichte Geschichte, die ich im Frühling lesen werde. Leider enthielt die Geschichte mehrere Aspekte, die mich nicht überzeugen konnten und mir das Leseerlebnis erschwerten. Dennoch bin ich mir sicher, dass „The Romance Rivalry“ seine Lesenden finden wird!

Das Cover: Die Illustration ist so unglaublich niedlich. Auch die zaghafte Berührung zwischen den beiden, der schüchterne Blick und sogar die Staubpartikel im Gegenlicht ergeben ein wunderschönes Cover, welches ich mehr als nur gelungen finde. Auch die Aufmachung im Buch ist wirklich liebevoll gestaltet!

Die Handlung: Für Irene Park beginnt ein neuer Lebensabschnitt: das College. Nicht nur will sie dort ihrer Leidenschaft der Bücher nachgehen, sondern auch endlich ihre große Liebe finden. Als begeisterte Romance-Leserin und Buchbloggerin liest sie oft über das Liebesglück zwischen den Buchseiten, nur nicht in ihrem eigenen Leben. So beschließt sie mithilfe von Tropes ihr Datingglück. Beim Fake-Dating-Trope hilft Irene ihr größter Rivale Aiden Jeon – mit dem sich bald jedoch alles ganz echt anfühlt…

Meine Meinung: Ich hätte diese Geschichte wirklich unglaublich gerne gemocht. Nicht nur ist die Aufmachung wunderschön und auch die Idee der Geschichte niedlich, ich finde es zudem wichtig, dass auch immer mehr Geschichten von BIPoC-Autor:innen übersetzt werden, die nicht weiße Charaktere in den Hauptrollen haben, da diese als Hauptcharaktere noch immer unterbesetzt sind. Doch „The Romance Rivalry“ ist nicht nur repetitiv und beschwerlich geschrieben, sondern konnte mich zu keinem Zeitpunkt emotional erreichen. Die Dating-in-Tropes-Idee war unglaublich niedlich, nur wurde diese kurz aufgeführt und am Ende nicht mehr wirklich zu Ende geführt. Auch hatte ich teilweise das Gefühl, dass ich nicht aus der Sicht einer College-Studentin gelesen habe, sondern einer Jugendlichen. Da wusste ich teilweise nicht ganz, welche Zielgruppe die Autorin mit dem Buch erreichen wollte (und ja, es ist eine New-Adult-Geschichte). Positiv hervorheben möchte ich jedoch die Freundesgruppe. Die Szenen mit den gemeinsamen Freund:innen von Irene und Aiden mochte ich wirklich gerne, da sie so nahbar und sympathisch waren.

Die Charaktere: Irene hat es mir wirklich nicht einfach gemacht. Sie hat ein geringes Selbstbewusstsein, beschreibt sich selbst als People-Pleaserin und legt unglaublich viel Wert auf die Meinung anderer. Daran ist per se erst einmal nichts verwerflich, schließlich sind das Probleme/ Eigenschaften, mit denen Menschen zu kämpfen haben. Aber anstatt, diese Sachen zu reflektieren und aktiv daran zu arbeiten – da sie sich selbst auch unglaublich damit schadet – wertet sie andere Frauen ab, braucht stets die (männliche) Bestätigung und kann nicht einmal ehrliche Kritik üben, aus Angst, jemanden damit zu verärgern. Das war für mich als Leserin sehr anstrengend zu lesen, zumal es dahingehend keine positive Entwicklung gab. Ein Beispiel: Irene sieht Aiden auf einem Date mit einer anderen Frau; beide gehen in das gleiche Lokal, wie Irene und ihr Date. Das Date von Aiden grüßt sie nicht besonders herzlich und war eher zurückhaltend und – zugegeben – unhöflich. Irenes Reaktion darauf fand ich sehr daneben, da sie gleich darauf alle Frauen abwertete:

„Warum sind Männer so? Warum haben sie nicht höhere Ansprüche und daten fabelhafte, interessante, lustige, smarte Frauen?" (S. 84)

Doch auch Aiden blieb für mich eher unnahbar. Mir fehlte die Tiefe in seinem Charakter und stellenweise mochte ich seinen Umgang mit Irene sehr – in anderen Szenen war er jedoch unnötig bevormundend und entschied über sie hinweg. Jeanette – die beste Freundin von Irene – konnte mich jedoch überzeugen.

Fazit: Leider konnte mich die Geschichte weder emotional noch stilistisch überzeugen, weswegen ich hier leider nur 2/5 Sternen vergeben kann. Jedoch ist dies nur meine Meinung und ich bin mir sicher, dass es Lesende geben wird, die in dieser Geschichte ein Zuhause finden können.

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  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 13.04.2026

Second-Chance-Geschichte mit Luft nach oben

Picking Daisies on Sundays
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Erste Gedanken: Ich tue mich schwer damit diese Rezension zu verfassen, da ich weiß, wie viel Herzblut und Mühe in ein Buch hineinfließen. Jedoch hat mich „Picking Daisies on Sundays“ sehr enttäuscht. ...

Erste Gedanken: Ich tue mich schwer damit diese Rezension zu verfassen, da ich weiß, wie viel Herzblut und Mühe in ein Buch hineinfließen. Jedoch hat mich „Picking Daisies on Sundays“ sehr enttäuscht. Das Hochzeitssetting, womit das Buch beworben wurde, wurde nur in Rückblenden erzählt und auch stilistisch gab es unglaublich viele Wortwiederholungen. Jedoch ist das nur meine Meinung, ich bin mir sicher, dass die Geschichte ihre Leser:innen finden wird.

Das Cover: Es ist sehr niedlich und verspielt. Der ausgewählte Bildausschnitt gefällt mir und es hebt sich aufgrund des Illustrationsstils ein wenig von den anderen Covern in seinem Genre ab. Jedoch fehlen mir ein paar Kontraste.

Die Handlung: Als Daisy plötzlich wieder ihrer Jugendliebe Levi gegenübersteht könnte sie überraschter nicht sein. Als Levi sie dann auch noch fragt, ob sie auf einer Hochzeit seine Fake-Freundin spielen möchte, gerät ihre Welt völlig aus den Fugen. Doch entgegen aller Widerstände stimmt sie dem Angebot zu, obwohl Levi ihre Gefühle von damals nie erwiderte und es auch bis heute nicht tut. Oder etwa doch?

Meine Meinung: Ich hätte diese Geschichte so gerne geliebt, da sie vielversprechend und cozy klang, doch leider konnte das Buch mich nicht an die Seiten fesseln und auch die Charaktere überzeugten mich nicht. Positiv hervorheben möchte ich jedoch die Clique, die Daisy in ihrem Studiengang gefunden hat, da die gemeinsamen Szenen mit ihren Modedesign-Freundinnen wirklich sehr niedlich und auch lustig waren. Doch abseits davon habe ich leider viele Kritikpunkte. Die Geschichte wird mit einer Hochzeit beworben – einer meiner liebsten Schauorte in Büchern. Doch diese äußerst wichtige Hochzeit, auf die alles aufbaut, wird nur in Rückblenden erzählt und in zwei kurzen Sätzen abgespeist, was ich sehr schade fand. Besonders stilistisch hatte ich meine Probleme mit dem Roman. Die Autorin verwendet oft die gleichen äußerlichen Beschreibungen für Charaktere und nutzt diese über das gesamte Buch. Es wirkte dadurch unglaublich repetitiv und hätte eigentlich im Lektorat auffallen müssen. Auch erzählt und erklärt die Autorin unglaublich viele zwischenmenschlichen Situationen zwischen Levi und Daisy, anstatt die Gefühle den Lesenden in einer gelungenen Erzählweise zu vermitteln und fühlen zu lassen. Auch Levis Sprache war mir an vielen Stellen zu gewollt poetisch, sodass sie eher seltsam hölzern klang. Ebenso stieß ich auf ein unnötiges, misogynes Zitat im Buch:

„Nimm einfach einen Rock, der deine Großmutter nicht in Ohnmacht fallen lässt und ein Paar Schuhe, in denen sie nicht aussieht, wie eine Ntte.“ (S. 317f.)

-> diesen Satz hat Daisys Freundin an Levi gerichtet, der Klamotten für Daisy aus ihrem Schrank aussuchen sollte. Slutshaming sollte auch nicht für eine „humoristische“ Äußerung verwendet werden, weil dann ist sie – Überraschung – nicht witzig, sondern daneben.

Die Charaktere: Daisys konnte mich als Protagonistin leider nicht überzeugen. Sie hatte für mich viele Merkmale eines Pick-Me-Girls, was ich unglaublich schade fand. Ihre Selbstzweifel möchte ich keinesfalls abtun, jedoch hätten ihre Unsicherheiten auch anders angebracht werden können, ohne ständig zu betonen, dass eine Frau wie sie keiner lieben könnte (z.B. S. 383) und sie ständig die Bestätigung von Levi brauchte, um sich wertvoll zu fühlen. Auch mit Levi hatte ich meine Probleme. Er wurde durch die Erzählweise als der perfekte Partner beschrieben und eindeutig auf ein Podest gehoben. Jedoch hätte ich mir noch mehr gute Taten gewünscht, anstatt immer nur zu hören, wie toll er doch sei. Ich möchte Charaktere fühlen können, um mir eine eigene Meinung bilden zu können und nicht ständig erklärt bekommen, wie sie sind. Seinen Beschützerinstinkt fand ich ebenfalls übertrieben. Dennoch muss ich sagen, dass ich Levis Schwestern und auch die Freundesgruppe von Daisy sehr gerne mochte. Diese konnten mir an einigen Stellen ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Fazit:* Ich bin mir ganz sicher, dass diese Geschichte das richtige Publikum finden wird – mich konnte sie nur leider aufgrund der oben genannten Kritikpunkte nicht überzeugen. Ich kann hier leider nur 2/5 Sternen vergeben, die mir echt nicht leichtfallen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.04.2026

Frühlingsgefühle in der Luft!

The Iced Caramel Coffee Agreement
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Erste Gedanken: Kyras Bücher stechen für mich durch ihren Humor heraus. Besonders gefällt mir an ihren Geschichten, dass nicht immer nur schlanke Körpertypen vorkommen, sondern viele verschiedene Körpertypen ...

Erste Gedanken: Kyras Bücher stechen für mich durch ihren Humor heraus. Besonders gefällt mir an ihren Geschichten, dass nicht immer nur schlanke Körpertypen vorkommen, sondern viele verschiedene Körpertypen zelebriert werden. Auch die Protagonistin Eleanore aus diesem Band hat mit ihren Unsicherheiten am Körper zu kämpfen, doch ihr Weg zur Selbstliebe hat mich besonders berühren können!

Das Cover: Die Cover sind sehr niedlich und auch der Farbverlauf passt zur frühlingshaften Stimmung der Geschichte. Dennoch muss ich sagen, dass sie nicht ganz meinem Geschmack entsprechen, ich sie aber sehr passend für die Handlung und humoristische Stimmung im Buch finde.

Die Handlung: Seit der charismatische Musiker Dex Eleanore vor Jahren auf dem jährlichen Festival in Lower Whilby den Kopf verdrehte, ist er aus ihren Schwärmereien nicht mehr wegzudenken. Als er dann plötzlich wieder in Lower Whilby vor ihr steht, ist nicht mehr viel von seinem Strahlen übrig. Stattdessen scheint er antriebslos und ausgebrannt zu sein. Viele in der Kleinstadt sind der Meinung, dass der gefallene Musiker kein guter Umgang für sie sei, da sie der Everybody’s Darling ist, der sich stets an alle Regeln hält. Doch als die beiden einen Deal eingehen merken sie, dass sich Gegensätze doch irgendwie anziehen können…

Meine Meinung: Kyra schafft es immer wieder, Humor mit einer guten Portion ernster Themen zu vermischen. Zwischendurch kam ich aus dem Lachen nicht mehr heraus, an anderen Stellen brach mein Herz für unsere Protagonistin Eleanore. Anfangs brauchte ich etwas länger, um vollends in die Geschichte zu finden, nach den ersten einhundert Seiten änderte sich das jedoch und ich konnte besser zwischen den Seiten abtauchen. Dennoch muss ich zugeben, dass ich trotzdem ein wenig das Gefühl hatte, dass mich die Geschichte nicht zu einhundert Prozent aufnahm. Wo ich jedoch jede Emotion spürte, waren bei Eleanores Gedanken zu ihrem Körper, die ich nur allzu gut kenne oder auch den Gesprächen zwischen ihr und Dex, bei denen die beiden sich so unendlich viel Verständnis entgegenbringen. Insgesamt mochte ich die Geschichte gerne, aber irgendwie hat mir das An-die-Seiten-fesseln ein wenig gefehlt.

Die Charaktere: Musiker und Sonnenschein. Zwei Gegensätze. Und dennoch haben beide so viel Verständnis und Akzeptanz füreinander. Obwohl Dex und Eleanore von allen Seiten eine Rolle zugeschrieben bekommen, so sehen die beiden durch diese Rollen hindurch und bestärken sich stets darin, ihren Träumen nachzugehen. Ich mochte beide unglaublich gerne und finde, dass Kyra es wirklich geschafft hat, die beiden greifbar und lebendig zu machen. Doch auch die Nebencharaktere belebten das Buch ungemein.

Fazit: Eine frühlingshafte Geschichte, die ich empfehlen kann. Trotz kleiner Kritikpunkte konnte mich die Geschichte überzeugen. Ich vergebe hier 3,5/5 Sternen und eine Leseempfehlung!

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  • Erzählstil
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.03.2026

Vom Aufbrechen und dem Wunsch endlich anzukommen

Where We Belong
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Erste Gedanken: Liebesgeschichten mit migrantischen Protagonist:innen gibt es immer noch viel zu wenige, obwohl sie so wichtig sind. Umso überraschter war ich demnach, als ich auf eine Leseprobe zu dieser ...

Erste Gedanken: Liebesgeschichten mit migrantischen Protagonist:innen gibt es immer noch viel zu wenige, obwohl sie so wichtig sind. Umso überraschter war ich demnach, als ich auf eine Leseprobe zu dieser Geschichte stieß und augenblicklich in den Roman gezogen wurde. Auch nach Beenden des Buches kann ich nicht aufhören an die Geschichte zurückzudenken.

Das Cover: Das Verweben von Schrift und Illustration finde ich sehr gelungen und habe ich so noch nicht oft gesehen. Nils und Zofia – die beiden Abgebildeten – wirken durch die innige Pose sehr vertraut miteinander und das Cover bietet dadurch bereits einen Hinweis auf die Verbindung der beiden. Die farbliche Trennung, die sich diagonal durch das Cover zieht und es in ein kühles Blau und in einen warmen Rotton einteilt, ist für mich entweder ein Hinweis auf die Grenzen, die zwischen ihnen bestehen oder auch die zwei Zeitstränge, die die Geschichte abwechselnd erzählen.

Die Handlung: Kaum hat Zofia es in ihren Wunschstudiengang geschafft, holt sie auf einer Uniparty ihre Vergangenheit ein: Nils. Zu Schulzeiten einst der wichtigste Mensch für sie – heute ist nur noch Enttäuschung und Ablehnung für ihn übrig. Erinnerungen, die Zofia in den letzten Jahren gut verdrängt hat, kommen wieder hoch und sie ist wieder mit der Zeit konfrontiert, in welcher sie aufgrund ihres polnischen Backgrounds in der Schule zur Außenseiterin wurde und selbst die Lehrkräfte nur zugeschaut haben. Nur Nils schaute damals genauer hin, sah Zofia und nicht nur ihre Herkunft, bis er alles mit einer einzigen Tat zwischen ihnen zerstörte. Noch hat sie die Ereignisse nicht verarbeitet und muss sich fragen, ob sie Nils jemals wieder in ihr Leben lassen kann, vor allem, wenn sie sich von nun an regelmäßig sehen müssen…

Meine Gedanken: Die Erzählweise mithilfe der Dual-Timeline hat viel Tiefe in die Geschichte gebracht. Zunächst begleiten die Lesenden Nessy, die in der Gegenwart ihren Namen (Zofia) abgelegt und ihrer Vergangenheit den Rücken gekehrt hat. In den Rückblenden kommen wir das erste Mal mit der Protagonistin in Deutschland an und erleben ihren herausfordernden Schulalltag mit. Dabei las ich die erste Hälfte beinahe in einem Rutsch. Zofias Geschichte hat mich unglaublich berührt und vor allem der Konflikt zwischen zwei Kulturen zu stehen und immer das Gefühl durch die Gesellschaft vermittelt zu bekommen, sich für eine entscheiden zu müssen, wurde sehr eindrücklich und schmerzhaft dargestellt. Tatsächlich baut sich die Geschichte unglaublich auf und auch die Liebesgeschichte entsteht in der Gegenwart erst sehr spät – was ich jedoch sehr begrüßte. Dennoch muss ich sagen, dass mir das Ende und vor allem die letzten Ereignisse doch ein wenig zu schnell vorangebracht wurden. Ich hätte gerne noch mehr schöne Momente zwischen Nils und Nessy gehabt, um die beiden zusammen auch in der Gegenwart noch besser kennenzulernen (und nicht nur in der Vergangenheit), aber das ist mein einziger Kritikpunkt.

Die Charaktere: Zofia/ Nessy habe ich unglaublich ins Herz geschlossen. Ich habe durchgehend bei ihr mitgefühlt und konnte mich unglaublich in ihren Charakter hineinfühlen. Mit Nils habe ich etwas länger gebraucht, doch auch seine Entwicklung und Einsicht am Ende haben mich von ihm überzeugt. Doch meine heimlichen Favorit:innen waren Matteo und Lena, die beide eng mit Zofia befreundet waren. Sie haben nicht nur ein bisschen Leichtigkeit in die Geschichte gestreut, wenn es etwas trauriger wurde, sondern waren einfach nur unendlich sympathisch.

Fazit: Eine berührende und zugleich wichtige Geschichte, die der deutsche Buchmarkt gebraucht hat! Ich bin mir sicher, dass einige Leser:innen, die sich sonst nicht in Geschichten repräsentiert sehen, sich hier aufgehoben fühlen. Eine Liebesgeschichte, die in die Tiefe geht und mich berühren konnte. Ich vergebe hier 4,5/5 Sternen und eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 18.03.2026

In dieser Reihe ist jeder einzelner Band empfehlenswert!

Novel Haven - Sound of Dreams
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Erste Gedanken: In letzter Zeit musste ich mich irgendwie von vielen Reihen verabschieden, die ich sehr liebgewonnen habe. Auch Anabelles Novel-Haven-Trilogie gehört dazu und so ganz kann ich die Welt ...

Erste Gedanken: In letzter Zeit musste ich mich irgendwie von vielen Reihen verabschieden, die ich sehr liebgewonnen habe. Auch Anabelles Novel-Haven-Trilogie gehört dazu und so ganz kann ich die Welt mit all ihren Charakteren noch nicht loslassen. Doch Felix und Arias Geschichte hat die Reihe zu einem schönen, runden Ende gebracht, welches unbedingt gelesen werden sollte!

Das Cover: Alle drei Cover sind so schön farbenfroh und spiegeln den Charakter eines Cozy Games wider. Auch in diesem Fall finde ich die zeichnerische Darstellung von Aria und Felix gelungen und mag den Stil sehr gerne.

Die Handlung: Aria hat eine große Leidenschaft: die Musik. Endlich sieht sie ihre Chance gekommen, durch das Cozy Game „Novel Haven“ sich musikalisch mithilfe des Soundtracks einzubringen. Da das Team aktuell einen Sprecher – Felix – für die Gamefiguren eingestellt hat und sie mit ihm von nun an im Aufnahmestudio arbeiten wird, ahnt sie nicht, dass beide das Studio nach Arbeitsende für eigene, persönliche Zwecke verwenden. Dabei kommt ihr Felix nicht nur organisatorisch in die Quere, sondern auch die Gefühle, die er bei ihr mit jedem weiteren Treffen auslöst, waren nicht geplant…

Meine Meinung: Arias Geschichte unterschiedet sich ein wenig von den zuvor Vorangegangenen. Während Lara und Natalys Geschichten sehr viel Dynamik durch die Messen, Konkurrenzkämpfe und Schlagabtausche bekamen, kommt Novel Haven 3 ein wenig ruhiger daher. Doch genau diese Ruhe passt so gut zu Aria. Sie selbst hat oft das Gefühl, nicht ganz dazuzugehören, ein wenig leiser als die anderen zu sein, weswegen eine sehr aufregende Geschichte nicht zwingend zu ihr gepasst hätte. Auch in diesem Roman spricht die Autorin viele wichtige Themen an. Das Thema Verzeihen (anderen und sich selbst) findet viel Platz, doch auch parasoziale Beziehungen werden angesprochen und inwiefern diese belastend für die Person in der Öffentlichkeit werden können. Dennoch muss ich zugeben, dass ich am Anfang sehr gut in die Geschichte gefunden hatte, jedoch im Mittelteil ein paar Längen verspürte. Ich hatte zwischendurch ein wenig den Draht zur Geschichte verloren, jedoch kann ich nicht ganz festmachen, an welchen Faktoren das lag. Allgemein bin ich jedoch mit dem Abschluss zufrieden!

Die Charaktere: Aria hätte ich so gerne öfters in den Arm genommen. In ihren Unsicherheiten finden sich bestimmt viele wieder und bekommen Mut, bei ihrer tollen Entwicklung. Bei Felix brauchte ich ein wenig mehr Zeit, um ihn einschätzen zu können, doch vor allem die Ereignisse am Ende konnten mich berühren. Besonders liebgewonnen habe ich aber die Freundesgruppe bestehend aus Lara, Nataly und Aria. Die drei haben eine so herzerwärmende Dynamik, die mich immer zum Lächeln bringen konnten.

Fazit: Ein würdiger Abschluss einer sehr empfehlenswerten Reihe. Da ich irgendwie mehr Bezug zu den vorherigen Bänden aufbauen konnte vergebe ich hier 4/5 Sternen, aber ebenfalls eine klare Leseempfehlung. Auch das dazugehörige Spiel – Novel Haven – gibt es mittlerweile auf Steam herunterzuladen und es ist einfach der coolste Merch zur Reihe. Ich habe es bereits angefangen zu spielen und liebe es sehr!

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