Schwankende Storyline
A Forbidden Alchemy – Das Geheimnis der AlchemistinMeinung
Der Schreibstil von Stacey McEwan hat mir grundsätzlich gut gefallen. Besonders die Atmosphäre konnte mich immer wieder abholen.
Allerdings hatte ich zwischendurch immer mal wieder das Gefühl, ...
Meinung
Der Schreibstil von Stacey McEwan hat mir grundsätzlich gut gefallen. Besonders die Atmosphäre konnte mich immer wieder abholen.
Allerdings hatte ich zwischendurch immer mal wieder das Gefühl, dass die Geschichte selbst noch nicht ganz weiß, in welcher Art und Weise sie sich eigentlich erzählen möchte. Mal hatte ich das Gefühl, eine große Fantasygeschichte zu lesen, dann stand plötzlich die Romance stärker im Mittelpunkt und an anderer Stelle rückten die politischen und gesellschaftlichen Themen in den Vordergrund. Diese Mischung ist grundsätzlich spannend, wirkte auf mich aber nicht immer ganz rund. Das gleiche Feeling fand ich auch in der sprachlichen Gestaltung wieder in manchen Szenen eher hochtrabend und dann wieder vulgär.
Die Handlung im Gesamten fand ich interessant.Gerade die Themen Klassenunterschiede, Macht, Ausbeutung und Korruption haben mir gefallen.
Nina und Patrick waren für mich definitiv das Herzstück der Geschichte. Nina steht zwischen den Zeilen und kämpft auf der einen Seite gegen die Ungerechtigkeit und für den Wunsch nach einem besseren Leben. Patrick ist der Funke der in ihr das Feuer zum Lodern bringt und ihren Willen weiter ankurbelt.
Auch die Verbindung zwischen den beiden hat mir gefallen. Gerade weil sie nicht einfach nur klassische „Enemies to Lovers“ sind, sondern eine gemeinsame Vergangenheit haben, bekommt ihre Beziehung eine andere emotionale Ebene.
Fazit
"A Forbidden Alchemy" hatte für mich eine richtig spannende Grundidee, ein außergewöhnliches Setting und eine Romance, die mich durchaus abholen konnte. Allerdings hatte die Story für mich persönlich zu viele Schwankungen, die ich als Leser nicht greifen konnte. 3,5 von 5 Sternen