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Jessica_Diana

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.11.2020

schöne Gestaltung, aber inhaltlich eher flach

Geheimnisse der Hexen
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Meinung
Das Geheimnis der Hexen ist wunderschön gestaltet, aber nicht wirklich zum vergleichen mit einem Sachbuch.

Die grafische Gestaltung und die einzelnen Abschnitte haben mir zugesagt, aber persönlich ...

Meinung
Das Geheimnis der Hexen ist wunderschön gestaltet, aber nicht wirklich zum vergleichen mit einem Sachbuch.

Die grafische Gestaltung und die einzelnen Abschnitte haben mir zugesagt, aber persönlich hatte ich mit einem etwas größeren Umfang an Wissen gedacht. Zudem verwirrte mich die Struktur hinter diesem Buch sehr. Es war zum Teil ein Informationsbuch, zum anderen ein Leitfaden und zuletzt eine Art Anleitung mit ersten magischen Anwendungen. Das Kapitel mit dem Schwerpunkt Hexen in der Popkultur sagte mir am meisten zu - Willow und Hermione Granger, zwei meiner liebsten Hexen fanden hier ihren Platz, somit schlägt in der finalen Bewertung auch ein wenig das Fanherz mit ❤

Es war für mich ein Titel, welcher größtenteils durch die Optik glänzen konnte und bei dem aufgrund der vielseitigen Themen sicher für jeden Leser etwas dabei sein kann. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass viele Themen nur angeschnitten wurde, damit man eben darüber gesprochen hatte, während andere meines Erachtens nach sehr detailreich näher gebracht wurden.

Fazit
Als Einführung in die Hexenwelt ist dieses Werk wahrlich ein Eyecatcher. Jede Seite ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet, aber inhaltlich fehlten mir tiefergehende Informationen und abgeschnittene Thematiken ließen oftmals auch Fragen offen. Aus diesem Grund 4 von 5 Sternen

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.11.2020

Zeit zum kennen lernen

Rauer Glanz
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Meinung
Dieses Buch ist mal wieder nicht typisch Fantasy - es ist anders, aber es lohnt sich auf jeden Fall es genauer unter die Lupe zu nehmen.

Anstelle von Magie steht hier der Fokus auf das abenteuerliche, ...

Meinung
Dieses Buch ist mal wieder nicht typisch Fantasy - es ist anders, aber es lohnt sich auf jeden Fall es genauer unter die Lupe zu nehmen.

Anstelle von Magie steht hier der Fokus auf das abenteuerliche, die tiefgründige Handlung und die Vielseitigkeit der Charaktere. Man lernt diese erstmal kennen und aufgrund der wechselnden Perspektiven werden einem sehr abwechslungsreiche Eigenschaften präsentiert - obwohl diese sich oft änderten hatte ich keine Probleme der Story zu folgen.

Nachdem es sich um einen Auftakt handelt war die Spannung erst gegen Ende vorhanden und es ging eher um das Kennen lernen und den Aufbau eines Verständnis für diese erschaffene Welt. Der Stil ist sehr bildlich und vielschichtig- die Charaktere bekommen nicht nur durch die Eigenschaften ihre persönlichen Züge sondern heben sich auch noch wegen etwas anderem voneinander ab. Auch das Setting wird sehr detailliert beschrieben, sodass man sich gut in die Orte/der Welt hinein versetzen kann. Der Aufbau hinter dem Buch sagte mir sehr zu - es ist kein Wurf ins kalte Wasser sondern langsames Herantasten an die Umstände, sowie das Aufkommen von überraschenden Wendungen und am Ende das leichte aufbrodeln Spannung.

Fazit
Rauer Glanz hatte Höhen und Tiefen, aber vor allem gab es mir als Leser Zeit zu erkunden. Die Protagonisten bestechen durch Gefühl, Abwechslung und interessanten Eigenschaften. Aus diesem Grund 4.5 von 5 Sternen ❤

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.11.2020

Historisch trifft auf Fantasy

Der Lehrling des Feldschers
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Meinung
Lehrling des Feldschers ist etwas abseits der Titel, welche ich in der Regel lese, aber nachdem mich der Autor schon oft überzeugt hatte war ich voller Freude auf dieses Werk.

Es ist phänomenal ...

Meinung
Lehrling des Feldschers ist etwas abseits der Titel, welche ich in der Regel lese, aber nachdem mich der Autor schon oft überzeugt hatte war ich voller Freude auf dieses Werk.

Es ist phänomenal geschrieben und als Leser fühlte ich mich willkommen in der Geschichte und konnte zugleich auch so manches Wissenswertes aufsaugen.

Die Charaktere sind allesamt für sich abwechslungsreich - der eine ist humorvoll, der andere tiefgründig und so weiter, aber sie haben alles eines gemeinsam - sie wirken lebendig. Durch humorvolle Dialoge, düsteren Einschüben und vor allem einer gelungenen Portion an Spannung konnte ich jede einzelne Seite des Werkes genießen. Als ich mit dem Lesen begann war ich sehr skeptisch, sicher es klang nach einem Buch für mich, aber die ersten Seiten hatten noch so einen kleinen "Was, wenn es mir nicht gefällt" - Gedanken Intus, doch plötzlich war ich mitten im Gefecht, konnte mich nicht entscheiden zwischen Mensch und Damön, da jede Spezies ihre Vorzüge zu haben schien und ich blätterte durch die Seiten, als gäbe es kein Morgen mehr.

Auch das Setting, welches teilweise historisch angehaucht ist, aber durch die vielen Interpretationen und Einflüsse von Greg Walters einfach einmalig ist konnte mich in meiner Begeisterung komplett vereinnahmen. Es ist eine ungewöhnliche Geschichte, sicher nicht jedermanns Geschmack, aber es ist eine Story, welche viele Elemente aus unterschiedlichen Genre verbindet und dadurch etwas komplett Neues entstehen lässt.

Fazit
Der Lehrling des Feldschers konnte mich trotz der Spur von Skepsis komplett überzeugen. Ich war begeistert von den Elementen, dem Setting und hingerissen von der Vielfalt und den Eigenschaften der Charaktere. Auch die Handlung bestach durch Gefühl, Spannung und Humor im gleichen Maße. Aus diesem Grund 5 von 5 Sternen ❤️

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.11.2020

auf in die Unterwelt

Der Zauber von Immerda 2 – Ein Hellseher sieht schwarz
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Meinung
Wir begeben uns auf ein neues Abenteuer mit der Hexe Anemona. Wire der Vorgänger ist auch hier die Handlung herrlich skurill, verwirrend und ebenso bezaubern. Neben altbekannten Protagonisten aus ...

Meinung
Wir begeben uns auf ein neues Abenteuer mit der Hexe Anemona. Wire der Vorgänger ist auch hier die Handlung herrlich skurill, verwirrend und ebenso bezaubern. Neben altbekannten Protagonisten aus dem ersten Band begegnet man auch so manchen neuen Charakter, bei denen die Absichten nicht immer klar auf der Hand lagen. Was mir hier auch wieder extrem gefallen hat, waren die Namen wie z.B, Arno Dazumal, welche mir direkt ein Lächeln auf die Lippen zauberten. Als wäre das nicht genug bestach die Geschichte erneut durch magischen Tollpatsch, einer Prise Nervenkitzel und dem Gefühl Seite an Seite mit Anemona gegen das Böse zu kämpfen. Auch das neu eingeworfene Setting - die Unterwelt, konnte mich mit ihren Reizen locken. Als Leser fühlte ich mich sowohl in der harmonischen Welt von Immerda wohl, als auch in den Abgründen dieses Ortes.

Mein Herz schlug aber auch hier vollen Herzens für die kleine Hexe. Einer Hexe, welche an so mancher Stelle mit Zweifel zu kämpfen hatte, aber eines nie verloren hat - ihren Mut. Trotz aller Widerstände macht sie sich auf den Weg, auch wenn jeder ihr Zutun im ersten Moment mit einem Augenzwinkern und Schulterzucken zutut - am Ende beweist und zeigt sie es allen Zweiflern und das ist doch das Wichtigste.

Auch wenn wir uns in eine düstere Welt von Immerda begeben bekam ich nicht das Gefühl, das es für Kinder im entsprechenden Alter zu gruselig wäre - es war spannend geschildert, das ja, aber man hatte keine Gänsehaut oder Ähnliches. Zudem bestachen auch die Illustrationen mit ihren ganz eigenen Charme und spätestens beim Erblicken dieser Bilder, war alle Skepsis, ob sich denn Kinder fürchten könnten - verschwunden.

Fazit
Die Fortsetzung von Immerda spiegelt Magie, Zweifel, Hilfsbereitschaft, Freundschaft, Hoffnung, Mut und Kampfgeist wieder. Des Weiteren versteckt sie eine wundervolle Moral in diesem Werk, welche es jedoch selbst zu erkunden gilt. Dominique Valente konnte mich auch hiermit wieder voll und ganz verzaubern. 5 von 5 Sternen ❤️

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.11.2020

Klassiker der Weltliteratur

Das Phantom der Oper. Roman
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Meinung
Ein Buch, welches ich bisher nur als Film oder Musical auf der Bühne kannte und deren Handlung mir nur noch schwach im Gedächtnis gewesen ist. Der Anfang war für mich recht holprig und ich hatte ...

Meinung
Ein Buch, welches ich bisher nur als Film oder Musical auf der Bühne kannte und deren Handlung mir nur noch schwach im Gedächtnis gewesen ist. Der Anfang war für mich recht holprig und ich hatte stellenweise meine Schwierigkeiten mit der Übersetzung. Nach dem ein oder anderen Kapitel konnte ich jedoch das eindrucksvolle Setting - die Pariser Oper -jene, die ich schon mal vom weiten bestaunt habe voll und ganz genießen. Es ist keine leichte Geschichte und besonders die ersten Passagen vermittelten mir ein Trugbild oder eine Verwirrung im hohen Grad.

Der Stil des Autors ist anders und im ersten Moment sehr irreführend, es gleicht einem Zeitungsbericht und man kann nur schwer eine Verbindung zu den Protagonisten aufbauen. Wenn man jedoch bedenkt, dass der Autor ein Journalist war passt dies jedoch wie die Faust aufs Auge und könnte nicht passender für ihn sein. Für mich als Leser spiegelte es zunächst Emotionslosigkeit und ein Gefühl von Ferne wieder, bis ich nach und nach mich daran gewöhnt hatte.

Die Handlung jedoch wirkte auf mich wie eine Mischung aus Kriminalroman, Fantasystory und Romanze, sodass ich inhaltlich voll und ganz auf meine Kosten gekommen bin. Auch so mancher humorvoller Einschub tauchte in so manchen Sätzen auf.

Fazit
Phantom der Oper ist wie jeder Klassiker eine Geschichte, die Überwindung kostet und auf die man sich einlassen muss. Der Stil war gewöhnungsbedürftig, die Charaktere mit der Zeit nahbar und inhaltlich schwebte ich mit ihr auf einer Wellenlänge. Aus diesem Grund 4 von 5 Sternen ❤

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere