Cover-Bild Pompeji
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Historisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Historische Kriminalromane
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 01.05.2005
  • ISBN: 9783453470132
Robert Harris

Pompeji

Roman
Christel Wiemken (Übersetzer)

Pompeji, 79 n. Chr., reichste Stadt der römischen Weltmacht, Oase der Schönen und Mächtigen: Der junge Wasserbaumeister Attilius kommt einer skrupellosen Verschwörung auf die Spur, doch seine Nachforschungen werden überschattet von den unheimlichen Vorzeichen einer drohenden Apokalypse.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.01.2019

Andere Sichtweise zu historischem Ereignis

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Der für das Aquödukt zuständige Atillius weilt in den Tagen vor und während des verheerenden Ausbeuchs des Vesuvs in der Golfregion, um das Ausbleiben des Wasserflusses zu beheben. Anfänglich ist es noch ...

Der für das Aquödukt zuständige Atillius weilt in den Tagen vor und während des verheerenden Ausbeuchs des Vesuvs in der Golfregion, um das Ausbleiben des Wasserflusses zu beheben. Anfänglich ist es noch unklar, womit dieses zusammenhängt, doch dann werden nach und nach die Indizien immer deutlicher.
Und es bleibt immer weniger Zeit, dem verheerenden Ausbruch des Vesuv zu entkommen.

Grossartig geschrieben. Gerade, wenn man sonst nur historische 'Schinken' zu dem Ausbruch kennt (ala 'Die letzten Tage von Pompeji'), ist dieser Roman von Robert Harris ein Roman, der sich dieses Themas annimmt, ohne in schwülstigen Ausführungen ausufernd zu werden.

Veröffentlicht am 22.10.2019

Pompeji

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Zusammenfassung:
Pompeji, 79 n. Chr., reichste Stadt der römischen Weltmacht, Oase der Schönen und Mächtigen: Der junge Wasserbaumeister Attilius kommt einer skrupellosen Verschwörung auf die Spur, doch ...

Zusammenfassung:
Pompeji, 79 n. Chr., reichste Stadt der römischen Weltmacht, Oase der Schönen und Mächtigen: Der junge Wasserbaumeister Attilius kommt einer skrupellosen Verschwörung auf die Spur, doch seine Nachforschungen werden überschattet von den unheimlichen Vorzeichen einer drohenden Apokalypse.

Meine Meinung:
Ich interessiere mich schon lange für Pompeii und habe mich sehr auf dieses Buch gefreut. Ich war positiv überrascht, vorallem weil es nicht der normal 0815 Roman ist. Hier begleitet man ein Aquädukt, wie man damit arbeiten muss - reparieren und in Stand halten -, wie es sich damit lebt, vor allem in der Nähe eines Vulkans. Es war eine neue Sichtweise die ich richtig gut fand!

Veröffentlicht am 09.03.2019

Es brodelt hier!

2

Pompeji- Eine reiche Stadt am Golf des Neapels, die am 24. August (nach neusten Funden vielleicht sogar zwei Monat später) 79 n. Chr. zusammen mit Herculaneum verschüttet und alles Lebende dort ausgelöscht ...

Pompeji- Eine reiche Stadt am Golf des Neapels, die am 24. August (nach neusten Funden vielleicht sogar zwei Monat später) 79 n. Chr. zusammen mit Herculaneum verschüttet und alles Lebende dort ausgelöscht wurde. Eine tragische Geschichte, die den meisten Menschen bekannt sein dürfte und einige Geschichtsliebhaber in ihren Bann zog. Darunter auch mich. Obwohl ich jegliches Wissen über dieses Ereigniss regelrecht inhalierte, hatte ich von diesem Buch, als es mir vorgeschlagen wurde, noch nichts gehört. Zwar war ich anfangs skeptisch, weil ich bedenken hatte, dass es potentiell unrealistisch werden könnte, jedoch wurde ich positiv überrasch!

Der Wasserbaumeister Attilius wird nach Pompeji geschickt, nachdem das Aquädukt Aqua Augusta dank eines Erdbeebens beschädigt wurde, damit er dieses repariert. Unwissend über die Gefahren begiebt er sich dorthin und lernt dort auch Corelia kennen.
In der Stadt wimmelt es jeoch nur so von Gefahren und manche, die so gewaltig sind, dass kein Mensch sie aufhalten kann.

Ich kenne mich gut genug mit Pomoeji aus, um zu wissen, dass es für den Protagonisten kaum bis gar keine Überlebenschancen gab und ich war mir auch ziemlich sicher, dass der pyroklastische Strom die Todesursache sein würde, denn dieser war immerhin das Ende Pompejis. Zumindest war das die Einstellung mit der ich das Lesen begann. Das Buch begann aber schon zwei Tage vor dem Ausbruch, in denen man wie eine Art "Einblick in die Antike" bekam, was ich für meinen Teil sehr wertschätzte. Dazu wurden auch manche Teile aus der Sicht Plinius des Ältern geschrieben, was mich sehr beeindruckte. Aber diese Szenen beäugte ich erst recht kritisch, nicht weil sie schlecht waren, ganz im Gegenteil, sondern weil das mir manchmal aufgrund meines Totenrespekts eher ein Dorn im Auge war.
Attilius an sich mochte ich sehr und es tat mir fast schon leid, wenn ich an das Ende des Buches dachte.
Der Schreibstil an sich war fließend, was das Lesen umso fesselnder gestaltete.
Die Kapitel waren mit römischer Zeitangabe beschriftet, was ich wirklich sehr beeindruckend fand, vor allem, wenn man bedenkt wie viel Arbeit sich Robert Harris sicherlich damit gemacht hat.

Auch wennn das Buch hin und wieder etwas langatmig war, hatte ich es schnelll durch und war sehr zufrieden mit dem Inhalt. Am meisten beeindruckte mich dabei das Ende. Manches habe ich auch dazugelernt, vor allem in den kurzen Texten vor einem neuen Kapitel, in denen der innere Zustand des Vesuvs geschildert wurde. Das gab dem Buch noch ein gewisses Extra!
Ich kann das Buch nur weiterempfehlen, vor allem denjenigen, die wie ich ein großes Interesse an Pompeji haben.

Veröffentlicht am 06.01.2019

Pompeji wieder zum Leben erweckt …

1

Attilius hat gerade seinen Dienst als Aquarius der Wasserversorgung Aqua Augusta in der Bucht von Neapel angetreten, als ein Störfall eintritt. Das Wasser ist plötzlich schwefelhaltig, im Fischbecken der ...

Attilius hat gerade seinen Dienst als Aquarius der Wasserversorgung Aqua Augusta in der Bucht von Neapel angetreten, als ein Störfall eintritt. Das Wasser ist plötzlich schwefelhaltig, im Fischbecken der Villa Hortensia, die dem reichen Ampliatus gehört, sind die Meerbarben bereits eingegangen. Dann versiegt der Wasserfluss ganz, eine Katastrophe bei der herrschenden Sommerhitze. Mit einigen Gehilfen macht sich der junge Wassermeister auf den Weg nach Pompeji, um das Aquädukt zu überprüfen und den Schaden zu beheben. Dort wird ihm großzügig Hilfe angeboten, damit er im Gegenzug die Stadt mit kostenlosem Wasser für ihre Bäder versorgen soll. Da er nicht, wie sein verschwundener Vorgänger, käuflich ist, lehnt Attilius ab. Jetzt ist sein Leben in Gefahr, nicht nur durch die Reparaturarbeiten, die ihn immer näher an den Vesuv führen, sondern auch durch einflussreiche Bürger Pompejis, die seine Ermordung planen. Währenddessen zittert und bebt die Erde immer mehr, der Vulkan grollt, das Unheil nimmt seinen Lauf …

Robert Harris, geb. 1957 in Nottingham/England, ist ein britischer Journalist, Sachbuchautor und Schriftsteller. Er studierte englische Literatur, arbeitete als Reporter und politischer Redakteur und als ständiger Kolumnist bei der Sunday Times. Er ist Autor etlicher Romane mit historischer Grundlage, die teilweise Millionenauflage erreichten und in 30 Sprachen übersetzt wurden. In der Handlung vermischt er Fiktion und Wirklichkeit und ist dabei um größtmögliche Faktentreue bemüht. Robert Harris ist verheiratet und hat vier Kinder. Zurzeit lebt er mit seiner Frau Gill Hornby in Berkshire. Sein Schwager ist der Schriftsteller Nick Hornby.

Die historischen Ereignisse des Romans „Pompeji“ basieren auf den Aufzeichnungen des Gaius Plinius dem Jüngeren. Der Autor lässt diese wieder aufleben und entführt uns in das Jahr 79 n. Chr., zwei Tage vor und zwei Tage während des Ausbruchs des Vesuv. Wir erleben einen Mordanschlag, intrigante Machenschaften und heldenhafte Taten – alles vor einer Naturkatastrophe unvorstellbaren Ausmaßes, des Vulkanausbruchs. Obwohl die einzelnen Figuren etwas blass gezeichnet sind, erhalten wir dennoch ein atmosphärisch dichtes Bild des Lebens der Menschen zur damaligen Zeit. Harris erzählt spannend und rekonstruiert die römische Welt am Golf von Neapel äußerst anschaulich. Im Mittelpunkt steht jedoch der Vesuv, der gewaltige Berg, Sitz des Gottes Vulcan, dessen Ausbruch nicht zu verhindern ist. Dies ist für den Leser von Anfang an eine bekannte Tatsache, umso interessanter ist es zu erfahren, was mit den Protagonisten geschieht und wie sie reagieren. Den Ausbruch, dieses apokalyptische Geschehen, schildert der Autor sehr authentisch nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Tod und Zerstörung kommen über die Stadt, dennoch bleibt am Ende ein kleiner, durchaus logischer Lichtblick.

Fazit: Ein sehr spannender authentischer Roman, aus dem man, historisch korrekt, viel über die damalige Zeit und über Vulkanausbrüche lernen kann. Empfehlenswert!

Veröffentlicht am 29.04.2022

Liebesgeschichte statt historischen Roman

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Auch wenn der Schreibstil etwas anspruchsvoller ist als andere Bücher, kann man dem Inhalt trotzdem folgen und auch die Personen - trotz römischer Namen, die leider alle etwas ähnlich klingen - auseinanderhalten. ...

Auch wenn der Schreibstil etwas anspruchsvoller ist als andere Bücher, kann man dem Inhalt trotzdem folgen und auch die Personen - trotz römischer Namen, die leider alle etwas ähnlich klingen - auseinanderhalten. Die Personen sind nicht unbedingt tiefgründig charakterisiert, was aber an sich kein großes Problem ist, da man das Wichtigste trotzdem erfährt.

Ich fand es nur etwas schade, dass der Vulkanausbruch zwar thematisiert wird, jedoch durch eine Liebesgeschichte eher in den Hintergrund rückt und teilweise völlig aus dem Fokus verloren geht.

Das Buch war aber trotzdem schön zu lesen und es hat auch Spaß gemacht.

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