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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.02.2019

Szenen aus verschiedenen Leben...

Abendrot
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In "Abendrot" von Kent Haruf geht es um einige Menschen in der Kleinstadt Holt. Dabei agiert "Abendrot" als zweiter Teil einer Trilogie- doch man kann dieses Buch auch ohne die vorherige Lektüre des ersten ...

In "Abendrot" von Kent Haruf geht es um einige Menschen in der Kleinstadt Holt. Dabei agiert "Abendrot" als zweiter Teil einer Trilogie- doch man kann dieses Buch auch ohne die vorherige Lektüre des ersten Teils der Trilogie lesen.
Hier werden Schicksale dargestellt, wie die Menschen diese meisten - oder eben nicht.

In die Schreibweise Harufs muss man sich evtl erst einfinden, da er beispielsweise bei der direkten Sprache keine Gänsefüßchen setzt. Desweiteren schildert Haruf das Geschehen stets unaufgeregt, niemals reißerisch. Gefällt mir und passt auch zu dem Leben in Holt.

Sympathieträger sind Raymond, dem das Schicksal in diesem Roman etwas wichtiges nimmt, aber auch gibt - was mich sehr für ihn freut.
Luther in einem Trailer lebenden Luther und Betty bemühen sich darum, gute Eltern zu sein, kämpfen aber auch gegen einige Dämonen.

In "Abendrot" legt Haruf verschiedene Schicksale dar und stellt auf beeindruckend realistische Weise dar, wie die Figuren ihr Leben meistern bzw
was ihnen zustößt. Hoffnungslos teilweise, andererseits mit dem hoffnungsschwangeren Streif am Horizont. Der unaufgeregte Stil ist nicht reißerisch oder sensationsheischend, aber gerade das passt zu dem leicht verschlafenen Leben im amerikanischen Hinterland.
Das offene Ende lässt Hoffnungen und Wünsche aufkommen für den 3.Trilogieteil.

Mein Fazit:
Ein eindrucksvolles Buch, das Einblicke in verschiedene Schicksale gibt - die einen schließt man ins Herz, die anderen wünscht man zum Teufel.

Veröffentlicht am 28.01.2019

Damit man mitreden kann

Deutschland schafft sich ab
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Um mitreden zu können, habe ich dieses Buch gelesen.
Ich möchte an dieser Stelle keine Wertung zu diesem Buch abgeben, damit ich hinterher nicht von welcher Seite auch immer an den öffentlichen Pranger ...

Um mitreden zu können, habe ich dieses Buch gelesen.
Ich möchte an dieser Stelle keine Wertung zu diesem Buch abgeben, damit ich hinterher nicht von welcher Seite auch immer an den öffentlichen Pranger gestellt werde.
Ich habe es lediglich gelesen, um in der öffentlichen Debatte zu wissen, worum es in dem Buch geht und mit selbst meine eigene Meinung darüber bilden zu können.
Daher empfehle ich dir auch jedem, nämlich es dehnbar zu lesen und erst danach zu urteilen, statt erbrach mir eine herum geisternde Meinung aufzuschnappen und nachzuplappern.

Veröffentlicht am 23.01.2019

Viel zu ausufernd

Limit
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Frank Schätzing hatte mich mit "Der Schwarm" total von sich überzeugt. Das war schon ein Wahnsinns- Buch. "Limit" ist nun auch ein sehr umfangreichere Buch. Hier allerdings hat Frank es meiner Meinung ...

Frank Schätzing hatte mich mit "Der Schwarm" total von sich überzeugt. Das war schon ein Wahnsinns- Buch. "Limit" ist nun auch ein sehr umfangreichere Buch. Hier allerdings hat Frank es meiner Meinung nach mit den Ausuferungen übertrieben. Das Ganze wirkt hier echt zu überlagern und man ertappt sich dabei, Passagen zu überfliegen. Oder gar ganz schlimm: ich schlafe beim Lesen ein - geht für mich gar nicht.

Zum Thema: Ressourcenabbau auf dem Mond bzw All-tourismus ist ein Thema, dass in der Zukunft sicherlich eine Rolle spielen wird. Und es wird auch hier Gegenspieler geben, die erinnert dem anderen nichts gönnen und mit allen Mitteln die Vorherrschaft errungen werden will.
So hat Schätzing ein interessantes Thema behandelt, das allerdings mit allzu viell Ausschweifungen

Veröffentlicht am 17.01.2019

Andere Sichtweise zu historischem Ereignis

Pompeji
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Der für das Aquödukt zuständige Atillius weilt in den Tagen vor und während des verheerenden Ausbeuchs des Vesuvs in der Golfregion, um das Ausbleiben des Wasserflusses zu beheben. Anfänglich ist es noch ...

Der für das Aquödukt zuständige Atillius weilt in den Tagen vor und während des verheerenden Ausbeuchs des Vesuvs in der Golfregion, um das Ausbleiben des Wasserflusses zu beheben. Anfänglich ist es noch unklar, womit dieses zusammenhängt, doch dann werden nach und nach die Indizien immer deutlicher.
Und es bleibt immer weniger Zeit, dem verheerenden Ausbruch des Vesuv zu entkommen.

Grossartig geschrieben. Gerade, wenn man sonst nur historische 'Schinken' zu dem Ausbruch kennt (ala 'Die letzten Tage von Pompeji'), ist dieser Roman von Robert Harris ein Roman, der sich dieses Themas annimmt, ohne in schwülstigen Ausführungen ausufernd zu werden.

Veröffentlicht am 03.01.2019

Absolut packend

Voodoo
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Es ist schon eine ganze Weile her, seit ich das Buch gelesen hab. Und dennoch ist dies eins der ganz wenigen, die mir nicht mehr aus dem Kopf gehen. Haiti kommt hier seinem Ruf nach, und das höchst ...

Es ist schon eine ganze Weile her, seit ich das Buch gelesen hab. Und dennoch ist dies eins der ganz wenigen, die mir nicht mehr aus dem Kopf gehen. Haiti kommt hier seinem Ruf nach, und das höchst furchteinflößend. Ein Privatermittler, der diesem beiwohnt und mitten in diese Hölle hinein gerät. .