Cover-Bild Hildur – Das Grab im Eis
Band 2 der Reihe "Die Hildur-Reihe"
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Weibliche Ermittler
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 11.04.2024
  • ISBN: 9783453428188
Satu Rämö

Hildur – Das Grab im Eis

Kriminalroman
Gabriele Schrey-Vasara (Übersetzer)

Zwischen Feuer und Eis. Zwischen Leben und Tod.

Im Skigebiet oberhalb der kleinen isländischen Gemeinde von Ísafjörður offenbaren Schnee und Eis einen grausigen Fund: Mitten auf der Loipe liegt der erschossene Kommunalpolitiker Hermann Hermannsson. Die Liste der Verdächtigen ist lang, denn Hermannsson galt als korrupt und als Frauenheld. Aber Kriminalpolizistin Hildur Rúnarsdóttir entdeckt schon bald ein noch viel düsteres Mordmotiv. Gleichzeitig kommt Hildur auch der Wahrheit über ihre eigene Vergangenheit und dem Geheimnis um ihre vermissten Schwestern näher. Doch endlich Gewissheit zu erlangen, könnte schmerzhafter sein, als sie je gedacht hätte.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.09.2025

Zieht euch warm an, es wird wieder kalt an den Westfjorden Island ...

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Für mich wieder ein Highlight! Die Protagonisten Hildur und Jakob haben mal wieder Arbeit auf den Schreibtisch bekommen. Der Pistendienst findet auf einem einsamen Berg einen Toten, der offensichtlich ...

Für mich wieder ein Highlight! Die Protagonisten Hildur und Jakob haben mal wieder Arbeit auf den Schreibtisch bekommen. Der Pistendienst findet auf einem einsamen Berg einen Toten, der offensichtlich von seinem Mörder mitten in der Nacht beim Langlauf niedergestreckt wurde. Kurze Zeit davor verunglückte ein bekannter Arzt mit seinem Kleinflugzeug und kam beim Absturz in einen See ums Leben. Hildur und Jakob versuchen einen Zusammenhang zu erkennen, der ihnen bei der Aufklärung hilfreich sein könnte, doch sie scheinen gegen eine Wand zu laufen, denn in diesen Kreisen hält man zusammen …

Während die Mordermittlungen im Vordergrund stehen sollten, geht Hildur ihre eigene Familiengeschichte, besonders das Verschwinden ihrer beiden kleinen Schwestern, nicht aus dem Kopf. So nah glaubte sie sich noch vor einigen Wochen der Wahrheit gekommen zu sein, so fern ist genau diese Wahrheit heute. Können ihre Schwestern noch am Leben sein? Wird sie das Geheimnis endlich aufklären können? Auch Praktikant Jacob kämpft im Privatleben. Er kämpft gegen seine Exfrau Lena, die ihm die Nähe zu seinem Sohn verbieten will. Hat sie es inzwischen tatsächlich geschafft, den kleinen Jungen seinem Vater zu entfremden?

Während die Mordfälle an sich spannend sind, scheinen sie doch rasch in den Hintergrund zu treten. Kurz vor Corona Ausbruch und den damit einhergehenden Beschränkungen, treten Hildurs verschwundene Schwestern in den Vordergrund und nehmen in der Geschichte einiges an Raum ein. Hildur spürt, dass sie der Sache nochmals auf den Grund gehen muss, um ihr eigenes Leben wieder in den Griff zu bekommen, das nach dem Tod von Freysi Gunnarsson, ihrem ehemaligen Freund und Geliebten, gehörig aus den Fugen geraten ist.

In bekannt flüssigem und mitreißendem Stil lässt mich die Autorin Satu Rämö wieder teilhaben am Leben in den Westfjorden Island. Während sich im mittleren Teil vielleicht ein paar klitzekleine Längen eingeschlichen hatten, nimmt das Buch im letzten Drittel nochmal so an Fahrt auf, dass ich an den Seiten nur so klebte! Nun verstehe ich aber auch, warum man diese Bücher unbedingt in der richtigen Reihenfolge lesen muss, um nichts zu verpassen und die Entwicklung der Charaktere zu verstehen. Ich fiebere Band drei entgegen und lasse in der Zwischenzeit fünf von fünf funkelnden Sternen da verbunden mit einer uneingeschränkten Leseempfehlung. Tretet sie an, die Reise nach Island, ihr werdet es nicht bereuen!

P.S.: In Island wird diese Reihe übrigens verfilmt … auch Deutschland hat sich wohl um die Rechte beworben, ich bin gespannt.

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Veröffentlicht am 28.07.2024

Ein packender KriminalFall

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Wow, es geht weiter im beschaulichen Ísafjörður...per dramatischer Island-Triologie.

In dieser Geschichte wird man gleich mit einem Verbrechen konfrontiert.
Die KriminalPolizistin Hildur und ihr finnischer ...

Wow, es geht weiter im beschaulichen Ísafjörður...per dramatischer Island-Triologie.

In dieser Geschichte wird man gleich mit einem Verbrechen konfrontiert.
Die KriminalPolizistin Hildur und ihr finnischer Kollege Jakob müssen einen grausamen Fund, nämlich den KommunalPolitiker Herman Hermannson, der erschossen mitten auf der Loipe liegt, aufklären.
Dies wird schwer sein, da Hermannson als korrupt und Frauenheld seinen Ruf weg hatte...

Die mir bereits bekannte Autorin entwickelt sich gut weiter und beschreibt in flüssigen teils kurzknappen 63 Kapiteln den Verlauf der Aufklärung und das gewisse Island-Feeling ❤ Alle Bände können unabhängig voneinander gelesen werden.
Die diversen Charaktere kommen authentisch daher, so dass Hildur auch die Wahrheit über ihre Vergangenheit und auch dem Geheimnis ihrer seit ihrer Kindheit vermissten Schwestern immer näher kommt...

In Summe ein spektakulärer KriminalFall, der hochinteressant zu lesen ist, so dass ich wirklich mit Interesse dieses Buch gelesen habe und hierfür gerne eine LeseEmpfehlung ausspreche.
Meine Bewertung liegt bei 5*!

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Veröffentlicht am 02.06.2024

Klasse Fortsetzung!

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"Hildur - Das Grab im Eis" ist Band 2 der Hildur-Reihe. Bereits Band 1 "Hildur - Die Spur im Fjord" gefiel mir richtig gut, weswegen ich mich sehr auf die Fortsetzung gefreut habe!

Man kann die Bücher ...

"Hildur - Das Grab im Eis" ist Band 2 der Hildur-Reihe. Bereits Band 1 "Hildur - Die Spur im Fjord" gefiel mir richtig gut, weswegen ich mich sehr auf die Fortsetzung gefreut habe!

Man kann die Bücher auch unabhängig voneinander lesen, dennoch empfehle ich erst mit Band 1 zu beginnen, wie von der Autorin gewollt.
Der jeweilige Kriminalfall ist abgeschlossen, doch wir haben Hintergrund Geschichten von den Protagonisten Hildur und Jakob, die man dann nicht bei den Anfängen mit erlebt, im Buch aber noch ganz kurz zusammengefasst wiederholt werden.

Bereits Band 1 hat mich abholen können, was auch hier wieder der Fall war.
Der Fall mit dem des erschossenen Politiker des Ortes und einem Flugzeugabsturz hat wirklich viele Fragen aufgeworfen! Und auch bis zum Ende habe ich nicht mit dem Verdächtigen gerechnet sowie mit den Plottwist!
Außerdem erfahren wir mehr über das verschwinden von Hildurs Schwestern. Zu Beginn hatte ich unzählige Fragezeichen und war dann wirklich schockiert und konnte das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen!
Über Jakob und seine Sehnsucht nach seinem Sohn bekommen wir auch weitere Infos, wodurch man ihm nur die Daumen drücken mag und fassungslos den Kopf schütteln musste.

Wir lesen einmal über eine jungen Frau Namens Disa, die wir auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen begleiten.
Dann lesen wir natürlich von Hildur im Jahre 2020 sowie Perspektiven vor und nach dem verschwinden der beiden Geschwister von Hildur.
Der Schreibstil ist wirklich grandios, sehr flüssig und für mich irgendwie vertraut. Ich fühle mich einfach wohl Bücher zu lesen die in Island spielen, da bekomme ich immer Fernweh.
Wie bereits erwähnt konnte ich das Buch kaum aus den Händen legen und war total wehmütig, dass meine pause auf der Arbeit vorbei war oder ich aus der.Bahn aussteigen musste, da ich am liebsten weiter gelesen hätte.

Veröffentlicht am 08.05.2024

Bestürzende Enthüllungen

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Schon wieder erschüttert ein Verbrechen die kleine Gemeinde Ísafjörður in den abgelegenen Westfjorden Islands. Ein äußerst umstrittener Politiker wurde ermordet, der Kreis der Verdächtigen scheint daher ...

Schon wieder erschüttert ein Verbrechen die kleine Gemeinde Ísafjörður in den abgelegenen Westfjorden Islands. Ein äußerst umstrittener Politiker wurde ermordet, der Kreis der Verdächtigen scheint daher beinahe endlos. Kriminalpolizistin Hildur und ihr finnischer Kollege Jakob müssen in einem Dickicht aus Korruption und Erpressung ermitteln.

„Hier, in diesem abgelegenen Winkel der Welt, hinter dem Rücken Gottes, des Finanzamts und der Gesundheitsdienste musste jeder zurechtkommen, so gut er konnte.“

Bereits zum zweiten Mal führt uns die Reihe in den rauen Nordwesten Islands, in abgelegene Gebiete mit harten äußeren Bedingungen, aber großartigen Charakteren. Das wirklich Schöne an Fortsetzungen ist, dass die Charaktere bereits bekannt sind, diese sich nun weiterentwickeln können und ihre Geschichte noch einmal an Tiefe gewinnen kann, was hier hervorragend gelingt.

Während die Stärke des ersten Bands vor allem in der authentischen Schilderung des Lebens in diesem abgelegenen Gebiet und viel Island-Feeling lag, punktet die Fortsetzung nun mit Hochspannung und völlig unerwarteten Entwicklungen. Zwar behandelt jeder Band einen eigenen Kriminalfall, doch ein alter, für Hildur sehr persönlicher Fall zieht sich wie ein roter Faden durch die Reihe. Und hier bietet der Roman nun Enthüllungen und überraschende Wendungen, mit denen ich in keiner Weise gerechnet hätte. Mir stand beim Lesen geradezu der Mund offen vor Erschütterung, es packte mich emotional und ließ mich fassungslos zurück!

Für mich stellt dieser Fortsetzungsband eine deutliche Steigerung dar, was Spannung und Raffinesse der Handlung betrifft, und ich warte schon jetzt sehnsüchtig auf den Abschluss der Trilogie!

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Veröffentlicht am 27.04.2024

Absolut fesselnde Fortsetzung

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Worum geht’s?
Der Kommunalpolitiker Hermann Hermannsson wird tot im Schnee gefunden. Erschossen. Hildur und ihr Team nehmen die Ermittlungen auf und müssen feststellen, dass nicht nur einer ein Mordmotiv ...

Worum geht’s?
Der Kommunalpolitiker Hermann Hermannsson wird tot im Schnee gefunden. Erschossen. Hildur und ihr Team nehmen die Ermittlungen auf und müssen feststellen, dass nicht nur einer ein Mordmotiv hat. Gleichzeitig kommen auch immer mehr Hinweise zu Hildurs vermissten Schwestern ans Licht.

Meine Meinung:
Der Kriminalroman „Hildur – Das Grab im Eis“ ist der zweite Fall für Hildur Rúnarsdóttir. Und auch hier bringt uns Satu Rämös atmosphärischer Schreibstil wieder tief hinein in den eisigen und dunklen Norden. Wir lesen zum einen aus der Gegenwart von Dísa und von Hildur, aber erleben auch immer wieder Rückblicke aus der Sicht von Rakel, Hildurs Mutter.

Aber bevor ich weiterschreibe: Warum zum Teufel hat sich Jakob den Bart abrasiert? Mit langen Haaren und Bart als strickender Wikinger hat er mir viel besser gefallen. Tja, gegen die Liebe und den Geschmack von seiner Freundin kommt man eben nicht an… Ansonsten hat mir das Team wieder absolut gut gefallen. Wir haben Hildur näher kennengelernt, ebenso Jakob und mehr über die Vergangenheit bzw. die aktuellen Probleme der beiden erfahren. Und auch Tinna, Hildurs Tante, durften wir wieder begegnen. Sie habe ich irgendwie besonders ins Herz geschlossen. Alles total sympathische Menschen. Menschen, die so real wirken wie du und ich, was einen ganz besonderen Charme hat.

Und auch der Fall war wieder sehr spannend. Wir hatten eine stetig steigende Spannungskurve mit mehreren Peaks und es wurde keine Sekunde langweilig. Im Gegenteil! Jeder Blickwinkel hatte etwas ganz Eigenes inne und besonders die Rückblicke in die Vergangenheit zu Rakel haben mich total gefesselt. Ob Hildur jemals erfahren wird, was damals passiert ist? Wahrscheinlich haben wir Leser ihr hier etwas voraus – seid gespannt! Und als dann die einzelnen Erzählstränge teils zusammengeführt werden, teils immer weiter voranschritten und wir immer mehr erfahren haben, wurde auch das Lesetempo immer rasanter. Ich habe mit weit aufgerissenen Augen Seite um Seite verschlungen und das Ende war einfach perfekt. Wobei ich – ohne zu spoilern – nicht sicher bin, ob wir nicht in den weiteren Bänden nochmals nach Spanien kommen werden oder Dísa nochmals begegnen werden. Aber für mich war das eigentliche Highlight Hildur auf den Färöer-Inseln. Auch hier ohne zu spoilern nur so viel: Ich hoffe sehr, dass wir auch hierüber noch mehr lesen dürfen. Die eigentlich drei Enden des Buches waren spannend, verheißungsvoll und emotional. Für mich auf jeden Fall eine Serie, die ich definitiv weiterlesen werde, das Erscheinungsdatum des nächsten Teils im Oktober 2024 habe ich mir bereits abgespeichert und ich freue mich schon sehr darauf!

Fazit:
Satu Rämö beweist mit dem zweiten Fall für „Hildur – Das Grab im Eis“, dass die Kriminalserie das Zeug hat, eine meiner Lieblingsserien zu werden. Hier lesen wir aus drei Perspektiven. Einmal gehen wir in die Vergangenheit zu Rakel, Hildurs Mutter. Dann sind wir in der Gegenwart zum einen natürlich bei Hildur und ihrem Team und zum anderen bei Dísa. Es war wieder absolut spannend und ich wurde hineingezogen ins kalte, windige, eisige Island. Aber es war nicht nur spannend, sondern diesmal auch besonders emotional und zu Herzen gehend. Und das Ende hat mir absolut Appetit auf den nächsten Band gemacht. Ich möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Mit Hildur. In Spanien. Und überhaupt.

5 Sterne von mir und ich hoffe sehr, dass wir im nächsten Band noch viel mehr erfahren. Ich freue mich schon sehr darauf!

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