Gefährliche Widerstandsarbeit im Untergrund
Im zweiten Band der Sturmtage erfahren wir wie es mit Johanna nach ihrer Flucht ins vorerst noch sichere Norwegen weitergeht.
Johanna lebt dort inzwischen mit ihrem Mann Sven und ihrer Tochter Leah.
Doch ...
Im zweiten Band der Sturmtage erfahren wir wie es mit Johanna nach ihrer Flucht ins vorerst noch sichere Norwegen weitergeht.
Johanna lebt dort inzwischen mit ihrem Mann Sven und ihrer Tochter Leah.
Doch der sichere Schein trügt, die unheilvolle Macht der Nazis greift langsam aber sicher auch auf die Nachbarländer über. Johanna entschließt sich aktiv zu werden und in den Untergrund nach Deutschland zu reisen. Doch dort trifft sie unerwarteterweise auf Moritz, Leahs leiblichen Vater.
Wird er sie erneut verraten?
Die Geschichte beschreibt eindrucksvoll wie gefährlich es in diesen Jahren war sich gegen das herrschende Regime zu stellen.
Überall gab es Spitzel und Denunzianten und alles musste unter höchster Geheimhaltung vonstatten gehen. Wie mutig von den Widerstandskämpfern sich dieser Gefahr auszusetzen!
Die Charaktere wurden sehr gut beschrieben, auch ohne den ersten Teil gelesen zu haben (was ich aber noch nachholen werde) konnte ich mir die Personen bildlich vorstellen.
Der Schreibstil ist sehr ansprechend und die Geschichte war überaus spannend und auch gut recherchiert. Ich habe einiges über den Widerstand erfahren was mir bis dahin noch unbekannt war.
Ein toller Roman dem ich gerne 5 Sterne gebe.
Vielen Dank an die Autorin und dem Tinte und Feder-Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar.