Cover-Bild Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle
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11,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Tropen
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Ersterscheinung: 24.08.2019
  • ISBN: 9783608191660
Stuart Turton

Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle

Kriminalroman
Dorothee Merkel (Übersetzer)

Maskenball auf dem Anwesen der Familie Hardcastle. Am Ende des Abends wird Evelyn, die Tochter des Hauses, sterben. Und das nicht nur ein Mal. Tag für Tag wird sich ihr mysteriöser Tod wiederholen – so lange, bis der Mörder endlich gefasst ist.

Familie Hardcastle lädt zu einem Ball auf ihr Anwesen Blackheath. Alle Gäste amüsieren sich, bis ein fataler Pistolenschuss die ausgelassene Feier beendet. Evelyn Hardcastle, die Tochter des Hauses, wird tot aufgefunden. Unter den Gästen befindet sich jemand, der mehr über diesen Tod weiß, denn am selben Tag hat Aiden Bishop eine seltsame Nachricht erreicht: »Heute Abend wird jemand ermordet werden. Es wird nicht wie ein Mord aussehen, und man wird den Mörder daher nicht fassen. Bereinigen Sie dieses Unrecht, und ich zeige Ihnen den Weg hinaus.« Tatsächlich wird Evelyn nicht nur ein Mal sterben. Bis der Mörder entlarvt ist, wiederholt sich der dramatische Tag in Endlosschleife. Doch damit nicht genug: Immer, wenn ein neuer Tag anbricht, erwacht Aiden im Körper eines anderen Gastes und muss das Geflecht aus Feind und Freund neu entwirren. Jemand will ihn mit allen Mitteln davon abhalten, Blackheath jemals wieder zu verlassen.

Stimmen zum Buch

»Stellen Sie sich darauf ein, dass dieses Buch Sie völlig umhauen wird ... ein berauschendes Verwirrspiel und ausgesprochen originelles Leseerlebnis.«
Daily Express

»Komplex, faszinierend und verblüffend … Ein erstaunlich ausgefeiltes Debüt.«
The Times

»Was für ein Vergnügen, sich von diesem Buch in die Irre führen zu lassen.«
Guardian

»Dieses Buch verdient es, ein echter Hit zu werden … Unvergleichlich unterhaltsam und spannend.«
Sunday Express

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.09.2019

Spannendes Verwirrspiel

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Inhalt: Als es nach langer Zeit einen Maskenball auf dem prächtigen Anwesen Blackheath gibt, sind viele Gäste geladen. Doch Aidan Bishop hat keine Zeit die Feier zu genießen, denn er muss den Mörder von ...

Inhalt: Als es nach langer Zeit einen Maskenball auf dem prächtigen Anwesen Blackheath gibt, sind viele Gäste geladen. Doch Aidan Bishop hat keine Zeit die Feier zu genießen, denn er muss den Mörder von Evelyn Hardcastle, der Tochter des Hauses, finden. Dazu erlebt er diesen Tag immer wieder, in verschiedenen Körpern. Sollte es ihm nicht gelingen das Rätsel zu lösen, wird er diesen Ort niemals mehr verlassen können.

Meinung: „Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle ist ein spannender Kriminalroman, der die Charaktere und den Leser zum Grübeln bringt.
Entstanden ist ein Buch, dass sich vor Klassikern dieses Genres wie zum Beispiel Agatha Christies Poirot und Co. nicht verstecken muss.
Aidan Bishop wacht jeden Tag im Körper eines Fremden auf und muss dann in dieser Gestalt versuchen das Rätsel rund um Blackheath zu lösen. Und dies ist schwieriger als gedacht. Denn nicht nur, dass jeder hier ein Geheimnis zu haben scheint, umso mehr Zeit vergeht, umso mehr wird Aidan durch die Persönlichkeiten seiner Wirte vereinnahmt.
Über Aidan selbst wird erst im Laufe des Buches mehr gesagt. Von den einzelnen Wirten kann man sich aber ein recht gutes Bild machen. Ebenso wie von den anderen Charakteren und ihrer Beziehung untereinander.
Auf diese Weise wird alles gut beleuchtet und nach und nach aufgedeckt. Die endgültige Lösung des Rätsels gibt es aber erst sehr spät und ich konnte sie kaum erwarten. Selten kann mich ein Krimi so lang in die Irre führen, wie hier und somit habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt.
Evelyn, das Opfer, selbst war mir von der ersten Minute an sympathisch. Das liegt sicherlich daran, dass Dr. Bell, der erste Wirt, gleich eine Freundschaft mit ihr schließt. Aber auch an der Vergangenheit, die, unter dem Putz des Anwesens verborgen, langsam zutage tritt.
Am interessantesten sind aber zweifelsohne die Widersacher, mit denen sich Aidan im Laufe der Geschichte immer mehr auseinandersetzen muss. Alle geben noch mehr Rätsel auf, die alles noch spannender machen.
Wer auf gute Kriminalromane steht, der wird hier sicher auf seine Kosten kommen, denn es gibt alles, was zu einem guten Buch dieses Genres gehört: Spannung, Verwirrungen und gleich mehrere Rätsel, die es zu lösen gilt.

Fazit: Spannendes Verwirrspiel, das den Leser nicht mehr loslässt. Sehr zu empfehlen.

Veröffentlicht am 20.09.2019

Ein komplexer Fall, der die grauen Zellen fordert

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Inhalt:
Auf dem Anwesen Blackheath der Familie Hardcastle wird ein Maskenball veranstaltet. Doch am Ende soll Evelyn, die Tochter des Hauses sterben. Und dann gibt es da diejenigen, die den Mord an Evelyn ...

Inhalt:
Auf dem Anwesen Blackheath der Familie Hardcastle wird ein Maskenball veranstaltet. Doch am Ende soll Evelyn, die Tochter des Hauses sterben. Und dann gibt es da diejenigen, die den Mord an Evelyn aufklären sollen, denn Evelyn stirbt jeden Abend, solange bis der Mörder gefasst wird. Und das dauert ein paar Tage….

Meine Meinung:
Stuart Turton hat hier einen faszinierenden und nicht alltäglichen Krimi abgeliefert. Sein Schreibstil ist flüssig und detailreich, der Plot ist komplex und verwoben, macht aber Spaß, wenn man sich darauf einlassen kann. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht einer Person, die es nach Blackheath verschlagen hat. Durch diese Perspektive nimmt der Leser oder Hörer sehr viele Details auf.
Und damit komme ich schon zu einem Problem mit meiner Rezension, denn es ist echt schwierig, etwas über das Buch zu schreiben, ohne zu spoilern.

Familie Hardcastle hat anlässlich eines traurigen Jahrestages zum Maskenball eingeladen – und zwar alle Gäste, die damals auch dabei waren. Aiden Bishop hat eine seltsame Nachricht erhalten: „Heute Abend wird jemand ermordet werden. Es wird nicht wie ein Mord aussehen, und man wird den Mörder daher nicht fassen. Bereinigen Sie dieses Unrecht, und ich zeige Ihnen den Weg hinaus.“ Es dauert eine Weile, bis Aiden begreift, dass der Mord an der Tochter des Hauses aufgeklärt werden soll. Auf die Sprünge hilft ihm ein geheimnisvoller und unheimlicher Pestdoktor, doch die Ermittlungen muss er alleine stemmen.

Eines vorneweg: Dies ist einer der Krimis, die man nicht nebenher lesen oder hören kann. Man muss gedanklich dabei bleiben und das die ganze Zeit, denn schon die kleinste Unaufmerksamkeit kann das Fehlen eines wichtigen Puzzlestücks zur Folge haben.

Der Anfang war zweifellos spannend, doch im Anschluss habe ich tatsächlich etwas gebraucht, um in die Geschichte zu kommen. Und irgendwann hat sie mich dann richtig gefesselt. Der Leser oder Hörer wird bei diesem Krimi richtig gefordert und man rätselt automatisch mit, wer Evelyns Mörder ist. Leider oder zum Glück tappte ich viel zu lange im Dunkeln und als ich dann den ein oder anderen Verdacht hatte, hat es der Autor geschafft, mir innerhalb kürzester Zeit meine Theorie zu widerlegen. Meine gedanklichen Mörder waren irgendwie allesamt selber Opfer. Und das Ganze zog sich bis zum Ende durch – ich bin tatsächlich nicht auf die Lösung gekommen.

Im Mittelteil der Geschichte lernen wir unheimlich viele Charaktere kennen, die sehr gut ausgearbeitet wurden und die sehr detailliert gezeichnet wurden. Sie haben nicht nur gute, sondern auch einige schlechte Charakterzüge. Durch den Blickwinkel einer einzigen Person, die in diese unterschiedlichen Charaktere springt, ist es ganz witzig, die Gefühle und Handlungen in einem völlig anderen Körper zu sehen und zu beschreiben. Das hat mir echt gut gefallen und hier war der Autor schonungslos. Auch wirft der Blick auf ein und dasselbe Ereignis aus der Sicht verschiedener Personen interessante Fakten und Details auf, die man als Leser nach und nach wahrnimmt und tunlichst nicht aus den Augen verlieren sollte. Ich habe selten ein Buch gelesen, das mit so vielen überraschenden Wendungen aufgewartet hat. Immer, wenn man meint, dem Mörder auf die Schliche gekommen zu sein, wird man eines besseren belehrt. Und hier musste man aufpassen, dass einem nicht der Kopf schwirrt und man nicht den Anschluss verliert – wie gesagt kein Krimi zum nebenher hören.

Das Ende der hat mir sehr gut gefallen. Ich fand es klasse, wie der Autor alles aufgelöst hat. Das war nicht einfach, denn der Krimi ist echt komplex und verwoben und am Ende werden alle Verstrickungen gelöst. Und wie bei einer Zwiebel kommt eine Schicht nach der anderen zum Vorschein und man ist als Leser ein ums andere Mal überrascht. Rückblickend betrachtet, war jedes noch so kleine Puzzleteil wichtig.

Fazit:
Ich habe selten einen so komplexen und verwobenen Krimi gelesen, bei dessen Ende man sich dachte: Das habe ich so nicht erwartet. Es werden sehr viele Puzzleteile benötigt, um das große Ganze zu sehen, aber das sieht man erst direkt am Schluss. Chapeau! Ein origineller Krimi, der den Leser fordert.

Veröffentlicht am 11.09.2019

Brillianter Plot, interessante Charaktere, einfach gute Unterhaltung

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Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle von Stuart Turton, erschienen im Tropen Verlag am 24. August 2019

Ein Mann „erwacht“ in einem Körper. Er weiß nichts mehr von sich, nicht wer er ist, wo er ist und ...

Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle von Stuart Turton, erschienen im Tropen Verlag am 24. August 2019

Ein Mann „erwacht“ in einem Körper. Er weiß nichts mehr von sich, nicht wer er ist, wo er ist und was er dort soll. Er befindet sich auf einem runtergekommenen Anwesen, auf dem die Familie Hardcastle zum Maskenball eingeladen hat. Ein Mann mit einer Pestmaske erzählt ihm, dass die Tochter des Hauses an diesem Tag ermordet wird und er soll aufklären von wem. Er wird 8 Wirte habe, die er nutzen soll, um die Ereignisse, die zum Tod von Evelyn Hardcastle führen auf zu klären. Schafft er es nicht innerhalb der Frist auf zu klären was geschehen wird, oder in diesem Fall was geschehen sein wird, fängt der Tag wieder so an wie er gerade gestartet ist und er wird eine weitere Runde Aufklärungsversuche geben. Dann gibt es natürlich auch Gegenspieler, die ebenfalls Körper von anwesenden Menschen übernommen haben und den Mord aufklären wollen. Wer dies als Erster schafft darf die Ereigniskette in Blackheath verlassen und sein normales Leben wieder aufnehmen.
Dieser Krimi ist eingeschlagen wie eine Bombe. Was nicht alles als Vergleich herangezogen wurde, um die Einzigartigkeit dieses Buches zu beschreiben. Am besten gefiel mir „Cluedo trifft auf Groundhog day“, was nahe dran ist, es aber immer noch nicht annähernd beschreibt. Dieses Buch ist komplex und kein Buch für zwischendurch. Der Leser wird gefordert da er mit Aiden Bishop die Körper schneller wechselt als die Hemden und zusätzlich immer wieder an verschiedenen Punkten der Zeitschleife erwacht. Das Setting ist ein runtergekommenes Anwesen, auf dem vor genau 10 Jahren bereits ein nie aufgeklärter Mord stattgefunden hat und das seither leer gestanden hat. Autos sind gerade erfunden und den Gästen noch nicht so vertraut. Man reist noch per Kutsche, hat Lakaien und Zofen auch wenn der Geldbeutel es eigentlich nicht zulässt.

Zusätzlich zur Krimistory im Zeitreisemodus erleben wir einen Ermittler der in seinen Wirten verschiedene Benefits oder Einschränkungen erlebt. Er ist immer nur so klug und wendig wie der Körper, in dem er gerade ist. Auch muss er im Laufe seiner Leben öfter mit den Wirten um den Körper ringen da diese ihre Eigenschaften einfließen lassen.

Dieses Buch ist mein Krimi 2019. Er hat alles was eine gute Story ausmacht, und mit einigen geschickten Griffen, die ich hier nicht näher ausführen möchte wird die Geschichte auch sehr spannend und man springt mit dem Protagonisten von Charakter zu Charakter und entdeckt immer wieder neue Wendungen der eigentlich gleichen Geschichte.

Hilfreich ist eine Einladung zum Maskenball am Beginn des Buches, welches die wichtigsten namentlich genannten Personen aufzählt. Klare Kaufempfehlung.

Veröffentlicht am 08.09.2019

Mysteriös

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Der Maskenball der Familie Hardcastle wird zum Horrortrip für die Tochter, denn am Ende des Abends stirbt sie. Jeden Tag wieder, bis ihr Mörder endlich gefasst wird. Mich hat das Buch von Anfang an sehr ...

Der Maskenball der Familie Hardcastle wird zum Horrortrip für die Tochter, denn am Ende des Abends stirbt sie. Jeden Tag wieder, bis ihr Mörder endlich gefasst wird. Mich hat das Buch von Anfang an sehr fasziniert. Schon der Klapptext und der Titel. klingen vielversprechend. Ich wurde beim Lesen auch nicht enttäuscht. Von Anfang an war eine greifbare Spannung da. Es ging mysteriös und spannend zu. Der Schreibstil war sehr angenehm und die Figuren interessant und undurchsichtig. Ich habe mich sehr gut unterhalten und kann das Buch nur empfehlen.

Veröffentlicht am 30.08.2019

Blackheath

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Mit einem Gefühl der Desorientierung erwacht er. Irgendwie ist er Sebastian Bell, oder nicht? Auf jeden Fall wird etwas Schreckliches geschehen. Ein Schuss ertönt und eine Frau ruft um Hilfe. Ist es Anna? ...

Mit einem Gefühl der Desorientierung erwacht er. Irgendwie ist er Sebastian Bell, oder nicht? Auf jeden Fall wird etwas Schreckliches geschehen. Ein Schuss ertönt und eine Frau ruft um Hilfe. Ist es Anna? Bell weiß nicht wohin er sich wenden soll. Nach Osten ruft ihm jemand zu und drückt ihm einen Kompass in die Hand. Bald erreicht er Blackheath, ein düsteres und weitläufiges Herrenhaus, das sicher schon bessere Tage gesehen hat. Unbedingt will Sebastian weiteres Unheil verhindern. Aber Eigensicherung geht vor. Das schützt Bell allerdings nicht davor, einiges in Erfahrung zu bringen, was nur schwer zu ertragen ist.

Das gab es schon, einen Tag immer wieder von vorn beginnen zu lassen. Wieso also nochmal? Eine Frage, die der Autor mit Leichtigkeit beantwortet. Er gewinnt der Idee etliche überraschende Facetten ab. Sein Protagonist, Aiden Bishop, darf oder muss den Tag wieder und wieder erleben, indem sein Geist in verschiedene Körper schlüpft. Aus den Sichtweisen und auch mit den Erfahrungen und Gedanken verschiedener Wirte erfährt er, um welches Ereignis es hier geht und auch was seine Aufgabe ist. Er ist freiwillig nach Blackheath gekommen, doch nun schafft er es nicht mehr, den Ort zu verlassen, es sei denn er löst das Rätsel.

Es bietet sich gewiss an, dieses Buch mehrfach zu lesen. Einmal recht zügig, weil man einfach umkommt vor Spannung, was der Autor für seinen Protagonisten in petto hat. So ungewiss ist der Ausgang der Sache, so groß der Zweifel. Ist das Rätsel erstmal gelöst, könnte es heißen, noch einmal zum Genießen. Erst dann kann man wahrscheinlich die Feinheiten wahrnehmen, die der Autor in seiner Geschichte versteckt hat, alle Verschachtelungen entschlüsseln, jeden kleinen Hinweis entdecken. Schon beim ersten Lesen fragt man sich, wie es der Autor geschafft hat, die zahlreichen Fäden in der Hand zu behalten. Einzig die Rahmenhandlung wird eher kurz gestreift, die sieben Tode der Evelyn Hardcastle werden von allen Seiten beleuchtet, auf eine Art und Weise, dass man bald nicht mehr von dem Buch lassen kann.