Cover-Bild Jenseits der Wintersonne
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26,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Delius Klasing
  • Themenbereich: Sport und Freizeit
  • Genre: Ratgeber / Sport
  • Seitenzahl: 208
  • Ersterscheinung: 15.01.2026
  • ISBN: 9783667132048
Veronica Skotnes

Jenseits der Wintersonne

Leben und Segeln im Nordmeer
Die faszinierende Küste Finnmarks

Unternehmen Sie eine einzigartige Reise in das Polarmeer und entdecken Sie die unwirtliche Küste der Finnmark, gesehen durch die Augen einer ungewöhnlichen jungen Frau. Veronica Skotnes ist Ende 27, lebt seit drei Jahren auf ihrem alten Kutter vor der norwegischen Küste und sehnt sich gleichermaßen nach Ruhe und Lebendigkeit. Ihre Gedanken und Reflexionen sowie ihre Begegnungen mit dem Menschen, die in diesem abgeschiedenen Teil der Erde leben, beschreibt sie ebenso einfühlsam und nachvollziehbar wie die Gefahren und Herausforderungen, die ihr Lebensweg mit sich bringt. Eine Hommage an die Natur mit all ihren Facetten.

Beeindruckende Erzählungen und Illustrationen

Durch Skotnes' Worte und die 18 Illustrationen wird die Unbändigkeit und Einsamkeit des Polarmeeres lebendig. Jede Zeichnung ergänzt die persönlichen Geschichten, und die Leser können eine unverfälschte Erfahrung am Rande der Welt erleben.

Ein Buch für Abenteurer und Träumer

Für all jene, die Abenteuer lieben und an Selbstfindung interessiert sind, bietet dieses Buch mehr als traditionelle Reiseberichte. Skotnes kombiniert Abenteuerlust mit introspektiven Einsichten, die inspirieren und zum Nachdenken anregen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.02.2026

Eine Reise in sich selbst

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Für mich ist dieses Buch nicht nur ein Reisebericht. Es ist eine Liebeserklärung an die Freiheit, Natur und das Polarmeer.

Die Autorin Veronica Skotnes, die mit jeder Seite auf poetische Weise ihre Abenteuer ...

Für mich ist dieses Buch nicht nur ein Reisebericht. Es ist eine Liebeserklärung an die Freiheit, Natur und das Polarmeer.

Die Autorin Veronica Skotnes, die mit jeder Seite auf poetische Weise ihre Abenteuer und Erfahrungen näherbringt, versteht es gekonnt, aus ihrem Leben zu berichten. Dabei erzählt sie nicht nur, was sie alles erlebt hat, sondern auch wie sie innerlich diese Reise empfunden hat. Fast schon poetisch verwebt sie dabei ihre Gefühlswelt mit den Geschehnissen und der emotionalen Bedeutung für sie.

Man schmeckt förmlich die Freiheit, die sie genießt und denkt darüber nach, sich die Landschaft in Norwegen anzusehen.

Sie beschreibt das Meer als eines, das nicht barmherzig und anmutig ist. Sie lernt die Extreme kennen und begreift, dass vieles schwieriger ist, wenn man sich dem wirklich stellt. Aber das gerade ist das Schöne. Es zu erleben, anstatt darüber nachzudenken. Dabei kommt sie auch in so manch brenzlige Situation auf ihrem in den 80er Jahren gebaute Segelboot.

Neben der grandiosen Natur finden auch Menschen Platz, die sie antrifft. Einheimische in der Finnmark, deren Schicksale sie erwähnt. Hier wird den von Menschen gemachten Veränderungen nachgespürt, wie z. B. der Plastikmüll, der die Meere immer mehr verunreinigt.

Ich finde es beeindruckend, dass die Autorin allein segelt und den Gefahren und Unwirtlichkeiten des Meeres so trotzt und sich auch nicht durch das umschlagende Wetter einengen lässt.

Das Buch ist schön gestaltet. Das Cover verheißt schon, wie stürmisch die norwegische See ist, und im Inneren befinden sich schwarz-weiß Illustrationen, die das Buch aufwerten. Es ist in die einzelnen Jahreszeiten eingeteilt.

Ich möchte das Buch an alle weiter weiterempfehlen, die gern Reiseberichte lesen, die ein wenig tiefer gehen und auf lyrischer Ebene berühren.

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Veröffentlicht am 12.02.2026

Beeindruckend und faszinierend

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In ihrem Buch "Jenseits der Wintersonne", das im Delius Klasing Verlag erschienen ist, erzählt die Autorin Veronica Skotnes von ihrer ein Jahr dauernden Reise entlang der äußersten Inseln der Finnmarkküste. ...

In ihrem Buch "Jenseits der Wintersonne", das im Delius Klasing Verlag erschienen ist, erzählt die Autorin Veronica Skotnes von ihrer ein Jahr dauernden Reise entlang der äußersten Inseln der Finnmarkküste.

Veronica wohnt seit drei Jahren auf einem Segelboot. Das Boot hat zwei Masten und vier große Segel, es wurde 1982 gebaut und ist 16 Jahre älter als sie. Drei Jahre lang segelte sie damit ganz allein in den Gewässern vor der Finnmark. Nun ist es Herbst, und sie wird sich aufmachen zu den Gegenden an der äußersten Küste am Nordpolarmeer.
Es wird ein Reiseabenteuer, das sie an ihre Grenzen bringen wird, immer wieder gerät sie wetterbedingt beim Segeln in gefährliche und bedrohliche Situationen. An Land hat sie viele interessante Begegnungen, sie lernt die gastfreundlichen Bewohner der Inseln kennen, die ihr von ihrer Insel und deren Geschichte erzählen, von Sagen und Mythen. Manchmal bleibt sie länger an einem Ort und lernt die Bewohner dabei noch besser kennen. Die Fischer erzählen von ihren Problemen, es geht neben der schlechten Infrastruktur auch um die fehlende Trinkwasserversorgung, die Vermüllung des Meeres durch Plastik und den zunehmenden Angeltourismus.

Die Autorin beschreibt nicht nur eindrucksvoll die Schönheit der Natur, sie lässt den Leser auch tief in ihre Gefühls- und Gedankenwelt blicken. Sie erzählt von ihrer Hoffnung, dem Familienfluch zu entrinnen, indem sie Abstand sucht von ihrer Familie, die auf den Lofoten lebt. Die selbstgewählte Einsamkeit auf See gibt ihr eine gewisse Sicherheit, sie gelangt aber auch zu der Erkenntnis, dass im Segeln auf dem offenen Meer nicht die von ihr ersehnte Freiheit liegt, da der Wind und das Wetter bestimmen, wann es wohin geht.

Ich habe das Buch, das eine Mischung aus Reisebericht und ganz persönlicher Reflexion ist, sehr gern gelesen. Es war spannend und hochinteressant, Veronica auf ihrer Reise zu begleiten. Ich habe mit ihr gebangt und gezittert, wenn sie mit ihrem Boot in gefährliche Situationen geriet, und ich habe mich mit ihr gefreut, wenn ihr die Inselbewohner freundlich und offen begegneten.
Besonders hervorheben möchte ich die wunderschöne und hochwertige Gestaltung des Buches. Das Covermotiv findet sich auch auf dem Einband wieder, im Innern finden wir 18 kunstvolle Illustrationen, die die Geschichten ergänzen.

Absolute Leseempfehlung für dieses beeindruckende Buch, das so viel mehr ist als nur ein Reisebericht!

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Ein Meer aus Stille und Reflexion

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„Jenseits der Wintersonne“ von Veronica Skotnes lässt sich kaum in ein Genre pressen – es ist gleichzeitig Erzählung, Reisebericht und philosophische Reflexion. Die Autorin nimmt uns mit auf eine raue ...

„Jenseits der Wintersonne“ von Veronica Skotnes lässt sich kaum in ein Genre pressen – es ist gleichzeitig Erzählung, Reisebericht und philosophische Reflexion. Die Autorin nimmt uns mit auf eine raue Reise entlang der norwegischen Küste, in der das Meer selbst fast wie eine Figur wirkt. Ihre Beschreibungen der Natur, der Jahreszeiten und des unberechenbaren Wetters erzeugen eine Atmosphäre, die gleichzeitig kraftvoll und meditativ ist.

Besonders berührt hat mich die Art, wie Skotnes negative Gefühle wie Trauer, Zweifel oder Einsamkeit nicht verdrängt, sondern ins Buch einfließen lässt. Diese ehrliche Selbstreflexion wird kontrastiert von Momenten der Hoffnung, in denen die Natur und das Meer fast heilend wirken. Es gibt Passagen, in denen für eine Weile alles still ist – und genau diese Ruhe fühlt sich richtig an.

Das Buch regt zum Nachdenken über das eigene Leben an, über Vergänglichkeit, über das Zulassen von Gefühlen und die Balance zwischen Innerlichkeit und äußeren Herausforderungen. Es ist keine einfache Lektüre, die man nebenbei liest, sondern ein Werk, das man bewusst erleben sollte. „Jenseits der Wintersonne“ hinterlässt das Gefühl, dass man nach der Lektüre ein Stück weiter in der eigenen Selbstreflexion gekommen ist – melancholisch, aber mit einem Funken Hoffnung, wie das Licht, das hinter den norwegischen Winterwolken durchbricht.

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Veröffentlicht am 05.03.2026

Auf hoher See

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Die Autorin nimmt uns mit auf ihre Reise auf hoher See. In den stürmischen Weiten des Nordmeers. Ausgeliefert an Natur und Gezeiten. Von Stürmen, die über sie hereinbrechen. Naturgewalten, die es in sich ...

Die Autorin nimmt uns mit auf ihre Reise auf hoher See. In den stürmischen Weiten des Nordmeers. Ausgeliefert an Natur und Gezeiten. Von Stürmen, die über sie hereinbrechen. Naturgewalten, die es in sich haben. Und doch lebt sie tagtäglich mit ihnen. Nicht gegen sie, sondern mit ihnen. Sie lässt sich darauf ein. Auf eine Reise ins Unbekannte, eine Reise in die Geschichte dieser Inseln. Eine Frau, die ihren Weg geht. Den Weg in die Freiheit. Den Weg, raus aufs Meer.

Von einsamen, verlassenen Dörfern. Bauwerke, die dem Wetter und den Gezeiten trotzen.

Sie erzählt die Geschichten der Menschen, die sie trifft. Von denen, die ihre Heimat nicht verlassen möchten und den harten Bedingungen trotzen. Es ist eine gewisse Leichtigkeit, mit der die Menschen ihr Leben leben.

Wunderschön finde ich ihre Beschreibungen bezüglich der Natur, die sie hier entdeckt und erkundet. Schroffe Felsen, Bäume die sich an jedes Fleckchen Erde klammern. Getragen von der Einsamkeit auf ihrem Boot lässt sie sich treiben.

Man spürt die Gewalt der Natur in jedem Satz. Harte, kalte Winter. Geprägt von Dunkelheit. Und doch ist da immer diese Gewissheit, dass das Licht zurückkehren wird. Der Funken der Hoffnung, dass es weiter geht.

Sie segelt allein. Nur sie mit ihrem Boot, das wie ein Verbündeter wirkt. Ein treuer Freund auf hoher See.

Ich habe etwas gebraucht, bis ich mich mit dem Schreibstil angefreundet hatte. Ist er doch so ganz anders als das, was ich sonst so lese. Aber es war ein spannender Einblick. Ein bisschen philosophisch und poetisch. Es hat mich auf jeden Fall auch zum Nachdenken angeregt. Die geschichtlichen Einwürfe finde ich ebenfalls sehr spannend.

Ein toller Reisebericht, der etwas anderen Art.

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Veröffentlicht am 19.02.2026

Besonderer Reisebericht

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In diesem Buch mit dem eindrucksvollen Cover schildert die Autorin ihre Reise mit dem Segelboot in die Finnmark.

Doch es ist weit mehr als ein Reisebericht. Die literarische Sprache macht das Buch anspruchsvoll ...

In diesem Buch mit dem eindrucksvollen Cover schildert die Autorin ihre Reise mit dem Segelboot in die Finnmark.

Doch es ist weit mehr als ein Reisebericht. Die literarische Sprache macht das Buch anspruchsvoll und hochwertig, zudem sind diverse Zeichnungen (der Autorin?) eingewebt. Passend zu den besuchten Orten erfährt man viel geschichtliches aus dieser besonderen Gegend. Auch unglaublich viel persönliches der jungen Autorin ist Bestandteil des Buches.

Ich persönlich hätte mir weitere beeindruckende Fotos gewünscht. Punkteabzug gibt es jedoch aufgrund der vielen Rechtschreibfehler. Das sollte meiner Meinung nach nicht passieren, schon gar nicht bei renommierten Verlagen. Es passt einfach nicht zu diesem sonst hochwertigen Buch.

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