Elementarwelt trifft Drachenfantasy
Jedes Jahr findet ein Wettkampf um einen der begehrten Plätze zur Ausbildung als Drachenreiter an der Citadel statt. Dieses Mal hofft Klea, dass ihr Zwillingsbruder Soron einer derjenigen ist, die für ...
Jedes Jahr findet ein Wettkampf um einen der begehrten Plätze zur Ausbildung als Drachenreiter an der Citadel statt. Dieses Mal hofft Klea, dass ihr Zwillingsbruder Soron einer derjenigen ist, die für den Wettstreit ausgewählt werden. Denn nur wer am Wettkampf teilnimmt, kann sich ein Drachenei schnappen und so seinen Platz an der Citadel sichern.
Doch das Auge des Drachen hat ganz andere Pläne und ruft zusätzlich noch Klea auf. Doch sie hat sich gar nicht beworben und vorbereitet ist sie schon zweimal nicht.
Als sie dann auch noch eins der begehrten Dracheneier findet, ändert sich ihr Leben schlagartig. Denn das Ei fängt an, rot zu leuchten. Das Zeichen für einen Feuerländerdrachen, jedoch gehört Klea zum Volk der Aquilaner. Wie kann das sein?
Doch die Verbindung ist geschaffen und so muss Klea an die Citadel und erleben, wie zwei Elemente in ihr miteinander kämpfen.
Der erste Band der Reihe hatte mich schnell in seinen Bann gezogen. Die fantastische Welt von Amber Morgen lies mich eintauchen in eine hochmagische Elementarwelt, bei der Klea, eine Aquilanerin völlig aus der Bahn und ihrem bisherigen Leben gerissen wird.
Nach und nach verstand ich die Regeln, die in dieser Welt vorherrschen, aber noch wichtiger war es, zu verstehen, was mit Klea passiert und was ihr bevorsteht. An dieser Stelle durfte ich Klea begleiten und ihr über die Schulter schauen.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr eingängig, bildgewaltig und emotional. Klea bekommt einen Mentor an die Seite gestellt, der ihr helfen, sie trainieren und zeitgleich auch beschützen soll, denn nicht alle an der Citadel sind ihr wohlgesonnen.
Die Geschichte ist sehr spannend, aufregend, emotional und fantasievoll. Zwar hat das Buch über 400 Seiten, doch bemerkte ich nichts davon, da die Seiten nur so verflogen und ich in einem Lesesog steckte. Dieser sorgte nach Abschluss auch dafür, dass ich gleich mit dem zweiten Band weiterlesen werde, denn die Geschichte von Klea ist noch lange nicht zu Ende.
Viele Geheimnisse wurden aufgeworfen und es sind immer noch Fragen offen, auf die ich gerne eine Antwort hätte. Zudem steht immer noch im Raum, wie geht es mit Klea weiter, denn ihre Verbindung zu gleich zwei Elementen ist nicht gerade einfach und sorgt doch für manche Überraschung.
Fazit:
Ein wundervoller Auftakt einer Drachen-Romantasy-Reihe, bei der ich mich schnell festgelesen habe und ich jetzt natürlich wissen möchte, wie geht es weiter.