Roman. Der fulminante Abschluss der erfolgreichen »Kaiserwald«-Dilogie von SPIEGEL-Bestsellerautorin Anja Jonuleit
»Ich erinnere mich noch gut daran, als wir im Kaiserwald ankamen. Es war, als würde man an einen Ort reisen, den es gar nicht mehr gab.«
25 Jahre nach dem Verschwinden von Rebecca Maywald in Riga ist ihre Tochter durch einen anonymen Brief auf die Diplomatenfamilie von Prokhoff aufmerksam geworden. Deren Stiftung »Drei Linden« finanziert dubiose Ökodörfer in ganz Europa. Dass Rebeccas Tochter sich in den Sohn der Familie verliebt, war nicht vorgesehen – um keinen Preis darf er ihre wahre Identität erfahren. Und auch er verbirgt etwas vor ihr: Was hat es mit seinen nächtlichen Alpträumen auf sich? Wer ist „J“ in seinem Kalender? Ein weiterer Hinweis führt sie nach Lettland. Angeblich will sie sich das Ökodorf »Tris Liepas« anschauen. In Wahrheit aber muss sie endlich Klarheit gewinnen über das Schicksal ihrer Mutter. Doch die von Prokhoffs setzen alles daran, ein dunkles Geheimnis zu bewahren. Die grandiose Fortsetzung des Erfolgsromans »Kaiserwald« von SPIEGEL-Bestsellerautorin Anja Jonuleit
www.anjajonuleit.de
"Sonnenwende" schliesst nahtlos an den ersten Band "Kaiserwald" an. Es empfiehlt sich, unbedingt "Kaiserwald" zuerst zu lesen!
Penelope hat unter falschem Namen in die Familie von Prokhoff eingeheiratet. ...
"Sonnenwende" schliesst nahtlos an den ersten Band "Kaiserwald" an. Es empfiehlt sich, unbedingt "Kaiserwald" zuerst zu lesen!
Penelope hat unter falschem Namen in die Familie von Prokhoff eingeheiratet. Sie sucht weiterhin nach ihrer verschwundenen Mutter und erhofft sich, in dieser Familie Antworten zu finden. Eine Reise nach Riga, wo Penelope einen Teil ihrer Kindheit verbracht hat, bringt erste Erkenntnisse. Im nahen Oekodorf Tris Liepas klärt sich vieles und Penelope und Falk müssen um ihre Liebe - und um ihr Leben kämpfen.
Der zweite Teil der Dilogie von Anja Jonuleit beantwortet alle Fragen, die sich beim Lesen beider Bände gestellt haben. Ein intelligentes Buch, das ausgezeichnet recherchiert ist und dessen Thematik hochaktuell ist.
Ich habe gerade vorher den "Kaiserwald" von Anja Jonuleit gelesen und war davon begeistert.
meiner Meinung nach sollte man auch beide Bände lesen, um die "Sonnenwende" richtig von Grund auf zu verstehen ...
Ich habe gerade vorher den "Kaiserwald" von Anja Jonuleit gelesen und war davon begeistert.
meiner Meinung nach sollte man auch beide Bände lesen, um die "Sonnenwende" richtig von Grund auf zu verstehen und zu würdigen.
Dieses Buch hat mich wiederum von der ersten bis zur letzten Seite ergriffen. Die Handlung ist hochinteressant und sehr brisant, aber natürlich will ich nicht viel davon verraten.
Wir begleiten Mathilda, eine Ex-Soldatin, die das Verschwinden ihrer Mutter aufzuklären versucht. Sie ist schön und tough und verstrickt sich ungewollt in eine tiefgehende Liebesgeschichte und in eine düstere Familienstory mit hochaktuellem politischen und gesellschaftlichen Hintergrund.
Das Ganze wird auf verschiedenen Zeitebenen und aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, hochspannend und lebendig, sehr emotional und bewegend.
Nachdem mir schon der erste Teil sowohl vom Schreibstil als auch den Figuren sehr gut gefallen hat, habe ich den Nachfolger sehnlichst erwartet. Die Geschichte um Penelope und die Familie Prokhoff findet ...
Nachdem mir schon der erste Teil sowohl vom Schreibstil als auch den Figuren sehr gut gefallen hat, habe ich den Nachfolger sehnlichst erwartet. Die Geschichte um Penelope und die Familie Prokhoff findet hier ihren Abschluss. Man sollte in jedem Fall den ersten Teil gelesen haben, denn sonst fällt es sicher schwer, die vielen Fäden, Figuren und Orte zusammenzuhalten. Der zweite Teil setzt nahtlos an. Penelope forscht weiter rund um das Verschwinden ihrer Mutter und deckt Steinchen für Steinchen auf. Doch auch ihre Geheimnisse sind in Gefahr. Letztlich mündet alles in einem spannenden Finale in Riga. Wird die Ehe zwischen Penelope und Falk die vielen Lügen, Geheimnisse und Schatten der Vergangenheit überstehen? Oder ist alles nur Fassade und das Liebesglück fällt wie ein Kartenhaus zusammen?
Worum geht’s?
Vor 25 Jahren ist die Lehrerin Rebecca Maywald spurlos aus Riga verschwunden. Ihre Tochter ist auf der Suche nach ihr und wird dabei immer tiefer in dunkle Geheimnisse hineingezogen, die ...
Worum geht’s?
Vor 25 Jahren ist die Lehrerin Rebecca Maywald spurlos aus Riga verschwunden. Ihre Tochter ist auf der Suche nach ihr und wird dabei immer tiefer in dunkle Geheimnisse hineingezogen, die sie zu einer grausamen Wahrheit hinführen.
Meine Meinung:
Mit dem Roman „Sonnenwende“ endet Anja Jonuleits Kaiserwald-Dilogie. Und dieses Finale hat es wirklich in sich! Auch hier hat mich der Schreibstil der Autorin und die Erzählung aus unterschiedlichen Perspektiven wieder sofort gefesselt. Ich hatte ziemlich schnell die Geschehnisse aus dem ersten Teil wieder vor Augen und konnte nicht aufhören zu lesen.
Wir haben zum einen die Sicht von Penelope/Mathilda, die für mich eine spannende Frau ist. Stark, hart wie Stahl und dennoch auch emotional und empathisch. Eine Superwoman mit Herz. Zum anderen ist da die Sicht von Falk, dem Sohn der von Prokhoffs und Penelopes Mann. Auch er gefällt mir gut. Dann haben wir als Protagonisten noch Brammer, den Personenschützer von Falk. Auch ihn mochte ich irgendwie. Die von Prokhoffs waren so unsympathisch, wie schon im ersten Band. Und ja, alle Personen, denen wir im Buch begegnen durften, haben sich authentisch in die Geschichte eingefügt.
Eine Geschichte, in der wir im Nachwort erfahren, wie viele Fakten mitverarbeitet wurden. Fakten aus erst kürzlichen Nachrichten, die wir wohl alle gesehen haben und bei denen sicher die meisten von uns den Kopf geschüttelt haben. Es ging wieder um die Öko-Dörfer der von Prokhoffs und was wirklich dahintersteckt. Es ging um Reichsbürger, Unterwanderung, Vertuschung. Und natürlich um die verschwundene Rebecca sowie die tote Alise. Es war spannend, alles hat irgendwie alles mit allem verbunden und manchmal hätte ich Penelope und Falk am liebsten geschüttelt und gesagt: Redet endlich Klartext miteinander! Penelopes Nachforschungen waren spannend. Überhaupt war das ganze Buch total fesselnd und mitreißend und fast schon mehr Kriminalroman oder Thriller, als Roman. Durch die unterschiedlichen Erzählperspektiven wurde ich beim Lesen total getriggert und wollte immer mehr wissen, weiterlesen, schneller lesen. Je näher wir der Lösung kamen, umso mehr zogen Spannungskurve und Lesetempo an. Ich war fasziniert von den Verbindungen, die die Autorin geschaffen hat. Von den Leben, die wir miterleben durften. Und das Buch war für mich ein richtiger Pageturner, den ich nicht mehr aus der Hand legen wollte, um ja nichts zu verpassen. Das Ende war dann wirklich der Hammer: Einerseits vorhersehbar, andererseits auch nicht. Und gerade, weil es eine Mischung aus Fakten und Fiktion war, hat es mich doch erschrocken und nachdenklich zurückgelassen. Aber auf positive Weise! Ein wirklich gutes Buch, eine gute Dilogie und ein Muss für alle, die gerne in Geschichtliches und Politisches eintauchen wollen, das einen mit einer guten Portion Thrill und Fiktion durch die Seiten begleitet.
Fazit:
„Sonnenwende“ von Anja Jonuleit hat mich genauso gefesselt, wie bereits der erste Teil ihrer Kaiserwald-Dilogie. Die Charaktere fügen sich so gut in die Geschichte ein, besonders Penelope finde ich eine außergewöhnliche und faszinierende Person. Dann die Nachforschungen und Ermittlungen. Die sich immer weiter steigernde Spannung. Eine perfekte Mischung aus Fakten und Fiktion. Und ein Showdown, der mich wirklich geflasht hat und zu einem unvorhergesehenen Ende geführt hat. Manchmal hatte ich doch noch ein bisschen die Hoffnung, dass… - aber lest selbst!
5 Sterne von mir und ich bin gespannt, was uns die Autorin als Nächstes zum Lesen geben wird!
Im vergangenen April las ich den ersten Teil der Dilogie „Kaiserwald". Anja Jonuleit erzählte in zwei Zeitsträngen von Rebecca Maiwald, die 1998 aus Riga spurlos verschwand. ...
SONNENWENDE
Anja Jonuleit
Im vergangenen April las ich den ersten Teil der Dilogie „Kaiserwald". Anja Jonuleit erzählte in zwei Zeitsträngen von Rebecca Maiwald, die 1998 aus Riga spurlos verschwand. Die Polizei ging damals von einem Gewaltverbrechen aus, doch Rebecca wurde nie gefunden.
Die erwachsene Tochter Penelope machte sich, nachdem sie einen anonymen Hinweis erhalten hatte, auf die Suche nach ihrer Mutter. Diese Spur führte sie zur Familie von Prokhoff. Um den Sohn der Familie kennenzulernen, fuhr sie mit ihrem Auto in seines hinein.
„Sonnenwende", der zweite Teil, knüpft fast genau hier an: Mittlerweile lebt Penelope unter falschem Namen - als Mathilda - und ist mit Falk von Prokhoff verheiratet.
Sie findet heraus, dass Falks Vater einst der Geliebte ihrer Mutter war und fast zeitgleich mit dem Verschwinden ihrer Mutter vor 25 Jahren überstürzt in die USA abreiste.
Ihr Schwiegervater drängt sie, die Vorstandsvorsitzende der Prokhoffschen Stiftung zu werden. Diese Stiftung unterstützt kleine autarke Ökodörfer, die über ganz Europa verteilt sind - eines davon liegt in der Nähe von Riga.
Falk hat derweil eigene Sorgen: Nachdem eine Mitarbeiterin herausgefunden hat, dass Gelder der Stiftung veruntreut wurden, landet diese im Krankenhaus. Ist sie das Opfer eines Verbrechens geworden?
Wie all diese Dinge miteinander verknüpft sind, müsst ihr allerdings selbst lesen.
Anja Jonuleit hat es erneut perfekt verstanden, historische Tatsachen mit fiktiven Personen zu verweben und dabei auch noch den Nerv der Zeit trifft.
Der Schreibstil ist unglaublich flüssig und fesselnd; jedoch sollte man wissen, dass es ein paar Kapitel braucht, um sich einzulesen. Wer sich diese Zeit nimmt, wird mit einer spannenden Geschichte belohnt. Ich konnte zum Ende hin gar nicht mehr aufhören zu lesen. Allerdings empfehle ich euch, zuvor den ersten Band „Kaiserwald" zu lesen, da es ansonsten schwer werden könnte, der Geschichte zu folgen.