Vom Schicksal zweier Frauen zwischen Krieg, Vertreibung und Neubeginn
Flucht und Vertreibung zum Ende des 2. Weltkriegs aus den ehemaligen Ostgebieten, in diesem Fall aus Ostpreußen. Die Separation einer Mutter und Tochter während der Flucht, die Suche einer Tochter nach ihrer Mutter - emotional, spannend auf zwei Zeitschienen geschrieben.
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Der Roman Heimat aus Eis und Asche ist nach einer wahren Gesichtete geschrieben. Es ist Krieg und im Osten rückt der Russe vor, die Menschen werden gezwungen zu fliehen, so auch Elli und ihre Tochter Lena ...
Der Roman Heimat aus Eis und Asche ist nach einer wahren Gesichtete geschrieben. Es ist Krieg und im Osten rückt der Russe vor, die Menschen werden gezwungen zu fliehen, so auch Elli und ihre Tochter Lena und deren Mutter. Auch die Familie von Schweig ist unter den tausenden von Flüchtlingen. Ellie und deren Mutter werden vom Russen überwältigt und dabei verlieren sie Lena. Elli findet ihre Tochter nicht wieder und ist ihr Leben lang darüber verzweifelt. Dann nimmt die Geschichte dramatisch ihren Lauf als Lena als nach fünfzig Jahren durch einen Zufall erfährt das sie apportiert ist.
Fazit:
Tragische wie spannende Geschichte die von der ersten Seite an fesselt.
MEINE MEINUNG
Es war im Jahr 1993 als Lena sich auf den Weg zu ihrer sterbenden Mutter macht. Ihre Mutter möchte ihr gerne noch etwas sagen, doch leider schafft sie es nicht mehr und so verstirbt sie unverrichteter ...
MEINE MEINUNG
Es war im Jahr 1993 als Lena sich auf den Weg zu ihrer sterbenden Mutter macht. Ihre Mutter möchte ihr gerne noch etwas sagen, doch leider schafft sie es nicht mehr und so verstirbt sie unverrichteter Dinge.
Bei der Testamentseröffnung erfährt Lena dann, das sie adoptiert wurde. Es gab keinen Namen, und kein Geburtsdatum, das einzige was man wusste war, sie kam aus Ostpreußen.
Das Buch wechselt dann immer zwischen den beiden Zeitsträngen; dem Jahr 1944 und dem Jahr 1993 und wir dürfen tief in Lenas Leben eintauchen. Aber auch in Ellies Leben haben wir hier einen tiefen Einblick.
Die Autorin hat hier ein sehr emotionales Werk geschaffen und wir erfahren von Wolfskindern und Suchkindern, wie man die damals nannte. Viele Kinder gingen wohl im Krieg verloren und man will sich das eigentlich überhaupt nicht vorstellen, das so etwas einfach so passiert ist.
Für Lena war das dramatisch, denn was sie dann zusätzlich noch über ihren Adoptivvater erfährt, erschüttert sie fast noch mehr. Sie hätte niemals gedacht, das ihr Vater bei der SS gewesen ist. So rinnt ihr plötzlich ihr gesamtes Leben durch die Finger und das, obwohl sie ja inzwischen schon selbst über 50 Jahre alt ist.
Ich denke das ist keine Frage des Alters, wenn man so etwas erfährt. Man lebt ein Leben, das überhaupt nicht zu einem gehört.
Die Autorin hat hier wirklich nichts ausgelassen und das macht das Buch dann hier auch so emotional und so gefühlvoll. Das Drama könnte hier nicht höher sein, denn auch das was Ellie erlebt hat, rührt einen extrem an und man denkt noch lange darüber nach.
Das ist kein Buch, das man einfach mal so liest und es dann weglegt. Dieses Buch macht etwas mit einem und wirkt noch sehr lange nach.
Die Autorin hat uns hier an zwei Leben teilhaben lassen, die unterschiedlicher nicht sein können. Und doch schafft sie es ein Happy End zu schaffen
Ich war gefangen in dieser Geschichte, denn es hat mich so berührt, was man hier alles zu lesen bekommt. Ich vergebe hier 5 Sterne, denn mich hat die Geschichte so berührt. Das Schicksal ist hier wirklich so greifbar und man fragt sich, wie man sich begegnet, wenn man sich nach 50 Jahren findet. Man fragt sich beim lesen, wie man selbst agieren würde und man kommt zu dem Entschluss, das es nicht einfach ist, 50 Jahre einfach wegzuwischen.
Annette Oppenlander hat es mit "Heimat aus Eis und Asche" wieder einmal geschafft, mich komplett zu fesseln. Schon lange hat es kein Buch geschafft, mich so in seinen Bann zu ziehen und unbedingt weiter ...
Annette Oppenlander hat es mit "Heimat aus Eis und Asche" wieder einmal geschafft, mich komplett zu fesseln. Schon lange hat es kein Buch geschafft, mich so in seinen Bann zu ziehen und unbedingt weiter lesen zu wollen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Ich habe schon einige Bücher von der Autorin gelesen und ich bin wieder einmal von dem einnehmenden Schriftstil begeistert. Es wird so spannend und bewegend erzählt, dass das Gelesene wie ein Film vor einem abläuft.
Besonders spannend und aufwühlend fand ich natürlich die Beschreibungen der Flucht von Ellie und auch wenn man wusste, dass sie ihr Kind wahrscheinlich nicht so schnell wieder finden wird, habe ich die ganze Zeit gehofft, dass auf der nächsten Seite ein Wiedersehen statt findet.
Auch die Wirren des Krieges, die Flucht und die Ungewissheit wurden sehr gut beschrieben. Man konnte sich in etwa vorstellen, wie unglaublich zermürbend damals alles war.
Es ist mal wieder ein gelungener Roman und definitiv nicht der Letzte, den ich von der Autorin lesen werde. Eine ganz klare Leseempfehlung.
Der neue Roman der Autorin Annette Oppenlander ist ein Roman aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Handlung behandelt das Schicksal zwei Familien die unter den vielen Flüchtlingen versuchen zu überleben. Dabei ...
Der neue Roman der Autorin Annette Oppenlander ist ein Roman aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Handlung behandelt das Schicksal zwei Familien die unter den vielen Flüchtlingen versuchen zu überleben. Dabei geht die dreijährig Lena verloren und die Mutter eElie weiß fünfzig Jahre nicht was passiert ist.
Fazit:
Eine wahre Geschichte die unter die Haut geht, alles sehr dramatisch und spannend mit sehr vielen Lügen und Geheimnisse die erst fünfzig Jahre später geklärt werden.
"Heimat aus Eis und Asche" von Annette Oppenlander ist ein Taschenbuch mit 312 Seiten, dass seine Leserschaft in den bitterkalten, harten Winter 1945 mitnimmt (und das im wahrsten Sinne des Wortes) sowie ...
"Heimat aus Eis und Asche" von Annette Oppenlander ist ein Taschenbuch mit 312 Seiten, dass seine Leserschaft in den bitterkalten, harten Winter 1945 mitnimmt (und das im wahrsten Sinne des Wortes) sowie in das Jahr 1993.
Die Autorin erzählt von der Flucht dreier Frauen 1945 aus Ostpreußen, bei der Ellie Johansens Tochter Lenchen verloren geht. Und von Lena in Münster, die 1993 nach dem Tod ihrer Mutter erfährt, dass sie adoptiert war und sich sodann auf die Suche nach ihrer Herkunft macht.
Wie gewohnt gelingt es Annette Oppenlander vortrefflich, historische Fakten und wahre Begebenheiten mit Fiktion zu verknüpfen und herausgekommen ist auch diesmal eine Geschichte, deren Hintergründe bestens recherchiert wurden und die ans Herz und an die Substanz geht. Nicht nur die bittere Kälte, der beißende Hunger und die Umstände, die zur Flucht führten, haben mich ungemein bewegt und erschüttert, auch Ellies Verzweiflung und ihre erfolglosen Versuche, ihre Tochter wiederzufinden, waren herzzereißend und absolut authentisch.
Der Erzählstrang um 1993 konnte mich leider nicht vollends begeistern bzw. überzeugen, da ich mit Lena nicht recht warm wurde und ihre Handlungen in meinen Augen nicht so recht nachvollziehbar waren, leider.
Insgesamt aber unbedingt empfehlenswert und toll geschrieben!