Cover-Bild Overkill
Band 1 der Reihe "Overkill"
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12,90
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 300
  • Ersterscheinung: 22.06.2023
  • ISBN: 9783734701955
Astrid Korten

Overkill

Der Sündenfall
Liebe bedeutet, die Einsamkeit des anderen erträglich zu machen.
Zorn hingegen erzeugt so oder so eine Zukunft.

Der Anstoß, von den Früchten des verbotenen Baumes zu essen, kommt nicht von Adam oder Eva, sondern durch die verführenden Worte der Schlange.
(Buch Genesis, Der Sündenfall)

Ein grausames Verbrechen, das die Menschen in Atem hält, erschüttert die Kleinstadt Berg am Starnberger See. Mo Celta von der Kripo Starnberg übernimmt die Ermittlungen. Kurz darauf wendet sich Alexander Martin an die Kripo Starnberg.
Im Befragungszimmer trifft er auf Mo Celta, die eine Vergewaltigungsserie und einen Mord aufklären muss. Mo erfährt von Intrigen, Lügen, von einer Affäre und einer Hasenmaske. Davon überzeugt, dass die Zeit drängt und der Fall, der unfassbar Böses verheißt, sich zum Albtraum entwickeln könnte, setzt die Hauptkommissarin alles daran, den Mord aufzuklären. Mo stößt auf ein Geflecht aus listiger Verführung und sinnlicher Begierde und auf den Zorn eines teuflischen Menschen.
Fast ohne dass Mo es merkt, verbindet sich das Tasten nach dem Sinn einer Tat mit einer geheimnisvollen, rätselhaften Geschichte um ein Geheimnis.

DER SÜNDENFALL ist der erste Fall der Ermittlerin Mo Celta.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.07.2023

Packender, nervenaufreibender und raffinierter Psychothriller

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"Der Sündenfall" ist der Auftakt der Overkill-Thriller-Reihe von Astrid Korten.

Als in einem Mehrfamilienhaus in der beschaulichen Kleinstadt Bern am Starnberger See ein Familienvater einem grausamen ...

"Der Sündenfall" ist der Auftakt der Overkill-Thriller-Reihe von Astrid Korten.

Als in einem Mehrfamilienhaus in der beschaulichen Kleinstadt Bern am Starnberger See ein Familienvater einem grausamen Verbrechen zum Opfer fällt, übernimmt Hauptkommissarin Mo Celta die Ermittlungen.

Mit ihrem mitreißenden und bildhaften Schreibstil ist es der Autorin gelungen, mich an die Geschichte zu fesseln. Von der ersten Seite an wird Spannung erzeugt, die durch Perspektivwechsel und unerwartete Wendungen konstant auf einem hohen Level bleibt, sodass es mir einfach nicht möglich war, dass Buch beiseite zu legen.

Die Handlung wird aus verschiedenen Blickwinkeln beschrieben. So verfolgt man das Geschehen hauptsächlich aus Sicht der Protagonistin Julia, erhält aber auch immer wieder Einblicke in die verstörende und erschreckende Gedankenwelt des vermeintlichen Täters, dessen Identität bis zum Ende verschleiert bleibt.

Während Julia trotz oder gerade wegen all ihren Ecken und Kanten sympathisch und glaubhaft erscheint, da sie tiefgründig beschrieben wird und ihre Beweggründe nachvollziehbar dargestellt sind, werden die anderen Figuren eher oberflächlich dargestellt. Jeder scheint Geheimnisse zu haben, die erst nach und nach gelüftet werden, sodass ich bis zum Schluss nicht sicher war, wem ich trauen kann. Die dadurch erzeugte beklemmende Atmosphäre zieht sich durch alle Kapitel und die Spannung baut sich immer weiter auf. Bis zum Ende war ich auf der Suche nach dem Täter ahnungslos, sodass die überzeugende Auflösung für mich absolut überraschend war.

Insgesamt ist "Der Sündenfall" ein absolut packender Thriller, der mir einige nervenaufreibende Lesestunden bescherte. Da es sich um den Auftakt einer neuen Reihe handelt, freue ich mich schon jetzt auf den nächsten Band, in dem die Hauptkommissarin Mo Celter, deren Ermittlungen in diesem Fall noch eher hintergründig liefen, mehr in den Fokus rücken wird.

Von mir gibt es eine ganz klare Kauf- und Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 13.06.2023

Overkill der Sündenfall

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Ich liebe diese fantasievollen und echt brutalen und spannenden Thriller von Astrid Korten. Wir sind in Berg am Starnberger See. In einem schönen Mehrfamilienhaus mit großem Garten und alten Bäumen. Hier ...

Ich liebe diese fantasievollen und echt brutalen und spannenden Thriller von Astrid Korten. Wir sind in Berg am Starnberger See. In einem schönen Mehrfamilienhaus mit großem Garten und alten Bäumen. Hier wohnt die Familie Hagen: Vater Theo, Mutter Julia, die pubertierende Tochter Emma und das Nesthäckchen Lukas. Die Wände in diesem Haus sind sehr hellhörig. Über den Hagens wohnen die Taubers, Andrea und Marleen und deren Tochter Charis. Man hört in der darunterliegenden Wohnung jeden Schritt. Und dann beginnt das Fatale: Julia beginnt ein heimliches Verhältnis mit Andreas, der aber als Frauenheld bekannt ist. In letzter Zeit tauchen rund um das Haus immer wieder Kadaver von getöteten und mißhandelten Kaninchen auf, blutig, mit verrenkten Gliedern. Niemand hat etwas gesehen oder gehört. Dann wird Andreas in seinem Arbeitszimmer die Kehle durchgeschnitten. Niemand von den Hausbewohnern hat etwas gesehen oder gehört. Aber wie kam der Mörder ins Haus? Die Türe ist durch ein Sicherungssystem abgesichert, jeder Hausbewohner hat dazu seinen eigenen Code. Mo Celta, die Kommissarin, die den Fall bearbeitet, geht davon aus, dass der Mörder einer vom Haus war oder eben diesen ins Haus hineingelassen hat. Und nun beginnt ein Spießrutenlaufen, denn jeder verdächtigt jeden. Wie üblich, kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen, der Spannungsbogen erhöht sich von Seite zu Seite. Und dann alle paar Seiten komm der Mörder zu Wort. Man liest über seine Zweifel, seine Gebrochensein, seine stille und kalte Wut. Und dann plötzlich deutet alles darauf hin wer nun der Böse war. Aber schon kommt ein anderer Mensch in Betracht, der der Täter sein kann. So geht es ein paar Mal hin und her, was den Leser ganz nervös macht, denn man weiß wirklich nicht mehr, wer was ist und macht. Und wenn man dann wirklich den Täter entlarvt hat wird uns auf den letzten Seiten nochmals eine ganz andere Version vorgestellt. Wirklich ein Lesevergnügen, dass das Herz schneller schlagen läßt und den Blutdruck steigen läßt. Die Ausdrucksweise ist sehr gut, kurz und prägnant, ohne viel Schnörcksel wird uns der Sachverhalt dargestellt. Was mir persönlich sehr zusagt sind die kurzen Kapitel mit der Datumsangabe. Dies ist Band 1 von Overkill und weitere sollen noch folgen, was ich mit Spannung erwarte. Auch das Cover ist irgendwie schaurig. Es zeigt einen Menschen mit Hasenmaske in einem Kellerraum.

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Veröffentlicht am 25.04.2023

durchdachter und fesselnder Thriller

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Abwechselnd aus der Sicht von Julia, die ein besonderes Verhältnis zum Toten hatte, und des Täters/der Täterin, erzählt, wird man als Leser nun immer weiter in die Geschichte hineingezogen. Eine Vielzahl ...

Abwechselnd aus der Sicht von Julia, die ein besonderes Verhältnis zum Toten hatte, und des Täters/der Täterin, erzählt, wird man als Leser nun immer weiter in die Geschichte hineingezogen. Eine Vielzahl von falschen Fährten und überzeugenden Wendungen, aber auch die unterschwellige teils düstere teils sinnliche Atmosphäre gipfeln in einem fulminanten Finale, in dem die Autorin eine überraschende und doch einleuchtende Lösung des Falls präsentiert.

Neben den sehr authentisch charakterisierten Haupt- und Nebenfiguren ist der sehr bildhafte und exzellente Schreib- und Erzählstil ein weiteres großes Plus. Hier spürt man die Leidenschaft der Autorin für durchdachte und fesselnde Thriller.

Fazit: Aus meiner Sicht ist dies ein absolut gelungener Reihenauftakt, der mich begeistern und durch den raffinierten Handlungs- und Spannungsbogen absolut überzeugen konnte. Allen Fans des Thriller-Genres, oder die es jetzt werden wollen, kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen.

Veröffentlicht am 03.04.2023

Sündigen ist der Versuche eine Leere auszufüllen

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"Halte dem nicht seine Sünde vor, der sich bessert, und denke daran, dass wir alle auch Schuld tragen." (Bibel; Sir. 8,6)
In der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Berg am Starnberger See kommt es zu ...

"Halte dem nicht seine Sünde vor, der sich bessert, und denke daran, dass wir alle auch Schuld tragen." (Bibel; Sir. 8,6)
In der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Berg am Starnberger See kommt es zu einem brutalen Mordfall. Hauptkommissarin Mo Celta ermittelt in diesem Mordfall. Eigenartig ist, warum trotzdem dieses Haus sehr hellhörig ist, anscheinend niemand etwas von dem Mord mitbekommen hat. Lediglich Julia Hagen ist überrascht, als sich die Vorhänge in der Wohnung der Taubers bewegen, obwohl niemand zu Hause ist. Außerdem hat sie den Eindruck, als wenn in diesem Haus selbst immer wieder eigenartige Dinge vor sich gehen. Mo Celta ist sich sicher, sie müssen den Täter schnell finden, den den sie befürchtet eine weitere Tat.

Meine Meinung:
Beeindruckend finde ich das Cover, welches inhaltlich grandios zum Geschehen passt. Die Erwähnung vom ersten Fall der Kommissarin Mo Celta im Klappentext, irritierte mich im Nachhinein ein wenig. Den in der Geschichte selbst bleibt die Kommissarin eher blass und ich erfahre eigentlich zu wenig über sie und ihre Ermittlungen. Hingegen umso mehr über die Bewohner der Johannisgasse 17, wo dieser brutale Mord geschieht. Mit viel Geschick und ihrem großen Talent für Wendungen und Gedankenspiele nimmt uns die Autorin mit in ein Psychospiel zwischen Rache, Sünde, Begierde, Verführung und dem Zorn eines dreisten Täters. Schnell wird den Ermittlern klar, dass der Täter kein Unbekannter sein kann. Da das Mehrfamilienhaus nicht mit einem Schloss geöffnet, sondern mit einem Türcode versehen ist und man somit nicht unbeobachtet in das Haus eindringen kann. Eine weitere Auffälligkeit ist in unmittelbarer Nähe, wo immer wieder gequälte und getötet Kaninchen entdeckt werden. Ist es gar unser Täter, der diese Tiere quält und tötet? Man liest ja immer wieder davon, dass Menschen erst Tiere quälen, ehe sie morden. Am meisten schockiert und Angst hat allerdings Julia Hagen. Vor allem, dass ihre Affäre mit dem Mordopfer an Licht kommen könnte. Dieses Buches hat mich wieder sehr gefesselt, besonders weil ich von Seite zu Seite immer mehr über die einzelnen Charaktere erfahre. Dadurch hatte ich selbst mehrere Verdächtige im Visier und trotzdem war ich am Ende überrascht vom eigentlichen Täter. Man spürt einfach die Menschenkenntnis, Routine und das Talent der Autorin, den Leser mit ihren Büchern zu fesseln. Astrid Korten hat ihre ganz eigene und spezielle Art, Kriminalfälle darzustellen und zu erzählen. Dabei sind ihr explizit die Charaktere und ihr Handeln wichtig, weshalb diese natürlich im Vordergrund stehen. Lediglich über die Ermittlerin selbst war ich etwas enttäuscht, ich hätte gerne mehr über ihre Gedanken und Ermittlungsarbeit erfahren. Dennoch hat mich dieses Buch überaus gut unterhalten und gefesselt, weshalb ich 5 von 5 Sterne gebe.

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Veröffentlicht am 17.03.2023

Hohe Thrillerkunst von Anfang bis Ende

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Im Mehrfamilienhaus in der Johannisgasse 17 in der Kleinstadt Berg am Starnberger See in Oberbayern scheint die Welt noch in Ordnung. Hier leben Theo Hagen mit Frau Julia und den Kindern Emma und Lukas, ...

Im Mehrfamilienhaus in der Johannisgasse 17 in der Kleinstadt Berg am Starnberger See in Oberbayern scheint die Welt noch in Ordnung. Hier leben Theo Hagen mit Frau Julia und den Kindern Emma und Lukas, Severin Küpper mit Frau Hannah und Sohn Jonas, Samuel und Cora Lemberg und Andreas Tauber mit Frau Marleen und Tochter Charis. Bis plötzlich erst gehäutete Kaninchen gefunden werden und dann Andreas Tauber ermordet in seinem Büro liegt.
Hauptkommissarin Mo Celta von der Kripo Starnberg übernimmt die Ermittlungen. Die Zeit drängt, denn wie es aussieht wird Tauber nicht der einzige Tote bleiben.

Kristin Pang, die Astrid Korten auch in ihrer Danksagung erwähnt, hat wieder ein grandioses Cover geschaffen. Lange habe ich mich gefragt, was die Hasenmaske bedeutet. Aber das klärt sich während des Lesens dann auf.
Bei den Aufzeichnungen vom August 2021 bekomme ich erste Gänsehaut, die sich auch im August 2022 nicht verflüchtigt. Wer ist das, der die Unzulänglichkeiten des Lebens beheben will? Wer ist dieser Torwächter?
Durch die farbigen Bilder, die Autorin Astrid Korten mir in den Kopf zaubert, bin ich sofort mitten drin in der Kleinstadt Berg am wunderschönen Starnberger See und beginne mit HK Mo Celta von der Kripo Starnberg zu ermitteln. Ich meine die Angst, die die Bewohner des Hauses umtreibt, zu spüren. Aber es kommen auch immer mehr Geheimnisse ans Tageslicht, die jeder Einzelne gerne unter der Oberfläche gehalten hätte. Auch Julia hat ihre Gründe und will den Mörder ganz schnell finden.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Julia Hagen erzählt, die eine ganz spezielle Beziehung zu dem Opfer hatte. Aber auch der Täter kommt mit seinen Gedanken, die er in einem Tagebuch festhält immer wieder zu Wort und treibt mir die Gänsehaut auf die Arme. Ich persönlich hatte den Täter schon einige Male dingfest gemacht, musste aber einsehen, dass ich mich jedes mal habe täuschen lassen.
Mit ihrem exzellenten Erzählstil treibt mich Astrid Korten nur so durch die Seiten und ich kann einfach nicht aufhören zu lesen, bis ich weiß wer… Dann sitze ich hier, bin schockiert und kann nicht glauben, wie sich hier alles auflöst. Einfach entsetzlich, aber auch grandios.

Ein absolut spannendes Verwirrspiel bis zum Ende, das mich gefesselt, gepackt und nicht mehr losgelassen hat. Eines meiner Lesehighlights in diesem Jahr.

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