Cover-Bild Super-GAU
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26,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Carlsen
  • Themenbereich: Graphic Novels, Comics, Cartoons
  • Genre: Weitere Themen / Comics
  • Seitenzahl: 208
  • Ersterscheinung: 25.02.2025
  • ISBN: 9783551756473
Bea Davies

Super-GAU

Schicksale im Schatten von Fukushima

In Super-Gau beleuchtet Bea Davies die verheerenden Ereignisse der Fukushima-Katastrophe 2011 auf einzigartige Weise. Mit kunstvollen Zeichnungen und einer raffiniert verwobenen Erzählung wird die Geschichte von acht Menschen in Japan und Berlin erzählt, deren Leben auf überraschende Weise durch die Ereignisse am 11. März 2011 verbunden sind.

Mit viel Feingefühl zeigt diese Graphic Novel eindrucksvoll, wie einschneidende Weltereignisse und persönliche Schicksale ineinandergreifen und wie Katastrophen uns so beinahe unmerklich berühren und prägen.

Eine berührende Graphic Novel über die Fukushima-Katastrophe und ihre tiefgreifenden Auswirkungen auf das Leben Einzelner.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.03.2025

Überraschend

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Diese Graphic Novel mit dem Titel Supergau hat mich tief beeindruckt. Sie lässt sich zügig lesen , aber hinterlässt den Leser sehr nachdenklich. Überrascht hat mich , dass nicht Fukushima und die eigentliche ...

Diese Graphic Novel mit dem Titel Supergau hat mich tief beeindruckt. Sie lässt sich zügig lesen , aber hinterlässt den Leser sehr nachdenklich. Überrascht hat mich , dass nicht Fukushima und die eigentliche Katastrophe im Mittelpunkt steht , sondern der Einfluss dieser auf verschiedene menschliche Schicksale. Die Katastrophe bildet eine Art Rahmen durch die Meldungen aus den verschiedenen Medien.
Unglaublich auch , dass diese Atom- Katastrophe von Fukushima mit Erbeben , Tsunami und so vielen Toten schon fast 15 Jahre her ist! In der Graphic Novel verlangt Bea Davies von uns eine echte Auseinandersetzung mit den Ereignissen , die wir fast schon vergessen hatten. Das gelingt ihr umso besser , da sie uns mit Einzelschicksalen konfrontiert. Dabei werden dennoch Schicksale lediglich angeschnitten, vom Leser wird erwartet , dass er sich seine eigenen Meinung bildet.
Auch die Gestaltung des Buches überraschte mich , einerseits die Haptik, andererseits die Wahl der Elemente des Covers: große Buchstaben , wogende Wellen, aus denen Gesichter mit den Lettern G A U auftauchen. Auch farblich toll!
Das erste Lesen war nicht einfach für mich , zumal ich nicht oft Graphic Novels lese, mich aber die Thematik so sehr interessiert hatte. Ich werde dieses Besondere Buch sicher noch öfter zur Hand nehmen und sicher immer wieder neues entdecken.
Keine leichte Kost , aber ein sehr besonderes Buch!

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Highlight mit Gänsehautpotential

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Diese Graphic Novel überzeugt mit ihrer zurückhaltenden, aber dennoch eindringlichen Erzählweise. Anstatt die Fukushima-Katastrophe direkt ins Zentrum zu stellen, verknüpft sie verschiedene Lebensgeschichten, ...


Diese Graphic Novel überzeugt mit ihrer zurückhaltenden, aber dennoch eindringlichen Erzählweise. Anstatt die Fukushima-Katastrophe direkt ins Zentrum zu stellen, verknüpft sie verschiedene Lebensgeschichten, die von den Ereignissen berührt werden. Die Handlung entfaltet sich langsam, aber nicht zäh und lässt viel Raum für eigene Interpretationen, es gibt keine erklärende Erzählerstimme. Das fand ich super!


Die schwarz-weißen Zeichnungen von Bea Davies verstärken die melancholische Grundstimmung und bleiben durch ihren rauen, atmosphärischen Stil lange im Gedächtnis. Ich hatte beim Anschauen teilweise eine richtige Gänsehaut. Die zwischenmenschlichen Beziehungen verleihen der Geschichte emotionale Tiefe. Manches bleibt bewusst vage, wodurch Raum zum Selbernachdenken entsteht.


Das Cover ist nicht nur visuell beeindruckend, sondern auch haptisch ein Erlebnis, ein richtiger Handschmeichler.


Eine Graphic Novel, die nachwirkt und mit ihrer stillen Kraft beeindruckt – eine klare Empfehlung für alle Fans des Genres. Die Carlsen-Graphic-Novels hatte ich bisher nicht auf dem Schirm, doch das wird sich definitiv ändern. 5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 25.02.2025

Eine Graphic Novel, die nachhallt

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Super-GAU von Bea Davies hat mich tief beeindruckt. Die Graphic Novel verbindet die Fukushima-Katastrophe mit persönlichen Schicksalen auf eine subtile, aber eindringliche Weise. Besonders die Gestaltung ...

Super-GAU von Bea Davies hat mich tief beeindruckt. Die Graphic Novel verbindet die Fukushima-Katastrophe mit persönlichen Schicksalen auf eine subtile, aber eindringliche Weise. Besonders die Gestaltung hat mich fasziniert – die Zeichnungen sind atmosphärisch, teils schlicht, aber immer ausdrucksstark.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was mir besonders gefallen hat. Es zeigt, wie ein einzelnes Ereignis Menschen an ganz unterschiedlichen Orten beeinflusst. Die Figuren wirken authentisch, ihre Emotionen sind spürbar, ohne dass alles ausgesprochen werden muss. Der Erzählstil ist zurückhaltend, aber genau das macht die Geschichte so stark.

Mich hat das Buch nicht nur wegen seines Themas gepackt, sondern auch, weil es zeigt, wie Katastrophen uns oft indirekt betreffen, selbst wenn wir weit entfernt sind. Es regt zum Nachdenken an, ohne belehrend zu wirken.

Fazit: Super-GAU ist eine eindrucksvolle, bewegende Graphic Novel, die ich jedem empfehlen kann, der sich für tiefgehende Geschichten interessiert.

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Veröffentlicht am 21.02.2025

Mehr als Schwarz und Weiß

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Diese Graphic Novel hat mich tief beeindruckt. Obwohl sie schnell gelesen ist, hallt ihre Wirkung lange nach. Die Geschichte ist dabei weder reißerisch noch deprimierend, vielmehr erzählt sie auf bittersüße, ...

Diese Graphic Novel hat mich tief beeindruckt. Obwohl sie schnell gelesen ist, hallt ihre Wirkung lange nach. Die Geschichte ist dabei weder reißerisch noch deprimierend, vielmehr erzählt sie auf bittersüße, teils humorvolle und überaus authentische Weise von menschlichen Schicksalen.

Im Mittelpunkt stehen weniger die Ereignisse rund um Fukushima selbst, sondern vor allem die Lebenswege verschiedener Menschen, die überwiegend eher lose mit der Katastrophe verbunden sind. Der Super-GAU dient vielmehr als Hintergrund bzw. Rahmen der alles verknüpft und die Grundstimmung prägt. Die Tragödie wird in Radio- und Fernsehnachrichten immer wieder aufgegriffen, ist aber nur zu Beginn und am Ende der Graphic Novel direkter Teil der Handlung.

Mit fortschreitender Handlung entfalten sich neue Verknüpfungen zwischen den Figuren, wodurch frühere Szenen eine tiefere Bedeutung erhalten. Die Charaktere sind mit all ihren Ecken und Kanten eindrucksvoll und lebendig gezeichnet. Besonders die komplexe Beziehung zwischen Lea und ihrer Mutter sowie die berührende Dynamik zwischen Ignacio und Josie bleiben nachhaltig im Gedächtnis. Im Grunde werden aber alle Schicksale nur angedeutet. Genauere Details werden bewusst ausgespart.

Der Zeichenstil ist sehr grob, aber dadurch nur noch atmosphärischer. Wie bei einem Manga üblich sind alle Illustrationen schwarz-weiß, wodurch aber die Stimmung noch weiter verstärkt wird. Ich finde es auch toll, dass die Autorin mutig genug ist, die Emotionen ihrer Bilder einfach für sich stehen zu lassen. Bea Davies verzichtet vollständig auf die Erklärungen einer Erzählstimme und lässt die Bilder sowie die Dialoge für sich sprechen. Dadurch entsteht ein Raum für eigene Interpretationen, der die emotionale Tiefe noch verstärkt.

Auch die hochwertige Buchgestaltung verdient Anerkennung: Der Schriftzug „Super-GAU“ ist reliefartig geprägt und verleiht dem Cover eine besondere Haptik.

Ein bewegendes Werk, das mit seiner leisen, aber eindringlichen Erzählweise nachwirkt. Eine klare Empfehlung für alle, die tiefgründige Geschichten schätzen.

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Nicht was ich erwartet have aber trotzdem interessant

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Mir hat das Buch sehr gut gefallen, leider hat es aber meiner Meinung nach sehr wenig mit der Fukushima Katastrophe zu tun. Diese ist nicht unbedingt schlimm, ich finde aber das mit dem Marketing (Leseprobe, ...

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, leider hat es aber meiner Meinung nach sehr wenig mit der Fukushima Katastrophe zu tun. Diese ist nicht unbedingt schlimm, ich finde aber das mit dem Marketing (Leseprobe, Cover, Buchbeschreibung, Titel) man ein bisschen in die irre geführt wird.
Durch zum Beispiel die Beschreibungen "[...] und einer raffiniert verwobenen Erzählung wird die Geschichte von acht Menschen in Japan und Berlin erzählt [...]" bin ich persönlich davon ausgegangen das es sich um ungefähr 50% japanische Menschen und 50% Berliner drehen wird, was nicht der Fall war.

Ich mochte am Buch am meisten die Gesellschaftskritik die einem zum Nachdenken Anregung kann ohne einem eine moralprädigt zu halten.
Außerdem finde ich die Zeichnungen von Bea Davies toll, vorallem die Gesichtsausdrücke fand ich sehr natürlich. Ich habe es auch geliebt wie viel Diversität in unseren Schlüsselfiguren aber vorallem denn Hintergrund-Charakteren gezeigt ist.
Ich finde auch das es ziemlich realistisch geschrieben ist, manche Charaktere sind sympathisch und andere kann man nicht ausstehen.

Ich gebe dem Buch 4* auch wenn es sich ein bisschen fast schon wie "Thema verfehlt" anfühlt, es sind sehr viele Dinge die ich positiv anmerken kann auch wenn ich etwas anderes erwartet hatte.