Zu viel Fokus auf den love interest und zu wenig auf die found family
Nobody's QuestDie Idee und auch den Anfang mochte ich sehr gern. Eine Person, die ein absoluter Niemand ist, wird mit einer Gruppe auf eine Heldinnenreise geschickt.
Kann damit eine uralte Prophezeiung ins Positive ...
Die Idee und auch den Anfang mochte ich sehr gern. Eine Person, die ein absoluter Niemand ist, wird mit einer Gruppe auf eine Heldinnenreise geschickt.
Kann damit eine uralte Prophezeiung ins Positive gewendet werden?
Soli ist eine Grey Mind, manchmal legt sich ein grauer Nebel über ihre Wahrnehmung der Realität und sie versinkt in Verzweiflung. Das fand ich ein interessantes Konzept und mochte, dass es ihre Entwicklung etwas anders macht als den Standard. Natürlich hat sie trotzdem gaaaaaanz zufällig durch Lesen unfassbar besonderes Wissen erworben und ist dadurch dann doch wieder besonders.
Leider wurde ich mit den Nebencharakteren nicht so warm. Es wurde für meinen Geschmack zu viel Fokus auf eine sich absurd schnell entwickelnde Liebesgeschichte gelegt. Und hier auch voll die Klischeekiste. Der Prinz, der das Besondere in der Frau sieht, die sich für einen Niemand hält. Aber ihre Liebe darf nicht sein, weil... [dramatische Gründe]. Sie müssen aber einander nah sein, weil... [an den Haaren herbeigezogene Gründe] schnarch
Also kann man insgesamt schon gut lesen, tut jetzt nicht weh, aber es war leider nicht die Art Heldinnenreise mit einer zusammengewürfelten Außenseitertruppe, die ich mir erhofft hatte.